Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  2. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  3. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  4. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  5. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  6. „Warum bin ich Christ“
  7. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  8. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  9. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  10. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  11. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  12. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  13. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  14. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  15. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“

Kardinal Meisner: Ich werde keine 'Alte Messe' feiern

1. August 2011 in Deutschland, 31 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Der Heilige Vater hat in seinem Motu proprio „Summorum pontificum“ im Jahr 2007 die Möglichkeiten erweitert, die Liturgie in dieser außerordentlichen Form zu feiern. Wir sorgen im Erzbistum Köln dafür, dass dies auch umgesetzt werden kann"


Köln (kath.net/red)
Der Kölner Kardinal Joachim Meisner wird keine Hl. Messe in der außerordentlichen Form des römschen Ritus feiern. Er habe bisher auch kein Pontifikalamt in der außerordentlichen Form gefeiert. "Obwohl ich 1962 zum Priester geweiht worden bin und die Messzelebration anfangs noch in der außerordentlichen Form praktiziert habe, müsste ich mich heute intensiv darauf vorbereiten. Augenblicklich sehe ich keinen Anlass, selbst ein Pontifikalamt in der außerordentlichen Form zu feiern." Dies teilte der Kardinal auf seiner Website "direktzumkardinal.de" im Rahmen der Beantwortung einer weiteren Anfrage an den Kölner Erzbischof mit. Er sei als als katholischer Christ und zumal als Kardinal der ganzen Liturgie der Kirche verpflichtet, die in jeder Form, die in Übereinstimmung mit dem Nachfolger Petri gefeiert wird. "Doch als Erzbischof habe ich einen besonderen Dienst zu leisten, nämlich den der Einheit. Daher ist für mich zunächst einmal die Form, die Papst Benedikt XVI. als „ordentlich“ benannt hat, maßgeblich.", schreibt der Kardinal.


Der Kölner Erzbischof erinnert dann auch daran, dass die erwähnte Einheit ihren Ausdruck in der Liturgie auch darin finde, dass wir jene Menschen nicht übergehen, denen die außerordentliche Form des römischen Ritus am Herzen liege. Wörtlich schreibt Meisner: "Der Heilige Vater hat in seinem Motu proprio „Summorum pontificum“ im Jahr 2007 die Möglichkeiten erweitert, die Liturgie in dieser außerordentlichen Form zu feiern. Wir sorgen im Erzbistum Köln dafür, dass dies auch umgesetzt werden kann: So haben wir mehrere Kirchen, in denen regelmäßig die Liturgie in der außerordentlichen Form gefeiert wird. Doch ist es – im Sinne der erwähnten Einheit – entscheidend, dass auch die Gläubigen, die sich im außerordentlichen Ritus mehr beheimatet fühlen, die ordentliche Form als solche akzeptieren. Das ist der ausdrückliche Wunsch von Papst Benedikt XVI."

Dann stellt der Kardinal klar, dass er den Wunsch nach der Liturgiefeier in der außerordentlichen Form sehr ernst nehme und er sich immer wieder erkundigt habe, was Menschen bewege, die diese Form unserer Liturgie so schätzen. "Was ihnen wichtig ist, sind die Phasen der Stille, die Getragenheit der Feier, die andächtige Atmosphäre und vor allem der Raum für das eigene Beten. Auch bestimmte Ausdrucksformen, wie der gregorianische Gesang, rühren sie an. Ich selbst halte diese Aspekte sogar für unverzichtbar und schätze die Gregorianik. Doch sind all diese Dinge nicht durch das Konzil „abgeschafft“ worden. Sie können und sollten sogar ihren Platz in der ordentlichen Form der Liturgie haben. Wenn Sie einmal unseren Kölner Dom besuchen, werden Sie feststellen, dass wir regelmäßig auch den Gottesdienst in lateinischer Sprache feiern und nicht zuletzt durch unsere Dommusik den reichen liturgischen Schatz der Kirche pflegen.", so der Kölner Erzbischof.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Heilige Messe

  1. US-Bischof weitet Angebot an tridentinischen Messen in seiner Diözese aus
  2. Zu jedem Zeitpunkt werden auf der Welt ungefähr 8.000 bis 9.000 Messen gefeiert
  3. Messbesuche in den USA wieder auf dem Niveau von vor der Pandemie
  4. Vier Dinge, die Katholiken vor der heiligen Messe tun sollen
  5. Kardinal Müller kritisiert ‚kindisches Verhalten’ von Bischöfen, welche die Alte Messe unterdrücken
  6. Patricia Heaton: Priester sollten nicht auf die Länge sondern die Spiritualität der Messe achten
  7. Schatz geortet – Form und Wesen der Heiligen Messe
  8. USA: Deutlicher Rückgang der Messbesuche seit Beginn der Covid-Pandemie
  9. Das Mahl des Lammes
  10. ‚Wenn Sie Lebensmittel einkaufen können, können Sie auch zur Messe kommen’







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  3. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  4. Kanadas führende Tageszeitung verlangt Euthanasie in katholischen Krankenhäusern
  5. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  6. Ermittlungsverfahren gegen christliche YouTuber eingestellt
  7. Grünwidl bei Medjugorje-Friedensgebet: Beten und Frieden stiften
  8. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  9. „Warum bin ich Christ“
  10. Erneut ruhige Spitalnacht für Papst nach Krebs-Operation
  11. Mit dem Rosenkranz im Gym
  12. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  13. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  14. 'Jeden Tag sprach ich mit Gott und mit meiner Mutter'
  15. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz