Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Am Mittwoch wurde die letzte Messe der außerordentlichen Form in Kathedrale von Melbourne gefeiert
  2. Koch an Eleganti: "Damit hast Du nämlich nicht Klarheit, sondern Verwirrung geschaffen!"
  3. Schisma - Vatikan klagt Erzbischof Vigano an
  4. Kipppunkt erreicht? Wird Wien eine muslimische Stadt?
  5. „Neu ist, dass sich auch Einrichtungen der Kirche am Versuch beteiligen, Christen mundtot zu machen“
  6. Lehrerin zeigt Volksschulkindern Sexfilm im Aufklärungsunterricht
  7. Früherer Distriktsoberer der Piusbruderschaft in den USA zu Haftstrafe verurteilt
  8. ‚Verband Christlicher Pfadfinder*innen’ beschließt Unvereinbarkeit mit AfD
  9. Ärger um Spenden für Messen in Kroatien
  10. „Das Judentum in Deutschland ist im Begriff, unsichtbar zu werden“
  11. „In einem Wahljahr sollte der Papst vernünftiger handeln“
  12. Kardinal Sarah warnt vor den Gefahren des ‚praktischen Atheismus’ auch in der Kirche
  13. Die grandiose Geschichte von AMAZING GRACE
  14. Polnische Fußballfans protestieren gegen Abnahme der Kreuze im Warschauer Rathaus
  15. Nebelkerzen im rechtsfreien Raum

Papst Franziskus beauftragt Akademie für das Leben mit dem Studium der Ethik neuer Technologien

4. März 2023 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Unterscheidung zwischen ‚natürlich’ und ‚künstlich’, zwischen ‚biologisch’ und ‚technologisch’ werde durch die neuen Technologien immer schwieriger, warnte der Papst.


Vatikan (kath.net/LifeNews/jg)
Die Mitglieder der Päpstlichen Akademie für das Leben (PAL) stehen vor der großen und schwierigen Aufgabe, die ethischen Konsequenzen der neuen Technologien, zum Beispiel künstliche Intelligenz und der technischen Verbesserung menschlicher Fähigkeiten, zu erforschen. Dies sagte der Papst zu Beginn der Generalversammlung der PAL am 20. Februar, berichtet CNA.

Die Fortschritte in Wissenschaft und Technik müssten mehr und mehr mit einer parallelen Entwicklung in den Bereichen Verantwortung, Werte und Gewissen einhergehen, forderte der Papst. Die schnelle Verbreitung neuer Technologien hätte einschneidende Folgen für das Leben der Menschen und für die Umwelt, die nicht immer klar und vorhersehbar seien. Es sei „paradox“, dass mittels Technologien die biologischen Funktionen eines Menschen gesteigert werden könnten und man von einem „verbesserten“ Menschen spreche, während man vergesse, dass der menschliche Leib auf das umfassende Wohl der Person bezogen sei. Deshalb könne das Wohl des Menschen nicht auf den biologischen Organismus alleine reduziert werden. Eine falsche Einstellung in diesem Bereich könnte schließlich dazu führen, dass der Mensch nicht „verbessert“ sondern „eingeengt“ werde, warnte Franziskus.


Er erinnerte weiters daran, dass Technologie den menschlichen Kontakt nicht ersetzen könne. Es sei eine „böse Versuchung“, das Virtuelle dem Realen vorzuziehen. Die Technologie nehme im Leben der Menschen einen immer größeren Raum ein. Die Unterschiede zwischen „natürlich“ und „künstlich“, „biologisch“ und „technologisch“ die Kriterien mit deren Hilfe man zwischen Mensch und Technik unterscheiden könne, würden immer schwieriger zu bestimmen sein. Daher sei eine tiefe Reflexion über den Wert des Menschen unumgänglich, sagte Papst Franziskus.

 

Foto: Archivbild Papst Franziskus

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Taubenbohl 4. März 2023 
 

Hier der Glaube unsere Neo-liberale Elite....aber nicht für alle...Transhumance

Kaum zu fassen was die Eliten von Wissenschsft für sich erwarten (und hofft)....das Menschenbild wurde sich im Quantensprung ändern wenn...aber für die Grossemehrheit?

Googles Director of Engineering Ray Kurzweil glaubt, dass wir kaum mehr als ein Jahrzehnt davon entfernt sind, große Schritte in Richtung Unsterblichkeit zu unternehmen.

Der Technologiespezialist, der seit langem den Begriff der Unsterblichkeit unterstützt, sagt, dass der medizinische Fortschritt und die verbesserte Technologie in den kommenden 12 Jahren dazu führen werden, dass die Menschen die Möglichkeit erhalten, ewig zu leben.


1
 
 Xaverflo 4. März 2023 
 

Zitat: "dass der menschliche Leib auf das umfassende Wohl der Person bezogen sei."

Wenn man argumentiert, ohne das Wort "Seele" zu verwenden, hat man sich im Grunde auf die
rein technologisch/naturwissenschaftliche Ebene herab begeben. Kann dann noch viel dabei herauskommen? Was wenn die "tiefe Reflexion über den Wert des Menschen" dann ein negatives Ergebnis liefert?


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Oktober 2024 mit kath.net in MEDJUGORJE
  2. Koch an Eleganti: "Damit hast Du nämlich nicht Klarheit, sondern Verwirrung geschaffen!"
  3. „Neu ist, dass sich auch Einrichtungen der Kirche am Versuch beteiligen, Christen mundtot zu machen“
  4. Schisma - Vatikan klagt Erzbischof Vigano an
  5. Am Mittwoch wurde die letzte Messe der außerordentlichen Form in Kathedrale von Melbourne gefeiert
  6. Nebelkerzen im rechtsfreien Raum
  7. Die grandiose Geschichte von AMAZING GRACE
  8. Lehrerin zeigt Volksschulkindern Sexfilm im Aufklärungsunterricht
  9. Kipppunkt erreicht? Wird Wien eine muslimische Stadt?
  10. Äbtissin Christiana Reemts OSB: „Früher glaubte man...“
  11. Früherer Distriktsoberer der Piusbruderschaft in den USA zu Haftstrafe verurteilt
  12. Tod im KZ aus Nächstenliebe
  13. Kardinal: Italiens Präsident bat Vatikan, Berlusconi zu stürzen, Antwort war "eisiges Schweigen"
  14. Kardinal Sarah warnt vor den Gefahren des ‚praktischen Atheismus’ auch in der Kirche
  15. Polnische Fußballfans protestieren gegen Abnahme der Kreuze im Warschauer Rathaus

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz