Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ein unvermeidliches Schisma?
  2. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  3. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  4. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  5. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  6. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  7. „Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"
  8. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  9. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  10. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  11. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  12. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  13. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  14. Bereits vierte Kirchenübergabe an Kopten in Wien
  15. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet

Bundesverband Lebensrecht dankt dem evangelischen Bischof Dröge

18. September 2013 in Deutschland, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Martin Lohmann: „Bischof Dröge weist zurecht darauf hin, dass die sexuelle Ausrichtung beim Friedensmarsch für das Leben keine Rolle spiele.“


Berlin-Köln (kath.net) „Wir vom Bundesverband Lebensrecht sind dem evangelischen Bischof von Berlin, Markus Dröge, ausgesprochen dankbar für seine christliche Solidarität und die entschiedene Zurückweisung der absurden und böswilligen Unterstellungen seitens des Schwulen- und Lesbenverbandes gegen die Freunde des Lebens.“ Dies äußerte Martin Lohmann (Foto), Vorsitzender des „Bundesverband Lebensrecht“ und Chefredakteur des katholischen Fernsehsenders K-TV, gegenüber kath.net.

Zuvor war bekannt geworden, dass sich gegen den „Marsch für das Leben“ (21. September vor dem Kanzleramt in Berlin) ein „Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung“ aus linken, humanistischen und feministischen Gruppen sowie Schwulen- und Lesbenorganisationen wenden wird, kath.net hat berichtet. Der evangelische Bischof Dröge hatte die Kritik des inzwischen „Lesben- und Schwulenverbandes“ an den Initiatoren der Demo als „verwunderlich“ bezeichnet, denn „die Demonstration richtet sich nicht gegen das Selbstbestimmungsrecht von Homosexuellen“, wie die Website„evangelisch.de“ berichtete.


Lohmann nahm auf Anfrage von kath.net daraufhin Stellung:

„Wir vom Bundesverband Lebensrecht sind dem evangelischen Bischof von Berlin, Markus Dröge, ausgesprochen dankbar für seine christliche Solidarität und die entschiedene Zurückweisung der absurden und böswilligen Unterstellungen seitens des Schwulen- und Lesbenverbandes gegen die Freunde des Lebens.

Bischof Dröge weist zurecht darauf hin, dass die sexuelle Ausrichtung beim Friedensmarsch für das Leben keine Rolle spiele, vielmehr das Lebensrecht und damit die Liebenswürdigkeit und somit die gelebte Toleranz gegenüber Geborenen wie Ungeborenen, also die Lebenswürdigkeit eines jeden Menschen im Mittelpunkt steht. Es ist gut, wenn auch Bischöfe sich deutlich gegen jede offenbar bewusste Verwirrung und gegen die Verunglimpfung der aus der Geist Jesu Zeugnis gebenden Freunde der Freiheit und des Lebens verwahren. Das ist großartig. Vielen Dank, Herr Bischof Dröge!

Das Recht auf Leben eines jeden Menschen braucht eine jede Gesellschaft als Fundament, so wie jedes Leben ein Fundament braucht, um leben zu können. Es stellt sich die Frage, wie man Herz und Verstand von Leuten überhaupt noch erreichen könnte, wenn das Ja zum Leben nicht einmal ansatzweise von ihnen erkannt werden will.

Wer das Ja zum Leben und das Ja zur Freiheit als Angriff auf sich selbst missverstehen will, offenbart panische Angst vor dem Leben. Und eine Gesellschaft, die sich ihres Fundamentes berauben ließe, käme ins tödliche Taumeln der Bodenlosigkeit. Dann wird eines Tages nichts mehr sicher sein können, auch nicht das ‚Recht‘, das Recht nicht erkennen zu wollen.

Gelegentlich macht manche selbstauferlegte Blindheit und die Weigerung, wenigstens einmal zu lesen und zu hören, schon traurig.

Der Versuch, die friedlichen Lebensschützer in eine völlig absurde politische Ecke drängen zu wollen, ist perfide und ein Ausdruck tragischer Verzweiflung. Vermutlich, weil die Logik des Lebens insgeheim doch schon irgendwie ankommt und bei Lebensentwürfen, die mit dem Verbot zur Verantwortungsübernahme verklebt sind, aufwühlt.

Nicht jeder scheint wirklich die Freiheit zum Leben zu wollen.

Der Protest gegen unsere Freiheitsbewegung ist letztlich eine starke Bestätigung für die Notwendigkeit des Friedensmarsches für das Leben!“

Video von 2011: Marsch für das Leben in Berlin 2011 - Martin Lohmann, Vorsitzender Bundesverband Lebensrecht


Foto (c) Martin Lohmann


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Pro-Life

  1. Trump: Jeder Mensch vom „allmächtigen Gott“ mit einem unveräußerlichen Recht auf Leben ausgestattet!
  2. "Wir müssen jedes Leben schützen"
  3. Trump begnadigt 23 Lebensschützer – „Es ist eine große Ehre, dies zu unterzeichnen“
  4. Mit allen Mitteln gegen das Recht auf Leben
  5. ALfA: Ohne Recht auf Leben gibt es überhaupt keine Rechte
  6. Studie zweifelt an Sicherheit und Datengrundlage von Abtreibung
  7. Polen bleibt Pro-Life
  8. Pro-Life-Song unter Top 5 bei iTunes
  9. „Für die Grundrechte von Frauen und vorgeburtlichen Kindern ist es ein schwarzer Tag“
  10. ,Du kannst dein Baby behalten!‘






Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  5. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  6. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  7. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  8. Ein unvermeidliches Schisma?
  9. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  10. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  11. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  12. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  13. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  14. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  15. „Was, wenn sich herausstellt, dass Ann Widdecombe eine Märtyrerin war?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz