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Im Monat nach Aufhebung von ‚Roe v. Wade’: Nur mehr 68 Abtreibungen in Texas

9. Dezember 2022 in Prolife, 1 Lesermeinung
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Lebensschutzgesetze verhindern Abtreibungen. Das belegen die Zahlen, betont die Lebensschutzorganisation Texas Right to Life.


Austin (kath.net/LifeNews/jg)

Im US-Bundesstaat Texas ist die Zahl der Abtreibungen nach der Aufhebung von „Roe v. Wade“ im Juni 2022 auf einen neuen Tiefstand gefallen. Im Juli 2021 wurden 4.879 Abtreibungen in Texas durchgeführt, im Juli dieses Jahres waren es nur 68, gab die Gesundheitsbehörde von Texas bekannt. Eine Abtreibung ist dem Bericht zufolge aufgrund eines medizinischen Notfalls durchgeführt worden um das Leben der Mutter zu retten.


Bereits im September 2021 war ein deutlicher Rückgang der Zahl der Abtreibungen zu verzeichnen. In diesem Monat ist das Abtreibungsverbot bei Herzschlag in Kraft getreten. Die Zahl der Abtreibung sank auf ungefähr 2.500 pro Monat.

Mit der Aufhebung von „Roe v. Wade“ durch den Obersten Gerichtshof trat in Texas automatisch ein allgemeines Abtreibungsverbot in Kraft. Ein Richter versuchte, dieses Gesetz juristisch anzufechten. Während einer Spanne von drei Tagen waren Abtreibungen wieder legal möglich. Die verbliebenen Abtreibungskliniken in Texas führten in diesem Zeitraum möglichst viele Abtreibungen durch. So dürfte es zu den 67 Abtreibungen gekommen sein, welche von der texanischen Gesundheitsbehörde als „ohne Grund“ angegeben werden.

Die Lebensschutzgesetze verhindern Abtreibungen, betont die Lebensschutzorganisation Texas Right to Life. Das belegen die veröffentlichten Daten. Dennoch müsse man wachsam bleiben. Die „Abtreibungsindustrie“ werde jede Gelegenheit nutzen, um ihre Ziele voran zu bringen, warnt die Organisation.

 

Foto: Symbolbild

 


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Lesermeinungen

 Norbert Sch?necker 9. Dezember 2022 

Interessante Daten

Oft wird behauptet, dass Abtreibungsverbote keine Abtreibungen verhindern. Stattdessen würden Frauen in Gegenden reisen, wo Abtreibungen erlaubt sind, oder sie illegal durchführen lassen, was lebensgefährlich ist.
Um diese Behauptungen zu überprüfen, bin ich gespannt auf folgende Daten:

) Wie hat sich die Zahl der Abtreibungen in den gesamten USA (evtl. plus Kanada) entwickelt?
) Ist die Sterberate junger Frauen in den USA gestiegen?

In ein paar Monaten werden seriöe Daten vorliegen. Dann werden wir sehen, ob die Behauptungen der pro-choice-Fraktion stimmen.


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