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US-Arzt gibt Freundin im Schlaf Abtreibungspillen, Baby stirbt

18. Dezember 2025 in Prolife, 5 Lesermeinungen
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Der Arzt muss sich nun vor Gericht wegen mehrerer Delikte verantworten. Seine Zulassung als Mediziner hat er verloren.


Toledo (kath.net/jg)
In den USA steht ein Arzt vor Gericht, dem vorgeworfen wird, er habe der seiner Freundin gegen deren Willen im Schlaf eine Abtreibungspille verabreicht. 

Der 32-jährige Assistenzarzt Hassan-James A., der an der University Toledo (US-Bundesstaat Ohio) tätig war, hatte Ende 2024 eine Beziehung mit einer Frau begonnen. Wenige Wochen später wurde sie von ihm schwanger. Als sie ihm die Neuigkeit mitteilte, wurde der Arzt wütend und wollte sie zu einer Abtreibung überreden. Sie weigerte sich, wollte das Kind behalten. Erst zu diesem Zeitpunkt erfuhr sie, dass der Arzt noch verheiratet war, aber getrennt von seiner Ehefrau lebte.


Ohne ihr Wissen bestellte der Arzt dann die Abtreibungspillen Mifepriston und Misoprostol. Er gab dabei die Daten seiner Ehefrau an. Als die Freundin Mitte Dezember 2024 bei A. übernachtete, geschah der Übergriff. A. habe sich auf seine Freundin gesetzt, ihr den Finger in den Mund gesteckt und ihr die zerstoßenen Abtreibungspillen verabreicht.

Sie riss sich von ihm los, flüchtete in die Küche und wählte den Notruf. A. soll den Anruf unterbrochen, seine Freundin festgehalten und eine halbe Stunde auf sie eingeredet haben. Sie fuhr daraufhin selbst zur Notaufnahme und wurde dort wegen Blutungen behandelt. Im Krankenhaus erfuhr sie, dass ihr Kind, das im August 2025 hätte zur Welt kommen sollen, nicht überlebt hatte, berichtet die BILD-Zeitung. 

Im Juli gab A. zu, die Medikamente unter falschem Namen besorgt und zerdrückt zu haben, bevor er sie seiner Freundin gab. Er gab an, sie hätte der Eingabe der Abtreibungspillen zugestimmt. Die Behörden schenkten diesen Angaben des Arztes keinen Glauben. Dieser muss sich wegen Entführung, Beweismittelmanipulation, unrechtmäßiger Abgabe eines abtreibungseinleitenden Medikaments und Täuschung zur Beschaffung eines gefährlichen Medikaments vor Gericht verantworten. Die erste Anhörung ist für 19. Dezember angesetzt. Darüber hinaus verlor er seine Zulassung als Arzt.

 

Foto: Symbolbild

 


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