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Johannes Paul II. – Blutreliquie kommt dauerhaft in Diözese Rottenburg

22. Oktober 2013 in Spirituelles, 4 Lesermeinungen
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Das Tagungshaus „Regina Pacis“ in Leutkirch/Diözese Rottenburg-Stuttgart erhält eine Reliquie des vor der Heiligsprechung stehenden Papstes vom Krakauer Kardinal Dziwicz - Kardinal dankt dem geistlichen Zentrum schriftlich für seine Arbeit


Leutkirch (kath.net) Eine Blutreliquie des Papstes Johannes Paul II. (1920-2005) wird am heutigen Dienstag dem Tagungshaus „Regina Pacis“ in Leutkirch/Diözese Rottenburg-Stuttgart dauerhaft übergeben werden. Darüber berichtete die „Schwäbische Zeitung“. Die Blutreliquie des sel. Papst Johannes Paul, der Ende April 2014 heiliggesprochen werden wird, bekommt das geistliche Zentrum vom Krakauer Erzbischof Stanislaw Kardinal Dziwiz. Soweit bisher bekannt, wird dies offenbar die erste Reliquie des zukünftigen Heiligen in Baden-Württemberg sein.

Hubertus Freyberg, der geistliche Rektor von „Regina Pacis“, der auch durch seine Sendungen beim katholischen Fernsehsender EWTN bekannt ist, nannte den Erhalt der Reliquie „eine außerordentliche Bestätigung unserer Arbeit, eine große Ehre und einen besonderen Auftrag, die Theologie des Leibes und der Familie von Johannes Paul zu den Menschen zu bringen“. Kardinal Dziwiz dankte dem Geistlichen Zentrum in einem Schreiben für seine Arbeit, besonders für Stärkung und Unterstützung der Familien, berichtete die „Schwäbische Zeitung“ weiter.


Weltweit gibt es derzeit ungefähr hundert Blutreliquien des beliebten Papstes, über ein Dutzend davon allein in Polen, beispielsweise im neuen Johannes-Paul-II.-Heiligtum in Krakau. Auch in Deutschland sind bereits mehreren Kirchen Blutreliquie des Vorvorgängers des aktuellen Papstes dauerhaft übergeben worden, beispielsweise der Wallfahrtsbasilika im Marienwallfahrtsort Kevelaer.

Das Blut stammt aus einer Blutampulle, die für eine Eigenblutspende des damals schwerstkranken und vor dem Luftröhrenschnitt stehenden polnischen Papstes vorgesehen gewesen war. Der Kardinal hatte seinerzeit einige der Blutampullen zu sich genommen und das Blut flüssig haltbar machen lassen. Daraus wurde nun das Blut für diese Reliquie entnommen.


Kirche zur Krakauer Gedenkstätte für den seligen Papst Johannes Paul II. - Polnisches Video mit interessantem Bildmaterial


Italienisches Lied über Papst Johannes Paul II., Amedeo Minghi: ´Ein Mensch, der aus der Ferne kam´


Ein Lied für den seligen Johannes Paul II. - Song For Karol - By Mark Mallett with Raylene Scarrott



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Lesermeinungen

  24. Oktober 2013 
 

@resistance

Als "Niederungen vorchristlicher Zeiten" würde ich es nicht bezeichnen, und ich weiß nicht genau, was Sie mit dem Hinweis auf die Hostie meinen. Fans sammeln Autogramme oder Trikots ihrer Idole, von seinen verstorbenen Verwandten bewahrt man wichtige persönliche Gegenstände auf, und so behalten Katholiken die Reliquien ihrer Heiligen.

Jedoch muss auch ich sagen, dass das "nicht meine Welt" ist. Vor allem wenn es um irgendwelche Körperteile geht. Ich empfinde es als pietätlos, wenn die irgendwo aufbewahrt, eingefasst und zur Schau gestellt werden. Außerdem frage ich mich, was man sich von irgendwelchen Körperteilen oder -flüssigkeiten erwartet. Man kann daraus nicht die Art der Persönlichkeit des Heiligen ermessen, wie es bei persönlichen Gegenständen der Fall ist. Und es besteht die Gefahr des Aberglaubens, dass etwa der Heilige mich eher erhört, wenn ich seinem Toten Körper nahe bin, oder etwas von seinem Glauben auf mich übergeht.


0
 
  23. Oktober 2013 
 

Johannes Paul II

Johannes Paul II: Da gab es noch klare Aussagen. Da gab es keine Kampagnen gegen die Kirche. Johannes XXIII, der Papst des Konzils. Ein Konzil, das manche Fragestellungen brachte.


0
 
  22. Oktober 2013 
 

Nicht meine Welt

Für mich ist das alles urtümliches Denken.
Wir haben die Hostie. Nichts kann sie übertreffen.
Alles andere zieht uns in Niederungen vorchristlicher Zeiten!


0
 
 SpatzInDerHand 22. Oktober 2013 

Sehe ich das richtig? Da hat bisher das Bistum nichts Offizielles drüber verlauten lassen?


5
 

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