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Kardinal Koch: '2014 wird ein wichtiges Jahr für die Ökumene'

24. Jänner 2014 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
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Kurienkardinal Koch: Das für Mai geplante Treffen zwischen Papst Franziskus und dem Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel Bartholomäus in Jerusalem ist von "großer Wichtigkeit"


Vatikan (kath.net/KIN) Kurt Kardinal Koch, der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, hat im Gespräch mit "Kirche in Not" die Bedeutung des Jahres 2014 für die Ökumene hervorgehoben. Das für Mai geplante Treffen zwischen Papst Franziskus und dem Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel Bartholomäus in Jerusalem sei von "großer Wichtigkeit". Es erinnere an die erste Begegnung zwischen Papst Paul VI. und Patriarch Athenagoras im Januar 1964, die ein "großer Schritt" gewesen sei. Eine Frucht dieser Begegnung zwischen dem Papst und dem ranghöchsten Vertreter der Orthodoxie war die feierliche Aufhebung des gegenseitigen Anathemas, des Kirchenbanns zwischen der östlichen und der westlichen Kirche, gewesen. Dieser im Jahr 1054 ausgesprochene Bann wurde am vorletzten Tag des Konzils, dem 7. Dezember 1965, sowohl im Vatikan als auch im Phanar, dem Amtssitz des Patriarchen von Konstantinopel, zeitgleich aufgehoben und sollte, wie es in der Erklärung hieß, "dem Vergessen anheimgestellt werden". Dies sei, wie Koch betonte, "der Beginn des Dialoges der Liebe und der Wahrheit" gewesen.


Kardinal Koch erklärte: "Wenn ich heute die Texte von damals lese, staune ich über die Leidenschaft für die Einheit, die aus ihnen spricht. Diese Leidenschaft muss erhalten bleiben und in diesem Jahr neu in unser Bewusstsein rücken".

Der Präsident des Päpstlichen Einheitsrates lobte das Engagement von "Kirche in Not" im Dialog mit der Russisch-Orthodoxen Kirche, den das Hilfswerk seit 1992 auf Wunsch Papst Johannes Pauls II. führt, und hob die Bedeutung des Gründers Pater Werenfried van Straaten hervor, der sich "sein Leben lang besonders für die Kirche in Osteuropa eingesetzt hat. Dass er diesen Einsatz nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion auch auf die Russisch-Orthodoxe Kirche ausgedehnt hat, ist sehr positiv". Kardinal Koch ermutigte das Hilfswerk, weiterhin den Dialog mit der Russisch-Orthodoxen Kirche zu pflegen.

Eines der ersten Treffen zwischen Kurt Kardinal Koch und dem Leiter des Außenamtes des Moskauer Patriarchates Metropolit Hilarion Alfejew, hatte am 19. März 2011 auf dem von „Kirche in Not" Deutschland veranstalteten Kongress "Treffpunkt Weltkirche" in Würzburg stattgefunden. Im Rückblick betonte der Kardinal, dieses Treffen sei "sehr positiv" und "wichtig" gewesen, um die "öffentliche Dimension des Dialoges mit der Orthodoxen Kirche zu betonen und den Dialog öffentlich sichtbar zu machen".

Das Podiumsgespräch mit Kurt Kardinal Koch und Metropolit Hilarion Alfejew kann unentgeltlich auf CD und DVD auf www.kirche-in-not.de/shop bestellt werden.

www.kirche-in-not.de
KIRCHE IN NOT, Lorenzonistr. 62, D-81545 München
Telefon: +49 / 89 / 64 24 888 – 0
E-Mail: [email protected]

Kirche in Not: Spenden online

"Kirche in Not" gibt darüber hinaus unter dem Titel "Die Liebe wieder herstellen" ein Buch über die Herausforderungen der Ökumene mit der orthodoxen Kirche heraus. Es ist für 2,50 Euro beim Hilfswerk erhältlich.

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Foto Kurt Kardinal Koch, Metropolit Hilarion Alfejew, Vorstandsvorsitzenden von "Kirche in Not" Deutschland, Antonia Willemsen © KIRCHE IN NOT


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