Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Patricia Kelly über Corona: 'Bin durch die Hölle gegangen'
  2. „3G am Arbeitsplatz“ - wo bleibt der Aufschrei?
  3. Deutschland plant den Irrsinn: Grün-FDP wollen Änderung des Geschlechtseintrags ab 14 Jahre!
  4. Wenn die Kinder des Lichts auf die Kultur des Todes treffen
  5. Umstrittene Ex-Ordensfrau möchte, dass sich Bischöfe vom ‚Marsch fürs Leben’ distanzieren
  6. Der sonntägliche Messbesuch ist kein Hobby
  7. Katholischer Priester wollte seelsorgerlichen Zugang zum sterbendem David Amess, Polizei sagte NEIN
  8. US-Erzbistum Santa Fe erklärt: die versuchte „Weihe“ einer Frau zum Priestertum ist ungültig!
  9. Weihbischof Schneider: Alte Messe ist ‚stärker’ als Papst Franziskus
  10. "Liebe Freunde des vorgeburtlichen Kindertötens…"
  11. Anglikanischer Bischof wird katholisch: „Die Anglikaner scheinen sich als Institution zu verirren“
  12. Kardinal Müller: Priester sind die letzte Berufsgruppe wo man Kollektivurteile fällt
  13. Linksradikale greifen Münchner Pro-Life-Arzt an!
  14. Streiflichter und Eindrücke von der Synodenversammlung
  15. Diözese Graz-Seckau untersagt Fernseh-Messen nach Liturgiemissbrauchsvorfällen

'Wahre Theologie ist nichts Abstraktes'

14. Mai 2008 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Benedikt XVI. sprach bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz über die dramatische Lage in China und über Pseudo-Dionysius Areopagita.


Vatikan (www.kath.net / RV)
Papst Benedikt XVI. hat bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz am Mittwoch der Opfer des Erdbebens in China gedacht. Das meldete Radio Vatikan. In der Region um das Epizentrum des schweren Erdbebens in Zentralchina sind nach offiziellen Angaben zahlreiche Orte vollkommen zerstört.

„Meine Gedanken sind mit der Bevölkerung in Sichuan und den angrenzenden Provinzen in China, die von dem Erdbeben so schwer getroffen wurden“, sagte der Papst. „Ein Erdbeben, das so viele Menschen das Leben kostete, zahllose Menschen obdachlos machte und unzählbare Schäden anrichtete.“

Der Papst bat die Pilger und Besucher der Generalaudienz um Gebet für die Opfer der Naturkatastrophe. „Ich lade euch alle ein, gemeinsam für all jene zu beten, die in China ihr Leben verloren haben. Ich stehe den Hinterbliebenen nahe, und für diese Menschen bitten wir um Gottes Gnade und Barmherzigkeit. Möge der Herr ihnen Halt und Trost schenken und denen beistehen, die in diesen Stunden den Opfern helfen.“


Pseudo-Dionysius Areopagita

Im Mittelpunkt der Katechese stand der Kirchenschriftsteller Pseudo-Dionysius Areopagita. Papst Benedikt XVI. erklärte den rund 50.000 Pilgern und Besuchern auf dem Petersplatz, wer dieser Autor war und welche Bedeutung er für die Theologie hat.

„Seine Werke übten einen großen Einfluss auf spätere Theologen in Ost und West aus, vor allem auf die Mystiker des Mittelalters und der frühen Neuzeit. In den beiden Schriften 'Über die Göttlichen Namen' und 'Über die mystische Theologie' handelt unser Autor von der Frage der Erkennbarkeit Gottes und vom mystischen Aufstieg zu Gott.“

Der Kirchenschriftsteller Pseudo-Dionysius Areopagita hat sich vor allem mit der Gottesbezeichnung auseinandergesetzt. „Auf zweifache Weise können wir von Gott sprechen: in bejahenden Aussagen, ausgehend von den göttlichen Namen der Bibel, oder in verneinenden Prädikaten, indem wir sagen, was Gott nicht ist.

Beide Wege – die positive (kataphatische) und die negative (apophatische) Theologie – können letztendlich Gottes Wesen nicht erfassen, das alles menschliche Erkennen übersteigt. Diese heilige Unwissenheit führt hinein in eine Betrachtung über jedes Verständnis hinaus, zu einer symbolischen Erkenntnis in einer personalen Beziehung.

Dazu muss der Gottsuchende gereinigt und zur Erleuchtung befähigt werden, die ihn auf dem Weg der Vollkommenheit antreibt, an deren Ende die Vergöttlichung steht. Wahre Theologie ist also nichts Abstraktes, es geht dabei um eine Glaubenserfahrung und persönliche Wandlung zum neuen Menschen.“

Den Pilgern und Besuchern aus den Ländern deutscher Sprache sagte Benedikt XVI.: „Gott ist nicht bloßer Name oder Begriff, sondern eine Person, die Ursprung und Ziel allen Lebens ist. Reinigen wir unser Herz, um in eine lebendige Beziehung mit Gott eintreten zu können und so zu Boten seiner Liebe zu werden. Ich wünsche euch eine gute Zeit hier in Rom und begleite euch mit meinem Segen.“

Foto: (c) Christoph Hurnaus


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Generalaudienz

  1. Die Freiheit verwirklicht sich in der Nächstenliebe
  2. Die christliche Freiheit – universaler Sauerteig der Befreiung
  3. Wahrheit und Freiheit. Die zwei Pfeiler
  4. Das Leben im Glauben – die Rechtfertigung und das Gesetz
  5. Eine Pilgerreise des Gebets, eine Pilgerreise zu den Wurzeln, eine Pilgerreise der Hoffnung
  6. Die Gotteskindschaft – in Christus eingefügt
  7. Ihr unvernünftigen Galater! Im Geist habt ihr angefangen und jetzt wollt ihr im Fleisch enden
  8. Die Gefahren des Gesetzes
  9. Der pädagogische Wert des Gesetzes
  10. Das mosaische Gesetz







Top-15

meist-gelesen

  1. Wenn die Kinder des Lichts auf die Kultur des Todes treffen
  2. Diözese Graz-Seckau untersagt Fernseh-Messen nach Liturgiemissbrauchsvorfällen
  3. Patricia Kelly über Corona: 'Bin durch die Hölle gegangen'
  4. Benedikt XVI.: „Nun ist er im Jenseits angelangt… Ich hoffe, daß ich mich bald hinzugesellen kann“
  5. Weihbischof Schneider: Alte Messe ist ‚stärker’ als Papst Franziskus
  6. Umstrittene Ex-Ordensfrau möchte, dass sich Bischöfe vom ‚Marsch fürs Leben’ distanzieren
  7. „3G am Arbeitsplatz“ - wo bleibt der Aufschrei?
  8. Deutschland plant den Irrsinn: Grün-FDP wollen Änderung des Geschlechtseintrags ab 14 Jahre!
  9. Der sonntägliche Messbesuch ist kein Hobby
  10. Linksradikale greifen Münchner Pro-Life-Arzt an!
  11. Katholischer Priester wollte seelsorgerlichen Zugang zum sterbendem David Amess, Polizei sagte NEIN
  12. "Liebe Freunde des vorgeburtlichen Kindertötens…"
  13. Über strukturelle Gewalt in der Kirche
  14. Anglikanischer Bischof wird katholisch: „Die Anglikaner scheinen sich als Institution zu verirren“
  15. Alle synodalen Wege führen nach Rom. Oder nach Utopia?

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz