Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Burke kritisiert liturgische Änderungen nach dem II. Vatikanischen Konzil
  2. Papst an Ministranten: Denkt über Priesterberuf nach
  3. Lebensschutz ist und bleibt ein Kernthema für Christen
  4. Offensichtlich geht es heute auch ohne Religion
  5. Ist der Begriff „Neger“ mit dem des „parasitären Zellhaufens“ verfassungsrechtlich vergleichbar?
  6. Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
  7. Papst Leo XIV. betet für die Opfer des Attentats auf eine katholische US-Schule
  8. Sozialethiker Rhonheimer: Jesus war kein Kapitalismuskritiker
  9. USA werden im Jahr 2100 ein katholisches Land sein
  10. Papst Leo an Politiker: Man kann nicht katholisch sein und gleichzeitig für Abtreibung sein
  11. Das einzige Land mit der Bibel auf seiner Flagge
  12. Australien wirf Iran Steuerung von antisemitischen Terroranschlägen vor
  13. Wir sind hier, um der Welt zu erklären, dass auch Wladimir Putin für seine Verbrechen bezahlen muss"
  14. „Schick diese Artikel gerne an alle neugierigen und fragenden Freunde weiter!“
  15. Wandern, um Leben zu retten – 450.000 Schritte für ein Ende der Abtreibung

Religionsphilosophin will Boykott gegen geplante MTV-Serie ,Popetown’

7. April 2006 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz findet es "geschmacklos", dass die Sitcom in der Heimat Benedikts ausgestrahlt wird.


Berlin (www.kath.net / zenit)
„Man würde Muslimen eine solche Sendung niemals zumuten.“ Das meint die deutsche Religionsphilosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz zur geplanten Ausstrahlung der Sitcom „Popetown“, die Papst und Kirche durch den Kakao zieht. KATH.NET hat berichtet.

„Christen scheinen hier in der Tat aufgrund ihrer überzeugten Gewaltlosigkeit immer einen groben Spaß zu vertragen“, sagt Gerl-Falkovitz der Agentur „Zenit“. „Der Sender sollte sich aber täuschen.“

MTV Deutschland will die Sitcom ab 3. Mai ausstrahlen. „Popetown“ wurde ursprünglich für die BBC produziert, aber nie in Großbritannien ausgestrahlt, weil es massive Proteste von Seiten der katholischen Kirche gab.

Der Vatikan werde als ein Männerstaat mit Intrigen, Absprachen und natürlich allen möglichen Gemeinheiten gezeigt, als Machtapparat, sagt Gerl-Falkovitz. „Der Papst wird als ein seniler Tattergreis dargestellt, der nicht mehr genau durchblickt. Das bezieht sich zwar nicht auf den jetzigen Papst, denn gedreht wurde es in der Zeit Johannes Pauls II, aber getroffen werden soll Amt überhaupt.“

Für die 60-jährige mehrfache Buchautorin, die sich unter anderem ausführlich mit dem Thema „Wertewandel“ befasst hat, ist das Ansinnen, die umstrittene Sendung gerade in Deutschland, der Heimat Benedikts XVI., auszustrahlen, eine „Geschmacklosigkeit“, ja sogar ein „bitteres Zeugnis für einen Teil der deutschen Unkultur“.

Die Edith-Stein-Spezialistin ist überzeugt, dass Proteste gegen die Ausstrahlung etwas bewirken können. „Aufgrund breiter Proteste wird so etwas schon abgesetzt. Und zwar dadurch, dass man nicht nur den Sender boykottiert, sondern auch die Firmen, die darin werben.“

Sie ruft dazu auf, Briefe oder Faxe an die Redaktion von MTV in Berlin zu senden, damit diese Sendung nicht ausgestrahlt wird. Kontakt: Frau Catherine Mühlemann, Geschäftsführung MTV Networks GmbH & Co OHG, Stralauer Allee 7, 10245 Berlin.
Tel: 030 - 700 100-0
Fax: 030 - 700 100-599



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Medien

  1. Aktuelle Daten zeigen: Keine Übersterblichkeit in Europa während der Hitzewelle
  2. NDR-Format ‚Zapp‘ erklärt konservatives Denken mit Gehirnanomalie und geringer Bildung
  3. CDU-Politiker reicht Programmbeschwerde wegen Bericht über christliche Fußballer ein
  4. „Staatsfeind Nummer zwei’ – Schwere Vorwürfe von Elon Musk gegen das Magazin „Spiegel“
  5. Kalifat-Verteidigerin Hübsch ist im Rundfunkrat des Hessischen Rundfunks
  6. 'Nur mehr Elon Musk steht dem Totalitarismus im Weg'
  7. Mitarbeiter von ARD und ZDF wollen mehr Meinungsvielfalt
  8. Open Democracy hackt E-Mails europäischer Lebensschützer und Pro-Familienorganisationen
  9. Die Rolle der Medien für die Kultur der Freiheit
  10. Demokratische Politiker wollen Inhalte von Lebensschützern von sozialen Medien verbannen






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Oktober 2025 mit kath.net in MEDJUGORJE mit P. Leo MAASBURG
  3. Das einzige Land mit der Bibel auf seiner Flagge
  4. Kardinal Burke kritisiert liturgische Änderungen nach dem II. Vatikanischen Konzil
  5. Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
  6. Papst Leo an Politiker: Man kann nicht katholisch sein und gleichzeitig für Abtreibung sein
  7. USA: Dominican Sisters of St. Cecilia heißen dieses Jahr 21 Postulantinnen willkommen
  8. Lebensschutz ist und bleibt ein Kernthema für Christen
  9. Ist der Begriff „Neger“ mit dem des „parasitären Zellhaufens“ verfassungsrechtlich vergleichbar?
  10. Papst Leo XIV. betet für die Opfer des Attentats auf eine katholische US-Schule
  11. Papst an Ministranten: Denkt über Priesterberuf nach
  12. Wie zwei Konvertiten spannend den Glauben vermitteln
  13. US-Erzdiözese Denver: Pfarreien nominieren 900 junge Männer für das Priestertum
  14. Offensichtlich geht es heute auch ohne Religion
  15. Ökumenische Begegnungen zwischen Rom und Konstantinopel

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz