Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  2. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  3. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  4. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  5. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  6. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  7. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  8. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  9. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  10. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  11. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  12. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  13. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  14. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn
  15. Zu jedem Zeitpunkt werden auf der Welt ungefähr 8.000 bis 9.000 Messen gefeiert

Initiative Dubium an Nuntius Eterović: „Für diese Rede danken wir Ihnen ausdrücklich!“

28. September 2021 in Deutschland, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Offener Brief: „Wir haben in unseren vielfältigen Aufgaben in den Gemeinden zusammenfassend die Erfahrung gemacht, mit einer katholischen Meinung auf Basis von Schrift, Lehramt und Tradition immer mehr in die Rolle der Außenseiter zu geraten.“


Berlin-Bonn (kath.net/Initiative Dubium) kath.net dokumentiert den Offenen Brief „Sorge um die Einheit der katholischen Kirche in Deutschland mit Rom“ der Initiative Dubium (siehe Link) an den Apostlischen Nuntius in Berlin, Erzbischof Dr. Nikola Eterović, in voller Länge - kath.net hat den Originaltext um einige weiterführende Links ergänzt.

Hochwürdige Exzellenz Erzbischof Dr. Nikola Eterović,

zum Pfingstfest 2021 haben wir, eine Gruppe von drei Katholiken aus Bochum, unsere Zweifel in Form eines Dubiums in Rom vorgetragen. Zweifel in Bezug auf ein auf die Einheit der katholischen Kirche in Deutschland mit Rom. Die zentrale Frage lautet: „Liegt ein Schisma im Sinne des can. 751 vor?“ (siehe Link). Über das Dubium wurden Sie informiert.


Dem Dubium geht ein langjähriger Prozess von Erfahrungen in den Pfarreien voraus. Wir haben in unseren vielfältigen Aufgaben in den Gemeinden zusammenfassend die Erfahrung gemacht, mit einer katholischen Meinung auf Basis von Schrift, Lehramt und Tradition immer mehr in die Rolle der Außenseiter zu geraten.

Nun Leben wir aktuell im Jahr 2021 und sehen aus unserer Sicht eine kritische Verdichtung der Kirchenkrise. Der synodale Weg schlägt einen dramatischen Kurs in Richtung Schisma (siehe Link) ein. Ein Blick in die Dokumente der einzelnen Foren offenbart das gesamte Dilemma deutlich.

In der letzten Woche tagte die Deutsche Bischofskonferenz in Fulda. Sie haben in einer großartigen Rede die Sicht des Heiligen Vaters auf den Synodalen Weg der katholischen Kirche deutlich gemacht. (Siehe Link) Für diese Rede danken wir Ihnen ausdrücklich! Aus unserer Sicht hat Bischof Bätzing die wertvollen Impulse Ihrer Rede vollkommen ignoriert und weiter seinen „Reformkurs“ betont.

Wesentliche Fragen des Glaubens, wie die Frage der Erlösung, beantwortet Bischof Bätzing z.B. in seiner Predigt vom 21.09.21 folgendermaßen: „Wollen Sie uns jetzt von unseren Sünden erlösen? Nein, das steht uns nicht zu. Wir können es auch nicht.“ Oder: „Nein, das kann ich nicht. Sie verwechseln den Boten mit dem Erlöser.“

Wir haben auch den Dialog mit Bischof Bätzing rund um unser Dubium und Lösungsansätzen auf Basis der Lehre gesucht. Ein Freund gab mir kürzlich mit auf dem Weg: „Ich hoffe, dass die Kirche des Dialogs auch mit ihren eigenen Kindern in den Dialog tritt!“

Hier wurden wir enttäuscht! Bischof Bätzing hat sich unseren Zweifeln nicht gestellt und einen Dialog mit uns, seinen Kindern, verweigert.

Zusammenfassung befinden wir uns aus meiner Sicht auf einen Höhepunkt der Kirchenkrise. Ein Höhepunkt ist gleichzeitig auch immer ein Wendepunkt!

Eine Wendung in der Krise kann nur der Bischof von Rom, Papst Franziskus, herbeiführen. Dazu bedarf es aus unserer Sicht einer klaren Position zur aktuellen Situation der katholischen Kirche in Deutschland. Unserer Dubium lässt sich als „Hilferuf“ um diese klare Position deuten.

Wir bitten Sie herzlich, hochwürdige Exzellenz Erzbischof Dr. Nikola Eterović, die Situation der katholischen Kirche in Deutschland auch in Rom deutlich zu machen!

Für Ihren Einsatz für die Einheit bedanken wir uns bei Ihnen und wünschen Ihnen Gottes Segen.

Beste Grüße aus Bochum,

Andre Wiechmann


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Zu jedem Zeitpunkt werden auf der Welt ungefähr 8.000 bis 9.000 Messen gefeiert
  3. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn
  4. Kardinal Aveline: Motto von Leos Frankreichreise hat auch mit dem Lebensschutz zu tun
  5. X ist Nummer 1 unter Europas Nachrichten-Apps
  6. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  7. Messermann brüllte „Allahu Akbar” in französischer Kirche – Festnahme
  8. Britisches Unterhaus stimmt erneut über Sterbehilfe-Gesetz ab
  9. 'Gott ist gut'
  10. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  11. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  12. Spanischer Erzbischof erinnert angesichts der Migrationskrise an die Reconquista
  13. Drei katholische Bischöfe werden am Marsch für das Leben teilnehmen
  14. Archäologen ‚absolut‘ sicher: Bethsaida gefunden
  15. US-Bischof Burbidge: „Die Kirche verkündet mutig ihr ‚Ja!‘ zum Schutz der Ungeborenen“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz