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Wie die Kirche nach dem Konzil zum Schlachtfeld wurde

16. Juni 2011 in Chronik, 44 Lesermeinungen
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Weltbejaher gegen Zeitkritiker: Nur Petrus kann den Parteienstreit bei der Interpretation des Zweiten Vatikanums überwinden. Von Andreas Wollbold / Vatican magazin


Rom (kath.net/Vatican magazin) Im Krieg der Efraimiter gegen den wilden Richter Jiftach gelang es diesem, alle Übergänge über den Jordan zu besetzen. „Und wenn efraimitische Flüchtlinge kamen und sagten: Ich möchte hinüber!, fragten ihn die Männer aus Gilead [also Jiftachs Leute]: Bist du ein Efraimiter? Wenn er Nein sagte, forderten sie ihn auf: Sag doch einmal ‚Schibbolet’. Sagte er dann ‚Sibbolet’, weil er es nicht richtig aussprechen konnte, ergriffen sie ihn und machten ihn dort an den Furten des Jordan nieder“ (Ri 12,5f.).

Große Organismen neigen zur Parteienbildung. Es gibt die einen und es gibt die anderen, jedoch jede Seite will für das Ganze sprechen. Wie bricht dann das Ganze nicht auseinander? Demokratien bieten dafür die „Jeder darf einmal“-Lösung an, genauer: Jede Partei darf die Macht übernehmen, wenn sie eine Mehrheit hinter sich gebracht hat. Diese Lösung ist überall da überzeugend, wo Macht nicht an Wahrheit gebunden ist. Denn ob eine Regierungspartei wirklich den besten Weg verkörpert oder nicht, kann man nie sagen. Entscheidend ist nur, ob sie am nächsten Wahltag wieder eine Mehrheit hinter sich sammeln kann.

Das Konzil, das Schibbolet der Kirche

Dass es auch in der katholischen Kirche Parteien gibt, ist nicht verwunderlich. Aber fatal wäre es, wenn in ihr Mehrheiten über Wahrheiten zu entscheiden hätten. Wenn die Schibbolet-Sager also den Ton angeben könnten und die Sibbolet-Sager niedergemacht würden. Damit das nicht geschieht, gibt es das Amt des Petrus. Nur einer kann allen und für alle sagen, was wahr ist. Denn Petrus ist Sprecher und Haupt der Apostel. Nur auf einen kann man schauen, wenn es um das Wort in letzter Instanz geht. Denn Petrus ist Stellvertreter Christi, der Wahrheit selbst. Nur so können auch die Spannungen von Parteien und Richtungen zu fruchtbaren Spannungen werden. Durch das Wort des Papstes – manchmal auch sein Machtwort – ist es zum Beispiel gelungen, den Streit zwischen Weltklerus und Bettelorden im Hochmittelalter in geordnete Bahnen zu lenken oder später im Gnadenstreit um 1600 die fruchtlosen Diskussionen zwischen Dominikanern und Jesuiten zu beenden. Denn von allen fordert Petrus die Bindung an die Wahrheit. Niemand darf etwas anderes, als die Wahrheit zum Schibbolet der Kirche erklären. Es gibt Wichtigeres, als sich um „Sch“ oder „S“ die Köpfe einzuschlagen.

Das Zweite Vatikanische Konzil ist leider weithin zu einem solchen Schibbolet der katholischen Kirche geworden, und das ist fatal für das Konzil ebenso wie für die Kirche. Hüben und drüben macht man es zu einem Gesinnungs-Prüfstein, an dem man Wahr und Falsch zu erkennen glaubt. Das geht so weit, dass das Lied der „Freie Deutsche Jugend“ in der DDR das Zeug zu einem katholischen Schlager hätte: „Sag mir, wo du stehst!“ Darum soll dieser Beitrag nachweisen, wie die Orientierung an den Absichten von Papst Johannes XXIII. selbst jegliche Konzils-Schibbolistik ausschließt und eine fruchtbare Rezeption ermöglicht. Denn erst wenn man auf Petrus schaut, kommt das wahre Konzil und nicht das Parteien-Konzil in den Blick.

Das geöffnete Fenster

Oft und zu Recht kritisiert ist eine Methode der Schibbolistik die, den „Geist des Konzils“ zu definieren, ohne die Texte selbst zu lesen. Eine weitere Methode ist nicht weniger folgenschwer: Konzils-Bilder zu produzieren und auf sie hin Konzilsaussagen zu projizieren. In der Tat hat die Konzilspublizistik Schlüsselbilder gefunden, die bis heute das kollektive Bewusstsein von Sinn und Bedeutung dieser Kirchenversammlung beherrschen. Ihre suggestive Kraft muss durchschaut werden, sonst bleibt das rechte Verständnis dieser Kirchenversammlung wie berauscht und vernebelt. Da ist die Episode von Papst Johannes XXIII., der einem Besucher auf die Frage „Wozu das Konzil?“ eine sprechende Antwort gegeben haben soll. Er öffnete das Fenster und ließ frische Luft herein. Dieses Bild vermag die einfache Botschaft zu transportieren: „Genauso hat sich im Inneren der Kirche die Luft verbraucht. An sich lässt es sich in ihren Räumen gut leben, aber einmal kräftig durchzulüften erfrischt die Geister und rötet die Wangen. Keine Angst also, die Luft draußen ist nicht verpestet! Sie tut gut.“ Die Kirche soll sich der modernen Welt also öffnen, das Gute in ihr sehen und sich einem gesunden Fortschritt nicht verweigern.

Diese Erzählung wirkt harmlos und hat gerade dadurch bis heute Sympathisanten in fast allen Lagern gefunden. Aber trifft sie die Absicht des seligen Johannes XXIII. wirklich? Wahrscheinlich hat die Begebenheit nie so stattgefunden, wie der Sekretär des Papstes, Monsignor Loris Capovilla, beim Seligsprechungsprozess aussagte. Übrigens fürchtete der Roncalli-Papst Luftzug und vermied deshalb offene Fenster.

Auf sichererem Boden steht man darum mit den berühmten Worten seiner Ansprache zur Eröffnung des Konzils am 11. Oktober 1962. Darin tadelt er Personen, „die zwar von religiösem Eifer brennen, aber nicht genügend Sinn für die rechte Beurteilung der Dinge noch ein kluges Urteil walten lassen. Sie meinen nämlich, in den heutigen Verhältnissen der menschlichen Gesellschaft nur Untergang und Unheil zu erkennen. Sie reden unablässig davon, dass unsere Zeit im Vergleich zur Vergangenheit dauernd zum Schlechteren abgeglitten sei. Sie benehmen sich so, als hätten sie nichts aus der Geschichte gelernt, die eine Lehrmeisterin des Lebens ist, und als sei in den Zeiten früherer Konzilien, was die christliche Lehre, die Sitte und die Freiheit der Kirche betrifft, alles sauber und recht zugegangen. Wir aber sind völlig anderer Meinung als diese Unglückspropheten, die überall das Unheil voraussagen, als ob die Welt vor dem Untergang stünde.“

Bereits im Kern ist darin angelegt, wodurch sich für den Papst ein rechtes Verständnis der Öffnung zur Welt auszeichnet: durch seine missionarische Zuversicht. Sie sagt eben nicht naiv: „Die Welt ist gut. Sie besitzt bereits die Wahrheit und ist anonym christlich.“ Noch weniger behauptet sie: „Die Welt ist besser, moderner, menschlicher als die Kirche. Wir Christen müssen noch viel von ihr lernen.“ Sie sagt einfach: „Gott will das Heil aller Menschen und darum auch der Menschen dieser Zeit. Darum ist es für sie nicht unmöglich, die Wahrheit und das Leben zu finden.“ Das ist die Chance für die Kirche, die Gott selbst eröffnet: „Blickt umher und seht, dass die Felder weiß sind, reif zur Ernte“ (Joh 4,35). Wie könnte die Kirche darum nicht alles tun, um diese Ernte auch wirklich einzubringen?

Der neue Frühling

Eng mit der Vorstellung vom geöffneten Fenster verbunden ist ein zweites Bild, das von Pfingsten, dem neuen Frühling in der Kirche: Jetzt fängt das winterdürre Holz an zu grünen und zu blühen. In einer heute kaum mehr fassbaren Begeisterung glaubten zur Konzilszeit viele, durch das Abstoßen von „Ballast“, durch umfassende Reform und durch allgemeine Nachsicht gegenüber der Welt würde die Kirche zu einer Art Avantgarde der Menschheit auf dem Weg in ein besseres Morgen. Wer solche Vorstellungen allerdings genauer bedenkt, wird darin eher einen Herbst der Kirche erkennen, der den Winterfrost vorbereitete. Es ist doch Herbst, wenn nutzlos gewordene Blätter abfallen, dürres Holz wegbricht und kein Same mehr die Welt erobert. Es wäre lohnend, die sechziger Jahre in Kirche und Kultur eher als eine Spätzeit zu begreifen, der das Vertrauen in die eigenen Wurzeln abhanden gekommen ist und die sich an den Kaminen kleiner Zirkel von Denkern neue, ganz andere Welten erträumte.

Umso deutlicher hebt sich davon die Zuversicht von Papst Johannes XXIII. ab. Die Konzilsidee vom Fest Pauli Bekehrung 1959 erschien ihm wie eine Eingebung von oben: „Plötzlich entsprang in Uns eine Eingebung wie eine Blume, die in einem unerwarteten Frühling blüht. Unsere Seele wurde von einer großen Idee erleuchtet... Ein Wort, feierlich und verpflichtend, formte sich auf Unseren Lippen. Unsere Stimme drückte es zum ersten Mal aus – Konzil!“ Dieses Widerfahrnis der Gnade hat den Papst so stark geprägt, dass er ihm bei der Eröffnung des Konzils sogar einen eigenen Abschnitt seiner Rede widmete. Der Papst dachte also im ersten Moment gar nicht an den Frühling der Kirche, sondern an die Frühlingsblume der Erleuchtung.

Diese Metapher ist selbst für italienische Rhetorik ungewöhnlich. Umso mehr fällt sie auf und lässt nach ihren Quellen fragen. Vielleicht darf man dazu eine Vermutung äußern. Die heilige Therese von Lisieux, die vom Papst sehr verehrte Heilige des kleinen Weges, bezeichnet sich in ihrer „Geschichte einer Seele“ gleich mit den ersten Worten als Frühlingsblume. Das Vertrauen auf die Barmherzigkeit Gottes hat sie durch den Winter von Prüfungen und Leid geführt und nun wunderbar aufblühen lassen. Ist es vermessen, zumindest eine unbewusste Verwandtschaft der Konzilsidee des Papstes damit zu vermuten?

Dann läge auch der Schlüssel zum „Optimismus“ des Papstes auf der Hand. Er ist keineswegs blauäugig und naiv. Vielmehr gibt ihm das Vertrauen auf Gott die Kraft, die Kirche trotz vieler dunkler Seiten der Gegenwart der Führung Gottes anzuvertrauen. Er hofft auf geistliche Schätze, die der Kirche die Kraft geben, sich unerschrocken der Zukunft zu stellen und nicht vergangenen Zeiten nachzutrauern. Nicht zufällig kehrt das Vertrauen in die Barmherzigkeit wieder, wenn Johannes XXIII. die Vorgehensweise angesichts der Irrtümer dieser Zeit umschreibt: „...nicht mit den Waffen der Strenge, sondern dem Heilmittel der Barmherzigkeit“.

Vor diesem theresianischen Hintergrund würde sich die programmatische Absage an die Pessimisten und Nostalgiker durch den Papst noch einmal neu lesen lassen. Denn meist werden die genannten Worte als Triumph der Optimisten, als Sieg der Fortschrittsgläubigkeit über den Kulturkonservativismus verstanden. Das gute Schibbolet der Weltbejaher also gegen das böse Sibbolet der Zeitkritiker! So gesehen, hätte die Entwicklung der letzten Jahrzehnte den Papst aber Lügen gestraft. Seine Eingebung wäre dann nichts anderes als bloße Einbildung gewesen. Hier hat man auf den Punkt gebracht die Aporie vieler Konzilsdiskussionen. Ihnen geht es nur darum, welche dieser beiden Parteien Recht behält.

Ganz anders jedoch, wenn dieses Programm mit der heiligen Therese von Lisieux verstanden wird. Denn nur mit Vertrauen und Liebe zu Gott gelesen, drücken diese Worte wirklich eine göttliche Eingebung aus. Sie wissen nur zu gut, dass jede Zeit der Barmherzigkeit Gottes bedarf. Es gibt keine in sich guten Epochen, ebenso wenig aber auch in sich schlechte, die von Gott nicht mehr erreicht werden könnten. Soll die Kirche verzagen? Nein, sie ist gehalten von Gottes mächtigem Arm, und darum kann sie ihren Auftrag auch heute erfüllen und das Heil allen Menschen verkünden. Darum muss sie auch alles tun, um nicht aus eigener Schuld Hindernisse zu errichten.

Ob dieser Glaubensmut damals von allen verstanden wurde? In der Publizistik jedenfalls überwog bald das Bild vom Frühling der Kirche in einem recht banalen Sinn: Das Neue ist das Frischere, Bessere, Angebrachtere. Der „Tutiorismus des Wagnisses“ (Karl Rahner) berechtigt dazu, niederzureißen, wenn auch nur irgendein Theologe damit Hoffnungen zu verbinden versteht. Theologisch wurde das Bild zum Vehikel eines gefährlichen Joachimismus, also der auf Abt Joachim von Fiore zurückgehenden Vorstellung von den drei Weltzeiten. Gestalten der deutschen Philosophie wie Schelling haben sie dem kulturellen Gedächtnis hierzulande tief eingeprägt. Danach ist die Zeit des Vaters die des Alten Bundes, also des Gesetzes. Die Zeit des Sohnes ist die Zeit der Gnade, also der Kirche. Nun aber breche die dritte Zeit an, die Zeit des Heiligen Geistes. Die weltliche Idee des Fortschritts eroberte die Kirche. Nun sollte die Freiheit über die Autorität triumphieren. Äußere Formen, Autorität und Grenzen fallen, alles wird eins. „Fair is foul and foul is fair“ (Macbeth). Eine Bresche wurde in die „wohlgeordnete Schlachtreihe“, die „acies bene ordinata“ der Kirche geschlagen. Ihre Reihen wurden aufgelöst. Alles musste verändert werden, Strukturen wurden „hinterfragt“, Verhältnisse wurden „demaskiert“ und Seelen wurden „analysiert“. Der Frühling hatte einen Frühlingssturm entfacht, und vor dem Furor der Veränderung lautet die Devise nur noch: „Rette sich, wer kann!“

Wie weit ist eine solche Veränderungswut vom geistlichen Frühling entfernt, den Liturgie und Kirchenväter in warmen Worten preisen. Hier ist das „ver sacrum“, der geistliche Frühling, das Osterfest. Der Geist des österlichen Herrn bekehrt und erneuert die Seelen. So rühmt Gregor von Nazianz: Wie der Zugführer bei einer Prozession schreitet das kosmische Wiedererwachen der Natur dem Osterfest voraus, es schickt dem Auferstandenen einen helleren Himmel, eine strahlendere Sonne und einen größeren Glanz voraus. Und noch praktischer erkennt Ambrosius von Mailand: Wie die Israeliten im Frühjahr Ägypten verließen, so verlassen die Gläubigen an Ostern Laster und Leidenschaften; Tugend und Gnade blühen in ihren Seelen auf.

Die Verselbständigung der Bilder

Die beiden Bilder vom zur Welt hin geöffneten Fenster und vom neuen Frühling waren so erfolgreich, dass kaum jemand in den folgenden Jahren auf sie verzichtete. Aber unter der Hand wurden beide im Umkreis von 1968 weiter radikalisiert. Der frische Wind wurde zum Sturm, der keinen Stein auf dem anderen lässt. Die Kirche selbst und nicht die glaubensarmen Christen musste durcheinandergewirbelt werden. Ja, der eigentliche Sinn der Öffnung wurde es nun, dass der Unterschied zwischen Kirche und Welt wegfallen sollte. War die Kirche bis dahin die Arche Noah in der Sintflut der Welt, so durften ihre Insassen nun die Luken aufbrechen und hinaustreten in eine Welt, die aufblühte zu einem neuen Leben. Dieser Umschlag drückte sich darin aus, dass für viele nun „Gaudium et Spes“ in einseitiger Lesart zum Emblem einer neuen Zeit wurde: Christsein ist Zeitgenossenschaft, und weltlicher Fortschritt ist sein eigentlicher Sinn. Auch wenn die Pastoralkonstitution wohl das mit heißester Nadel gestrickte Dokument ist und es vielfach an Klarheit der Aussagen fehlt, ist dies mit Sicherheit eine weit überzogene Deutung. Aber Bilder wirken mehr als Worte. Der „Geist des Konzils“ verselbständigte sich von seinen Worten.

Der frische Wind schuf im Nu auch ein einfaches Geschichtsbild: Die „pianische“ Ära zwischen Papst Pius IX. und Papst Pius XII., so meinte man, sei von Abschottung gegenüber der Welt geprägt gewesen. „Mief“, Enge und Selbstbeschäftigung, das habe diese Ära ausgezeichnet. Nun endlich seien die Tabus gefallen, herrschte die Freiheit eines Christenmenschen. Nun breche die „dritte Epoche der Kirchengeschichte“ (Karl Rahner) an.

Deutlich spiegeln beide Bilder auch einen Umschlag in der Konzilsinterpretation. Dabei wurde Verhältnis von Kirche und Welt radikalisiert. Die Texte selbst sprechen von einer Öffnung zur Welt im Sinn einer missionarischen Kirche. Dennoch wurden sie zunehmend dahingehend interpretiert, dass die Kirche sich nur als Teil der Welt verstehen könnte. Die „societas perfecta“, die von Gott mit allem Wesentlichen ausgestattete freie Gemeinschaft der Gläubigen, wurde zum Haussklaven der Welt und ihrer Moden.

Nun muss man sicher einräumen, dass nicht wenige Aussagen des Zweiten Vatikanums, im Abstand von fast fünfzig Jahren gelesen, tatsächlich nicht immer durch Klarheit und Eindeutigkeit glänzen. Besonders „Gaudium et Spes“ macht streckenweise den Eindruck, dass das Verständnis für die Welt auf Kosten der Klarheit der Lehre geht. Dennoch ist die eigentliche Wasserscheide die zwischen der missionarischen Zuversicht eines Johannes XXIII. und einer freiwilligen Unterwerfung unter die Welt in vielen nachkonziliaren Verhaltensweisen und Verständnissen. Wer die Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils darum mit seinen Absichten liest, wird vor Einseitigkeiten und Verzerrungen bewahrt.

Von Johannes XXIII. zu Benedikt XVI.

Johannes XXIII. verstand die Konzilsidee als Gnadenerlebnis. Seine Frühlingsblume war für ihn Ausdruck der Barmherzigkeit Gottes, die auch die Gegenwart umfängt und erneuert. Trotz vieler Probleme und Herausforderungen wollte der Papst der Kirche die Kraft geben, sich unerschrocken der Zukunft zu stellen. Kirchlicher Fortschritt ist allein der Schritt auf jeden Menschen zu: Gott will das Heil aller Menschen und darum auch der Menschen dieser Zeit. Darum ist es für sie nicht unmöglich, die Wahrheit und das Leben zu finden. Das ist die Chance, die Gott selbst eröffnet: „Blickt umher und seht, dass die Felder weiß sind, reif zur Ernte“ (Joh 4,35). Wie könnte die Kirche darum nicht alles tun, um diese Ernte auch wirklich einzubringen? Wer die vergangenen fünfzig Jahre nüchtern überblickt, wird kaum behaupten können, dieses Programm sei bis heute eingelöst.

Der Papst ist der Garant der Einheit der Kirche. Beim Kurs der katholischen Kirche heute hilft weder der so genannte „Geist des Konzils“ noch schlecht verstandene Bilder wie die vom geöffneten Fenster oder vom Frühling der Kirche. Nur der Blick auf Petrus bewahrt das Konzil davor, zum Instrument im Parteienstreit zu werden. Allein der Papst beruft ja ein Ökumenisches Konzil ein, allein er verleiht seinen Dekreten Rechtskraft (vgl. CIC c. 338). Allein er kann darum auch verbindlich aufzeigen, in welchem Sinn seine Aussagen zu verstehen sind.

Heute gibt Papst Benedikt für das Zweite Vatikanum eine Hermeneutik der Kontinuität vor. Sie stellt keine neue Partei unter den vielen Konzilsinterpretationen dar. Sie bildet den Maßstab für jede weitere gültige Rezeption. Dasselbe gilt von den Vorgaben der vatikanischen Kongregationen, also etwa von den Dokumenten der Glaubenskongregation wie die Erklärung „Mysterium Ecclesiae“ (1973), das Schreiben „Communionis notio“ (1993), die Erklärung „Dominus Iesus“ (2000), die „Note über den Ausdruck ‚Schwesterkirchen’“ (2000) oder „Antworten auf Fragen zu einigen Aspekten bezüglich der Lehre über die Kirche“ (2007). In ihnen spricht Petrus. Er klärt und bewahrt vor Missverständnissen und Irrtümern. Er zeigt die Wahrheit auf und macht so die Lehren des Zweiten Vatikanums erst fruchtbar. So war es bei Papst Johannes XXIII., und so ist es bei Papst Benedikt XVI. Wer diese Aussagen dagegen ignoriert, verkennt nicht nur die Bedeutung des Petrusamtes. Er macht sich damit auch zu einem Ewig-Gestrigen – trotz aller Rhetorik vom geöffneten Fenster und vom Frühling.

Der Autor ist Inhaber des Lehrstuhls für Pastoraltheologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Foto: (c) kath.net


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Lesermeinungen

 1Pace 21. Juni 2011 

HERR,

ich möchte mich nicht beeinflussen lassen vom Gerede der Leute, alles sehen und vieles übersehen. Gib mir die Kraft dazu.

Nicht nur Johannes XXIII., sondern auch Saint Exupery (* 29.06.1900 in Lyon; † 31.07.1944 nahe der Île de Riou bei Marseille - http://de.wikipedia.org/wiki/Antoine_de_Saint-Exup%C3%A9ry#Tod)

http://www.gratefulness.org/readings/herr_lehre_mich.htm

www.gratefulness.org/readings/herr_lehre_mich.htm


0
 
 1Pace 20. Juni 2011 

„Ich habe noch nie einen Pessimisten nützliche Arbeit für die Welt tun sehen.“

Johannes XXIII. (Quelle: H.-P.R öthlin, Güte – mit Klugheit gepaart„ Hundert Worte von Johannes XXIII., Verlag Neue Stadt, München 2000)
1925 wurde Angelo Roncalli als päpstlicher Gesandter nach Bulgarien und 1934 in die Türkei geschickt. Beide Posten waren zwar nominell nicht unehrenhaft, in Wirklichkeit aber ohne Einfluss und weitab von jeder Möglichkeit, das Leben der Kirche mitzugestalten. Dies wurde von vielen mit guten Gründen als das Abschieben eines Menschen angesehen, dessen Loyalität zwar außer Zweifel stand, dessen geistige Offenheit und natürliche Liberalität im damaligen Vatikan aber mit Misstrauen beobachtet wurden. Als Papst ließ sich Johannes XXIII. einmal seine Personalakte kommen, in die er vorher nie Einsicht hatte. Er fand dort den Vermerk: „Des Modernismus verdächtig.“, worunter er handschriftlich ergänzte: „Ich, Papst Johannes XXIII., erkläre, dass ich nie Modernist gewesen bin.“ (siehe Link)

www.petzold-jazz.de/Texte/Franziskaner/franziskanische_Heilge/franziskanische_heilge.html#4


0
 
 Konrad Georg 19. Juni 2011 
 

Herrn Prof. Wollbold einen Gruß in der Hoffnung, noch

viel von ihm in dieser Qualität zu hören. Das ist eine klare Ehrenrettung des seligen Johannes XXIII., den man ja ganz gern in diverse Schubladen steckt, in die er aber nicht paßt. Er war streng gläubig und die Analyse Prof. Wollbolds bestätigt das.

Zwar kreisen alle Diskussionen nur um das Konzil, aber das Elend hat viele Quellen.

Gibt es die Texte des Konzils auch ohne die (fragwürdigen) Kommentierungen von Rahner/Vorgrimler? Für eine Nachricht bin ich dankbar.


2
 
 bücherwurm 18. Juni 2011 

Liebe Ingeborgia,

ich bitte Sie um freundliche Beachtung meines letzten Posts.


4
 
 Ingeborgia 18. Juni 2011 
 

Propheten / Privatoffenbarungen

Es muss Privatoffenbarungen und Propheten geben damit Gott sich mitteilen kann was ihm auf dem Herzen liegt.
http://www.kommherrjesus.de/maria-miterloeserin/sites/index-9.html

www.kommherrjesus.de/maria-miterloeserin/sites/index-9.html


3
 
 bücherwurm 18. Juni 2011 

Liebe Tina13,

Privatoffenbarungen dürfen geglaubt werden. MÜSSEN aber nicht geglaubt werden. Beides aber ist katholisch. Ich bitte um Beachtung.


5
 
 Tina 13 18. Juni 2011 

„Privatoffenbarung“

Wo wären wir denn, wenn der hl. Josef, als der Engel zu ihm kam und zu ihm sagte: Nimm das Kind und die Mutter und flieh….“ Wenn er gesagte hätte, das ist eine Privatoffenbarung! Ne das mach ich nicht ?

Jesus ist nicht auf der Erde um mit uns zu sprechen, dafür hat er seine Propheten.. und besonders seine heilige Mutter schickt Er zu uns.

Wer es nicht glauben will, gut, der glaube es nicht, aber diese Botschaften sind nicht zur „allgemeinen Belustigung“ gedacht. Es werden Herzen angesprochen mal das eine oder andere nachzulesen. Mal Fatima oder Lourdes zu besuchen.

ER ist Herr, kann mich nicht erinnern, dass der Herr auf seine Diener hören muss, weil die anderer Ansicht sind?

Was nutzt eine ganze Waschmaschine voll nasser Wäsche, wenn es ein „kleiner nasser Fetzen“ alleine auf den Punkt bringt?

Herr erbarme Dich!

www.kathtube.com/player.php?id=19776


7
 
 diana 1 18. Juni 2011 

Der Zeitgeist vergeht, Gott bleibt immer

Der Mensch ist nie GRÖSSER als wenn er kniet, vor seinem Gott, von Papst Johannes
XXIII.

Unser Papst Benedikt XVI, sagt Katholischsein heißt Marianischsein.

Die Muttergottes führt immer zu ihrem Sohne, zu unserem Herrn Jesus Christus.
In der Bibel steht jedes Knie wird sich beugen, jede Zuge wird bekennen das Jesus
Ist der Herr.


6
 
 Ingeborgia 18. Juni 2011 
 

@Claudia Caecilia

Jesus akzeptiert auch eine Kniebeuge meine Freundin ist 83 Jahre sie macht vorher einen Knicks oder Kniebeuge und empfängt die Munkommunion und geht auch nur zu Priestern.
Solange keine Kniebänke vorhanden sind die eigentlich auch vorhanden sein müssten, da beide Arten der Kommunion erlaubt sind, sind viele Menschen zur Handkommunion gezwungen, was auch nicht richtig ist und geändert werden sollte, weil beide Arten erlaubt sind.
Unser heiliger Vater ist Vorbild bei ihm gibt es nur Mundkommunion und die Kniebank.
Ich habe unzählige viel Seiten von Propheten gefunden, wo Gott die kniende Mundkommunion wünscht und die Priester hören nicht darauf...


6
 
 SCHLEGL 18. Juni 2011 
 

@ Ingeborgia/Tina 13

In diesem Schlachtfeld Kirche werden den Lesern von Ihnen beiden irgendwelche \"Privatoffenbarungen\" wie nasse Fetzen um die Ohren geschlagen!Was Claudia Cäciliia und ich Ihnen geschrieben haben, ist Ihnen völlig egal, anstelle von Argumenten erleben die Leser dieses Forums höchst zweifelhafte Zitate. Gott sei Dank geht Papst Benedikt XVI einen nüchternen theologischen Weg und ist auch für andere Optionen offen. Besonders lustig finden wir Ihr Hinweis auf die Pharisäer! Wo die wohl sind?Msgr. Franz Schlegl


5
 
 Ingeborgia 18. Juni 2011 
 

Kräfte die Wirken, welche nicht erkannt werden

Es gibt Kräfte die auf die Kirche Gottes einwirken um sie zu zerstören.
Luther hat sich von der Wahrheit Gottes entfernt..
Luther wurde durch solche Kräfte von der Wahrheit entführt und in seiner Sekte fehlen die wichtigsten Sakramente:
das ist die Beichte um den Menschen die Sünde zu nehmen.
Der konsekrierte Leib Christi wo Jesus leibhaftig vorhanden ist, der Tabernakel, die Gottesmutter, das Weihwasser am Kircheneingang, Erzengel Michaael der jetzt auch in vielen Kirchen fehlt und ihnen Schutz bieten soll.
Die Katholisch Kirche darf nicht Dinge der Lutherischen Kirche übernehmen, sie entfernt sich dann von dem was Gott will.
Gott will alleine geliebt werden, es wirken Kräfte die Menschen davon abbringen die Gott dienen. Gott will das Traditionelle ehrführchtige und nicht das moderne weniger ehrführchtige. Für Gott gibt es keine Zeitgeist.
Gott stimmt nur der kirchlichen Ehe von Man und Frau zu, Homo und Lesbenehe sind Sünde und Gott kann dies nicht akzeptien


6
 
 Ingeborgia 18. Juni 2011 
 

Gott spricht über seine Propheten

@ Tina 13
Liebe Tina wenn man mit seinem Herzen fühlt, dann merkt man ob die Botschaften echt sind.
Früher haben die Pharisäer nicht erkannt was von Gott kömmt, das kann sich wiederholen.
Gott will die Liebe seiner Söhne und Töchter alleine, er ist ein eifersüchtiger Gott, Jesus und Maria haben das Zölibat gehalten.
Und auch die vielen Botschaften die bezügliche der knienden Mundkommunion kommen, soll man ernst nehmen und man kann Gott nicht in gleicher Höhe entgegen treten und ihn wie ein Stück Brot entgegennehmen, wir haben zu knien weil wir seiner unwürdig sind, nur durch diese Haltung kann man Gott Ehrfurcht entgegenbringen auch indem wir uns demütig vor ihm beugen er ist lebendig in dem Leib Christi vorhanden.


6
 
 Tina 13 17. Juni 2011 

@Ingeborgia

da hat noch was gefehlt:

Alle die am Zölibat rütteln möchte, müssen sich fragen, wer hinter ihrem Wunsch zum Fall des Zölibates steht und wieso sie die Liebe zur Gottesmutter aufgegeben haben? (auch wenn ihr Mund sagt, dass dem nicht so sei, ist dem so – es ist ein feiner Unterschied ob der Mund nur schwätzt oder das Herz kniet)

Der Liebe Gott weiß alles, Ihn kann man mit nix „bescheißen“. Er weiß auch, was unsere „Herrgottsbescheißerle“ sind, und die Menschen wissen schon was sie tun, auch wenn sie sich Mühe geben den Gewissensknopf zu verstecken.

Preiset den Herrn!

www.kathtube.com/player.php?id=21210


6
 
 placeat tibi 17. Juni 2011 
 

Kirche ist Welt aber nicht\"Zeitgeist\"

Die Welt ist Schöpfung und besteht bis zum Gericht. Insofern ist die (streitende) Kirche immer Teil der Welt, stand in dieser, wirkt in dieser, bestenfalls und auftragsgemäß für die Sache des Herrn.
Was aber bitte hat der \"Zeitgeist\" mit Welt an sich zu tun? (den heute durch neofeudale Eliten verfügten, lehnen übrigens nicht nur Katholiken, sondern alle ab, die noch Empfinden für personale Würde und Kultur bewahrt haben). Mag sein, daß kirchliches Apostolat und die Mission je nach Mode berücksichtigen muß, wie man die Gehirnwäsche durch Propaganda gerade heute durchbricht: Botschaft, Lehre und Liturgie müssen unverändert bleiben. Der \"Zeitgeist\" hat nichts, was er der Kirche geben könnte.
Es stehen sich nicht \"zwei Lager\" i.d. Kirche gegenüber, die um \"S\" oder\"Sch\" streiten.
Die von P. Wollbold geforderte Papsttreue als existentielle Basis, wird, von Splittergrüppchen abgesehen, nur von einem \"Lager\" abgelehnt.


1
 
 Claudia Caecilia 17. Juni 2011 
 

@Ingeborgia

Warum müssen Sie immer die nicht so wichigen Privatoffenbarungen als Evangelium ausgeben?
Wie kommen Sie dazu zu behaupten, dass Jesus bei der Handkommunion leidet? Dazu haben Sie kein Recht. Es ist Ihre persönliche Meinung, aber die ist nicht maßgeblich.
Genauso wenig können Sie Ihr persönliches Empfinden, das Knien betreffend, allen Menschen aufdrücken.
Wenn das für Sie die einzige Möglichkeit ist ehrfürchtig zu kommunizieren, dann ist das gut so und ich kann das auch gut nachempfinden, aber Sie können es nicht zum Gesetz machen.
Was machen eigentlich Menschen mit Knieverletzungen? Dürfen die nicht mehr kommunizieren? Es ist nicht richtig Menschen die Ehrfurcht abzusprechen, bloss weil sie sich nicht so verhalten, wie das Ihren (engen) Vorstellungen entspricht.


6
 
 SCHLEGL 17. Juni 2011 
 

@camino ignis

In meinem Posting habe ich den \"Enthaltsamkeitszölibat\" erwähnt. Gleichzeitig muss ich der historischen Wahrheit Rechnung tragen, dass diese Forderungen weitgehend NICHT eingehalten worden sind, auch nicht nach Elvira!Deshalb die Entscheidung von Lateranense 1179. Gregor VII. und die Pataria kämpften für die Durchsetzung. Das Beispiel aus Polen (16. Jahrhundert) stammt aus einem Buch, das der Wiener Pastoraltheologe Pfliegler 1960 geschrieben hat. Die Regelung des Konzils von 680 für die orientalischen Priester, wird von Rom anerkannt, in der katholischen Kirche gibt es eben BEIDE Möglichkeiten (siehe heute den Artikel über die Weihe eines 9-fachen Familienvaters weiter oben.Msgr.Franz Schlegl


4
 
 Ingeborgia 17. Juni 2011 
 

Die Gottesmutter sagt noch

Die Gottesmutter spricht:
Es gibt nur eine Wahrheit, einen GOTT, eine Lehre!
Bei GOTT gibt es keinen Zeitgeist
Und so ist es in der WELTKIRCHE und nicht nach Belieben in jedem einzelnen Bistum!
Es ist Stolz, wenn man an die Öffentlichkeit geht und sich dessen rühmt!
Wenn der Nachfolger Petri Richtlinien erlässt, sind die Bischöfe und Priester verpflichtet, sie zu befolgen, denn sie kommen vom Heiligen Geist! Wer sich dem Nachfolger Petri und seinen Richtlinien widersetzt, der widersetzt sich dem HEILIGEN GEIST !
Ihr bringt die Spaltung,
weil ihr mit dem Nachfolger Petri nicht eins seid !Ihr, meine Priestersöhne:Schafft Einheit und schafft Frieden !Durch euer eigenes Tun und eure eigenen Ideen spalten viele von euch die Herden.Ihr haltet euch nicht mehr an die ewige Wahrheit und ihr glaubt, alles besser zu wissen !Glaubt ihr wirklich, der HEILIGE GEIST habe die Kirche über 2000 Jahre im Irrtum belassen? Oh, nein !Das, was ihr jetzt macht, sind Stolz, Verblendung und

kath-zdw.ch/maria/myrtha2011.html


4
 
 camino ignis 17. Juni 2011 

@Schlegl 2

Der Zölibat war am Anfang der Kirche wahrhaft universal und ökumenisch! Erst im 5. Jh. zerbrach diese Einheit mit der Abtrennung der nichtgriechischen Kirchen von der Reichskirche. Die noch heute in den Ostkirchen bestehenden zölibatären Elemente sind Überbleibsel der gemeinsamen urkichlichen Praxis!

Verehrter Monsignore Schlegl, auch ich schätze Sie und ihre Kommentare hier auf kath.net sehr, um so mehr aber enttäuschte es mich, dass Sie gerade in diesem heiklen und sensiblen Punkt ihre gewohnte Ausgewogenheit und diffenrenzierende Betrachtungsweise vermissen ließen. Aber jeder darf wohl mal einen \'schlechten Tag\' haben, auch ich! ;)


4
 
 camino ignis 17. Juni 2011 

@Schegl

Wenn Sie Heid studiert haben, ist es mir schleierhaft, wie Sie erneut hier solche Ungereimtheiten von sich geben können und irgendwelche Renaissanceausnahmezustände in Polen als Argumente gegen den allgemeinen Priesterzölibat hervorzaubern. Sie müssten wissen, dass der ledige Klerus als vollkommene Nachfolge Jesu bevorzugt wurde und bereits im dritten Jahrhundert der PZ als obligatorisch anzusehen ist, dass der Z. nicht asketisch, sondern sakramental begründet wurde. Bis zum Hochmittelalter war es den bereits verheirateten Klerikern zwar erlaubt, verheiratet zu bleiben, aber ihnen wurde verpflichtend auferlegt vom Zeitpunkt der Weihe an enthaltsam zu leben. Weil aber die Josephsehe mit dem eigentlichen Sinn und Ziel des Sakraments der Ehe in Konflikt stand, verlegte man sich darauf, auf die Weihe Verheirateter konsequenterweise ganz zu verzichten. Übrigens anerkannten die Ostkirchen in den ersten Jahrhunderten die Enthaltsamkeit der Kleriker ebenso wie die Westkirchen.


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 Ingeborgia 17. Juni 2011 
 

Zölibat Wunsch der Gottesmutter

@ Tina13
Ich hatte auch eine Botschaft der Gottesmutter gelesen, darin äußerte sie sich das die Priester ihr Zölibat halten sollten, ich finde es leider nicht mehr.
Jesu und die Gottesmutter waren jungfräulich rein und so wünscht es der Himmel auch von den Priestern.
Bitte haltet Euer Zölibat ,man kann sonst nicht alle Liebe Gott schenken,teilt sie sonst noch mit einem Partner und ist auch nicht mehr jungfräulich rein.


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 Ja Ja-Nein Nein 17. Juni 2011 
 

Kirche, Oeffnung zur Welt

Die Kirche ist das Haus GOTTES, wir, die Welt, treten ein in dieses Haus, gehen zum Berg Gottes, zum Kreuzweg, um Christus ähnlich zu werden, durch Seine Sakramente. Wenn wir wieder hinaus gehen, dann gehen wir, mit uns, die Kirche so in die Welt, für die Welt. SO kommt die Kirche zur Welt und nicht durch Anpassung an die Welt, sondern durch Aehnlich werden mit Christus durch Seine Sakramente. - DARUM auch werden heute alle, alle und jedes Seiner Sakramente verbissenst angefeindet. Leuchtet doch ein, oder? Etikettenschwindel, wirklich m.E.ein Markenzeichen der dunklen Instanzen heute.


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 Ja Ja-Nein Nein 17. Juni 2011 
 

Fenster

Die Fenster der Kirche sind nie Fenster zur Welt, sie sind FENSTER ZU GOTT, zum Himmel, von dort nämlich bekommen wir auch die \"frische Luft\". Der Heilige Geist kommt vom Himmel (ex Patre Filioque) und nicht von der (dem Herrn der) Welt. - Darum sind sie auch farbig und teils mit biblischen, göttlichen oder heiligen Darstellungen durchwirkt, durchdrungen. Etikettenschwindel, heilige Worte, zum schieren Gegenteil aber benutzt, immer wieder, allenthalben ist dem immer wieder zu begegnen ( in Esoterik auch, die sich vermutlich nicht zufällig nun auch so breit macht mit christlichen Begriffen, aber Egoismus, Unbarmherzigkeit, Kälte etc., aber heilige Begriffe wie Licht, Wärme, usw.benutzt - für exakt das Gegenteil! , gleicher Mechanismus: Macht, Machbarkeit, Zeitgeist statt Hl.G.)


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 Ja Ja-Nein Nein 17. Juni 2011 
 

Fensster


0
 
 Miles Christi 17. Juni 2011 
 

Den nachkonziliaren Zusammenbruch soziologisch mit dem Wohlstand der 60er Jahre zu begründen, halte

ich für falsch! Wie erklärt man sich dann die Massenapostasie in Lateinamerika, wo unter Pius XII. ca. 98% Katholiken waren, und heute gerade noch gut die Hälfte zur Kirche gehören, weil die anderen ins Heidentum zurückgekehrt sind bzw. den nach der Laisierung der katholischen Staaten aus den USA einströmenden protestantischen Sekten erlegen sind?


2
 
 RömischerRömer 16. Juni 2011 
 

@ camino ignis

Msgn Schlegel legt hier klare, nachvollziehbare und historisch bewiesene Fakten vor, die auch der Papst offensichtlich so sieht, während Sie einfach nur plump etwas in den Raum werfen. Hätten Sie etwas zu sagen, würden Sie auf die Darlegungen von Msgn Schlegel, der nun wirklich ein Experte und Insider ist, fundiert eingehen.


4
 
 krzyzak1099 16. Juni 2011 
 

Ich...

dachte immer, das Ziel der Kirche und der Konzilien ist es, den Heiligen Geist in die Welt zu bringen und nicht den Zeitgeist in die Kirche zu lassen.
Aber anscheinend sahen das die Initiatoren des 2. VK anders. Aber ich bin ja auch nur ein einfacher Laie.


3
 
 johnboy 16. Juni 2011 
 

@Msgr. Schlegl

\"Manchmal frage ich mich, ob ich bei solchen Antworten, hier noch posten soll?\"
Doch Msgr.Schlegl, Ihre Beitrag ist sehr Hilfreich und Lehrreicht, für mich auf jeden Fall, Danke dafür.


5
 
 Tina 13 16. Juni 2011 

Wie die Kirche nach dem Konzil zum Schlachtfeld wurde

Hat noch was gefehlt:

„Aus den Botschaften der Frau aller Völker“

Ich komme im Verborgenen zurück für die Kirche und die Priester, zu der Zeit, die der Herr bestimmen wird. Sage, dass der Zölibat von innen her in Gefahr ist! Aber der Heilige Vater solle trotz allem daran festhalten.“ Ich befehle dir dies zu sagen!“


Ausschnitt aus der 52. Botschaft 31. Mai 1956
- Der Zölibat -
Sage dem Sakrista des Heiligen Vaters, dass er das Folgende weitergebe: Der Zölibat ist noch immer die große Kraft der Kirche! Es gibt solche, die das anders wollen


Deutschland
Ich sehe einen Erzbischof in Deutschland, eine kräftige Gestalt. „Er wird einen Kampf führen“. „Arbeitet doch für die Jugend in Deutschland, ihr alle, die ihr dafür bestellt seid! Ich sage das nicht umsonst!“

O Maria Muttergottes Miterlöserin der ganzen Menschheit bitte für uns.

www.kathtube.com/player.php?id=19776


5
 
 RömischerRömer 16. Juni 2011 
 

@ Msgr Schlegl

Vielen dank für Ihre fundierten Antworten an Ingeborgis. Die Dinge sind eben nicht so schwarz-weiß wie manche danken.


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 SCHLEGL 16. Juni 2011 
 

@Bodmann

Sehr richtig sehen Sie das! In der griech.orth.Kirche gab es keine Reformen,in Griechenland aber ist das selbe Problem.Die Jugend ist weg,Kirchenbesuch in Städten 2% am Land 1% !(Zitat nach Buch von Prof. Savramis \"Zwischen Himmel und Erde\")Msgr. Franz Schlegl


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 camino ignis 16. Juni 2011 

Manche lernen es nie!

Da hatten hier schon mehrere Leser u. a. in ellenlangen Diskussionen darauf hingewiesen, dass der Zölibat apostolischen Ursprungs ist (Forschungen von Kard. Stickler und Seb. Heid), aber Monsignore Schlegl nimmt das offenbar alles nicht zur Kenntnis und betet hier weiter unverdrossen sein Elvira-Credo daher, um den Priesterzölibat abzuwerten und allein die ostkirchliche Priesterehe in den Geruch apostolischer Tradition zu bringen. Eine Lüge wird aber nicht dadurch wahrer, dass man sie fortwährend wiederholt.


6
 
 Bodmann 16. Juni 2011 
 

Kirche nach dem Konzil

Warum in den letzten 50 Jahren ein derart massiver Glaubensabfall gerade in Westeuropa stattgefunden hat, ist eine berechtigte und drängende Frage .Dies aber allein auf Auswüchse des 2. Vaticanums zurückzuführen ( \" Geist des Konzils \" etc....),
trifft sicherlich nicht den Kern der Sache. Ursache war ein gleichzeitig und unabhängig davon sich ausbreitender Säkularismus,der bis heute anhält, u.a.bedingt durch Wohlstand ,
Infragestellung von Autoritäten, Nivellierung des Bildungsniveaus,Profanisierung und (Sozial)-Demokratisierung aller Lebensbereiche,Entwurzelung der Menschen
durch Aufbrechen traditioneller Milieus...etc....
Daß diese Entwicklung durch die Beibehaltung der \" Messe aller Zeiten \" ,wie die Anhänger der Piusbruderschaft immer wieder suggerieren- und auch durch ihre sonstigen Ansichten bezüglich des Konzils -hätte verhindert werden können,darf bezweifelt werden.


5
 
 SCHLEGL 16. Juni 2011 
 

@ Ingeborgia

Also hat nach Ihrer Meinung die Westkirche bis ins vierte Jahrhundert in dieser Sache geirrt, beziehungsweise das ökumenische Konzil des Jahres 680 in Bezug auf die byzantinische Kirche.Dann hat sich das Unionskonzil von Ferrara Florenz (1439) geirrt, sowie Papst Clemens VIII, der bei der Union der Ukrainer mit Rom (1596) selbstverständlich den katholischen Byzantinern das alte Recht, verheiratete Männer zu Priestern zu weihen, weiter zugestanden hat. Papst Pius XII hat sich dann auch geirrt, wenn er protestantischen Pastoren, oder anglikanischen Geistlichen, die katholisch geworden sind, selbstverständlich die Priesterweihe spenden ließ und diese ihre Ehe fortgesetzt haben. Dann irrt sich auch Papst Benedikt XVI, der den anglikanischen Geistlichen, die jetzt in größerer Zahl katholisch geworden sind, die Weihe erteilen ließ und die selbstverständlich auch ihre Ehe fortsetzen. Glauben Sie wirklich, dass alle diese maßgeblichen Personen geirrt haben, Gott missachten?Msgr. Franz Schlegl


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 Ingeborgia 16. Juni 2011 
 

Zölibat wie es die Jesu und die Gottesmutter leben...

Kein anderer als Jesus sollte der Geliebte des Herzens sein.

Jesus der Hohepriester, und die Gottesmutter hatten auch lebenslängliches Zölibat.

Rein jungfräulich, an Körper und Seele...


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 Ingeborgia 16. Juni 2011 
 

@Msgr. Franz Schlegl

Jesus ist in seiner Gottheit lebendig im Leib Christi, er ist unser König und wir sind ihm keinesfalls würdig in gleicher Höhe in die Hand zu nehmen wie ein Stück Brot, nicht nur die Botschaften sondern mein Herz sagt es mir auch, ich habe die Knie vor ihm zu beugen und meine Hände sind unwürdig ihn zu empfangen. Christus will nur aus den Händen des gesalbten Priesters ausgegeben werden, das sagen auch die Botschaften der Marquerite aus Chevremont und von dem Seher mit den Wundmalen aus Ohlau. Ich gehe nicht zu Kommunionshelfern eher empfange ich den Leib Christi nicht.
Jeder Priester auch die Bischhöfe müssen kniende Mundkommion austeilen wenn es verlangt wird und der Herr wird sich darüber freuen über jeden einzelnen mehr der die kniende Mundkommunion empfängt.
Früher habe die Pharisäer nicht auf Gottes Botschaften gehört und es scheint sich zu wiederholen. Wie kann man Gott Ehrfurcht auch mit dem ganzen Körper zeigen wenn man nicht die Knie vor ihm beugt. Die Engel machen es vo


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 SCHLEGL 16. Juni 2011 
 

@Ingeborgia

Da sind Ihnen wohl ein paar Dinge durcheinander gekommen!
Die Handkommunion wurde nicht durch das 2. Vatikanische Konzil eingeführt, sondern erst viel später in einigen Ländern Westeuropas.In den osteuropäischen Ländern, im Heiligen Land selbst, sowie in den meisten Ländern des Orients ist sie bis heute nicht gestattet. (Der historischen Ehrlichkeit wegen, muss aber zugegeben werden, dass im kirchlichen Altertum bis ins frühe Mittelalter die Kommunion sehr wohl auf die Hand gereicht wurde - den Frauen übrigens auf ein Tuch!)
Botschaften und private Offenbarungen allerdings sind kirchenrechtlich nicht von Belang in dieser Angelegenheit!
Viel schöner wäre es eine Einheitlichkeit in der gesamten Kirche zu haben, wie früher. Übrigens war es in den Ostkirchen immer üblich - es ist bis heute so - die Kommunion stehend zu empfangen, in der östlichen Zeit war das sogar durch das Zweite ökumenische Konzil in Konstantinopel (381) vorgeschrieben.Msgr. Franz Schlegl


11
 
 Irustdim 16. Juni 2011 
 

Zeit der Prüfung für die Heilige Römische Katholische Kirche

Nach dem Konzil ist einen Ungeist in der Mutter Kirche eingedrungen. Der Ungeist hat viel Kirchenvolk zur Verwirrung und Sünde geführt.


7
 
 Marcus 16. Juni 2011 
 

Ergänze: \"Dann wäre die \'Hermeneutik der Kontinuität\' glaubwürdig.\"

Sonst nicht.

Dem nüchternen Beobachter kommt die \"Hermeneutk der Kontinuität\" ohnehin etwas gezwungen vor, aber bitte.


3
 
 Marcus 16. Juni 2011 
 

Also, angesichts der Situation der Theologie heute, muß man

über diesen Artikel halbwegs zufrieden sein. Immerhin steht er positiv zu Papst und Petrusamt.

Aber leider - und das ist sicher eine Folge der auch im Artikel angekreideten Unschärfe und Langatmigkeit vieler Konzilsdokumente und der daraus resultierenden Geisteshaltung- verfällt der Autor in viele Worte:
Der Gordische Knoten bekommt noch einige Schlingen mehr.

Mein Lösungsvorschlag:
Revision der negativen Bewertung der Zeit zwischen Papst Pius IX. und Pius XII, d. h. ein Beenden der unfairen und wahrheitswidrigen Rede vom \"Mief\" (Ich hätte heute gerne den \"Mief\" der 50er Jahre mit vollen Kirchen gegenüber dem herrlichen \"Aufbruch\" unserer Öde.) und kritische Verwerfung untauglicher und nicht bewährter Konzilsdokumte, also Herunterbrechen dessen im Konzil, was wahr ist, auf zehn A4-Seiten.
Zuzüglich wäre eine totale Verwerfung der beiden infernalischen Konzilskommentatoren Rahner und Vorgrimler durchzuführen.
Dann wäre die \"Hermeneutik der


7
 
 Klausi 16. Juni 2011 
 

vollkommen richtig

Offenbarungswahrheiten können nicht in demokratischen Abstimmung zur Disposition gestellt werden. Doch so einfach ist es auch auf dem 2. Vatikanum nicht gewesen. Hier versammelten sich die Bischöfe der Weltkirche gemeinsam mit dem Papst. Wenn es zu Abstimmungen kam, dann ging diesen Abstimmungen eine tiefgreifende theologische Diskussion voraus. Offensichtlich kann man die Quellen auf verschiedene Weise deuten. So muss man also letztendlich zu einer Entscheidung kommen. Das bedeutet aber andererseits, dass es in bestimmten theologischen Fragen keine eindeutige Entscheidung in den biblischen Texten gibt. Niemand würde die Göttlichkeit Jesu diskutieren wollen, allerdings kann man trefflich über die Bewertung des Judentums streiten, so dass man zurecht die Karfreitagsfürbitten umformuliert hat.


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 Waldi 16. Juni 2011 
 

Es steht mir nicht zu und ich maße mir nicht an,

Entscheidungen von Päpsten zu kritisieren oder zu interpretieren, auch die Entscheidung von Papst Johannes XXIII. nicht. Aber ich kann die Frage nicht bändigen: Warum und wodurch ist es zu dieser katastrophalen, innerkirchlichen Zerrissenheit nach den II. Vatkanum und der Liturgiereform gekommen, zu diesen gewaltigen Missverständnissen? Welche positiven Kräfte wurden nicht gefördert und unterstützt und welche negativen, der katholischen Kirche abträglichen Kräfte nicht ausgebremst? Nicht nur geistliche Werte, sondern auch unzählige baulichen Kunstschätze sind der Reform zum Opfer gefallen.
Als schlimmste Folge nach dem Konzil zeigt sich aber darin, dass vor allem die deutschen Katholiken, Theologen, Bischöfe und Kardinäle dem Papst Benedikt XVI. den Gehorsam und die Gefolgschaft offen oder verdeckt verweigern. Die Eifrigsten, die sich mit dem Papst noch emotional befassen, sind seine Feinde, darunter nicht wenige Katholiken!


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 Ingeborgia 16. Juni 2011 
 

Zeitgeist

In der Kirche gibt es keinen Zeitgeist.
Die Kirche muss sich abwenden von dem Teufel, den Fürst dieser Welt.
(Christus sagte nach mir kommt einer in die Welt, aber er hat keine Macht über mich.)
Die Kirche muss sich von der Welt abwenden denn sie stammt und gehört nicht zu dieser Welt .
Vom Fleisch allen körperlichen Gelüsten, die Priester sind nur mit Gott verheiratet und müssen ihr Zölibat halten.


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 Ingeborgia 16. Juni 2011 
 

II Konzil

Ein Fehler war es die Handkommunion zu beschließen, es fehlt dadurch an Ehrfurcht vor dem Herrn und es passiert auch Kommunionsraub für satanistische Zwecke u.s.w....
Die Kommunion sollte auch nur aus den Händen des Priesters in den Mund des knieenden Kommunionsempfänger gelangen, viele Botschaften von den Propheten Gottes verkünden dies, Jesu und die Gottesmutter leiden bei der Handkommunion.
Die alte Messe ist auch viel ehrfürchtiger und schöner als die moderne Messe.


11
 
 Mysterium Ineffabile 16. Juni 2011 

Danke!

Herrn Professor Wollbold ist für seine brillante Analyse nur zu danken.


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