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Rasierwasser 'Benedictus' – die katholische Duftnote

18. Juli 2011 in Chronik, 8 Lesermeinungen
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Den 60. Priesterweihetag des Heiligen Vaters nahm man in den USA zum Anlass, ein ‚päpstliches’ Rasierwasser zu kreieren und es dem Papst namentlich zu widmen: ‚Benedictus’. Von Ulrich Nersinger


Rom (kath.net/un) Schöpfer des neuen Eau de Cologne ist Dr. Fred Hass, ein Mediziner und bekennender Katholik aus San Rafael in Kalifornien. Der Arzt ist ein Bruder des früheren US Poet Laureate Robert Hass. Zu den Bestandteilen des „päpstlichen“ Parfüms, das sich vor allem als Rasierwasser eignet, gehören Weihrauch von der arabischen Halbinsel, Lavendel aus Frankreich, italienisches Bergamotteöl und Lindenblüten aus Deutschland. „Es ist ein Duft, der sich seinen Charakter durch Tiefe, Komplexität und Ausgeglichenheit verschafft“, erklärt der Hobbyparfümeur aus Leidenschaft. Mit „Benedictus“ wolle er dem Heiligen Vater ein praktisches, aber auch einzigartiges Geschenk machen – und Freunden eines guten Duftwassers für 27 US-Dollar eine katholische Variante präsentieren.


Bereits vor einigen Jahren belebte der Arzt ein Aftershave wieder, dessen Gebrauch dem seligen Pius IX. (1792-1878) nachgesagt wird. Dr. Hass fand in einem Rezept- und Kochverzeichnis der Familie De Charette die entsprechende Rezeptur. Das in der Vendée beheimatete französische Adelsgeschlecht galt als besonders kirchen- und papsttreu. Im 19. Jahrhundert dienten zahlreiche Mitglieder der Familie in der päpstlichen Armee. Mit dem berühmten Zuaven-Oberstleutnant Athanase de Charette war Pius IX. persönlich befreundet. Ihm soll er die Zusammensetzung seines Rasierwassers anvertraut haben.

Erste Experimente, die Rezeptanweisungen umzusetzen, hatte Dr. Hass gemeinsam mit seiner Frau Miriam in der heimischen Küche unternommen. Für den bekennenden Katholiken war dies „eine ganz besondere Art des Erlebens von Kirchengeschichte“. Vom Gelingen seiner Experimente aber war er dann doch überrascht. Das Produkt wurde zunächst im Freundes- und Bekanntenkreis erprobt und stieß auf begeisterte Zustimmung.

Als sich katholische Andenkenläden und amerikanische Parfümerien immer mehr für „The Pope’s Cologne“ zu interessieren begannen, gründete der Arzt sogar einen eigenen Vertrieb: www.excelsisusa.com. Viele Bestellungen kamen aus Übersee, auch aus Rom und dem Vatikan. Auf die Frage, wer denn zu den Beziehern aus dem Kirchenstaat gehöre, gibt Dr. Hass keine Antwort. Lächelnd empfiehlt er, bei Besuchen in der Ewigen Stadt auf „einen frischen, mit Noten von Zitrusfrüchten und Lavendel durchsetzten, aber dennoch unaufdringlichen Duft“ zu achten.



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Lesermeinungen

 Markus-NRW 18. Juli 2011 
 

Also ich verstehe die Ablehnung hier überhaupt nicht, im Gegenteil, ich kann die Freude von Dr. Haas bei den Duftexperimenten direkt mitfühlen. Glaube soll doch mit allen Sinnen erfahrbar sein, wieso dann nicht das Rasierwasser des Sel. Pius IX. nachmischen und einen Duft erstellen, der Papst Benedikt gerecht wird.


3
 
 Martyria 18. Juli 2011 

Cash as cash can!

Typisch konsumistisch-kapitalistisch-amerikanisch eben.


1
 
  18. Juli 2011 
 

Es düftet nach \"katholisch\"!

Ich bin unter Schock !


3
 
 Dismas 18. Juli 2011 

Peinlich, albern und überflüssig!!!!!

Schwachsinnige Geschäftmacherei!!


3
 
  18. Juli 2011 
 

Es gibt keinen Schwachsinn

den es nicht gibt. Was ein Papst so alles über sich ergehen lassen muss.


3
 
 Rick 18. Juli 2011 

\"Katholisches\" Rasierwasser, so ein Schwachsinn. Ich kann \"Albertus Magnus\" nur zustimmen: nichts als peinlich!


3
 
 Albertus Magnus 18. Juli 2011 
 

Peinlich

Die ganze Geschäftemacherei um den Papst ist einfach nur peinlich. Papst-Bier, Papst-Duft .. . das hat das Potenzial, die Glaübigen und damit auch den Glauben an sich lächerlich zu machen.


5
 
 Palmsonntag 18. Juli 2011 
 

\"St. Benedikt\"

so hieß bislang die Serie für Heil-Produkte von ALDI Süd. Jetzt werden sie unter der Bezeichnung \"Multinorm\" angeboten - wohl ein Tribut an den atheistischen Zeitgeist bzw. die \"poltical correctness\" ?!


2
 

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