Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  2. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  3. Der Tod der Theologie in Deutschland
  4. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  5. Kirche im Verfall
  6. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  7. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  8. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  9. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  10. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  11. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  12. THESE: Warum die UNO weg muss!
  13. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  14. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970
  15. Dürfen Nicht-Katholiken das Aschermittwochs-Aschekreuz empfangen?

US-Regierung nimmt Nigeria von Liste der Länder mit eingeschränkter Religionsfreiheit

30. November 2021 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kritik von Menschenrechtsorganisationen an der Entscheidung der Regierung Biden. Im Norden werden Christen entführt und ermordet, ohne dass die Bundesstaaten dagegen vorgehen.


Washington D.C. (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Die US-Regierung hat Nigeria von der Liste der Länder genommen, in welchen die Religionsfreiheit stark eingeschränkt ist („Countries of Particular Concern, CPC). Die US-Regierung ist per Gesetz verpflichtet, den Status der Religionsfreiheit in jedem Land festzustellen. Länder, in denen die Regierung schwere Einschränkungen der Religionsfreiheit durchführt oder toleriert, werden auf dieser Liste gesondert erfasst.


Zu den schweren Einschränkungen zählen Folter, lang dauernde Haft ohne Gerichtsverfahren, das Verschwinden von Personen und andere Verletzungen des Rechts auf Leben, auf Freiheit und Sicherheit der Person. In Nigeria kommt es regelmäßig zu Ermordungen und Entführungen von Christen durch radikalmuslimische Gruppen und Organisationen. Insbesondere in den islamisch dominierten nördlichen Bundesstaaten Nigerias tun die lokalen Regierungen nichts gegen die Verfolgung der christlichen Minderheit. Manche unterstützen die Islamisten sogar, sagt Samson Ayokunle von der Christian Association of Nigeria.

Darüber hinaus sind im Norden Nigerias Blasphemiegesetze in Kraft. Diese und das geltende islamische Recht der Scharia würden zur Unterdrückung der Christen gebraucht.

Zahlreiche Menschenrechtsorganisationen haben die Entscheidung der Regierung Biden verurteilt. Durch die Streichung von der Liste würden diejenigen, welche die Religionsfreiheit verletzen, nur ermutigt werden, sagte Kyle Abts vom International Committee on Nigeria.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lakota 2. Dezember 2021 
 

@angelika.s

Hier gehts um Religionsfreiheit.

Wird in den Maghreb-Staaten jemand wegen seines Glaubens verfolgt? Ausser Christen vielleicht?


0
 
 angelika.s 30. November 2021 
 

Auch Deutschland hat z.B. die Maghreb-Staaten als "sichere" Herkunftsländer definiert, was ich als Witz empfinde. Aber man will die Zahl der Asylberechtigten verkleinern, das ist der politische Hindergrund.


0
 
 SalvatoreMio 30. November 2021 
 

Ja, das Erdöl - Gold Nigeria's

@Christa.marga: so ist es! Die Ausbeutung der Schwachen geht weiter wie seit Jahrhunderten; sie sieht nur anders aus.


2
 
 Christa.marga 30. November 2021 
 

Meine Meinung

...die USA haben Interesse an den Bodenschätzen, die es in Nigeria gibt. Wirtschaftliche Interessen haben oberste Priorität, so wie es aussieht.

Da kann man schon mal ein Auge (oder auch zwei) zudrücken, wenn es um Christen geht, die hier entführt, gefoltert und ermordet werden. Die Christen werden von radikal-muslimischen Gruppierungen massakriert und die Regierung Nigerias schreitet dagegen auch nicht ein. Warum wohl???

Es ist ein Hohn, wenn ausgerechnet die Regierung Biden das nicht wahrhaben will.


2
 
 SalvatoreMio 30. November 2021 
 

In Nigeria ist die Religionsfreiheit angeblich nicht eingeschränkt?

Ist das ein brutaler Witz?
"28.10.2021: Seitdem der islamische Aufstand in Nigeria im Juli 2009 ernsthaft begonnen hat, wurden mehr als 60.000 Christen ermordet oder bei Razzien entführt." - Kirchen wurden abgefackelt; Gläubige während des Gottesdienstes massakriert usw. - Was ist denn das für eine US-Regierung, die sich sonst immer gerne als "Muster der Tugend" und "Anwalt der Gerechtigkeit" der Welt darstellte?


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. Mexiko: Historiker fordern mehr Bewusstsein für Cristero-Krieg
  2. „Christen in Europa sehen sich zunehmend Hass und Diskriminierung ausgesetzt“
  3. Brutaler Polizeiangriff auf einen katholischen Priester in Sri Lanka: Kirche fordert Aufklärung
  4. Weltverfolgungsindex 2026: Die Christenverfolgung ist weltweit auf neuem Höchststand
  5. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  6. Plakolm: Christenverfolgung ernst nehmen statt relativieren
  7. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  8. Meldestelle Christenschutz: Christliche Flüchtlinge sind fassungslos über Skandal-Ausstellung
  9. Pakistan: Christen trauern ökumenisch nach Ermordung des Pfingst-Pastors Kamran Michael Naz
  10. Seine Freilassung war eine Gebetserhörung







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  4. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  5. Der Tod der Theologie in Deutschland
  6. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  7. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  8. Kirche im Verfall
  9. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  10. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  11. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  12. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  13. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  14. 'Reiner Bullshit': Macron sorgt mit Attacke auf Meinungsfreiheit für Entsetzen
  15. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz