Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  5. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  9. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  10. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  11. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  12. Wir machen da was mit Medien
  13. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  14. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  15. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich

Tohuwabohu im Bistum Chur: Liturgiemissbrauch und Messsimulationen durch Gemeindeleiterin

12. August 2022 in Schweiz, 62 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Monika Schmid, eine katholische Gemeindeleiterin in Effretikon, feiert jahrelang Homo-/Hetero-Hochzeiten und simuliert die Heilige Messe – Alles unter den Augen des Bischofs?


Chur  (kath.net)

Im Bistum Chur gibt es einen neuen Skandal um Monika Schmid, einer umstrittenen Pastoralassistentin und ehemaligen Sprecherin beim „Wort zum Sonntag“. In einem Interview mit dem „Landbote“ gab sie jetzt bekannt, dass sie offensichtlich nicht nur nicht an die Lehre der Kirche gebunden fühlt, sondern offensichtlich Messen und Sakramente simuliert. So teilte Schmid mit, dass sie gerade eine lesbische Hochzeit gefeiert hatte. „Eigentlich hätte ich diese Zeremonie gar nicht durchführen dürfen…“, meinte sie dazu. „Ja, erstens, dass ich ein gleichgeschlechtliches Paar getraut habe. Und zweitens, dass ich überhaupt Hochzeit gehalten habe in der Kirche.“


Die Pastoralassistentin, die im Bistum Chur tätig ist, hatte offensichtlich die letzten Jahre Narrenfreiheit. Sie konnte anscheinend mit Wissen der Bistumsleitung laut eigenen Angaben vierzig Trauungen, darunter drei gleichgeschlechtliche, durchführen. Dass Schmid wenig Ahnung von der katholischen Kirche hat, zeigen dann weiter Wortäußerungen. „Früher hatte ich einfach Wortgottesdienste gefeiert. Aber irgendwann habe ich entschlossen, dass wir in der Gemeinde jetzt das Abendmahl (!) feiern. Das darf wirklich nur ein Priester.“ Das bunte Treiben ging aber so weiter. So habe Schmid am Gründonnerstag den Leuten gesagt, sie sollen einen Becher von zu Hause mit nehmen. Alle seien dann mit einem Becher gekommen. Die Leute haben dann das Brot (!) bekommen und einen Schluck Wein in ihren Becher. „Alle sind mit Brot und Wein an ihren Platz gegangen, und so haben wir zusammen gegessen und getrunken.“  kath.net hat heute beim Bistum Chur um eine Stellungnahme zu diesem Vorfall erbeten und wird weiter berichten.

KONTAKT: Bistum Chur https://www.bistum-chur.ch/bischoefliches-offizialat/kontakt/


 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  2. Gott inmitten von Töpfen und Geschirr
  3. Künstlerin Akiane Kramarik erzählt von Vision des Himmels in ihrer Kindheit
  4. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  5. Bravo! Erbprinz Alois legt Veto gegen Abtreibungsgesetz in Liechtenstein ein
  6. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  7. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier
  8. 'Rita hat das Herz eines Engels! Gott segne sie!“
  9. Filmstar Evangeline Lilly verließ Hollywood vor sechs Jahren: ‚Gott hat einen Plan‘
  10. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  11. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  12. Papst Leo lädt zum Weltjugendtag ein: „Ich freue mich darauf, euch in Seoul zu sehen!“
  13. USA: Kontenschließungen von Banken bei Lebensschutz- und konservativen Gruppen
  14. Krakauer Regens: Johannes Paul II. war Hotspot für Verbindung mit Gott
  15. US-Erzbischof Cordileone: „Die Familie: Das Abbild Gottes“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz