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Bidens Kandidatin für Obersten Gerichtshof: Pro-Abtreibung und milde Strafen bei Kinderpornographie

23. März 2022 in Prolife, 5 Lesermeinungen
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Ketanji Brown Jackson setzte sich unter anderem für Teilgeburtsabtreibungen und Bannmeilen um Abtreibungskliniken ein. Bei der Anhörung im Senat kann Jackson keine Definition für das Wort "Frau" geben


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

US-Präsident Joe Biden hat seine Kandidatin für die vakante Stelle am Obersten Gerichtshof nominiert. Geht es nach dem Wunsch des Präsidenten, wird Ketanji Brown Jackson (51) Richter Stephen Breyer (83) nachfolgen, der in den Ruhestand tritt.

Brown Jackson war von 1999 bis 2000 wissenschaftliche Mitarbeiterin von Richter Stephen Breyer. Danach arbeitete sie bis 2003 als Anwältin. Zu ihren Klienten gehörte eine Reihe von Pro-Abtreibungs-Organisationen wie beispielsweise NARAL Pro-Choice America und Abortion Access Project of Massachusetts. Sie setzte sich unter anderem für so genannte „Schutzzonen“ um Abtreibungskliniken ein, in welchen Lebensschützer nicht einmal friedlich gegen Abtreibungen demonstrieren dürfen. Derzeit ist sie Richterin an einem US-Berufungsgericht.


Im Wahlkampf 2020 stellte Joe Biden klar, dass er nur Personen für den Obersten Gerichtshof nominieren würde, die für legale Abtreibungen eintreten. Dies trifft auf Ketanji Brown Jackson zu. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin von Richter Breyer half sie, Teilgeburtsabtreibungen rechtlich zu verteidigen. Später wurde ein Bundesgesetz, das Teilgeburtsabtreibungen verbietet, beschlossen, unter anderem mit der Stimme des jetzigen Präsidenten Joe Biden.

Senator Josh Hawley hat bei der ersten Senatsanhörung Bedenken gegen Brown Jackson geäußert, weil sie als Richterin äußerst milde Strafen bei Kinderpornographie verhängt hat. Er zählte insgesamt sieben Fälle auf, in denen die Strafen deutlich unter dem von den Richtlinien empfohlenen Strafausmaß lagen.

Ketanji Brown Jackson muss vom Senat bestätigt werden, bevor sie zur Richterin am Obersten Gerichtshof ernannt werden kann. Dort hat sie gestern bei einer Anhörung im Senat es nicht geschaft, auf die Frage, was denn eine "Frau" definiere, eine klare Antwort zu geben. "Können Sie eine Definition für das Wort 'Frau' geben?", wurde sie gefragt. "Nein, ich kann das nicht. Ich bin keine Biologin"

 


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Lesermeinungen

 Norbert Sch?necker 23. März 2022 

pro und contra, mit viel mehr contra

"Nein, ich kann das nicht. Ich bin keine Biologin" - Offenbar hält sie die Unterscheidung zwischen Mann und Frau für eine Frage der Biologie, nicht der Soziologie. Wenn das wirklich so gemeint ist, dann ist ja direkt erfreulich.
Aber so wie @scientia humana halte ich Frau Ketanji Brown Jacksons Haltung zur Abtreibung für das wesentlich entscheidendere Thema. Und hier dürfte ihre Position fürchterlich sein.


0
 
 Chris2 23. März 2022 
 

Verlogene Berichterstattung

@Stephaninus Das erstaunlichs war ja, dass die glasklare pro-life-Linie von Präsident Trump bei uns praktisch niemals thematisiert wurde (außer hier). Auch die Hexenjagd gegen seinen Richterkandidaten Kavanaugh wurde allein auf Basis der (von einer Aktivistin frei erfundenen) Vergewaltigungsvorwürfe gefahren. Offenbar hatte man Sorge, das 100%ige Feindbild Trump würde mehr als nur Kratzer bekommen, wenn die Leute kapieren würden, dass sich ausgerechnet Donald Trump für die schutzlosesten Teile der Gesellschaft einsetzt.
Jedenfalls galt: Alles, was Trump tut, ist immer entweder böse oder grundfalsch. Warum die USA dann zu Beginn von Corona besser dastanden als bei der Amtsübergabe an Trump. Das muss entweder ein Wunder gewesen sein, oder viele unserer Medien...


2
 
 scientia humana 23. März 2022 
 

Falsche Fährten lenken vom Ziel ab

Wer gestern den Schlagabtausch zwischen Hawley und Jackson gehört hat, wird auch gehört haben, dass das milde Strafmaß im Pornographieprozess vom Staatsanwalt und Bewährungshelfer vorgeschlagen wurde, denn der Tater war erst 18 Jahre alt.

Leider reiten viele Senatoren aktuell weiter auf diesem Thema herum, bezüglich dessen Jackson keinerlei Vorwurf gemacht werden kann, anstatt die Abtreibungsproblematik zu thematisieren.


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 Chris2 23. März 2022 
 

Definition für "Frau"

"Nein, ich kann das nicht. Ich bin keine Biologin". Und ich dachte bis jetzt, eine Frau ist entweder eine Frau (DNA bzw. die äußere Merkmale sind bekannt) oder gemäß Gender-Ideologie eine Person, sich jetzt gerade als Frau fühlt (z.B. der erfolglose Schwimmer, der in den USA gerade als Schwimmerin alle Frauen hinter sich lässt). Insofern ist diese Antwort quasi "divers".
"Teilgeburtsabtreibungen" meint wohl die "partial abortion", eine der perversesten Formen der Tötung, die sich der Mensch je ausgedacht hat?


1
 
 Stephaninus 23. März 2022 
 

Einseitige Empörung

Bei der letzten Besetzung durch Trump war das "Geschrei" in unseren Medien gross, weil die nominierte Richterin gegen die Abtreibung war / ist. Im gegenteiligen Fall ist das alles kein Problem. Soviel zur ausgewogenen Berichterstattung in den meisten unserer Medien....


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