Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vom Elend der Fürbitten
  2. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  3. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  4. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  5. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  6. Der entschärfte Gott
  7. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  8. EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
  9. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  10. Realitätsverlust im Bistum Chur
  11. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  12. Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"
  13. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  14. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  15. „Gesellschaftliche Zeitbombe“: BKA-Studie warnt vor Radikalisierung junger Muslime in Deutschland

Gemeindeleiterin Schmid: ‚Ich habe Eucharistie gefeiert, weil ich einen Auftrag des Dekans hatte.’

26. August 2022 in Schweiz, 22 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Jesus brauche keine ‚priesterliche Stellvertretung in personam (!) Christi’, sagt Monika Schmid/Effretikon (Bistum Chur). Sie will deshalb auch gar nicht für eine katholische ‚Priesterin’ gehalten werden.


Chur (kath.net/jg)

Der Skandal um Messsimulationen der katholischen Gemeindeleiterin von Effretikon (Bistum Chur) Monika Schmid ist um eine Facette reicher. Laut einem Bericht von kath.ch ist Schmid von ihrem Pfarrer Jakob Romer beauftragt worden, „Eucharistie zu feiern“.

Als Romer zum Dekan ernannt wurde, bekam er viele zusätzliche Termine. Einmal musste er kurzfristig am Sonntag weg und bat Schmid, „die Eucharistie zu feiern“, berichtet kath.ch. „Ich habe Eucharistie gefeiert, weil ich einen Auftrag des Dekans hatte“, zitiert kath.ch die Gemeindeleiterin.


Romer sei zu Beginn des Gottesdienstes in der Kirche gewesen und habe den Gläubigen die Lage erklärt. Niemand habe sich aufgeregt, sagt Schmid. Sie habe die „Messe“ gefeiert, „[m]it Gabenbereitung, Hochgebet, Einsetzungsworten aus der Bibel“, schreibt kath.ch.

Ihr sei die Liturgie „heilig“, sagt Schmid weiter. „Es wäre mir nie in den Sinn gekommen, etwas zu simulieren“, fährt sie wörtlich fort, obwohl sie wie jede nicht zum Priester geweihte Person zwar die Wandlungsworte sprechen, die Wandlung selbst aber nicht von Gott erwirken kann. Zelebrant der Eucharistiefeier ist daher, wie das Kirchenrecht eindeutig festlegt „nur der gültig geweihte Priester“ (CIC Can. 900)

Schmid will auch gar nicht den Eindruck erwecken sie sei eine katholische „Priesterin“. „Ich stehe auch nicht in Albe und Stola am Altar, sondern trage meine privaten Kleider. Ich bin keine katholische Priesterin und möchte das auch gar nicht sein. Ich gebe nichts vor, was ich nicht bin“, sagt sie wörtlich laut kath.ch.

Ihr Sakramentenverständnis entspricht nicht so ganz dem der katholischen Kirche. Wörtlich sagt sie: „Jesus braucht keine priesterliche Stellvertretung in personam (!) Christi. Jesus ist doch im Wort und im gebrochenen Brot gegenwärtig, so glauben wir es, da gibt es nichts zu rütteln.“

Link zum kath.net-Artikel: "Bistum Chur möchte zum Eklat von Monika Schmid schweigen: "Kein Thema für eine mediale Diskussion"? - Bistum antwortete auf kath.net-Presseanfrage

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bistum Chur

  1. Realitätsverlust im Bistum Chur
  2. Vatikan gibt Beschwerde gegen Statuten des Churer Priesterrates Recht
  3. Das Schweigen des Bistums Chur in der Causa Loppacher
  4. Schweizer Priester und Präventionsbeauftragter: ‚Ich stehe zu meiner Partnerin’
  5. Für die Lehre der Kirche
  6. Sendungsfeier im Bistum Chur und der Unterschied zwischen gemeinsamem und Weihepriestertum
  7. Priesterseminar Chur für alle Theologiestudenten geöffnet

Liturgiemissbrauch

  1. Graz-Seckau: Erneut liturgisch ‚grenzwertige’ Wandlungsworte bei Erstkommunionmesse in Hartberg
  2. Italienischer Bischof weist Priester nach unwürdiger Messfeier zurecht
  3. Katholische Bischöfe Flanderns veröffentlichen Segnungsfeier für Homosexuelle
  4. Diözese Linz: Mitglied des Pfarrgemeinderates segnet Feuerwehrhaus
  5. Eine evangelische Pfarrerin in der katholischen Messe und die religiöse Bedeutung von Puzzleteilen
  6. "Wie kann man das Allerheiligste nur so bloßstellen?"
  7. „Der Livestream zeigt keine Eucharistiefeier“






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  4. Realitätsverlust im Bistum Chur
  5. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  6. Vom Elend der Fürbitten
  7. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  8. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  9. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  10. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  11. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  12. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  13. Der entschärfte Gott
  14. Papst bezieht diesen Samstag seine Wohnung im Apostolischen Palast
  15. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz