Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vom Elend der Fürbitten
  2. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  3. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  4. Der entschärfte Gott
  5. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  6. EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
  7. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  8. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  9. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  10. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  11. Realitätsverlust im Bistum Chur
  12. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  13. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  14. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  15. Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"

Jesuitenpater verteidigt Madonnenbild mit Regenbogen-Heiligenschein

11. Februar 2021 in Weltkirche, 16 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die LGBT-Bewegung hätte ihr Symbol, den Regenbogen, auf ‚respektvolle Weise’ dem Bild der Schwarzen Madonna von Tschenstochau eingefügt. In Polen stehen drei Aktivistinnen wegen des Bildes vor Gericht, P. James Martin erklärt sich solidarisch.


USA/Polen (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Aus Solidarität mit drei Aktivistinnen, die in Polen wegen Verletzung religiöser Gefühle durch Profanierung eines religiösen Gegenstandes vor Gericht stehen, hat Jesuitenpater James Martin (Foto) auf Twitter das Bild veröffentlicht, dessentwegen die drei angeklagt sind.

Die drei Frauen waren 2019 verhaftet worden, nachdem sie Poster auf die Kirche der Dominikaner in Plock (Polen) geklebt hatten. Auf dem Poster war das Gnadenbild von Tschenstochau zu sehen. Die Heiligenscheine von Maria und Jesus waren in den Regenbogenfarben der LGBT-Bewegung gemalt. Die Aktivistinnen haben zugegeben, dass sie die Poster angebracht haben. Es sei ein Protest gegen eine Darstellung in der Kirche gewesen, in der Homosexualität als Sünde bezeichnet worden ist.


Martin behauptete in seiner Twitterbotschaft, dass Homophobie in Polen weit verbreitet sei. Die Aktivistinnen stünden vor Gericht, weil sie ein Bild von Maria profaniert hätten. „Aber Maria ist für alle, einschließlich LGBT-Personen“, schrieb Martin wörtlich. Diese Gruppe hätte nicht viele Symbole, daher sei es nicht überraschend, dass sie ihr eigenes Symbol, den Regenbogen, „auf respektvolle Weise“ dem Bild Marias einfügen würden. Es sei „passend“, dass Maria auf dem Bild weint, denn es sei ihr Sohn, der leide, wenn eine LGBT-Person verfolgt werde, schrieb Martin weiter.

Der Regenbogen war ursprünglich ein religiöses Symbol, ein Zeichen für den Bund, den Gottes mit Noah nach der Sintflut geschlossen hat (Gen 9,13-17). Im natürlichen Regenbogen sind sieben Farben enthalten. Seit den späten 1970er-Jahren wurde der Regenbogen von der Schwulenbewegung als Symbol übernommen. Die verschiedenen Farben sollen „Diversität“, in diesem Fall sexuelle Vielfalt, darstellen. Dieser Regenbogen hat nur sechs Farben. Auch auf dem Bild, das auf der Kirche in Plock angebracht wurde, ist der sechsfarbige Regenbogen zu sehen.

James Martin stammt aus den USA. Er ist Mitarbeiter des Jesuitenmagazins America und Berater des vatikanischen Sekretariats für Kommunikation. Auf Twitter hat er mehr als 300.000 Abonnenten.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Homosexualität

  1. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  2. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  3. Zehn Jahre ‚Sehnsucht der ewigen Hügel‘
  4. Bistum Fulda – stark engagiert beim ‚Christopher Street Day‘
  5. Erzdiözese Salzburg veranstaltet Fortbildungsveranstaltung mit Homo-Aktivisten
  6. Dieses Jahr keine LGBT-‚Pride‘ Parade in Budapest
  7. Erzbischof von Neapel lässt LGBT-Aktivisten während einer Messe sprechen
  8. Pfarre in der Diözese Linz ignoriert Anweisungen aus Rom
  9. Regenbogenpastoral in der Diözese Innsbruck
  10. ‚Politischer Gottesdienst’ mit der Homosexuellen Initiative Linz






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  4. Realitätsverlust im Bistum Chur
  5. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  6. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  7. Vom Elend der Fürbitten
  8. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  9. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  10. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  11. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  12. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  13. Papst bezieht diesen Samstag seine Wohnung im Apostolischen Palast
  14. Der entschärfte Gott
  15. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz