Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vom Elend der Fürbitten
  2. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  3. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  4. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  5. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  6. Der entschärfte Gott
  7. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  8. EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
  9. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  10. Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"
  11. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  12. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  13. Kardinal Woelki und Bischof Oster ermutigen Münchner Lebensschützer mit kraftvollen Grußworten
  14. "Ein Vorbild für Väter und Ehemänner" - US-Präsident veröffentlicht Würdigung des Heiligen Josef
  15. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“

Bischof Küng: Aufruf zum beherzten Einsatz für den Lebensschutz

16. Oktober 2022 in Prolife, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Emeritierter St. Pöltner Bischof beim diesjährigen "Marsch für das Leben in Wien": "Für die Unantastbarkeit des menschlichen Lebens Zeugnis ablegen" - Warnung vor Gefährdung der Gewissensfreihe - 30 Festnahmen bei linksextremer Gegendemo


Wien (kath.net/KAP/red) Zum mutigen und beherzten Einsatz für den Lebensschutz hat Bischof Klaus Küng aufgerufen. Der emeritierte St. Pöltner Bischof feierte am Samstag mit den Teilnehmenden des "Marsches für's Leben" in der Wiener Karlskirche einen Gottesdienst und richtete am Beginn des Marsches ein Grußwort an die Teilnehmenden. Die Messe war der Auftakt zur anschließenden Kundgebung und dem Marsch durch die Wiener Innenstadt. Wörtlich sagte der Bischof in seiner Predigt: "Wir müssen den Frauen zurufen: Wir helfen euch, wenn ihr ein Kind erwartet und in Not seid! Und den Vätern: Steht zu eurem Kind! Lasst es nicht im Stich, auch nicht seine Mutter!" Bei vielen Menschen sei der Glaube an Gott verflacht und daher sei bei ihnen auch das Bewusstsein vom Geheimnis des menschlichen Lebens und seiner Würde nicht entsprechend gegeben.

Doch auch unabhängig vom Vorhandensein des Glaubens an Gott sei die Wunde, die eine Abtreibung in der Frau hinterlässt, "tief und oft nur schwer heilbar. Ein Kind, das sie erwartet hat, ist gestorben." Es sei richtig und angebracht, so Bischof Küng, auf die Straße zu gehen, um für die Unantastbarkeit des menschlichen Lebens Zeugnis abzulegen und allen zuzurufen: "Tötet nicht! Kinder sind unsere Zukunft! Und alte Menschen, insbesondere Schwerkranke und Sterbende, brauchen unsere Liebe!" Der Bischof zeigte sich in seiner Predigt auch enttäuscht über die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs vom Dezember 2020, infolge dessen der assistierte Suizid in Österreich legalisiert wurde.


Küng wörtlich: "Machen wir uns keine Illusionen: Das ist ein Dammbruch. Der Gesetzgeber hat sich zwar anerkennungswerterweise bemüht, die Voraussetzungen für die Freigabe des assistierten Suizids klar und konkret festzulegen, aber es ist zu befürchten, dass im Verlaufe der nächsten Jahre weitere Schritte der Liberalisierung folgen werden." Umso wichtiger sei es, "dass wir die Liebe leben, die Kranken und insbesondere die Schwerkranken und Sterbenden liebevoll begleiten, sie nicht allein lassen". Und der Bischof fügte hinzu: "Als Christen werden wir alles tun, um die Leiden der Schwerkranken und Sterbenden zu mildern, nicht müde werden, Palliativmedizin zu fordern und zu fördern. Vielleicht kann manchmal bei jemandem, der sehr viel leidet, die Situation eintreten, dass wir dafür beten, Gott, der Vater, möge sie bald zu sich rufen, ihnen gewähren, sterben zu können. Aber niemals werden wir uns an einem Selbstmord beteiligen oder töten.

Das kann nie Ausdruck von Liebe sein. Wir sind dazu nicht berechtigt. Nur Gott ist der Herr des Lebens. " Verteidigung der Gewissensfreiheit In seinem Grußwort hob der Bischof u.a. die Verteidigung der Gewissensfreiheit hervor. Bei diesem Thema werde man in den kommenden Jahren besonders wachsam, initiativ und engagiert sein müssen. Wörtlich sagte der Bischof: "Niemand darf gezwungen werden abzutreiben oder an einer Abtreibung mitzuwirken. Niemand darf gezwungen werden, sich bei assistiertem Suizid oder Tötung auf Verlangen zu beteiligen." Jeder Arzt, jeder Apotheker, alle, die im Gesundheitswesen tätig sind, müssten, ohne negative Folgen für sich, die Freiheit haben, in solchen Angelegenheiten eine Mitwirkung zu verweigern.

Am Rande es Pro-Life-Marsches kam es in Wien wieder zu Gegendemos von Linksextremen. Laut Medienberichten soll es hier zu 30 Festnahmen gekommen sein.

 

VIDEOS vom Marsch - Danke an PSALM133:

Marsch im Zeitraffer: https://rumble.com/v1o8lsa-marsch-fr-das-leben-wien-2022.html

Interviews: https://rumble.com/v1o8lsa-marsch-fr-das-leben-wien-2022.html

Die Eröffnungskundgebung: https://rumble.com/v1o8smo-marsch-fr-das-leben-2022-in-wien-die-erffungskundgebung.html

 

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich - Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt
  2. Umfrage: Nur 23 Prozent der US-Amerikaner für Abtreibung ohne Einschränkung
  3. Spanische Bischofskonferenz besorgt über „Tendenz, Abtreibung zum Status eines ‚Rechts‘ zu erheben“
  4. Christdemokraten für das Leben (CDL): Lebensschutz ist nicht verhandelbar
  5. Jesse Jacksons wechselnde Positionen zum Lebensschutz
  6. USA: Ist die katholische Privat-Universität Notre Dame noch katholisch?
  7. Puerto Rico ändert Strafrecht – Ungeborene als Menschen anerkannt
  8. US-Gesundheitsministerium setzt sich für medizinisches Personal ein, das Abtreibungen ablehnt
  9. Kalifornien: 90 Millionen US-Dollar für Planned Parenthood
  10. Influencerin: Entscheidung für Abtreibung war einfacher als Bestellung bei McDonalds






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  4. Vom Elend der Fürbitten
  5. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  6. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  7. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  8. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  9. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  10. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  11. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  12. Der entschärfte Gott
  13. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  14. Papst bezieht diesen Samstag seine Wohnung im Apostolischen Palast
  15. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz