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Initiative Dubium an DBK-Vollversammlung: „Wir alle sorgen uns sehr um die Einheit mit Rom!“

21. September 2021 in Deutschland, 6 Lesermeinungen
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Initiative Dubium erinnert die DBK-Bischöfe an ihr Weiheversprechen: „Sie haben Ihre Bereitschaft, das von den Aposteln überlieferte Glaubensgut, das immer, überall in der Kirche bewahrt wurde, rein und unverkürzt weiterzugeben, bekundet“


Bochum-Fulda (kath.net/Initiative Dubium) In dieser Woche tagt die Herbst-Vollversammlung der deutschen Bischöfe in Fulda. Drei Katholiken aus Bochum haben zum Pfingstfest 2021 ihre Zweifel an der Einheit der katholischen Kirche in Deutschland mit Rom in Form eines „Dubiums“ bekannt gegeben. Die zentrale Frage lautet: „Liegt ein Schisma im Sinne des can. 751 vor? Pünktlich zur Tagung der Bischöfe schickten die drei Initiatoren des Dubiums nun einen dringenden Aufruf an die deutschen Bischöfe in Fulda und werben nach der Gesprächsabsage seitens Bischof Bätzing um einen Dialog.

„Wir alle sorgen uns sehr um die Einheit mit Rom!“

In seinem Appell an alle 27 (Erz-)Bischöfe formuliert der Wattenscheider Mitinitiator des Dubiums, Andre Wiechmann, die große Sorge um die Einheit mit Rom und bittet die Bischöfe darum, sich dieser Sorge anzunehmen und in der Debatte aufzugreifen. „Sie haben Ihre Bereitschaft, das von den Aposteln überlieferte Glaubensgut, das immer und überall in der Kirche bewahrt wurde, rein und unverkürzt weiterzugeben, bekundet“, erinnert Wiechmann die Bischöfe in Bezug auf das abgegebene Weiheversprechen in seinem Schreiben.


„Bischöfe werden hier zwangsläufig in einen Konflikt geraten“

Am 30. September beginnt zudem die zweite Versammlung des Synodalen Weges der katholischen Kirche in Deutschland in Frankfurt am Main. Die Initiatoren des Dubiums und ihre Mitstreiter sehen hier einen unüberwindbaren Konflikt auf die deutschen Bischöfe zurollen. Auf der einen Seite stehen die Modernisierer mit ihrem Aufruf zu Weiheämtern für Frauen, der Aufweichung katholischer Sexualmoral, der Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften und der Interkommunion. Auf der anderen Seite haben die deutschen Bischöfe die Pflicht, zusammen mit dem Bischofskollegium unter dem Nachfolger des heiligen Petrus stets die Einheit zu wahren.

„Lösungsansätze aus der aktuellen Krise diskutieren“

Wiechmann und seinen Mitstreitern kommt es vor allem auf Lösungsfindungen und einen konstruktiven Dialog an. Er ruft den Bischöfen zu: „Hören Sie als Hirte bitte Ihren Schafen zu. Wir würden uns auf einen Dialog mit Ihnen sehr freuen!“.

Wie kann eine solche Lösung aussehen? „Wir brauchen Reformen, die eine Kontinuität des Lehramts gewährleisten und von Christus her wieder neu für die katholische Kirche begeistern.“, geben die drei Verfasser des Dubiums zu bedenken!

Andre Wiechmann beendet den Appell an die 27 Diözesanbischöfe mit dem Wahlspruch des heiligen Papst Pius X.: „Alles in Christus erneuern“.

Die Initiative hofft nun auf einen Dialog mit den Bischöfen und wünscht ihnen Gottes Segen in ihren Bemühungen, die deutsche Kirche wieder der Einheit mit Rom zuzuführen und die Spaltung zu beenden.

Weiterführender Link: Vgl. dazu auch das Grußwort des Apostolischen Nuntius, Erzbischof Nikola Eterović, bei der DBK-Vollversammlung: Es geht um „die kirchliche Gemeinschaft, den katholischen Glaube und Heiligkeit“ - Er spricht Klartext und erinnert an Aussagen von Papst Franziskus zum Synodalen Weg – Nuntius mahnt die Einheit mit dem Papst an


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Lesermeinungen

 antonius25 21. September 2021 
 

@Chris2

Natürlich hoffe ich, dass auch einige Bischöfe und ganz normale Pfarreien katholisch bleiben wollen. Aber für die anderen gilt: sie sind bereits vom Glauben abgefallen und durch die Tarnung ziehen sie noch viele mit sich.

Wir stehen z.B. kurz vor der Einschulung des Ältesten und schicken ihn nicht auf die 'katholische' Grundschule, weil er dort mit Regenbogenfahnen im Schulgottesdienst konfrontiert werden würde. Das Schisma ist weitgehend schon da.


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 Chris2 21. September 2021 
 

@antonius25

Ich wehre mich noch gegen den befreienden Gedanken eines Schismas, da dieses ja den offenen und wohl dauerhaften Glaubensabfall großer Teile der Kirche hierzulande bedeuten würde. Das darf man eigentlich nicht herbeisehnen, sondern sollte um die Bekehrung der Abgefallenen und die Information der Unwissenden beten, die die Wölfe im Schafspelz mitzureißen drohen. Andererseits würde ein Schisma der Kirche bei uns tatsächlich eine Rückkehr zu den Quellen des Glaubens ermöglichen, die im jetzigen Zustand kaum möglich ist. Beten wir.


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 antonius25 21. September 2021 
 

Das Schisma wäre eine Erleichterung

Erstens würde es uns Katholiken in Deutschland von den Deutschkatholiken befreien und zweitens würde auch der Weltkirche diese gefährliche Schlagseite genommen. Der Einfluss der Deutschkatholiken in Rom ist nicht zu unterschätzen, wenn er wegfällt, gibt es vielleicht eine Gegenbewegung.


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 Elija-Paul 21. September 2021 
 

Einverstanden @ Diadochus

Es ist in gewisser Weise irreführend, als ob die Einheit der Kirche in Deutschland das große Problem sei. Die Kirche in Deutschland ist schon lange auf Abwegen und das ist schlimm. Die Weltkirche in diesem Pontifikat ebenfalls. Das ist noch schlimmer! Wenn das nicht bewußt wird erweckt es den Anschein als sei in Rom noch alles in Ordnung,nur in Deutschland müßte es sich ändern. Das wäre allerdings ein große Täuschung. Rom ist auf erheblichen Abwegen und kann daher gar nicht das Heilmittel für die Kirche in Deutschland sein. Sie braucht dringende Umkehr, ebenso wie Rom!


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 Herbstlicht 21. September 2021 
 

@Diadochus

Ich vermute, dass mit "Rom" das Prinzip als solches gemeint ist, also Rom als Hort der katholischen Kirche und nicht Papst Franziskus speziell.
Darauf weist auch der Schlußsatz hin: "Alles in Christus erneuern.", dem Wahlspruch des heiligen Papst Pius X.

Ob und wenn ja - wie wird Bischof Bätzing reagieren.
Er kann nicht in Anspruch nehmen, für alle Bischöfe zu sprechen, da ja bekanntlich nicht alle auf "seiner Linie" sind.


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 Diadochus 21. September 2021 
 

Wahrheit und Einheit

Das Wort Rom würde ich mit dem Wort Wahrheit ersetzen, denn Rom kommt derzeit einer Schlangengrube gleich, das die Pachamama an die erste Stelle gesetzt hat. Das kann die Initiative Dubium nicht wollen. Wer pilgert schon noch gerne nach Rom? Ich sorge mich um die Einheit mit Jesus Christus, der ewigen Wahrheit.


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