Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  2. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  3. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  4. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  5. „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
  6. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  7. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  8. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  9. Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
  10. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  11. US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen
  12. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  13. Eine unerträgliche Verharmlosung des tatsächlichen NS-Unrechts!
  14. USA: Breite Mehrheit für Massenabschiebungen – Neue Umfragen stützen Trump-Kurs
  15. "Wir sind Zuschauer bei etwas, was einem Völkermord sehr nahekommt"

Trump gegen DeSantis – Lebensschützer auf der Seite des Gouverneurs von Florida

19. Mai 2023 in Prolife, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der ehemalige US-Präsident hat das Abtreibungsverbot bei Herzschlag in Florida als ‚zu streng’ kritisiert.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat Ron DeSantis, den Gouverneur von Florida, wegen des Abtreibungsverbotes bei Herzschlag kritisiert, welches DeSantis unterstützt. Diese Regelung sei wohl zu streng, sagte Trump.

„Er muss tun, was er tun muss“, sagte der ehemalige Präsident über DeSantis. „Wenn man sich anschaut, was DeSantis getan hat, wissen viele Leute nicht, ob er weiß, was er getan hat. Aber er hat sechs Wochen unterzeichnet und viele Leute in der Lebensschutzbewegung haben das Gefühl, das ist zu streng“, sagte Trump wörtlich in einem Interview mit The Messenger, welches am 15. Mai veröffentlicht wurde.

Gouverneur DeSantis hat im April ein Gesetz unterzeichnet, welches Abtreibungen im Bundesstaat Florida verbietet, sobald beim Ungeborenen der Herzschlag festgestellt werden kann, also etwa ab der sechsten Schwangerschaftswoche. Lebensschützer in den USA haben das Gesetz begrüßt.


„Wir sind stolz darauf, dass wir das Leben und die Familie in Florida würdigen und unterstützen“, teilte DeSantis mit. Gleichzeitig mit dem Abtreibungsverbot bei Herzschlag wurde ein umfangreiches Unterstützungsprogramm für Schwangere und Familien verabschiedet.

Die Frage, ob er ein Abtreibungsverbot ab der sechsten Woche unterstützen würde, ließ Trump offen. Er werde alle Optionen prüfen, kündigte er an und verwies erneut auf die Aufhebung des Abtreibungsurteils „Roe v. Wade“ durch den Obersten Gerichtshof. Diese sei nur deshalb möglich gewesen, weil er drei „ausgezeichnete“ Richter nominiert habe. Das sei der größte Erfolg für den Lebensschutz gewesen, sagte Trump.

Die US-Lebensschutzbewegung kann Trumps Kritik nicht viel abgewinnen. Sie erwarte sich einen Präsidentschaftskandidaten, der mutig für die Menschenrechte aller eintrete, sagte Noah Brandt von der Lebensschutzorganisation LiveAction. Es sei „traurig und enttäuschend“, dass ein Kandidat die Bevölkerung von Florida angreife, weil sie ungeborene Kinder mit einem messbaren Herzschlag beschütze.

„Trump blamiert sich selbst, wenn er die Pro-Life Wähler und die Kinder für die wir kämpfen im Stich lässt“, schrieb Lila Rose, die Präsidentin von LiveAction auf Twitter. Florida und DeSantis sollten für den Schutz des Lebens beglückwünscht werden. „Wenn für Trump der Kampf für das Leben erledigt ist, dann sollte er für die Pro-Life Wähler erledigt sein“, schrieb sie wörtlich. In einer weiteren Twitterbotschaft wies sie darauf hin, dass das Abtreibungsverbot bei Herzschlag von einer deutlichen Mehrheit der Menschen in Florida gutgeheißen werde, auch von einer Mehrheit der Frauen und sogar von der Mehrheit der Demokraten.

Ähnlich äußerten sich auch die Lebensschutzorganisation Susan B. Anthony Pro-Life America und Jeanne Mancini, die Organisatorin des jährlichen Marsches für das Leben in Washington D.C. Sie strichen ebenfalls die breite Unterstützung des Abtreibungsverbotes bei Herzschlag heraus und verwiesen auf die Unterstützungsmaßnahmen für Schwangere und Familien.

Bob Vander Plaats, Präsident und Geschäftsführer der Lebensschutzorganisation The Family Leader schrieb wörtlich auf Twitter: „Nein, Herr ehemaliger Präsident, viele in der Lebensschutzbewegung sind nicht der Ansicht dass Babys zu retten zu streng ist.

Kristan Hawkins von Students for Life America betonte, dass die Lebensschutzbewegung nicht 50 Jahre für die Ungeborenen und ihre Mütter gekämpft habe, um dann eine Regelung zu akzeptieren, die weiterhin 9 von 10 Abtreibungen erlauben würde. Ideal wäre ein Schutz der Ungeborenen von der Empfängnis an. Ein Abtreibungsverbot bei Herzschlag, dem allgemein anerkannten Lebenszeichen, sei das Minimum. Diese Regelung würde auch weitgehend von der Bevölkerung akzeptiert, ergänzte Hawkins.

 

Foto: Archivbild Ron DeSantis

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Bibel-Podcast wieder unter den Top 10 der Apple Podcasts
  2. US-Regierung unterstützt Forschung mit Gewebe von abgetriebenen Babys künftig nicht mehr
  3. Vatikan prüft Teilnahme an Trumps Friedens-Rat für Gaza
  4. US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen
  5. USA: Republikanische Politiker wollen Abgabe von Abtreibungspillen strenger regulieren

Abtreibung

  1. US-Regierung unterstützt Forschung mit Gewebe von abgetriebenen Babys künftig nicht mehr
  2. USA: Republikanische Politiker wollen Abgabe von Abtreibungspillen strenger regulieren
  3. Katholische Bischöfe Schottlands verurteilen Pufferzonen-Gesetz für Abtreibungskliniken
  4. Nun läutet auch in Italien die erste Glocke „Stimme der ungeborenen Kinder“
  5. Menschenrecht auf Abtreibung?

Politik

  1. Interne Grünen-Mail nach Berlin-Blackout: „NICHT Täter*innen/Ermittlungen in den Mittelpunkt ziehen“
  2. Das große CDU-Chaos ODER wenn ein angebliches Plagiat schlimmer als Abtreibung im 9. Monat ist!
  3. Erfolg für den Lebensschutz – Kein Geld für Planned Parenthood aus US-Bundesbudget
  4. US-Repräsentantenhaus untersucht möglichen Missbrauch von Steuergeld durch Planned Parenthood
  5. Transgender-Debatte: Grüne Politikerin El-Nagashi verlässt die Partei






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  4. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  6. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  7. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  8. Katholikin Eva Vlaardingerbroek verliert Einreiseerlaubnis nach Großbritannien
  9. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  10. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  11. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  12. „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
  13. Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom
  14. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  15. "Ich glaube, dass Gott das erste Selfie geschossen hat.“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz