Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  3. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  4. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. Der Bischof und der Denunziant
  7. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  8. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  9. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  10. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  11. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  12. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  13. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  14. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  15. Der Glaube, der Gott nicht loslässt

„Reich, aber immer weniger sichtbar“ – Kirchen in Deutschland

14. Mai 2020 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Hans-Jörg Müller/„Neue Zürcher Zeitung“, zur Lage in der #Corona-Pandemie: „Die ersten Gläubigen kehren zurück, doch ungewisser als heute erschien die Zukunft der Kirchen in der Geschichte der Bundesrepublik noch nie.“


Zürich (kath.net) „Wie relevant sind die Kirchen überhaupt noch in einer Zeit, in der die Nation vor allem auf Wissenschaftler hört, während es auf den Kanzeln neun Wochen lang still blieb?“ Das fragt der Berlin-Korrespondent der „Neuen Zürcher Zeitung“, Hans-Jörg Müller, in einem Kommentar. Die Kirchensteuer seien in den fetten 2010er Jahren noch reichlich gesprudelt, „auch wenn von denen, die sie bezahlten, viele allenfalls noch an Weihnachten den Weg in einen Gottesdienst fanden.“ Doch nun meinen viele, dass die Corona-Krise „für die Kirchen zu einem Moment der Wahrheit werden“ könne. Würden die Gläubigen nach dem wochenlangen Gottesdienstverbot nun „wiederkommen oder würden sie erkennen, dass ihnen gar nichts gefehlt hat?“


 

„Nie in der Geschichte der Bundesrepublik wirkten die deutschen Bischöfe machtloser als heute.“ In einer Fernsehansprache im März habe Bundeskanzlerin Angela Merkel die Kirchen mit keinem Wort erwähnt, anders als ihr österreichischer Amtskollege Sebastian Kurz.



Müller zitiert den Theologen Jan-Heiner Tück, der ihm am Telefon gesagt hatte, er finde es richtig, dass sich die Kirchen zunächst an die Vorgaben der staatlichen Organe gehalten haben, doch habe er habe kein Verständnis dafür, dass einzelne Würdenträger nun über die staatlichen Forderungen hinausgingen. Tück kritisierte namentlich den Würzburger Bischof Franz Jung, der weiterhin öffentliche Gottesdienste untersage, „so, als sei der Gesundheitsschutz und nicht die Heilssorge die oberste Aufgabe der Kirche“.

Link zum Beitrag in der NZZ: «Taufe mit Spritzpistole, das geht nicht»: In der Corona-Krise fürchten sich die deutschen Kirchen vor dem Bedeutungsverlust


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  3. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  4. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  5. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  6. Generalstaatsanwalt von Texas: „Baby Gabriel verdient eine Chance auf Leben“
  7. Katholisches College erwirbt Freimaurertempel
  8. „Habt keine Angst – Noch sind die Glocken nicht verstummt“
  9. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  10. Sechste Staffel von „The Chosen“ angekündigt: Fokus auf die Passion Christi
  11. Orthodoxe bereiten sich mit Fasten auf "Mariä Entschlafung" vor
  12. „Das menschliche Leben muss von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod geschützt werden“
  13. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  14. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  15. "Es wird Europa zerstören, für immer!"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz