Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  4. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  7. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  8. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  9. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  10. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  11. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  12. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  13. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  14. Fast der gleiche Glaube?
  15. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten

Papst bestätigt heroischen Tugendgrad einer Schönstatt-Schwester

13. Mai 2012 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Damit ist wichtige Etappe im Seligsprechungsprozess von Emilie Engel (1893‐1955) abgeschlossen - Das „Ja, Vater“ zum Willen Gottes in allen Momenten macht sicher, frei und glücklich


Koblenz/Vallendar (kath.net/PM) Papst Benedikt XVI. hat am 10. Mai 2012 Emilie Engel (1893‐1955) vom Säkularinstitut der Schönstätter Marienschwestern den „heroischen Tugendgrad“ zuerkannt. Diese Anerkennung bedeutet, dass jemand alle Tugenden, die göttlichen Tugenden von Glaube, Hoffnung und Liebe, die Kardinaltugenden Gerechtigkeit, Klugheit, Mäßigkeit und Tapferkeit sowie als Ordenschrist die evangelischen Räte Armut, Keuschheit und Gehorsam in vorbildlicher und hervorragender Weise gelebt hat.

Mit der Feststellung des heroischen Tugendgrades ist eine wichtige Etappe im Seligsprechungsprozess von Emilie Engel abgeschlossen. Damit ist die vorletzte Stufe zur Seligsprechung erreicht. Die letzte Stufe erfolgt nach der Anerkennung eines Wunders auf die Fürsprache der Dienerin Gottes.

Seit ihrem Tod haben sich schon viele Menschen weltweit in ihren vielfältigen Anliegen und Nöten an Emilie Engel gewandt und spürbare Hilfe erfahren. Ein Wunder steht jedoch noch aus.


Emilie Engel wurde am 6. Februar 1893 in Husten im Sauerland als viertes von zwölf Kindern geboren. Als engagierte Lehrerin im sozialen Brennpunkt Ruhrgebiet widmete sie sich neben ihrem Beruf den Armen und Notleidenden.

1921 schloss sie sich der Schönstatt‐Bewegung an. Unter der geistlichen Führung von Pater Josef Kentenich wuchs sie in eine neue geistige Welt hinein und wurde allmählich von inneren Nöten befreit. 1926 wurde sie eine der Mitbegründerinnen der von P. Josef Kentenich gegründeten Gemeinschaft der Schönstätter Marienschwestern.

1935 beendete eine Lungentuberkulose‐Erkrankung ihren aktiven Einsatz in der jungen Gemeinschaft. Der elfjährige Heilungsprozess wurde für sie eine Zeit der Läuterung und der Nachfolge Christi, in der sie sich langsam von allem eigenen Wollen und Planen löste und sich vorbehaltlos Gott überließ. Sie sprach ihr „Ja, Vater“ zu seinem Wunsch und Willen.

Im März 1946 wurde Schwester Emilie die Leitung einer der ersten vier Provinzen der Gemeinschaft in Deutschland übertragen, die sie „Providentia“ – Vorsehung - nannte. Nach acht Jahren umsichtiger und reich gesegneter Tätigkeit trat eine langsam fortschreitende Lähmung ein infolge einer Wirbelsäulenverkrümmung, die von früheren Lungenoperationen herrührte.

Die Überzeugung, dass Gott die Liebe und Güte ist und immer weiß, was uns zum Heil ist, schenkte ihr trotz wachsender Hilflosigkeit eine große Ausstrahlung. Am 20. November 1955 nahm Gott das Opfer ihres Lebens an. Das Weizenkorn wurde in die Erde gelegt und konnte fruchtbar werden für die junge Gemeinschaft und darüber hinaus (vgl. Joh 12,24).

„Das Leben von Schwester Emilie ist für viele Menschen eine Ermutigung geworden, im Markt der Möglichkeiten die Option des christlichen Lebens zu wählen und auch in Durststrecken durchzuhalten. In ihrem von Erfolg, Freude und vielfältigem Leid geprägten Leben hat sie erfahren, dass das ‚Ja, Vater’ zum Willen Gottes in allen Momenten des Lebens sicher, frei und glücklich macht. Ein gelungenes Leben und ein Weg, der zum Glück führt, vorbei an anderen Optionen, die uns offen stehen. Eine Erfahrung, die für Schwester Emilie so wichtig war, dass sie auch in ihrer neuen Existenzweise bei Gott die Suchenden auf der Erde, die sich vertrauend an sie wenden, begleiten möchte“, schreiben die Schönstätter Marienschwestern der Schönstattbewegung in Deutschland in ihrer Aussendung.

Foto: © Schönstätter Marienschwestern Schönstattbewegung in Deutschland


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Schönstatt

  1. „Das Wir gewinnt“ – Nachlese zum Familienfestival in Schönstatt
  2. Papst würdigt Schönstattbewegung zum 100. "Geburtstag"
  3. Papst schickt Kardinal Lajolo zu Schönstatt-Jubiläum
  4. Zölibat der Priester ist Verfügbarkeit für Gott und die Menschen







Top-15

meist-gelesen

  1. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  2. Programm für Lateinamerika-Reise des Papstes veröffentlicht
  3. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  4. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. Fast der gleiche Glaube?
  7. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  8. Slowakei: Papst Leo XIV. grüßt die Teilnehmer des Nationalen Marsches für das Leben in Bratislava
  9. Kardinal Koch zu Israel und Gaza: Ehrlich miteinander sprechen
  10. Wenn die Liebe das Gesetz des Kalküls durchbricht…
  11. Stanislaus-Kostka-Wallfahrt von Wien nach Rom erreicht ihr Ziel
  12. Papst: In der Seelsorge auf das Wesentliche konzentrieren
  13. Bruder von Leo XIV.: Papst hilft bei der Steuererklärung
  14. Bischof an Jugend: "Licht des neuen Afrikas liegt in euch"
  15. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz