Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  5. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  8. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  9. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  10. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  11. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  12. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  13. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  14. Ostern – oder die Frage, die wir vermeiden
  15. Propst Höslinger: Papst Leo hat Ruhe in die Kirche gebracht

Abtreibungsärzte geben zu, dass sie Babys töten

5. April 2023 in Prolife, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In den Medien, die über die Abtreibungsdebatte berichten, ist davon aber nichts zu lesen.


Washington D.C. (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Seit der Aufhebung des Abtreibungsurteils „Roe v. Wade“ durch den Obersten Gerichtshof der USA im Juni 2022 wird nicht nur in den US-amerikanischen Medien sondern weltweit über die Abtreibungsdiskussion in den USA berichtet. Abtreibungsärzte werden dabei häufig als „Helden“ an der „Front feministischer Gesundheitsversorgung“ dargestellt, schreibt Jonathon Van Maren in einem Kommentar für LifeSiteNews.

Die britische Zeitung The Guardian habe in einem langen Essay die Abtreibungsärztin Leah Torres verherrlicht. Torres ist die Ärztin, die durch geeignete Maßnahmen dafür sorgt, dass abgetriebene Babys nicht schreien können, selbst wenn der Kehlkopf schon ausgebildet ist. Der Guardian berichtet davon jedoch nichts.


Das Magazin Ms. hat den Abtreibungsarzt Dr. Curtis Boyd ähnlich positiv portraitiert. Boyd, der schon vor dem Urteil „Roe v. Wade“ illegale Abtreibungen durchgeführt hat, hat sich schon früher wörtlich zur Tötung Ungeborener bekannt: „Töte ich? Ja, ich tue es. Ich weiß das“, wird er auf der Plattform LifeNews zitiert. Er „bete“ für die Opfer seiner Abtreibungen, sagt der Arzt, der auch ausgebildeter Pastor der Baptisten ist. Davon ist im Artikel von Ms. nichts zu lesen.

Ein lokales Medium in Nebraska brachte einen äußerst freundlichen Artikel über den Abtreibungsarzt Leroy Carhart, der Spätabtreibungen durchführt. Er „helfe Frauen bei ihren Schwangerschaften“, heißt es im Artikel. Carhart hat in einem Interview selbst davon gesprochen, dass er den Schädel eines ungeborenen Babys „zerquetscht“. Er verwendete das Wort „Baby“. Er habe kein Problem damit, ein Babys zu töten, so lange es im Uterus der Mutter sei, sagte er im Interview mit einer Reporterin der britischen BBC.

Das Magazin Mother Jones brachte ein Interview mit dem Abtreibungsarzt Dr. Warren Hern, der ebenfalls Spätabtreibungen durchführt. Herns eigene Beschreibung über seine Tätigkeit ist in dem Interview nicht zu finden. Bei einer Abtreibungskonferenz sagte der Arzt, es sei nicht möglich, den Akt der Zerstörung zu leugnen, den der Arzt bei einer Abtreibung durchführen müsse. „Es ist vor unseren Augen“, sagte er wörtlich.

Keine der zitierten Aussagen finde sich in den genannten Medien. Würden sie berichten, was bei einer Abtreibung passiert und wem es passiert, könnten wir eine ehrliche Diskussion darüber führen, was Abtreibung wirklich heißt, schreibt Van Maren abschließend.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Zwangsfinanzierung von Abtreibungen in Krankenversicherungen? Untersuchungen in 13 US-Bundesstaaten
  2. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  3. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt
  4. Umfrage: Nur 23 Prozent der US-Amerikaner für Abtreibung ohne Einschränkung
  5. Spanische Bischofskonferenz besorgt über „Tendenz, Abtreibung zum Status eines ‚Rechts‘ zu erheben“
  6. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung
  7. Christdemokraten für das Leben (CDL): Lebensschutz ist nicht verhandelbar

Medien

  1. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  2. Nach einseitig negativer Darstellung des Christentums – Programmbeschwerde an ZDF
  3. Welt: „Vorwurf der sexuellen Belästigung – ORF-Chef tritt mit sofortiger Wirkung zurück“
  4. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  5. Wenn das 'Drehbuch' schon vorher feststeht
  6. Gebetshaus Augsburg reagiert mit Stellungnahme auf ARD-Doku „Die hippen Missionare“
  7. Kardinal Müller: „Von Anfang an ist Radio Maryja zu einer Stimme in dieser modernen Wüste geworden“







Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  3. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  4. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  5. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  6. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  7. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  8. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  9. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  10. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  11. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  12. Britisches Innenministerium stoppt Ermittlungen gegen legale Online-Posts
  13. Terror-Warnung zu Ostern: ISIS ruft zu Anschlägen auf Kirchen und Synagogen auf
  14. Nicht Erinnerung, sondern Gegenwart - Ostern im Riss der Zeit
  15. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz