Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  3. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  4. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  5. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  6. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  7. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  8. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  9. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  10. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  11. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  12. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  13. Tantum ergo Sacramentum
  14. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  15. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'

Kardinal Ravasi warnt vor Spott bei Frage nach Gott

27. November 2013 in Deutschland, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinal Gianfranco Ravasi warnt in Berlin vor einem oberflächlichen und banalen Diskurs über die Glaubens- und Gottesfrage


Berlin (kath.net/KNA) Gianfranco Kardinal Ravasi (Foto) warnt vor einem oberflächlichen und banalen Diskurs über die Glaubens- und Gottesfrage. Zum Auftakt der vatikanischen Gesprächsreihe «Vorhof der Völker» am Dienstag im Berliner Roten Rathaus mahnte der vatikanische Kulturminister zu «kritischer Abwägung der Positionen». Die Veranstaltung in Berlin solle dazu dienen, der verbreiteten gesellschaftlichen Gleichgültigkeit und dem öffentlich aufkommenden Spott bei existenziellen Fragen «Erwiderung» zu bieten. Es gelte eine Art «Nebel» zu durchdringen, der «sowohl die echte Religion als auch den eindeutigen, strengen Atheismus verschwimmen lässt».


Zu Beginn des «Vorhofs» hatte der Berliner Kulturstaatssekretär Andre Schmitz (SPD) die Gäste im Roten Rathaus begrüßt. Er betonte, die Hauptstadt sei keine religiöse Wüste, vielmehr herrsche eine Pluralität der Bekenntnisse und Lebensentwürfe in der Stadt, die der Senat auch in ihrer Unterschiedlichkeit fördere. Auch Berlins Kardinal Rainer Maria Woelki stellte heraus, dass der «Kalte Krieg zwischen Glaubenden und Nichtglaubenden» in der ehemaligen Frontstadt vorbei sei. Deswegen gehe es nun um ein respektvolles Gespräch, bei dem die «Differenzen nicht verwischt» werden sollten.

Nach der Eröffnung stand am Beginn der Veranstaltungsreihe eine Debatte zum Thema «Wenn es keinen Gott gibt, ist alles erlaubt». Es diskutierten der Freiburger Religionssoziologe Hans Joas, der Berliner Philosoph Herbert Schnädelbach und der evangelische Theologe Christoph Markschies.

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Vorhof der Völker

  1. Vatikan und Al-Azhar-Universität starten neuen Dialog
  2. Ist der Mensch Geschöpf oder Designer seiner selbst?
  3. Ist alles erlaubt, wenn es keinen Gott gibt?
  4. Päpstlicher Kulturchef Ravasi trifft Gregor Gysi







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. Eine Million Menschen zu Papstbesuch in Frankreich erwartet
  4. „Maria ist eine historische Gestalt, eine für Gott unendlich offene Person, eine Tochter Israels“
  5. Wollte gestohlenes Bild von Jesus zurückholen: Lebensschützer bei Marsch für das Leben verhaftet
  6. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  7. Buenos Aires macht Papstbesuch zum Feiertag
  8. Vatikan prüft Seligsprechungsprozess für spanisches Ehepaar
  9. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  10. Britisches Parlament stoppt Gesetz zur assistierten Sterbehilfe
  11. Zu jedem Zeitpunkt werden auf der Welt ungefähr 8.000 bis 9.000 Messen gefeiert
  12. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn
  13. Kardinal Aveline: Motto von Leos Frankreichreise hat auch mit dem Lebensschutz zu tun
  14. Tantum ergo Sacramentum
  15. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz