Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  2. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  3. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  4. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  5. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  6. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  7. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  8. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  9. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  10. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  11. Viel Lärm um nichts?
  12. Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium
  13. "Derselbe Polarstern"
  14. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  15. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger

US-Regierung nimmt Nigeria von Liste der Länder mit eingeschränkter Religionsfreiheit

30. November 2021 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kritik von Menschenrechtsorganisationen an der Entscheidung der Regierung Biden. Im Norden werden Christen entführt und ermordet, ohne dass die Bundesstaaten dagegen vorgehen.


Washington D.C. (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Die US-Regierung hat Nigeria von der Liste der Länder genommen, in welchen die Religionsfreiheit stark eingeschränkt ist („Countries of Particular Concern, CPC). Die US-Regierung ist per Gesetz verpflichtet, den Status der Religionsfreiheit in jedem Land festzustellen. Länder, in denen die Regierung schwere Einschränkungen der Religionsfreiheit durchführt oder toleriert, werden auf dieser Liste gesondert erfasst.


Zu den schweren Einschränkungen zählen Folter, lang dauernde Haft ohne Gerichtsverfahren, das Verschwinden von Personen und andere Verletzungen des Rechts auf Leben, auf Freiheit und Sicherheit der Person. In Nigeria kommt es regelmäßig zu Ermordungen und Entführungen von Christen durch radikalmuslimische Gruppen und Organisationen. Insbesondere in den islamisch dominierten nördlichen Bundesstaaten Nigerias tun die lokalen Regierungen nichts gegen die Verfolgung der christlichen Minderheit. Manche unterstützen die Islamisten sogar, sagt Samson Ayokunle von der Christian Association of Nigeria.

Darüber hinaus sind im Norden Nigerias Blasphemiegesetze in Kraft. Diese und das geltende islamische Recht der Scharia würden zur Unterdrückung der Christen gebraucht.

Zahlreiche Menschenrechtsorganisationen haben die Entscheidung der Regierung Biden verurteilt. Durch die Streichung von der Liste würden diejenigen, welche die Religionsfreiheit verletzen, nur ermutigt werden, sagte Kyle Abts vom International Committee on Nigeria.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lakota 2. Dezember 2021 
 

@angelika.s

Hier gehts um Religionsfreiheit.

Wird in den Maghreb-Staaten jemand wegen seines Glaubens verfolgt? Ausser Christen vielleicht?


0
 
 angelika.s 30. November 2021 
 

Auch Deutschland hat z.B. die Maghreb-Staaten als "sichere" Herkunftsländer definiert, was ich als Witz empfinde. Aber man will die Zahl der Asylberechtigten verkleinern, das ist der politische Hindergrund.


0
 
 SalvatoreMio 30. November 2021 
 

Ja, das Erdöl - Gold Nigeria's

@Christa.marga: so ist es! Die Ausbeutung der Schwachen geht weiter wie seit Jahrhunderten; sie sieht nur anders aus.


2
 
 Christa.marga 30. November 2021 
 

Meine Meinung

...die USA haben Interesse an den Bodenschätzen, die es in Nigeria gibt. Wirtschaftliche Interessen haben oberste Priorität, so wie es aussieht.

Da kann man schon mal ein Auge (oder auch zwei) zudrücken, wenn es um Christen geht, die hier entführt, gefoltert und ermordet werden. Die Christen werden von radikal-muslimischen Gruppierungen massakriert und die Regierung Nigerias schreitet dagegen auch nicht ein. Warum wohl???

Es ist ein Hohn, wenn ausgerechnet die Regierung Biden das nicht wahrhaben will.


2
 
 SalvatoreMio 30. November 2021 
 

In Nigeria ist die Religionsfreiheit angeblich nicht eingeschränkt?

Ist das ein brutaler Witz?
"28.10.2021: Seitdem der islamische Aufstand in Nigeria im Juli 2009 ernsthaft begonnen hat, wurden mehr als 60.000 Christen ermordet oder bei Razzien entführt." - Kirchen wurden abgefackelt; Gläubige während des Gottesdienstes massakriert usw. - Was ist denn das für eine US-Regierung, die sich sonst immer gerne als "Muster der Tugend" und "Anwalt der Gerechtigkeit" der Welt darstellte?


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. Bischof Robert Barron: Krieg gegen Christen ist real – Welt darf nicht länger schweigen
  2. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  3. Zur weltweiten Christenverfolgung Schweigen, zu Israels „Fehler“ Empörung
  4. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  5. In muslimischen Regionen müssen Christen den Ramadan nicht selten mitbefolgen
  6. Berliner Landesbischof Stäblein erinnert an weltweite Christenverfolgung
  7. Neuer Bericht zum Iran: Zahl der Festnahmen von Christen verdoppelt sich
  8. Mexiko: Historiker fordern mehr Bewusstsein für Cristero-Krieg
  9. „Christen in Europa sehen sich zunehmend Hass und Diskriminierung ausgesetzt“
  10. Brutaler Polizeiangriff auf einen katholischen Priester in Sri Lanka: Kirche fordert Aufklärung







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. "Derselbe Polarstern"
  3. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  4. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  5. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  6. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  7. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  8. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  9. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  10. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  11. Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium
  12. USA: Schülerin bemalt in Großprojekt ihre katholische Schule mit lebensgroßen Heiligenfiguren
  13. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  14. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  15. Viel Lärm um nichts?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz