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Gegen ‚Desinformation’: US-Außenministerium kooperiert mit linker Organisation

25. Februar 2023 in Chronik, 2 Lesermeinungen
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Der Global Desinformation Index findet ‚Desinformation’ in erster Linie bei konservativen Publikationen.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Werbeunternehmen verlassen sich bei der Auswahl ihrer Medien zunehmend auf angeblich unparteiische Organisationen, die Medien identifizieren, welche angeblich Desinformation verbreiten. Diese Organisationen gehen teilweise sehr einseitig vor und werfen in erster Linie konservativen Medien Desinformation vor. Eine dieser Organisationen hat vom US-Außenministerium 330.000 US-Dollar erhalten. Dies haben Recherchen des Journalisten Gabe Kaminsky ergeben, der seine Ergebnisse in einer Serie von Artikeln im Washington Examiner veröffentlicht.

Der Global Disinformation Index (GDI) ist eine britische Organisation mit Tochterorganisationen in den USA. Sie erstellt so genannte „schwarze Listen“, auf denen Medien angeführt sind, die angeblich „Desinformation“ verbreiten. Diese Listen werden an Werbeunternehmen weiter gegeben mit dem Ziel, die angeführten Medien finanziell auszuhungern. Der GDI hat von Organisationen, die dem US-Außenministerium unterstellt sind, 330.000 US-Dollar erhalten.


Die Liste des GDI mit Medien und Organisationen, die „falsche oder irreführende“ Informationen verbreiten, enthält in erster Linie konservative Medien und Organisationen wie Daily Signal oder Townhall.com. Medien mit geringem Risiko für die Verbreitung von Desinformation sind überwiegend links orientiert, wie zum Beispiel die New York Times, HuffPost und NPR.

Der GDI zeigt allerdings keine konkreten Beispiele von Desinformation auf, sondern zieht eine bestimmte, selbst gewählte Definition von Desinformation heran. Dieser zufolge ist Desinformation zu verstehen als „feindselige Narrative, die absichtlich in die Irre führen; finanziell oder ideologisch motiviert sind; und/oder das Ziel haben, langfristige soziale, politische oder wirtschaftliche Konflikte zu schüren; und die Schaden anrichten können, indem sie das Vertrauen in die Wissenschaft aushöhlen oder gefährdete Individuen oder Institutionen gezielt angreifen.“

Das US-Außenministerium hat sich von GDI distanziert, als der Washington Examiner über die Zahlungen berichtete. Das Ministerium gab an, dass die Mittel, die an den GDI geflossen seien, zur Überwachung der Tätigkeit ausländischer Staaten wie China, Russland, Iran und anderer autoritärer Regime gezahlt worden seien.

 


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Lesermeinungen

 Chris2 25. Februar 2023 
 

Das gibt es in Deutschland sehr häufig,

oft unter dem Motto "Kampf gegen rechts" (nicht: "gegen Rechtsextremismus"!). Etwa die von einer Stasispitzelin gegründeten und lange geleiteten "Amadeo Antonio Stiftung", die von Medien häufig als Referenz zum Thema "rechts" zitiert wird.
Noch unter Merkel bzw. der zuständigen SPD wurde zuletzt beschlossen, eine Milliarde Euro (1.000.000.000 Euro) in 3 Jahren für solche Projekte zur Verfügung zu stellen. Schon 2013 hatte Manuela Schwesig (SPD) als eine ihrer ersten Amtshandlungen die "Extremsimusklausel" gestrichen, mit der sich die Empfänger dieser Gelder verpflichtet hatten, sie nicht an extremistische Gruppen weiterzugeben. Angelich sei das eine Beleidigung dieser Demokraten. Dabei muss jeder Staatsbedienstete so etwas unterschreiben. Das ganze ist offenbar längst ein gigantisches Propaganda- und Beschäftigungsprogramm auch für Linksextremisten...

de.wikipedia.org/wiki/Extremismusklausel


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 Chris2 25. Februar 2023 
 

Diese "NGOs" sind ein großes Übel unserer Zeit

Finanziel ganz oder teilweise staatlich finanziert oder gar gekauft, können sie sich als "zivilgesellschaftliche" Initiativen als neutral und unabhängig darstellen. Ja, und diese ominöse "Zivilgesellschaft", die ich noch vor ein paar Wochen für die Summe aller Bürger hielt. Nein, sie ist die Summe aller Interessenvertretungen / Lobbygruppen einer Gesellschaft, also auch jener NGOs. Wenn unsere Politiker also die "Zivilgesellschaft" regelmäßig zum "Kampf gegen die Feinde der Demokratie" o.ä. aufrufen, kann es sein, dass sie genau das meinen. Es kann aber auch sein, dass sie nur nur die finanziell von ihnen abhängigen Strukturen daran erinnern, warum sie Geld von ihnen bekommen: Um konkurrierende Oppositionsparteien und andere Meinungen generell zu kriminalisieren. Immer, wenn man offen zugibt, gleich generell "gegen rechts" zu kämpfen, weiß man sowieso, dass man es mit intoleranten, weit links stehenden, Aktivisten zu tun hat. Und ja, die haben oft bekannte Namen...


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