Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  2. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  3. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  4. „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
  5. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  6. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  7. Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
  8. Die Stunde der Heuchler
  9. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  10. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  11. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  12. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  13. "Wir sind Zuschauer bei etwas, was einem Völkermord sehr nahekommt"
  14. USA: Breite Mehrheit für Massenabschiebungen – Neue Umfragen stützen Trump-Kurs
  15. Ein einziges Depositum der Wahrheit. Die Einheit von Schrift und Tradition

Der Papst war unbequem

14. Mai 2021 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinal Dziwisz über das Attentat auf Johannes Paul II.: Er forderte die Achtung der Menschenrechte.


Warschau (kath.net/ Polnische Bischofskonferenz)

„Das Attentat auf Johannes Paul II. war die Konsequenz seiner standhaften Forderung nach der Achtung der Menschenrechte, besonders im Kontext der Versklavung durch den Totalitarismus. Damals war ein solcher Papst für viele unbequem“, betont Kardinal Stanislaw Dziwisz zum 40. Jahrestag des Anschlags.

Am Jahrestag der Aggression. Kardinal Dziwisz weist darauf hin, dass der heilige Johannes Paul II. sich von Beginn seines Pontifikats an entschieden für verfolgte und unterdrückte Menschen und für die vom Totalitarismus versklavten Gesellschaften eingesetzt hat.


„Er selbst stammte aus Polen, einem Land, das im 20. Jahrhundert die Gräueltaten des Nazismus und des Kommunismus erlebt hat. Er verstand sehr gut, welchen Schaden die totalitäre Gewalt, die von den Behörden gegen einzelne Bürger und ganze Gesellschaften eingesetzt wurde, anrichtete. Deshalb forderte er unbeirrt, dass die Rechte und die Würde jedes Menschen geachtet werden. Er hat einen hohen Preis dafür bezahlt, aber das Attentat hat seine Mission nicht unterbrochen“, sagte der langjährige Sekretär des heiligen Johannes Paul II.

Er fügte hinzu, dass die Momente nach dem Attentat sehr dramatisch waren, weil der Papst aufgrund der Wunden in ernsthafter Lebensgefahr schwebte. „Als ich den zusammensackenden und stark blutenden Heiligen Vater hielt, war ich unter Schock; aber ich wusste, dass wir handeln mussten, um sein Leben zu retten. Johannes Paul II. blieb trotz der Schmerzen ruhig, vertraute sich Gott und Maria an und sagte mir schon auf dem Weg zum Krankenhaus, als er das Bewusstsein verlor, dass er dem Attentäter verzeiht“, erinnert sich Kardinal Dziwisz.

Er betont auch, dass der heilige Johannes Paul nach seiner Rekonvaleszenz trotz der eingeleiteten Sicherheitsvorkehrungen die Begegnungen mit den Menschen und die ausländischen Pilgerfahrten nicht mied und seine Botschaft weiterhin mutig verkündete. „Er sagte wiederholt, dass sein Leben dank Maria gerettet wurde. Er besuchte den Attentäter im Gefängnis und sprach eine Zeit lang mit ihm. Den Feinden des Papstes ist es nicht gelungen, ihn mit Gewalt zu stoppen; er hatte eine von Gott anvertraute Mission, die er bis zum Ende fortgesetzt hat“, stellte Kardinal Dziwisz fest.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 matthieu 15. Mai 2021 
 

Von Gott anvertraute Mission

Das merkte man ihm an. Als junger Erwachsener war ich ziemlich weit von der Kirche entfernt. Aber Urbi et orbi habe ich nie verpasst. Ich spürte deutlich, dass bei ihm mehr war als bei allen weltlichen "Leadern" und "Segnungen". Da war Gott dabei. ("Ach, dass ich Dich so spät erkannte..."


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Johannes Paul II.

  1. Meloni besuchte neues Museum zu Ehren von Johannes Paul II. in Rom
  2. Polnische Bischofskonferenz: „Wir appellieren um Respekt vor dem hl. Johannes Paul II.“
  3. „Genossen, wir haben ein Problem“ – So reagierten die Kommunisten auf die Wahl Karol Wojtyłas
  4. „Johannes Paul II. – Prophet der Hoffnung“
  5. Kann uns eine möglicherweise erfundene Anekdote über Johannes Paul II. Wahres lehren?
  6. Karol Wojtyła 1976: „Wir stehen vor der finalen Konfrontation zwischen Kirche und Antikirche“
  7. Als Papst Johannes Paul II. gegen die „gay pride“ Parade in Rom protestierte
  8. Studie entdeckt ‚Johannes Paul II. – Effekt‘ auf Geburtenrate in Lateinamerika
  9. Die geheimnisvolle Nonne, die half, die Ermordung von Papst Johannes Paul II. zu verhindern
  10. ‚Veritatis splendor – der 30. Jahrestag einer vergessenen Enzyklika’






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  4. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  7. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  8. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  9. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  10. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  11. Die Stunde der Heuchler
  12. Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom
  13. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  14. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  15. Goldensteiner Schwestern: Schwere Vorwürfe um Spendengelder

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz