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Symbolbild löst Fragezeichen aus: Evangelische Gemeinde Bad Gandersheim sucht Pfarrer*in

1. Dezember 2021 in Deutschland, 15 Lesermeinungen
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Der rosa Eyecatcher für die Pfarrstelle zeigt eine grimassenschneidende männliche Fee im Ballet-Tutu mit grauem Vollbart, Glatze und Übergewicht - UPDATE: Das umstrittene Bild wurde heute von der Website der Gemeinde entfernt


Bad Gandersheim (kath.net) Eine grimassenschneidende männliche Fee mit grauem Vollbart und Glatze, mit Übergewicht, Ballett-Tutu, Flügeln, Krone, Feenstab und Tattoos, nahezu alles in Rosa getaucht – das stellt das Symbolbild der Evangelisch-lutherischen Stiftskirchengemeinde St. Anastasius und St. Innocentius in Bad Gandersheim für ihre Pfarrer-Stellenanzeige dar. Der Eyecatcher auf der Website der Kirchengemeinde erfüllt seinen Zweck, irritiert und zieht genau dadurch die Aufmerksamkeit auf sich. Doch was unter werbetechnischer und humoristischer Hinsicht ein gelungener Blickfang sein mag und auch mit dem steigenden Pfarrermangel in den evangelischen Landeskirchen zu erklären sein mag, stößt doch auf Fragezeichen bei den Christen aller Konfessionen. Nach unbestätigten Aussagen haben deshalb offenbar sogar Gemeindemitglieder ihren Austritt angekündigt. Das Symbolbild ist derzeit noch auf der Website der Kirchengemeinde abrufbar.

Diese evangelische Kirchengemeinde gehört zur Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig. Die Stellenanzeige auf dem EKD-Stellenportal, auf das die Kirchengemeinde verlinkt, gibt sich sachorientiert und verzichtet auf das Symbolbild. Die Stiftskirche ist eine historisch wertvolle Kanonissenkirche, die bis zu ihrer Aufhebung 1802 nahezu ein ganzes Jahrtausend von Kanonissen geprägt worden war. Die Baugeschichte des ehrwürdigen Gebäudes geht bis ins Jahr 852 zurück.

Vergleiche dazu die kath.net-Artikel:
-    „Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick ruft zur gegenseitigen Anerkennung von Ämtern, von Eucharistie und Abendmahl in der katholischen und evangelischen Kirche auf“ (siehe Link)
-    Evangelische Superintendentin darf vor Katholiken in Essen behaupten: „Wenn ich Frauen zu Priesterinnen weihe…“ (siehe Link)

UPDATE 1.12.2021 17 Uhr:
Das umstrittene Symbolbild wurde einschließlich des kurzen Begleittextes heute von der Website der evangelischen Pfarrgemeinde entfernt und ist nicht mehr abrufbar.

Foto oben und unten zur Dokumentation © Website der Stiftskirchengemeinde Bad Gandersheim/Sreenshot

 

Mehr dazu auf kathtube:


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Lesermeinungen

 SpatzInDerHand 2. Dezember 2021 

Habe ich das also richtig verstanden? Wer nach DIESER Stellenanzeige evangelischer Pfarrer/-in

dieser Stiftsgemeinde wird... dem sollen wir dann unter "Amtsanerkennung" auf Augenhöhe begegnen, so wünscht sich das Erzbischof Schick und andere Vertreter eines unterschiedslosen, gleichmacherischen Ökumene-Eintopf-Gedankens?

(Bitte nicht missverstehen! Ich habe wirklich Achtung vor jenen evangelischen Geistlichen, die ihren Glauben ernst nehmen... nur das "Glauben ernst nehmen" kann ich mit diesem rosa Gedöns echt nicht verbinden)


1
 
 Chris2 1. Dezember 2021 
 

Eine Bankrotterklärung.

Erinnert mich an die Stellenausschreibungen des Münchener Oridinariats. Sämtliche Stellen "(m/w/d)", sogar die Kindergärtnerinnen (!). Welche Wohltat dagegen die Werbung der Lachssemmelkette meines Vertrauens: Die suchten zumindest vor einigen Wochen noch nach "(m/w)". Geht doch. Wenn man will...
P.S.: Wie schreibt München eigentlich Pfarrerstellen aus? Etwa als "Pfarradministrator (m/w/d)"?


1
 
 Marienbild 1. Dezember 2021 

Sehr aussagekräftig

Man muss gar nicht so tief in den Text einsteigen um schon auf den ersten Blick zu sehen, was da los ist. Offensichtlich besteht trotz "Frauenordination", "Ehe für alle", Gender-Sternchen bis die Augen glühen und auch sonst Anpassung in jedweder Hinsicht ein Personalproblem. Und darüber hinaus will man hier offensichtlich werbewirksam zur Schau tragen, dass man außer schrägen Plakaten nichts mehr sonst zu bieten hat.


1
 
 golden 1. Dezember 2021 
 

Du sollst den Namen Gottes nicht missbrauchen

Martin Buber übersetzte dies Gebot:"trage den Namen nicht auf das Wahnhafte", ich füge hinzu: auch nicht auf das Lächerliche.


1
 
 Peter2021 1. Dezember 2021 
 

Sieht aus wie Werbung von einem Irrenhaus

Unglaublich - so etwas ekelhaftes hätte ich nicht für möglich gehalten.

Wir müssen mehr Rosenkranz beten.


5
 
 bücherwurm 1. Dezember 2021 

@SalvatoreMio: großen Dank für Ihren Post!

Sie erinnern an grundlegend Wichtiges. Übrigens habe ich auch selbst evangelische Christen, mit und ohne Ordination, im Freundeskreis, sie sind mir wertvolle und liebe Glaubenszeugen. Es gibt halt überall solche und solche...


6
 
 Horstl 1. Dezember 2021 
 

"Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen,

nämlich der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gegeben hat als Lösegeld für alle, als sein Zeugnis zur rechten Zeit." (1.Timotheus 2: 5,6)

Ich habe mir vor Jahren geschworen, nie aus der Kirche auszutreten. Fehlentwicklungen oder menschliche Schwächen sind Bestandteil der Kirche. Wie überall, wo Menschen am Werk sind. Sie zeigen eben gerade, wie erlösungsbedürftig jeder Mensch ist und was Gnade bewirkt. Aber schwere Gottelästerung in der Kirche?

Allein die heutigen Schlagzeilen auf kath.net reichen aus um sich zu fragen, welcher skurile Film hier gerade läuft? Geht es Euch auch so? Man könnte all diese Dinge für makabere Witze halten, sie sind aber ernst gemeinte Realität...

Der letzte verbliebene Grund für mich in der Kirche zu bleiben ist, dass ich von einem Pfarrer beerdigt werden will. Die Beerdigungen mit weltlichen Trauerrednern mit Hang zur Selbstinszenierung und Billig-Radio mit pathetischer Filmusik von CD haben für mich etwas zu tief Unwürdiges. Aber so ein Pfarrer?


3
 
 Horstl 1. Dezember 2021 
 

Galater 6:7:

"Irrt euch nicht! Gott läßt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten."


6
 
 Herbstlicht 1. Dezember 2021 
 

Wer kann eine solche Kirche noch ernstnehmen?

Dieses "Werbe"-Foto samt Text für die Suche nach einem geeigneten Bewerber bzw. Bewerberin zu verwenden zeigt, als wie sehr belanglos diese Kirchengemeinde sich selbst und vielleicht auch die evangelische Kirche insgesamt einschätzt.

Auf jeden Fall scheint die evangelische Kirche in Bad Gandersheim keinerlei Gespür zu haben für die Aufgabe eines Pastors und auch für die Gefühle glaubenstreuer Protestanten ihres Ortes.
Dass man eine solche Stellenazeige auch als eine Beleidigung Gottes sehen kann, kommt noch hinzu.


6
 
 menke 1. Dezember 2021 
 

Herr, zeig deine Macht - es wird Zeit.

Herr, wie lange noch hältst du deine strafende Hand zurück? Gib ihnen endlich nach ihrem Tun und nach der Bosheit ihrer Taten: Nach dem Werk ihrer Hände gib ihnen!


3
 
 SalvatoreMio 1. Dezember 2021 
 

Erinnerung ...

Ich denke zurück an den evang. Pastor, der mich konfirmierte. Ein Mann, der mitsamt Frau und Kindern sein Bestes gab und den Titel "Pastor" verdiente! Ich sehe ihn vor mir, bescheiden und edel. Wenn man dagegen dieses widerliche Plakat anschaut, erkennt man die Achterbahnfahrt der letzten Jahrzehnte.


10
 
 grumpycath. 1. Dezember 2021 
 

Sieht eher so aus, dass sie einen Clown suchen


8
 
 Rolando 1. Dezember 2021 
 

Und ich dachte,

Frauen und verheiratete Männer wären die Lösung in der kath. Kirche, so kann man sich irren, mei oh mei :-)


6
 
 Diadochus 1. Dezember 2021 
 

Qualifikation

Ein Pfarrer/in in einem Ballet-Tutu ist die ideale Qualifikation für eine evangelische Pfarrstelle. Die Zeiten ändern sich. Die evangelische Kirche ändert sich mit.


6
 
 girsberg74 1. Dezember 2021 
 

Da stimmt einfach alles!

Klasse Stellenbeschreibung.


5
 

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