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Abtreibungsärzte geben zu, dass sie Babys töten

5. April 2023 in Prolife, 5 Lesermeinungen
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In den Medien, die über die Abtreibungsdebatte berichten, ist davon aber nichts zu lesen.


Washington D.C. (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Seit der Aufhebung des Abtreibungsurteils „Roe v. Wade“ durch den Obersten Gerichtshof der USA im Juni 2022 wird nicht nur in den US-amerikanischen Medien sondern weltweit über die Abtreibungsdiskussion in den USA berichtet. Abtreibungsärzte werden dabei häufig als „Helden“ an der „Front feministischer Gesundheitsversorgung“ dargestellt, schreibt Jonathon Van Maren in einem Kommentar für LifeSiteNews.

Die britische Zeitung The Guardian habe in einem langen Essay die Abtreibungsärztin Leah Torres verherrlicht. Torres ist die Ärztin, die durch geeignete Maßnahmen dafür sorgt, dass abgetriebene Babys nicht schreien können, selbst wenn der Kehlkopf schon ausgebildet ist. Der Guardian berichtet davon jedoch nichts.


Das Magazin Ms. hat den Abtreibungsarzt Dr. Curtis Boyd ähnlich positiv portraitiert. Boyd, der schon vor dem Urteil „Roe v. Wade“ illegale Abtreibungen durchgeführt hat, hat sich schon früher wörtlich zur Tötung Ungeborener bekannt: „Töte ich? Ja, ich tue es. Ich weiß das“, wird er auf der Plattform LifeNews zitiert. Er „bete“ für die Opfer seiner Abtreibungen, sagt der Arzt, der auch ausgebildeter Pastor der Baptisten ist. Davon ist im Artikel von Ms. nichts zu lesen.

Ein lokales Medium in Nebraska brachte einen äußerst freundlichen Artikel über den Abtreibungsarzt Leroy Carhart, der Spätabtreibungen durchführt. Er „helfe Frauen bei ihren Schwangerschaften“, heißt es im Artikel. Carhart hat in einem Interview selbst davon gesprochen, dass er den Schädel eines ungeborenen Babys „zerquetscht“. Er verwendete das Wort „Baby“. Er habe kein Problem damit, ein Babys zu töten, so lange es im Uterus der Mutter sei, sagte er im Interview mit einer Reporterin der britischen BBC.

Das Magazin Mother Jones brachte ein Interview mit dem Abtreibungsarzt Dr. Warren Hern, der ebenfalls Spätabtreibungen durchführt. Herns eigene Beschreibung über seine Tätigkeit ist in dem Interview nicht zu finden. Bei einer Abtreibungskonferenz sagte der Arzt, es sei nicht möglich, den Akt der Zerstörung zu leugnen, den der Arzt bei einer Abtreibung durchführen müsse. „Es ist vor unseren Augen“, sagte er wörtlich.

Keine der zitierten Aussagen finde sich in den genannten Medien. Würden sie berichten, was bei einer Abtreibung passiert und wem es passiert, könnten wir eine ehrliche Diskussion darüber führen, was Abtreibung wirklich heißt, schreibt Van Maren abschließend.

 


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