Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  3. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  4. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  8. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  9. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  10. Streit um Papstkreuz im Wiener Donaupark
  11. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  12. Zeitliche und ewige Zukunft
  13. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  14. Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh
  15. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung

Bundesverband Lebensrecht dankt dem evangelischen Bischof Dröge

18. September 2013 in Deutschland, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Martin Lohmann: „Bischof Dröge weist zurecht darauf hin, dass die sexuelle Ausrichtung beim Friedensmarsch für das Leben keine Rolle spiele.“


Berlin-Köln (kath.net) „Wir vom Bundesverband Lebensrecht sind dem evangelischen Bischof von Berlin, Markus Dröge, ausgesprochen dankbar für seine christliche Solidarität und die entschiedene Zurückweisung der absurden und böswilligen Unterstellungen seitens des Schwulen- und Lesbenverbandes gegen die Freunde des Lebens.“ Dies äußerte Martin Lohmann (Foto), Vorsitzender des „Bundesverband Lebensrecht“ und Chefredakteur des katholischen Fernsehsenders K-TV, gegenüber kath.net.

Zuvor war bekannt geworden, dass sich gegen den „Marsch für das Leben“ (21. September vor dem Kanzleramt in Berlin) ein „Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung“ aus linken, humanistischen und feministischen Gruppen sowie Schwulen- und Lesbenorganisationen wenden wird, kath.net hat berichtet. Der evangelische Bischof Dröge hatte die Kritik des inzwischen „Lesben- und Schwulenverbandes“ an den Initiatoren der Demo als „verwunderlich“ bezeichnet, denn „die Demonstration richtet sich nicht gegen das Selbstbestimmungsrecht von Homosexuellen“, wie die Website„evangelisch.de“ berichtete.


Lohmann nahm auf Anfrage von kath.net daraufhin Stellung:

„Wir vom Bundesverband Lebensrecht sind dem evangelischen Bischof von Berlin, Markus Dröge, ausgesprochen dankbar für seine christliche Solidarität und die entschiedene Zurückweisung der absurden und böswilligen Unterstellungen seitens des Schwulen- und Lesbenverbandes gegen die Freunde des Lebens.

Bischof Dröge weist zurecht darauf hin, dass die sexuelle Ausrichtung beim Friedensmarsch für das Leben keine Rolle spiele, vielmehr das Lebensrecht und damit die Liebenswürdigkeit und somit die gelebte Toleranz gegenüber Geborenen wie Ungeborenen, also die Lebenswürdigkeit eines jeden Menschen im Mittelpunkt steht. Es ist gut, wenn auch Bischöfe sich deutlich gegen jede offenbar bewusste Verwirrung und gegen die Verunglimpfung der aus der Geist Jesu Zeugnis gebenden Freunde der Freiheit und des Lebens verwahren. Das ist großartig. Vielen Dank, Herr Bischof Dröge!

Das Recht auf Leben eines jeden Menschen braucht eine jede Gesellschaft als Fundament, so wie jedes Leben ein Fundament braucht, um leben zu können. Es stellt sich die Frage, wie man Herz und Verstand von Leuten überhaupt noch erreichen könnte, wenn das Ja zum Leben nicht einmal ansatzweise von ihnen erkannt werden will.

Wer das Ja zum Leben und das Ja zur Freiheit als Angriff auf sich selbst missverstehen will, offenbart panische Angst vor dem Leben. Und eine Gesellschaft, die sich ihres Fundamentes berauben ließe, käme ins tödliche Taumeln der Bodenlosigkeit. Dann wird eines Tages nichts mehr sicher sein können, auch nicht das ‚Recht‘, das Recht nicht erkennen zu wollen.

Gelegentlich macht manche selbstauferlegte Blindheit und die Weigerung, wenigstens einmal zu lesen und zu hören, schon traurig.

Der Versuch, die friedlichen Lebensschützer in eine völlig absurde politische Ecke drängen zu wollen, ist perfide und ein Ausdruck tragischer Verzweiflung. Vermutlich, weil die Logik des Lebens insgeheim doch schon irgendwie ankommt und bei Lebensentwürfen, die mit dem Verbot zur Verantwortungsübernahme verklebt sind, aufwühlt.

Nicht jeder scheint wirklich die Freiheit zum Leben zu wollen.

Der Protest gegen unsere Freiheitsbewegung ist letztlich eine starke Bestätigung für die Notwendigkeit des Friedensmarsches für das Leben!“

Video von 2011: Marsch für das Leben in Berlin 2011 - Martin Lohmann, Vorsitzender Bundesverband Lebensrecht


Foto (c) Martin Lohmann


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

  18. September 2013 
 

Leben will sich entfalten

Da hat Herr Lohmann mit seinen Argumenten mitten in das Herz der Gegner seines Lebensmarsches getroffen.
Zugeben werden sie es natürlich niemals.
Unser Planet ist voll von Leben.
Jedes Gräslein, noch aus der kleinsten Mauerritze, jedes Kräutlein -ob Unkraut oder Heilkraut- strebt nach dem Licht der Sonne.
Pflanzen, Tiere, Menschen - alles möchte leben und sich entfalten und folgen damit dem machtvollen Gesetz des Lebens.
Nur manchem, vielversprechenden menschlichem Leben verwehrt man die Existenz.
Es wird ausgerupft wie lästiges Unkraut.
Das Denken der Befürworter von Abtreibung zeigt eine radikale Anti-Haltung gegen das Leben an sich.
Praktische Hilfe, Zuwendung und Ermutigung für die Schwangere und nicht deren Zustimmung für das Zerreißen des Lebensbandes in ihr ist nötig.
Will das denn gar nicht in die Köpfe und Herzen der Pro Abtreibung-Leute?

Einen tiefen Dank an Bischof Dröge für seine Verteidigung des "Lebensmarsches" und seiner Teilnehmer.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Pro-Life

  1. "Wir müssen jedes Leben schützen"
  2. Trump begnadigt 23 Lebensschützer – „Es ist eine große Ehre, dies zu unterzeichnen“
  3. Mit allen Mitteln gegen das Recht auf Leben
  4. ALfA: Ohne Recht auf Leben gibt es überhaupt keine Rechte
  5. Studie zweifelt an Sicherheit und Datengrundlage von Abtreibung
  6. Polen bleibt Pro-Life
  7. Pro-Life-Song unter Top 5 bei iTunes
  8. „Für die Grundrechte von Frauen und vorgeburtlichen Kindern ist es ein schwarzer Tag“
  9. ,Du kannst dein Baby behalten!‘
  10. Ungarn: Bischof für Kultur der Lebensbejahung statt Sterbehilfe






Top-15

meist-gelesen

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  3. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  4. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  5. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  6. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  7. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  8. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  9. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  10. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  11. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  12. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  13. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  14. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  15. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz