Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Vorlage des Synodalen Wegs „kann man nur als Massenabfall von Schrift und Tradition bezeichnen“
  2. St. Michael/München: Frauenpredigt in Sonntagsmesse geplant
  3. Erzbistum Köln: Bundesland NRW droht Kirchen-Hochschule mit Vertragsverletzungsverfahren​
  4. Möchte Herr Bätzing die Schweizer Gardisten gegen Giorgia Meloni ausrücken lassen?
  5. „Im Geist der Wahrheit bleiben“ (Joh 14, 17) – Eine brüderliche Korrektur der Bischöfe von Flandern
  6. 300 Teilnehmer bei Pilgermarsch für die Alte Messe in Washington D.C.
  7. Stellvertr. DBK-Vorsitzender Bode steht nach Missbrauchsbericht über sein Bistum vor Scherbenhaufen
  8. „Gerade die Bischöfe als Nachfolger der Apostel sind gebunden an die ‚Lehre der Apostel‘“
  9. Erzbischof Paglia soll Zustimmung zu italienischem Abtreibungsgesetz widerrufen
  10. Franziskus in Assisi aus Anlass des Wirtschaftsforums „Economy of Francesco“
  11. "Bischof Bode sollte nach jahrzehntelangem Fehlverhalten von allen Ämtern zurücktreten"
  12. Deutschland: Nuntius äußert erneut Bedenken zum "Synodalen Weg"
  13. Katholikenprotest zu Beginn der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz
  14. Wahl in Tirol: Sogar ÖVP und FPÖ für das kostenlose Töten ungeborener Kinder!
  15. Schon wieder Rücktrittsforderungen

Tohuwabohu im Bistum Chur: Liturgiemissbrauch und Messsimulationen durch Gemeindeleiterin

12. August 2022 in Schweiz, 62 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Monika Schmid, eine katholische Gemeindeleiterin in Effretikon, feiert jahrelang Homo-/Hetero-Hochzeiten und simuliert die Heilige Messe – Alles unter den Augen des Bischofs?


Chur  (kath.net)

Im Bistum Chur gibt es einen neuen Skandal um Monika Schmid, einer umstrittenen Pastoralassistentin und ehemaligen Sprecherin beim „Wort zum Sonntag“. In einem Interview mit dem „Landbote“ gab sie jetzt bekannt, dass sie offensichtlich nicht nur nicht an die Lehre der Kirche gebunden fühlt, sondern offensichtlich Messen und Sakramente simuliert. So teilte Schmid mit, dass sie gerade eine lesbische Hochzeit gefeiert hatte. „Eigentlich hätte ich diese Zeremonie gar nicht durchführen dürfen…“, meinte sie dazu. „Ja, erstens, dass ich ein gleichgeschlechtliches Paar getraut habe. Und zweitens, dass ich überhaupt Hochzeit gehalten habe in der Kirche.“

Die Pastoralassistentin, die im Bistum Chur tätig ist, hatte offensichtlich die letzten Jahre Narrenfreiheit. Sie konnte anscheinend mit Wissen der Bistumsleitung laut eigenen Angaben vierzig Trauungen, darunter drei gleichgeschlechtliche, durchführen. Dass Schmid wenig Ahnung von der katholischen Kirche hat, zeigen dann weiter Wortäußerungen. „Früher hatte ich einfach Wortgottesdienste gefeiert. Aber irgendwann habe ich entschlossen, dass wir in der Gemeinde jetzt das Abendmahl (!) feiern. Das darf wirklich nur ein Priester.“ Das bunte Treiben ging aber so weiter. So habe Schmid am Gründonnerstag den Leuten gesagt, sie sollen einen Becher von zu Hause mit nehmen. Alle seien dann mit einem Becher gekommen. Die Leute haben dann das Brot (!) bekommen und einen Schluck Wein in ihren Becher. „Alle sind mit Brot und Wein an ihren Platz gegangen, und so haben wir zusammen gegessen und getrunken.“  kath.net hat heute beim Bistum Chur um eine Stellungnahme zu diesem Vorfall erbeten und wird weiter berichten.

KONTAKT: Bistum Chur https://www.bistum-chur.ch/bischoefliches-offizialat/kontakt/


 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 SCHLEGL 14. August 2022 
 

@winthir

Richtig, Diakone werden nicht selten als "Reservekapläne" eingesetzt. Das ist aber falsch, weil der Diakon eben NICHT Christus repräsentiert, sowie Bischof und Priester in der Eucharistie.
Die Begräbnisse in der Großstadt (Wien) waren manchmal eine wirkliche Herausforderung. In meiner langjährigen Pfarre im 18. Bezirk haben wir ALLE Begräbnisse selbst gehalten (3 Priester-ca. 180 Begräbnisse pro Jahr!) Mit dem Auto in den 11. Bezirk (Zentralfriedhof), oder gar über die Donau (Stammersdorf-Zentral), da war ein halber Tag weg! Dann musste man rechtzeitig um 17:00 Uhr zum Firmunterricht zurück sein. War das Begräbnis gleich nach der Schule, gab es kein Mittagessen.
Bei den Byzantinern kann der Diakon ALLEIN überhaupt NICHTS machen, denn er darf nicht segnen! Also auch keine Taufe, kein Begräbnis, keine Eheassistenz.Der Diakon wirkt nur zusammen mit dem Priester,allerdings hat die griech. katholische Kirche genug Priester-Durchschnittsalter 38 Jahre in der Ukraine, Ostslowakei, Ungarn.


3
 
 winthir 14. August 2022 

Die Aufgaben des Diakons sind nun korrekt beschrieben, im CIC.

aaaber: "bunt ist das Leben, grau alle Theorie"

Diakone werden vor allem eingesetzt als "Gemeindeleiter", "Reservekapläne", Beerdigungsleitende (das Begräbnis ist, meiner langjährigen Erfahrung nach das, worauf die Priester - anders als auf Trauungen und Taufen) am wenigsten Lust haben.


1
 
 SalvatoreMio 14. August 2022 
 

Der Stand des Diakons

@Danke Ihnen, lieber borromeo, sowie @Zeitzeuge und @ winthir, für diese Aufklärung und Unterscheidung zwischen Priester und Diakon.


4
 
 borromeo 13. August 2022 

@winthir: Ja, das war eine Änderung des Kirchenrechts, die noch Papst Benedikt XVI. vorgenommen hat.

Es geht um die canones 1008 und 1009 CIC, die er am 26.10.2009 (also schon vor einer Weile) mit dem MP Omnium in mentem geändert hat, um die dort bis dahin enthaltene Unschärfe zu klären:

Can. 1008 "Durch das Sakrament der Weihe werden [...] bestimmt, entsprechend ihrer jeweiligen Weihestufe die Dienste des Lehrens, des Heiligens und des Leitens in der Person Christi des Hauptes zu leisten [...]."

Hier wurde nicht unterschieden zwischen Priestern und Diakonen. Deswegen wurde der Canon geändert in:

"[...] entsprechend ihrer jeweiligen Weihestufe unter einem neuen und besonderen Titel dem Volk Gottes zu dienen."

Zu can. 1009 wurde hinzugefügt:

"§3 Die die Bischofsweihe oder die Priesterweihe empfangen haben, erhalten die Sendung und die Vollmacht, in der Person Christi, des Hauptes, zu handeln; die Diakone hingegen die Kraft, dem Volk Gottes in der Diakonie der Liturgie, des Wortes und der Liebe zu dienen."

Die Erläuterung dazu gibt BXVI im MP Omnium in mentem selbst (siehe Link).

www.vatican.va/content/benedict-xvi/de/apost_letters/documents/hf_ben-xvi_apl_20091026_codex-iuris-canonici.html


3
 
 Tante Ottilie 13. August 2022 
 

Wie Liturgiemissbrauch begegnen?

Ich kann nur raten, unbedingt schriftlich per Email zu protestieren, und sich die Emails zu archivieren.
Mündliche. Protest geht unter und wird vergessen und später die Tatsachen abgestritten.
Erst einmal an den zuständigen Pfarreileiter, i.d.R. Pfarrer, schreiben.
Hilft das nichts, ab einem kurzen Zeitpunkt die Email Cc. parallel an den Bischof schicken.
Falls auch das wirkungslos bleibt, zusätzlich die Email auch noch offen angekündigt an die Apostolische Nuntiatur senden.


4
 
 Leopold Trzil 13. August 2022 

Soviel zur liturgischen Einheit

im Novus Ordo.


3
 
 tjkunz 13. August 2022 
 

Interdikt latae sententiae

Es ist leider auf Deutsch im kanonischen Recht leider schlecht übersetzt, aber so eine Abendmahlfeier/ Eucharistiefeier wird mit einam automatischen Interdikt bestraft.

can 1379 paragraph 1 abs 1: "In poenam latae sententiae interdicti vel, si clericus sit, etiam suspensionis
incurrit:
1º qui ad ordinem sacerdotalem non promotus liturgicam eucharistici Sacrificii actionem
attentat;"

auf Englisch:"The following incur a latae sententiae interdict or, if a cleric, also a latae
sententiae suspension:
1° a person who, not being an ordained priest, attempts the liturgical celebration of the
Eucharistic Sacrifice;"

www.vatican.va/archive/cod-iuris-canonici/cic_index_en.html


2
 
 Zeitzeuge 13. August 2022 
 

Hallo winthir, im Link die Änderungen des CIC durch Papst Benedikt XVI.,

darin ist auch Deine Frage bzgl. des Diakons

beantwortet.

Ich wünsche einen gesegneten Sonntag!

www.vatican.va/content/benedict-xvi/de/apost_letters/documents/hf_ben-xvi_apl_20091026_codex-iuris-canonici.html


2
 
 J. Rückert 13. August 2022 
 

Missbrauch

Dieser Missbrauch lief so unter dem Radar. Jetzt dürfen wir gespannt sein, ob im Lichte breiter Öffentlichkeit eine andere Moral einkehrt, denn es ist offenkundig nicht nur ein "Fall Chur".
Wenn der Bischof abgeschirmt blieb, so müssen doch Kleriker vor Ort informiert gewesen sein. Verhaltensmuster wie anderweitig jetzt streng verurteilt?


3
 
 Nescio 13. August 2022 
 

Na dann...

... willkommen in der pastoralen Realität der katholischen Kirche 2022 - nicht nur in der Schweiz.


2
 
 modernchrist 13. August 2022 
 

modernchrist

Wenn wir uns - nach Dr. Heimerl - schon an das Nebeneinander von häretischer Kirche und romtreuer Kirche vor Ort werden gewöhnen müssen, dann aber ohne erzwungene Finanzierung durch unsere Kirchensteuer! Solche verrückten Damen wie im Bistum Chur würden dann bei uns in Deutschland auch noch von der Kirche und unserem Geld bezahlt! Das ist unmöglich. Wir möchten unser Geld dort haben, wo wir den rechten Glauben und die Ordnung der katholischen Kirche verwirklicht sehen!


3
 
 SalvatoreMio 13. August 2022 
 

Liturgiemissbrauch und Führung in der Gemeinde

@apostolisch: in meinem Fall scheint es ähnlich gelagert. Hier auch das Hauptproblem: "Kompetenz der Frauen"; besser gesagt: Inkompetenz. Es gibt Indizien bei uns, dass dem Pfarrer das Hauptamtlichenteam im Nacken sitzt, und dieses das Ordinariat womöglich hinter sich sieht. Jedenfalls habe ich 3 x persönlich das Fehlverhalten ausgesprochen (was vom Pfarrer als richtig bestätigt wurde) und habe angedroht, in andere Gemeinde zu gehen - vergeblich! - So bleibe ich treu, wo es geht (werktags gerne), ansonsten bin ich am Vagabondieren. - Schade! Man muss fürchten, dass Pastor Heimerl Recht hat: das Unheil nimmt seinen Lauf ...


3
 
 Zeitzeuge 13. August 2022 
 

Werter dicipulus, danke für die Klarstellung; können aber dann

nicht je nach Schwere des Delikts auch noch

zusätzlich eigentliche Sühnestrafen gem.

c. 1336 verhangen werden?


1
 
 apostolisch 13. August 2022 
 

Was tun II

@ SalvatoreMio
Danke für die Einschätzung, natürlich ist eine Störung der Messe überhaupt nicht das, was ich möchte! Am Missbrauch der Liturgie aber andererseits auch nicht teilzunehmen läuft darauf hinaus, dass man - bekommt man keine Unterstützung aus der kirchlichen Hierarchie, sich einen anderen Pfarrer suchen muss und denen das Feld überlassen muss, die großen Schaden anrichten, ein echtes Dilemma.
Ich werde weiterhin um Klarheit bitten, denn das ist sicher: Gott fällt immer die bessere Lösung ein und wenn man sich klar vor Augen hält, dass der Kampf dem bösen Geist gilt und niemals den irrenden Schafen, nicht einmal den irrenden Hirten, dann kann man in einer Weise auftreten, die für andere annehmbar und einsichtig ist, im allerbesten Fall vorbildlich.


6
 
 Isolde Schmidt 13. August 2022 
 

Ich frage mich besorgt, wie kann es nur zu solchen schrecklichen Liturgiemißbräuchen kommen? Sind wir in einer Endzeit?


3
 
 PXX 13. August 2022 
 

Seit Jahren

Diese Frau leitet ihre Pfarrei seit vielen Jahren nach eigenem Gutdünken und fernab von irgendwelchen kirchlichen Regeln.Dies leider völlig unbehelligt. In einem weltlichen Betrieb wäre wohl bereits nach 10% ihrer Taten definitiv Ende!


5
 
 discipulus 13. August 2022 
 

Werter Zeitzeuge,

die Exkommunikation ist immer eine BEUGEstrafe, ob man sie sich als Tat- oder Spruchstrafe zuzieht. Sie ist nie Sühnestrafe - der eigentliche Gegenbegriff zur Beugestrafe.


1
 
 Norbert Sch?necker 13. August 2022 

@ Uwe Lay

Ich muss Monika in diesem Punkt verteidigen: sie hat selbstverständlich nicht Eucharistie gefeiert sondern höchstens ein Abendmahl gehalten, und sie hat tatsächlich Brot und Wein ausgeteilt und nicht den Hl. Leib und das Hl. Blut Christi.

Es ist zu hoffen, dass alle Mitfeiernden das auch so gesehen haben. Dann wurde wenigstens nicht betrogen.

Im Interview hat sie es immerhin richtig formuliert. Dass ich von den Handlungen der Dame trotzdem nichts halte, ist weiter unten nachzulesen.


2
 
 winthir 13. August 2022 

erstmal, Danke gesagt1 für all' Eure Beiträge, hier,

die mich

- zum Nach-denken,
- zum Weiter-forschen
etc.

gebracht haben. danke!

nun, @Borromeus (Du kennst Dich wohl im Kirchenrecht aus), meine Frage an Dich:

habe ich das richtig verstanden, daß neuerdings nicht mehr ein Diakon, sondern nur noch ein Priester, in persona Christi handeln kann/darf?

da kannst Du mir sicher weiter-helfen.

(persönliche Anmerkung: mit dem Stephan Haering OSB, Gott hab' ihn selig) habe ich das Thema mal

"auf den Tisch" gebracht.
Da hamm mir zwee ganz fröhlich g'lacht -

und satt g'worn simmer doch noch dort.

--
p.s. mein Beitrag bezieht sich auf den "Leichenschmaus" nach dem Begräbnis von Prof. Ehrenfried Schulz.

ich habe mich einfach mal an einen (leeren) Tisch hin-gesetzt. Und wer kam dann?? Benediktiner.

seitdem hat das Wort "Stall-Geruch" eine neue Bedeutung. für mich.


0
 
 Mariat 13. August 2022 

Liebe @SalvatoreMio

Ich stimme Ihnen völlig zu!!!
Die 1. Regel in der Liebe zum Herrn ist, zunächst mit dem Priester allein sprechen. Vielleicht begleiten Sie dazu, Gleichgesinnte.
Sollte der Priester UNEINSICHTIG sein, erst dann darf man höher gehen!
Keinesfalls darf man öffentlich in der Kirche sprechen!!!
Was mir, uns geholfen hat, war die Bitte vorher zum Hl. Geist, zum Unbefleckten herzen Mariens und zu Jesus Christus, unserem Herrn.
Dann als Schutz vor Angriffen - auch der Rosenkranz in der Hand-

Gottes reichen Segen
Mariat


2
 
 St. Hildegard 13. August 2022 
 

@SavatoreMio

Sie schreiben von "älteren Personen in den Eucharistiefeiern", die doch "etwas Glaubensbildung" mitbekommen haben müssten durch den Katechismusunterricht ...
Nun, ich würde sagen, kommt darauf an, wie "alt" diese sind. Die "Vorkriegsjährgänge" denken vermutlich noch konservativ. Ich kenne aber etliche Leute so zwischen 70 und 80 Jahren, die offen antikatholisch (bzw. rebellisch) daherkommen und bspw. den Synodalen Weg befürworten.
Das sind die Jahrgänge, die zu meiner eigenen Schulzeit (Achtziger, Neunziger Jahre) noch vehältnismäßig jung waren. Ich selbst habe nämlich im Wesentlichen nur modernistische Religionslehrer erlebt.


1
 
 Rolando 13. August 2022 
 

Uwe Lay

Das Nichtwissen um die protestantische Irreführung, der Verdrehung des Evangeliums, der Abschaffung von fünf Sakramenten, praktisch alle, die von geweihten Priestern gespendet werden, (Taufe kann jeder, die Eheleute spenden sich das Sakrament gegenseitig), sind weg, führten zur Infiltration der kath. Kirche, mittels des irreführenden Begriffs „Reformation“, es ist aber eine Spaltung, hier Klarheit,
https://my.hidrive.com/share/um5dj.vdw6#$/Alma%20von%20Stockhausen

Ebenso das Nichtwissen um die Gegenwart Jesu, eben im Sakrament, welches der Protestantismus abgeschafft hat,

https://my.hidrive.com/share/um5dj.vdw6#$/Hesemann-Euch.Wunder

Beten wir.


2
 
 SalvatoreMio 13. August 2022 
 

Liturgiemissbrauch - wie dagegen vorgehen?

Ganz allgemein sehe ich solches Vorgehen so: Frömmigkeit und Klugheit sollten sich paaren! (Nicht vergessen: man darf Gott ruhig beleidigen: er schweigt; fühlt der Mitmensch sich beleidigt, wird er eher Gift versprühen). Ich würde folgende Reihenfolge wählen. 1) Den Herrn um Rat und Begleitung bitten. 2a) Überlegen: Wie bin ich? Besonnen oder Polterer; wer bin ich in der Gemeinde: bekannt, anerkannt oder irgendeine Nummer? Habe ich Leute hinter mir oder muss ich alleine kämpfen? Was kann ich aushalten? 2b) Was ist das für ein Priester? Will er bewusst Liturgie und Kirche umkrempeln? Hat er PGR usw. „im Nacken“? Will er nur Gläubige herbeilocken oder sich selbst gefallen? 3) Wie vorgehen: Nicht beginnen in Gegenwart anderer. Zunächst persönlicher Kontakt zu dem Priester. Bei kleineren Problemen evtl. Telefonkontakt und dgl. 4) Härtere Bandagen sind dann immer noch möglich.


5
 
 SalvatoreMio 13. August 2022 
 

Liturgiemissbrauch: Aktion ist nötig - aber wie?

Teil 1: @apostolisch: Offen, vor der Gemeinde sprechen und dadurch die hl. Messe stören: Vorsicht! Es tun sich sofort Spaltungen auf; manche denken wie Sie, wagen das nicht offen zu zeigen; von der Mehrheit darf man keine Zustimmung erfahren. Sofort wird die Presse Morgenluft schnuppern, und der nächste Kirchenskandal nimmt seinen Lauf usw. Besser evtl. ein Schreiben an das Generalvikariat und/oder den Priester ansprechen unter Zuhilfenahme von Zeugen (die möglichst nicht nur stumm danebenstehen). –


4
 
 Uwe Lay 13. August 2022 
 

Was für ein Theologiestudium?

Diese Frau hat einmal Theologie studiert, sonst hätte sie nicht eine Pastoralassistentin werden können. Wenn sie nun nicht einmal weiß, daß in der Kattholischen Kirche nicht ein "Abendmahl" sondern die Eucharistie gefeiert wird und nicht Brot und Wein sondern der Leib und das Blut Christi ausgeteilt wird, was besagt das über die Qualität des Theologiestuiumes?
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


5
 
 Bene16 13. August 2022 
 

Monika Schmid

ist immer wieder öffentlich in Erscheinung getreten und hat ihre abweichenden Auffassungen bekannt gemacht. Jeder (auch der Bischof, der jeweils ihre Missio erneuerte) wusste davon.
ABER: hinter ihr steht eine grosse "staatskirchliche" Lobby. Gegen die kommt im Bistum Chur kein Bischof an.


5
 
 borromeo 13. August 2022 

@winthir : Neues Kirchenrecht schaffen

Das Kirchenrecht ist nicht nur allein im Codex Iuris Canonici (CIC) kodifiziert. Auch andere Quellen gibt es zuhauf. Insbesondere in Form eines Motu Proprio (MP) oder einer Apostolischen Konstitution kann der Papst als oberster Gesetzgeber der Kirche auf Erden das Kirchenrecht ergänzen oder ändern.

So wurde z.B. kürzlich durch die Apostolische Konstitution „Praedicate Evangelium" die Römische Kurie rechtlich völlig neu geordnet.

Mit dem MP Traditionis Custodes (darauf hatte ich angespielt) hat der Papst vor einem Jahr neues Kirchenrecht in Bezug auf die überlieferte Messe geschaffen, das universell gültig ist. Oder aber durch das MP Mitis Iudex Dominus Iesus hat er vor einigen Jahren das kirchenrechtliche Verfahren zur Ehenichtigkeitsfeststellung an entscheidender Stelle geändert und teilweise neu gefaßt.

So gibt es ständig zahlreiche Beispiele für neu geschaffenes Kirchenrecht.

Übrigens – Stephan Haering kannte ich auch persönlich, ebenfalls kenne ich Yves Kingata.


3
 
 Zeitzeuge 13. August 2022 
 

Hallo wnthir, Du hast recht, c. 144 CIC greift hier nicht, Sanatio in radice

gem. cc 1161-63 CIC wäre möglich, wenn die

Beteiligten überhaupt den Willen hatten und

haben eine sakramentale Ehe zu schließen.

Bzgl. "Exkommunikation" verlinke ich unten

den entspr. Artikel aus der kathpedia.

Du weisst, daß unterschieden werden muß zwischen

der ipso facto-Ex. als Tatstrafe und der Ex.

als Spruchstrafe = Beugestrafe.

Hier scheinen die Verantwortlichen in der Kirche

das kirchl. Strafrecht seit über 50 Jahren

weitgehend suspendiert zu haben bzgl.

Lehrabweichler - zum Schaden für das Seelenheil

der Gläubigen - das bedeutet Mitschuld!

Die kath. Kirche ist eben nicht nur Liebes-

sondern auch Rechtskirche (so Papst Benedikt XVI.)


Wenn die Exkommunikation rein menschlich als

"stumpfes Schwert" angesehen wird, so hat

dieser "Bannstrahl" doch Wirkung vor GOTT mit

allen Folgen für die Betroffenen!

www.kathpedia.com/index.php/Exkommunikation


4
 
 winthir 13. August 2022 

"Gott sei gelobt und gepriesen für Messübertragungen [...]" schrieb lesa, hier.

jou!

dazu schon wieder vom winthir was persönlich Erlebtes.

Sonntag vormittag. Frühstück. Bei Schwiegermutter (kann nicht mehr in die Kirche). ich schalte Fernseher an. Läuft evangelischer Gottesdienst, mit einer wirklich guten Predigt, von einer Pfarrerin. Habe ich gern zugehört. Gottesdienst fertig. ich schalte um. Katholische Messe! Aus Würzburg! Wir zu dritt (Schwiegermutter, Frau und ich) waren "da". (Das war der erste Fernseh-Gottesdienst in meinem Leben, den ich einfach mit-gefeiert habe.

Und: (ja, man hat mir mal hier gesagt, daß meine Rede "flapsig" sei...)

das hat "funktioniert"!
--

technische Anmerkung: ich vermute, daß ich hier schon mindestens neunhundertsiebenundachtzig Zeichen gebraucht habe.

(In den Telefon-Zellen stand in D früher ein Schild: "Fasse Dich kurz!")

nuja - ich übe noch daran.

Wenn's recht ist, folgt dann Teil II.


0
 
 lesa 13. August 2022 

Viel zum Heiligen Erzengel Michael beten

@apostolisch: Was tun? Es wird jeweils unterschiedlich sein. Da es sich um Versuchungen und das Wirken des Teufels handelt, der Teufel aber Stolz einflösst und die Mentalität des "grad extra", und da ihm daran gelegen ist, noch den letzten Messbesucher aus der Kirche zu vertreiben, bleiben oft nur Gebet und weite Wege. "Allein den Betern kann es noch gelingen" von Reinhold Schneider ist auch hier zutreffend.
Auf keinen Fall liturgischem Missbrauch beiwohnen, das wäre eine Bestätigung.
Gott sei gelobt und gepriesen für Messübertragungen über Radio und Fernsehen, die nicht vergiftet sind.


4
 
 winthir 13. August 2022 

can. 144 CIC greift hier m.E. nicht,

da wohl allen Beteiligten klar war, daß das nicht erlaubt ist.

can. 144 spricht von einem Irrtum und von Zweifeln.

Die Ehen sind ungültig, falls von der Formpflicht nicht dispensiert wurde (wovon auszugehen ist).

Wäre von der Formpflicht dispensiert worden (vom zuständigen Bischof), wäre die Eheassistenz durch Frau Schmid erlaubt und die Ehe kirchenrechtlich gültig.

Die Formpflicht ist ja einfach eine kirchenrechtliche Vorschrift, von der dispensiert werden kann.

Für den außerkirchlichen Bereich ist dies Alles sowieso nicht von Belang, da ja der Staat die kirchliche Trauung nicht als Ersatz für die standesamtliche anerkennt.


3
 
 Hilfsbuchhalter 13. August 2022 

Diese Kirche hat fertig.

Es wird keine Jahrzehnte mehr dauern. Ich glaube, dass wir den Laden schon in ein paar Jahren dicht machen können. Die katholische Kirche ist gegründet auf die Propheten und die Heiligen. Und nicht auf politische Akteure und Selbstdarsteller:innen. Der Letzte soll halt nicht vergessen, das Licht abzudrehen.


3
 
 apostolisch 12. August 2022 
 

Was können, was dürfen wir tun?

Diese Frage beschäftigt mich immer mehr!
Wir alle, so denke ich, stellen kleinere und größere Fehlleistungen fest, Überschreitungen der Lehre und des Katechismus‘, seien es nun Predigten, welche die synodale Agenda transportieren, Missbrauch der Liturgie. Was darf ich dagegen maximal tun?

1. meinen Pfarrer habe ich darauf angesprochen, angeschrieben, persönliche Gespräche geführt. Ohne A erkennbaren Erfolg.

2. Eine Eingabe beim General-Vikariat wäre eine Option, in Köln vielleicht sogar etwas, dass grundsätzlich noch auf offene Ohren stößt.

3. und wenn nicht? Darf ich nach der Homilie ans offene Mikro treten und offensichtliche Fehler benennen? Sollte ich abwarten und nach der Messe den (leitenden) Pfarrer ansprechen unter Zeugen ansprechen? Vor der Messe in die Sakristei zu stürmen und ihn auffordern, die Messe besser ausfallen zu lassen als sein eigenes Evangelium zu verkünden scheidet ja wohl aus…

Wer weiß Rat?


6
 
 winthir 12. August 2022 

etwa durch einen "Bannstrahl"?

nun, das bringt wohl wenig.

schon am 15. Juni 1520 hat Papst Leo X. das versucht.

"Exsurge Domine" ("erhebe Dich, Herr, eine Wildsau will Deinen Weinberg verwüsten") war letztendlich, wie ich heute rückwirkend sage, doch etwas sehr erfolglos.


0
 
 Norbert Sch?necker 12. August 2022 

Täuschung der Kirchenbesucher

Die Dame hat also "entschlossen", dass sie so einiges tut. Dass die Ehen wahrscheinlich ungültig sind (CIC can. 1108; bloß "wahrscheinlich" wegen can 144) oder dass die Gemeinde just am Gründonnerstag keine Eucharistiefeier und keine hl. Kommunion bekommen hat, das scheint sie dabei nicht zu stören.

Dabei habe ich tatsächlich gar nichts dagegen, wenn Frauen Wortgottesdienste leiten. Es geht mir nur darum, dass dem Volk nicht vorgegaukelt werden soll, dass ein Sakrament gespendet wird, wo das nicht geschieht. Würde Frau Schmid Kreuzwegandachten oder Vespern oder von mir aus auch Begräbnisse leiten - wunderbar!

So aber habe ich den Verdacht einer vorsätzlichen Täuschung an den Kirchenbesuchern.


2
 
 lakota 12. August 2022 
 

@SalvatoreMio

"Wieso machen die Gläubigen eigentlich alles mit, als wären sie unmündige Kleinkinder?"

Genau das habe ich mich auch gefragt.

Würden die "Gläubigen" dieses Treiben nicht mitmachen und fernbleiben, verlören Typen wie diese Frau Schmidt vielleicht den Spaß daran.

Und daß der Bischof nichts davon weiß, glaube ich nie und nimmer!
Sowas spricht sich rum und es wird doch noch ein paar wahrhaft Gläubige geben, die ihm das mitteilen.


9
 
 Norbert Sch?necker 12. August 2022 

Fairness gegenüber dem Gottesvolk

Die Dame hat also "entschlossen", dass sie so einiges tut. Dass die Ehen wahrscheinlich ungültig sind (CIC can. 1108; bloß "wahrscheinlich" wegen can 144) oder dass die Gemeinde just am Gründonnerstag keine Eucharistiefeier und keine hl. Kommunion bekommen hat, das scheint sie dabei nicht zu stören.

Dabei habe ich tatsächlich gar nichts dagegen, wenn Frauen Wortgottesdienste leiten. Es geht mir nur darum, dass dem Volk nicht vorgegaukelt werden soll, dass ein Sakrament gespendet wird, wo das nicht geschieht. Würde Frau Schmid Kreuzwegandachten oder Vespern oder von mir aus auch Begräbnisse leiten - wunderbar!

So aber habe ich den Verdacht einer vorsätzlichen Täuschung an den Kirchenbesuchern.


2
 
 Joachim Heimerl 12. August 2022 
 

"Was diese Frau hier "zelebriert", findet inzwischen an vielen Orten statt.

Das weiß jeder, der ein wenig Einblick hat...leider! Mehr oder weniger geschieht es heimlich, aber geduldet wird es fast überall! - Im Gegensatz zur alten Messe, wie hier einige schrieben. - Es ist die Zukunft, in die wir gehen...; leider! Ich denke nicht, dass das noch irgendjemand aufhalten kann, und auch ein "Machtwort" aus Rom wird diese "Zelebrantinnen" nicht stoppen. Die Kirche ist schon heute in sich gespalten, am meisten in Deutschland, aber auch in Österreich und der Schweiz. Dies zu erkennen und daraus Konsequenzen zu ziehen, ist die Aufgabe eines jeden einzelnen Katholiken. Ich glaube nicht, dass Rom uns diese Aufgabe abnehmen wird, etwa durch einen "Bannstrahl"...nicht unter Papst Franziskus; das wäre wirklich überraschend. Wir werden uns an das Nebeneinander der wahren Kirche und der häretischen Kirche gewöhnen müssen, wie z.B. im Arianismus?! Und es wird noch schlimmer werden!


6
 
 Stephaninus 12. August 2022 
 

Spitze des Eisbergs

In der Schweizer Kirche liegt leider vieles sehr im Argen - und das seit Jahrzehnten schon.


3
 
 winthir 12. August 2022 

"Sogar neues Kirchenrecht wird geschaffen", schrieb borromeo, hier.

echt? davon habe ich noch nichts mit-bekommen.

Hast Du, borromeo, für mich noch Hinweise dazu?

weil, für Kirchen-Recht interessiere ich mich, immer noch. nicht erst seit damals, als ich Vorlesungen hörte bei Prof. Klaus Mörsdorf (Gott hab' ihn selig), auch nicht erst, seid ich eine lebhafte Diskussion führte , mit Stephan Haering OSB (Gott hab'in selig).

Der momentane Lehrstuhlinhaber ist wohl Yves Kingata (den mag ich auch - wir haben uns kennengelrnt beim Frühstück. Im Georgianum).


0
 
 SalvatoreMio 12. August 2022 
 

kath.net hat heute beim Bistum Chur um eine Stellungnahme zu diesem Vorfall erbeten

Herzlichen Dank an kath.net! Das ist eine gute Geste! Wir sind doch schließlich Weltkirche und nicht ein Tante-Emma-Laden, wo jeder das machen kann, was ihm gerade gefällt!


5
 
 borromeo 12. August 2022 

Gegen solche Machenschaften wird, wie in diesem Fall jahrelang, nicht eingeschritten.

Auf der anderen Seite werden Katholiken, die sich lediglich "zuschulden kommen lassen", das Hl. Meßopfer nach dem überlieferten römischen Ritus zu bevorzugen, unablässig mit aller Härte gemaßregelt. Sogar neues Kirchenrecht wird geschaffen, um diese Katholiken zu "disziplinieren".

Und im oben geschilderten Fall? Hier handelt es sich um eindeutige und wiederholte, damit hartnäckige, Verstöße gegen geltendes Kirchenrecht. In Frage kommen könnten hier insbesondere can. 1378 §2 Nr. 1 CIC (Versuch der Feier des eucharistischen Opfers ohne Priesterweihe), can. 1384 (unrechtmäßige Ausübung eines anderen geistlichen Dienstes) und can. 1389 §1 (Mißbrauch eines kirchlichen Dienstes). In diesen Fällen sind Strafen von Amtsentzug bis zu Interdikt und Exkommunikation vorgesehen.

Meine Frage an die kirchlich Verantwortlichen im Bistum Chur: Warum gehen Sie nicht gemäß der katholischen Lehre und dem auf ihr basierenden universellen Recht der Kirche gegen den offensichtlichen Mißbrauch vor?


8
 
 SalvatoreMio 12. August 2022 
 

Zumindest müsste Papst Franziskus Kenntnis erhalten von diesem Tohuwabohu!

Erzbischof Martin Krebs ist doch Nuntius in der Schweiz. Müssten sich nicht welche stark machen, damit er tätig wird? - Und noch eines: ich sehe überwiegend ältere Personen in den Eucharistiefeiern in Deutschland. In der Schweiz mag es ähnlich sein. Wieso machen die Gläubigen eigentlich alles mit, als wären sie unmündige Kleinkinder? Die müssten doch etwas Glaubensbildung mitbekommen durch den Katechismusunterricht und den Reli-Unterricht in der Schule.


5
 
 girsberg74 12. August 2022 
 

„Ahnungslos“

@Chris2 ad @girsberg74

Sie mögen mich und den Sachverhalt bitte so verstehen, dass der Bischof wirklich „ahnungslos“ ist, denn sonst wäre er schuldig – SCHULDIG !


3
 
 Chris2 12. August 2022 
 

Sie geht offenbar in Rente, aber andere?

Sie ist sich offenbar sicher, dass man ihr nichts mehr anhaben kann (oder will), also prahlt sie mit ihren Vergehen. Aber all das muss doch schon vorher jemandem aufgefallen sein? Wiederholte Meßsimulationen sind doch kein Kindergeburtstag, ist das nicht eigentlich ein Grund zur Exkommunikation (auch, wenn vorher keine Weihesimulation erfolgt ist)? Es gibt doch sicher allein im deutschsprachigen Raum zig ähnliche Fälle?


6
 
 Rolando 12. August 2022 
 

Redemdionis Sacramentum

Da steht alles drin,

https://www.vatican.va/roman_curia/congregations/ccdds/documents/rc_con_ccdds_doc_20040423_redemptionis-sacramentum_ge.html

Bei uns auch Kommunionempfang mit einer ausgesteckten Hand, ohne Ehrerbietung,(Verneigung, Kniebeuge), einfaches Nicken beim ausgesetzten Allerheiligsten, anstatt mit beiden Knien hinknien,
Brotverteilung am Gründonnerstag, wozu?
Geplante Streichung von Hl. Messen, wegen zu wenigen Leuten, wären es mehr Leute, würde es gehen, liegt dann nicht am Priestermangel.
Meine Einwände werden mit Unverständnis abgetan. Es fehlt am Begreifen der Wichtigkeit des Hl. Meßopfers. 30 Jahre Ökumenekreis haben viel aufgeweicht.


6
 
 Auxiliaris 12. August 2022 
 

Sorry

Hier muss ich widersprechen.
Jeder Priester der katholisch ist wird in diesem System eiskalt fertig gemacht.
Und dieses Martyrium ist sinnlos!!!
Allerdings habe ich keine Ahnung wie es weitergehen soll...


1
 
 lesa 12. August 2022 

Der Weinberg ist vielerorts verwüstet. Er muss neu bepflanzt werden.

Herr, sende Arbeiter in Deinen Weinberg! Solche die sich Zeit nehmen und bereit sind, die Lehre der Kirche, das heißt die Gestalt Jesu Christi in Seinem Leib, kennenzulernen und zu verkünden. Und Hirten, die IHN schützen.
Das virtuelle Gejagtsein und der damit einhergehenden Erblindung und Verdummung und Verirrung. Wir müssen den Mut haben, Geräte liegen zu lassen, sofern sie nicht nötig sind und uns für all die kostbare Literatur zur Glaubensunterweisung Zeit nehmen und dabei die Authentizität achten. Wir müssen nicht an einem vollen Bach verdursten.
Für die hier geschilderte Misere gibt es als Antwort einen Artikel von J.K. Ratzinger aus dem Jahr 2003. Der Anlass waren zwar unangemessene, oberflächliche Reaktionen auf die Enzyklika "Ecclesia de Eucharistia". Aber der Artikel enthält praktisch alles, was wir zur Eucharistie wissen und vertreten müssen - sowie eine Option für echte Ökumene. Titel: "Glaube beruht darauf, dass GOTT entschieden hat" (DT Nr. 70, 14.6.2003)


6
 
 St. Hildegard 12. August 2022 
 

Das sind eindeutig protestantische Praktiken ...

Ich besuchte einmal einen ev. Abend-Gottesdienst, da wurde den Leuten das Abendmahl "am Platz" serviert (da es nur wenige Besucher waren) - kleiner Weinkelch, handelsübliches Brot. Ich musste direkt schmunzeln, denn das Ganze wirkte eher wie eine Vesperstube.
Durch die zunehmend ökumenische Praxis werden solche Dinge auch in die Kirche hineingetragen - das geht soweit, dass an manchen Tagen gar keine Messen mehr stattfinden: In meinem Geburtsort zB. gibt es einen ökumenischen Jahresschluss-Gottesdienst (früher gab es noch Silvestermessen), an Christi Himmelfahrt einen ökumenischen Freiluft-Gottesdienst (Messbesuch an diesem Tag also gar nicht möglich).
Dasselbe am Pfingstmontag: Hier habe ich es sogar schon erlebt, dass neben der evangelischen Pfarrerin auch die kath. Pastoralreferentin am Altar stand, während der Pfarrer "in Zivil" bei den Besuchern saß. Klar, das war keine Messe, aber ein merkwürdiges Signal ist es trotzdem.


7
 
 si enim fallor, sum 12. August 2022 
 

Wie zu Zeiten der Borgia

Aber so lange so viele Verehrer und Anbeter der Politik (insbesondere der progressiven Politik) und der intellektuellen Moden gibt, werden wir diese Bosheiten ertragen müssen.
Nicht weil die Täter es durchdacht haben, sondern weil es in Mode ist, weil es einfach hip ist. Also, aus reiner Eitelkeit.


4
 
 Rolando 12. August 2022 
 

In unserer Pfarrei

Am Sonntag, jeweils eine Hl. Messe am Vormittag und am Abend, bei einen sog. Lindenfest, am gleichen Tag, vormittags ein ökumenischer Wortgottesdienst bei dem Fest. Mein Einwand in der Pfarrgemeinderatssitzung, das darf nicht sein, zumindest muß den Katholiken verkündet werden, sie müssen noch das Hl. Meßopfer besuchen, wurde mit einem lapidaren, das muß jeder selbst entscheiden, von der Vorsitzenden abgetan. Es herrscht fast völlige Unkenntnis der Lehre der Kirche. Es ist wie bei der Verwaltung eines Gartenbau-oder Geflügelzuchtvereins. Aber bei Corona, alles akkurat, lieber genauer als genau. Wo die Angst ist, fehlt der Herr, war klar ersichtlich.


10
 
 VC 12. August 2022 
 

Deo gratias ;-) – 2. Versuch

In meiner Freude habe ich mich doch glatt vertippt. Hier also noch einmal der korrekte Jubelruf:

DEO GRATIAS! Halleluja!


1
 
 VC 12. August 2022 
 

Deo gratias ;-)

Danken wir Gott, dass Frau Schmid Ende August in Pension geht. DEO GRATIAS! Halluluja!

https://www.pfarrei-effretikon.ch/aktuelles/abschied-monika-schmid


5
 
 Marloe1999 12. August 2022 

Unerhört!

Was erlaubt sich diese Person? Ein befreundeter Priester berichtet mir regelmäßig auch von dem Treiben der Gemeindereferentin in seiner Pfarrei (er ist der Pfarrvikar), die - so seine Aussage in einer Gemeinde "Pfarrerin spielen darf". Der Pfarrer macht nix, der Dekan unterschreibt für "Out in Church" - das Bistum (Trier) kann man eh vergessen. Da dürfen einige überdrehte Feministinnen ihren pseudoklerikalen Größenwahn ausleben, und alle schauen zu. Der gute Bischof Huonder hätte das sicher nie erlaubt, aber der Neue ist ja das komplette Gegenteil! Und dieser Irrsinn läuft mittlerweile fast überall.


5
 
 markus60 12. August 2022 
 

Widersacherin

Wenn jemand seinen Blick nicht auf die Liebe GOTTES richtet, sondern sich selbst verherrlicht, interessiert das niemand.

Und weshalb bezahlt die Kirche als Arbeitgeber solche Widersacherinnen?


7
 
 Marcus, der mit dem C 12. August 2022 
 

Setzte das unseelige Treiben dieser Pasteuse

just am 20. Mai 2019 ein? Als "endlich" der katholische Bischof im Ruhestand war? Ich frage mich, ob es nicht längst Zeit wäre größere Teil der Schweiz unter ein Interdikt zu stellen, bis das unseelige Landeskirchensystem, das der Kirche aufgezwungen wird für die Una Sancta abgeschafft wird und die Schergen der Glaubesvergiftung aus ihren Ämtern entfernt sind.


8
 
 Chris2 12. August 2022 
 

@girsberg74

Danke für den Hinweis. Hoffen wir, dass dem so ist. Aber dann kann und wird der Bischof eben jetzt eingreifen. Ich finde es sehr beunruhigend, was da so alles in den Pfarreien stattfindet. Ein Verwandter sagte mir schon vor Jahren, in einem Altenheim halte die Pastoralreferentin im Wechsel die Messe. Auf Nachfrage, das könne gar nicht sein, bekräftigte er, sie mache alles exakt so, wie der Pfarrer, auch die Wandlung...


4
 
 Taubenbohl 12. August 2022 
 

Rom ist weit weg», sagt Monika Schmid mit ansteckendem Lachen.

Mehr braucht man woll nicht zu sagen.

Was sagt wohl der Bischof...'Abendmahl' wird gefiert.....die Kirche fast vier Jahre ohne geweihten Pfarrer unter ihre Leitung seit dem Ableben des Dechans.


6
 
 girsberg74 12. August 2022 
 

Nein, bitte keine Schuldzuweisungen an den Bischof, auch keine versteckten !

Ber Bischof kann nichts dafür, er ist ahnungslos !


2
 
 Uwe Lay 12. August 2022 
 

Irrsinn mit Methode

Da diese Pastoralassistentin ganz progressiv nur vorwegnahm, was bald durch den "Synodalen Irrweg" erlaubt sein wird, wird ihr nichts geschehen. Progressive Mitarbeiter der Katholischen Kirche genießen eben Narrenfreiheit, wohingegen alles Traditionalistische mit Argusaugen beäugt wird.Eines darf dabei nicht übersehen werden: Hinter diesem Progressismus steckt der unbedingte Wille zur Zerstörung der Katholischen Kirche!
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


10
 
 Chris2 12. August 2022 
 

Welcher Konfession gehört diese Hochstaplerin an?

Wie kann sie überhaupt noch in Amt und Merkwürden sein, wenn sie den Gläubigen seit Jahren Brot und Wein als Leib und Blut Christi "andreht" und zudem auch noch Homosexuellenehen simuliert? Wann wird das Bistum, wann wird Rom eingreifen?


9
 
 Auxiliaris 12. August 2022 
 

Alles nur noch krank

Aber wehe ein Priester feiert eine Messe im außerordentlichen Ritus der wird verfolgt und mit des Papstes Segen kaputt gemacht. Sorry, aber das ist alles nur noch krank und lächerlich. Um solche Missbräuche wie in Chur sollte sich Seine Heiligkeit mal kümmern. Aber Nein alles was aus der Tradition kommt wird verfolgt. Und, ich bin kein Tradi,
aber fas muss jetzt mal gesagt werden. Der Fisch fängt vom Kopf zu stinken an ...


12
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Die Vorlage des Synodalen Wegs „kann man nur als Massenabfall von Schrift und Tradition bezeichnen“
  2. Stellvertr. DBK-Vorsitzender Bode steht nach Missbrauchsbericht über sein Bistum vor Scherbenhaufen
  3. St. Michael/München: Frauenpredigt in Sonntagsmesse geplant
  4. „Im Geist der Wahrheit bleiben“ (Joh 14, 17) – Eine brüderliche Korrektur der Bischöfe von Flandern
  5. Die Tolkien-Provokation
  6. Möchte Herr Bätzing die Schweizer Gardisten gegen Giorgia Meloni ausrücken lassen?
  7. Erzbistum Köln: Bundesland NRW droht Kirchen-Hochschule mit Vertragsverletzungsverfahren​
  8. „Gerade die Bischöfe als Nachfolger der Apostel sind gebunden an die ‚Lehre der Apostel‘“
  9. "Bischof Bode sollte nach jahrzehntelangem Fehlverhalten von allen Ämtern zurücktreten"
  10. Facebook-Reaktion zu Bodes fehlendem Rücktritt: „Bei Woelki würden alle den Rücktritt fordern“
  11. Schon wieder Rücktrittsforderungen
  12. Katholikenprotest zu Beginn der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz
  13. Wahl in Tirol: Sogar ÖVP und FPÖ für das kostenlose Töten ungeborener Kinder!
  14. Deutschland: Nuntius äußert erneut Bedenken zum "Synodalen Weg"
  15. Erzbischof Paglia soll Zustimmung zu italienischem Abtreibungsgesetz widerrufen

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz