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'Eine Rose für die Welt'

10. Jänner 2012 in Chronik, keine Lesermeinung
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Soziale Vorkämpferin und Mutter der Mission – Missio-Gründerin Pauline Jaricot


Wien (kath.net/missio): Am 9. Jänner 2012 jährte sich der Todestag von Pauline Marie Jaricot (Foto) zum 150. Mal. Sie gründete nicht nur das „Werk der Glaubensverbreitung“, das für die Ausbreitung der Weltkirche von entscheidender Bedeutung werden sollte. Im „Lebendigen Rosenkranz“ organisierte sie eine alle Kontinente umspannende Gebetsliga. Ihr Millionenerbe widmete sie den Armen und Arbeitern.

Monsignore Dr. Leo-M. Maasburg, Nationaldirektor von Missio: „Mit voller Hingabe – so könnte das Motto lauten, unter dem Pauline Jaricots Leben stand. Pauline ist in unseren Breiten kaum bekannt. Ihre Werke dafür umso mehr: Das Werk der Glaubensverbreitung darf sich als eines der vier Päpstlichen Missionswerke (Missio) einer starken und ungebrochenen Unterstützung der Österreicherinnen und Österreicher erfreuen. Und viele beteiligen sich auch am täglichen Beten des Lebendigen Rosenkranzes – eine weitere großartige Erfindung Paulines."

Zwei Millionen Mitbeter

Aus Anlass des Jaricot-Jubiläums greifen die Päpstlichen Missionswerke die Idee des „Lebendigen Rosenkranzes“ für das Jahr 2012 auf und starten die Gebetsaktion „Eine Rose für die Welt“. Dabei bilden je 20 Beter eine so genannte „Rose“: Jeder bekommt ein Geheimnis der vier Rosenkränze (freudenreicher, lichtreicher, schmerzhafter und glorreicher) und einen Kontinent zugeteilt.

Täglich betet man ein Gesätzchen. Gemeinsam ergibt das einen Psalter pro Tag. Zu Paulines Zeiten war diese Idee ein durchschlagender Erfolg: Im Jahr ihres Todes vor 150 Jahren beteten zwei Millionen Franzosen täglich den „Lebendigen Rosenkranz".

Ein Leben für die Mission

Zeit ihres Lebens engagierte sich Pauline Jaricot für die Unterstützung der Mission: Am 22. Juli 1799 in Lyon geboren, gründete sie mit erst 18 Jahren die „Societépour la Propagation de la Foi“, den Vorläuferverein des Päpstlichen Missionswerks der Glaubensverbreitung. Jeder Unterstützer sollte täglich ein kurzes Gebet für die Mission sprechen und wöchentlich einen "Sou" spenden. Pauline wollte damit allen Missionen weltweit ohne Unterschied helfen.

Soziale Vorkämpferin

Pauline begriff Mission als Weitergabe der „Frohen Botschaft“, was nur gelingt, wenn auch alle, die die Mission unterstützen, von der Freude des Evangeliums erfasst sind. Dieses „Teilen der Freude“ manifestierte sich für Pauline natürlich auch im Materiellen: 1845 erwarb Pauline, der das Los der Arbeiterschaft sehr am Herzen lag, eine Fabrik, die sie nach gerechten, sozialen Grundsätzen führen wollte. Mit ihrer Vision von gerechten Arbeitszeiten und Löhnen, freundlichen Arbeiterwohnheimen und Gewinnbeteiligung durch die Arbeiter nimmt sie wesentlichen Forderungen der katholischen Soziallehre vorweg, wie sie 1891 von Papst Leo XIII. in der Enzyklika "Rerum Novarum" formuliert werden sollten.

Doch Pauline sitzt zwei Betrügern auf und verliert so ihr ganzes Vermögen. Pauline stirbt mit 62 Jahren einsam, verarmt und krank, aber keineswegs verbittert. Nach ihrem Tod im Jahr 1862 erhielt sie ein Armenbegräbnis. Für die „Ehrwürdige Dienerin Pauline Jaricot“ läuft ein Seligsprechungsverfahren.

Die Welt gemeinsam zum Guten verändern

Interessierte können sich unter www.missio.at für die Missio-Gebetsinitiative „Lebendiger Rosenkranz“ anmelden. Jeder Teilnehmer erhält gratis einen Missio-Rosenkranz aus Holz in den Farben der fünf Kontinente.

Weitere Informationen zu Pauline Jaricot und dem „Lebendigen Rosenkranz“ unter: http://www.missio.at/lrk

Foto Pauline Marie Jaricot: © Missio


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