Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ADIOS!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  4. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  5. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  6. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  7. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  8. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  9. Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
  10. US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen
  11. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  12. „Catholic Herald“: „Irlands schwindende Familien“
  13. Eine unerträgliche Verharmlosung des tatsächlichen NS-Unrechts!
  14. "Ich glaube, dass Gott das erste Selfie geschossen hat.“
  15. Katholikin Eva Vlaardingerbroek verliert Einreiseerlaubnis nach Großbritannien

Papst bestätigt heroischen Tugendgrad einer Schönstatt-Schwester

13. Mai 2012 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Damit ist wichtige Etappe im Seligsprechungsprozess von Emilie Engel (1893‐1955) abgeschlossen - Das „Ja, Vater“ zum Willen Gottes in allen Momenten macht sicher, frei und glücklich


Koblenz/Vallendar (kath.net/PM) Papst Benedikt XVI. hat am 10. Mai 2012 Emilie Engel (1893‐1955) vom Säkularinstitut der Schönstätter Marienschwestern den „heroischen Tugendgrad“ zuerkannt. Diese Anerkennung bedeutet, dass jemand alle Tugenden, die göttlichen Tugenden von Glaube, Hoffnung und Liebe, die Kardinaltugenden Gerechtigkeit, Klugheit, Mäßigkeit und Tapferkeit sowie als Ordenschrist die evangelischen Räte Armut, Keuschheit und Gehorsam in vorbildlicher und hervorragender Weise gelebt hat.

Mit der Feststellung des heroischen Tugendgrades ist eine wichtige Etappe im Seligsprechungsprozess von Emilie Engel abgeschlossen. Damit ist die vorletzte Stufe zur Seligsprechung erreicht. Die letzte Stufe erfolgt nach der Anerkennung eines Wunders auf die Fürsprache der Dienerin Gottes.

Seit ihrem Tod haben sich schon viele Menschen weltweit in ihren vielfältigen Anliegen und Nöten an Emilie Engel gewandt und spürbare Hilfe erfahren. Ein Wunder steht jedoch noch aus.


Emilie Engel wurde am 6. Februar 1893 in Husten im Sauerland als viertes von zwölf Kindern geboren. Als engagierte Lehrerin im sozialen Brennpunkt Ruhrgebiet widmete sie sich neben ihrem Beruf den Armen und Notleidenden.

1921 schloss sie sich der Schönstatt‐Bewegung an. Unter der geistlichen Führung von Pater Josef Kentenich wuchs sie in eine neue geistige Welt hinein und wurde allmählich von inneren Nöten befreit. 1926 wurde sie eine der Mitbegründerinnen der von P. Josef Kentenich gegründeten Gemeinschaft der Schönstätter Marienschwestern.

1935 beendete eine Lungentuberkulose‐Erkrankung ihren aktiven Einsatz in der jungen Gemeinschaft. Der elfjährige Heilungsprozess wurde für sie eine Zeit der Läuterung und der Nachfolge Christi, in der sie sich langsam von allem eigenen Wollen und Planen löste und sich vorbehaltlos Gott überließ. Sie sprach ihr „Ja, Vater“ zu seinem Wunsch und Willen.

Im März 1946 wurde Schwester Emilie die Leitung einer der ersten vier Provinzen der Gemeinschaft in Deutschland übertragen, die sie „Providentia“ – Vorsehung - nannte. Nach acht Jahren umsichtiger und reich gesegneter Tätigkeit trat eine langsam fortschreitende Lähmung ein infolge einer Wirbelsäulenverkrümmung, die von früheren Lungenoperationen herrührte.

Die Überzeugung, dass Gott die Liebe und Güte ist und immer weiß, was uns zum Heil ist, schenkte ihr trotz wachsender Hilflosigkeit eine große Ausstrahlung. Am 20. November 1955 nahm Gott das Opfer ihres Lebens an. Das Weizenkorn wurde in die Erde gelegt und konnte fruchtbar werden für die junge Gemeinschaft und darüber hinaus (vgl. Joh 12,24).

„Das Leben von Schwester Emilie ist für viele Menschen eine Ermutigung geworden, im Markt der Möglichkeiten die Option des christlichen Lebens zu wählen und auch in Durststrecken durchzuhalten. In ihrem von Erfolg, Freude und vielfältigem Leid geprägten Leben hat sie erfahren, dass das ‚Ja, Vater’ zum Willen Gottes in allen Momenten des Lebens sicher, frei und glücklich macht. Ein gelungenes Leben und ein Weg, der zum Glück führt, vorbei an anderen Optionen, die uns offen stehen. Eine Erfahrung, die für Schwester Emilie so wichtig war, dass sie auch in ihrer neuen Existenzweise bei Gott die Suchenden auf der Erde, die sich vertrauend an sie wenden, begleiten möchte“, schreiben die Schönstätter Marienschwestern der Schönstattbewegung in Deutschland in ihrer Aussendung.

Foto: © Schönstätter Marienschwestern Schönstattbewegung in Deutschland


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Schönstatt

  1. „Das Wir gewinnt“ – Nachlese zum Familienfestival in Schönstatt
  2. Papst würdigt Schönstattbewegung zum 100. "Geburtstag"
  3. Papst schickt Kardinal Lajolo zu Schönstatt-Jubiläum
  4. Zölibat der Priester ist Verfügbarkeit für Gott und die Menschen






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. ADIOS!
  4. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  5. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  6. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  7. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  8. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  9. Kardinal Zen: Papst Leo „ist wahrlich eine Leitungspersönlichkeit, die zuhören kann!“
  10. Katholikin Eva Vlaardingerbroek verliert Einreiseerlaubnis nach Großbritannien
  11. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  12. Sterilisationen, schlechte Lebensbedingungen: Grönländer kritisieren dänische Herrschaft
  13. Maria 1.0: Immer wieder Deutschland - „Deutsch-Synodale“ Reformatoren schaffen Realität
  14. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  15. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz