SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
- Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
- Denn sie wissen nicht, was sie fordern
- Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
- ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
- INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
- "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
- Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
- Zwei Formen - ein Ritus
- Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
- Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut
- "Angriffe auf Christen werden in Deutschland ignoriert"
- Euthanasie trotz dreimaligem Senatsveto
- Gottes Wirken vollzieht sich im Verborgenen
- Militärdienst auch für Geistliche: Schweizer Kirchen protestieren
| 
Papst würdigt Thatcher als Politikerin mit christlichen Werten9. April 2013 in Chronik, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Die christlichen Werte hätten Thatchers Dienst für das öffentliche Wohl und für die «Förderung der Freiheit unter der Familie der Nationen» geprägt, schrieb Papst Franziskus im Beileidstelegramm an Premier Cameron
Vatikanstadt (kath.net/KNA) Papst Franziskus hat die verstorbene frühere britische Premierministerin Margaret Thatcher als Politikerin mit christlichen Werten gewürdigt. Diese hätten Thatchers Dienst für das öffentliche Wohl und für die «Förderung der Freiheit unter der Familie der Nationen» geprägt, heißt es in einem am Montagabend veröffentlichten Beileidstelegramm an den britischen Premierminister David Cameron. Der Papst versichere die Familie der Verstorbenen sowie das ganze britische Volk seines Gebets für die Verstorbene, heißt es in dem Schreiben. Es handelt sich um das erste Beileidstelegramm von Papst Franziskus für einen verstorbenen ehemaligen Regierungschef. 
Thatcher war als Premierministerin Oberbefehlshaberin der britischen Armee im Falklandkrieg gegen Argentinien im Jahr 1982, bei dem 900 Menschen starben, darunter 650 Argentinier. Franziskus war vor seiner Wahl zum Papst Erzbischof von Buenos Aires. Zum Zeitpunkt des Falklandkriegs war er Rektor der Theologischen Fakultät von San Miguel. Das britisch-argentinische Verhältnis ist bis heute schwierig geblieben. (C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Josef Bordat 9. April 2013 | | | | Thatchers TINA-Philosophie Margaret Thatcher ist tot, ihre neoliberale Wirtschaftspolitik wird weiterleben. Sie lieferte die Steilvorlage für die 1995 gegründete Welthandelsorganisation WTO und das Credo der Globalisierung: Politische und wirtschaftliche Freiheit, d. h. Demokratie und Kapitalismus, gehören unbedingt zusammen. Wer Demokratie und Menschenrechte – gedacht ist freilich mehr an die liberalen als an die sozialen Menschenrechte – überall verwirklicht sehen will, muss die Globalisierung des Liberalismus’ nicht nur in der Politik, sondern auch in der Wirtschaft wollen. Zum „Globalismus“ gebe es keine ernsthafte Alternative. Margret Thatcher formulierte dazu das seither oft zitierte TINA-Prinzip des Liberalismus: „There is no alternative!“
Ob das wirklich so ist - oder ob die katholische Soziallehre nicht doch auch andere Akzente setzt? Das müsste künftig genau analysiert werden. jobo72.wordpress.com/2013/04/08/zum-tode-margaret-thatchers/ |  1
| | | | | backinchurch 9. April 2013 | | | | Medien: Jubel über Thatchers Tod Wenn man den Medien glauben darf (z.B. http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-04/tod-thatcher-reaktionen-grossbritannien)
und Teilen der Leserbriefreaktionen hier könnten sich bald die "Papstjubeler von der falschen Seite" als das outen, was sie wirklich sind: Der RKK gegenüber nicht sehr freundlich. |  0
| | | | | 9. April 2013 | | | | Heisse Kartoffel Damit meine ich die Malvinas-Inseln, welche der Papst in seinem Beileidschreiben als Argentinier nicht berührt. Ob man den Falklandkrieg der Thatcher auch zu ihren christlichen Qualitäten zählen kann? Johannes-Paul II. hatte ihr jedenfalls davon abgeraten - ohne Erfolg. |  1
| | | | | 9. April 2013 | | | |
Unser neuer Papst beherrscht also auch die Diplomatie wunderbar. Ohne zu lügen hat er das aus Sicht der Briten Lobenswerte herausgestellt: "Förderung der Freiheit in der Familie der Nationen" ist angesichts des von ihr erreichten Britenrabattes bei der EU sicher eine Leistung gewesen, für die ihr Ihre Landsleute dankbar sind. |  0
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuGroßbritannien- König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
- Deutsche Medien schweigen zum Bericht über Vergewaltigungsbanden in Großbritannien
- Dokumentation zeigt die Islamisierung Birminghams
- Pastor in London wegen Straßenpredigt verhaftet: Vorwurf der „Hassrede“ nach Kritik am Islam
- Reform UK will Umwandlung von Kirchen in Moscheen verbieten
- Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt
- Großbritannien: Christlicher Pastor wegen Kritik am Islam und an Transgender verhaftet
- England und Wales: Katholische Erwachsenen- und Jugendtaufen steigen deutlich, Messbesuch leicht
- Britische Gesundheitsbehörde gibt Zahlen zu Covid-Impfung und Übersterblichkeit nicht bekannt
- Papst Leo XIV. empfängt am 23. Oktober den britischen König Charles III.
| 





Top-15meist-gelesen- Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
- „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
- Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- Denn sie wissen nicht, was sie fordern
- Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
- ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
- "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
- Zwei Formen - ein Ritus
- DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
- "Angriffe auf Christen werden in Deutschland ignoriert"
- Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut
- Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
- Nach dem WM-Krimi um 3. Platz - England- und Frankreich-Stars vereint im Gebet
- Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
|