Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Kirchen verfehlen die Lebensrealität vieler Christen in Deutschland
  2. Rundumschlag statt geistige Auseinandersetzung
  3. Umwandlung der Hagia Sophia löst Proteste in Ost und West aus
  4. Papst mahnt "Gewissenserforschung" im Umgang mit Flüchtlingen an
  5. Kritik: „Gewissensfreiheit durch die Hintertür eines faktischen Teilberufsverbots aushebeln“
  6. Diözese Linz verlinkt umstrittenes Bekenntnis zur LGBT-Propaganda
  7. Das Priestertum in Deutschland leidet an kranken Strukturen
  8. Keine Solidarität der Muslime in Deutschland
  9. Papst: Schmerz wegen der Geschehnisse in Istanbul um die Hagia Sophia
  10. „Meine Zeit im Gefängnis“ – „Mein katholischer Glaube hat mich gestützt“
  11. Grüne wollen Ärzte zur Abtreibung zwingen!
  12. Hagia Sophia: Zerstörung der 1300 Jahre alten Mosaiken befürchtet
  13. Entbehrliches Christentum?
  14. Johannes Hartl: „Männer und Frauen sind verschieden“
  15. Der Glaube ist „verdunstet, verdampft, verflüchtigt“, auch an den katholischen Schulen

Auch in schweren Zeiten Hoffnung finden

2. Mai 2020 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die neugebackenen Eltern, Joe und Tahni Cullen, fanden sich auf einmal in einem Albtraum wieder.... Wo ist Hoffnung, wenn es keine Hoffnung mehr gibt? - Von Lesli White


Rom (kath.net)
Die neugebackenen Eltern, Joe und Tahni Cullen, fanden sich auf einmal in einem Albtraum wieder. Ihr 2-jähriger Sohn Josiah verlor plötzlich seine Fähigkeiten zu sprechen, zu spielen und soziale Kontakte zu knüpfen. Die Diagnose lautete Autismus-Spektrum-Störung (ASD). Eine Kondition, durch die soziale Interaktionen, verbale und non-verbale Kommunikation, Verhalten und Interessen beeinflusst sind. Die Cullens kämpften darum, dass es Josiah wieder gut gehe und er wieder sprechen könne, und erlebten dabei erdrückende physische, emotionale und finanzielle Probleme. Während es anderen Kindern um ihn herum, nach und nach, besser ging, verschlechterte sich der Zustand von Josiah immer mehr. Fünf Jahre später geschah jedoch ein Wunder.

Als Josiah eines Tages auf seinem iPad Rechtschreibübungen machte, bat Tahni ihn das Wort „heilen“ zu buchstabieren. Aber anstatt „heilen“ zu buchstabieren, oder ein anderes einfaches Wort, das er zuvor geübt hatte, schrieb Josiah: „Gott ist ein guter Geber“. Thani, noch immer in einem Schockzustand, fragte ihren Sohn, wie er das gemacht hatte. Seine Antwort war: „Gott ist ein ewiger Gott“. Josiah hatte bis dahin noch nicht lesen oder schreiben gelernt, und trotzdem begann er auf einmal auf seinem iPad tiefgehende Texte über Wissenschaft, Geschichte, Wirtschaft, Musik und den Himmel zu schreiben. Josiahs erstaunliche Visionen, himmlische Begegnungen und übernatürliche Erfahrungen haben seine Familie aus ihrer Komfortzone einer vorhersehbaren Theologie herausgeholt und es kam zu einer überwältigenden Begegnung mit Jesus. Tahni hat eine Facebook Seite namens „Josiah’s Fire“ erstellt, so dass seine Worte auch andere Menschen erreicht und segnet. Seine Mutter empfängt durch diese Facebook Seite unzählige Nachrichten, wie Gott Josiahs Worte verwendet, um in das Leben dieser Menschen hineinzusprechen. Seine Worte konnten sogar die hoffnungslosesten Herzen verwandeln.


Josiahs Geschichte ist ein starkes Beispiel dafür, wie Gott alles, mit jedem und zu jeder Zeit, bewirken kann, so wie er es für gut befindet. Wir leben in sehr unruhigen Zeiten und viele Situationen lassen uns hoffnungslos werden. Jeden Tag leiden die Menschen unter Arbeitslosigkeit, Naturkatastrophen, Gewalt, Terrorismus und Ungewissheit über die Zukunft. In der heutigen Welt kann es uns sogar so vorkommen, als ob es nur wenig Hoffnung für die Zukunft gäbe. Ebenso wie die Cullens, haben wir Situationen erlebt, in denen es schwer war, inmitten unserer Not, wieder Hoffnung zu finden. Sogar biblische Helden wie Iob, Mose, Jonah, Jeremia und Elijah, der mächtigste Prophet des Alten Testaments, durchlebten Zeiten, in denen sie aufgeben wollten. Das Problem, das wir haben, liegt in unserer Definition von Hoffnung. Unsere Definition ist anders, als Gottes Definition. Die biblische Definition von Hoffnung, ist nicht, dass wir auf das eine hoffen, aber etwas anderes wissen. Psalm 119,74 sagt: „Ich habe meine Hoffnung auf dein Wort gesetzt“. Wenn wir auf Gott hoffen, dann sind wir sicher in Gott. Wenn jede Hoffnung verloren geht, können wir in Gott und in seinem Wort Sicherheit finden.

Wenn jemand auf Gottes Wort hofft, dann weiß man mit Sicherheit, dass die Zukunft sicher und gewiss ist. Denn Gott wird niemals zulassen, dass wir mehr erleiden, als wir ertragen könnten. Nichts ist sicherer, als die Hoffnung auf Gott, der uns niemals verlassen oder im Stich lassen würde.
Es gibt verschiedenen Arten von Hoffnung, auf die wir setzen können, wenn unsere Welt zusammenzubrechen scheint. Die Geschichte von Josiah und seiner Familie, ist ein starkes Beispiel für zwei Arten von Hoffnung: eine Hoffnung der Ruhe und eine Hoffnung für die Zukunft.

Wenn wir durch eine große Prüfung im Leben gehen, wie die Cullens, als Josiah mit Autismus-Spektrum-Störung (ASD) diagnostiziert wurde, dann können wir uns leicht, beim Einschlafen, über den morgigen Tag Sorgen machen. Was-wäre-wenn geht uns im Kopf herum, und hindert uns am Einschlafen, während wir uns darum Sorgen machen, was morgen passieren wird. Aber wenn wir uns über den morgigen Tag Sorgen machen, dann nehmen wir die Sorgen des nächsten Tages und leben sie bereits heute. Psalm 62, 5 sagt: „Bei Gott allein werde ruhig meine Seele, denn von ihm kommt meine Hoffnung“. Eine Hoffnung der Ruhe hilft uns, nachts gut zu schlafen, denn wir wissen, dass der morgige Tag in Gottes Hand liegt. Wenn du erkennst, dass Gott sich bereits um den morgigen Tag gekümmert hat, und du deine Hoffnung auf ihn gesetzt hast, dann kannst du Ruhe finden. Es ist leichter heute Abend einzuschlafen, wenn du weißt, dass der morgige Tag in Gottes Hand liegt.

Und dann ist da noch die Hoffnung für die Zukunft. Die Bibel sagt uns: „Denn ich, ich kenne die Gedanken, die ich für euch denke - Spruch des HERRN -, Gedanken des Heils und nicht des Unheils; denn ich will euch eine Zukunft und eine Hoffnung geben“ (Jeremia 29, 11). Die Geschichte von Josiah ist ein großartiges Beispiel dafür, dass Gott erstaunliche Pläne für das Leben hat. Seine Pläne sollen uns kein Leid zufügen, sondern uns aufblühen lassen. Gott kennt den Plan, den er für dich hat, auch wenn du ihn nicht kennst oder verstehst. Gott kennt deine Zukunft und kann sie besser planen, als irgendjemand anderer. Hoffnung ist die Erkenntnis, dass wir zum Besseren geändert werden, wenn wir auf Gottes Versprechen vertrauen.

Ein Fundament der Hoffnung aufzubauen, wird dir helfen, durch die Stürme des Lebens zu kommen. Zuerst einmal, unterwirf dich Gott! Er ist die Quelle unserer Hoffnung. Wenn wir in Demut zu ihm kommen, dann baut er uns wieder auf. Danach stärke deinen Glauben! Lasse es zu, dass die bereits erfüllten Versprechungen Gottes, deine Hoffnung erneuern. Gott hat uns einen schriftlichen Bericht hinterlassen, von den unzähligen Momenten, wie er den Gläubigen in den letzten Jahrhunderten Hoffnung gegeben hat. Die Geschichte von Josiah ist ein großartiges modernes Beispiel dafür, wie Hoffnung zurückgegeben wird. Und schlussendlich, vertraue auf Gottes Zeitplan. Manchmal antwortet Gott schnell auf unsere Gebete und erfüllt unsere Hoffnung. Und zu anderen Zeiten, lässt er es zu, dass wir warten. Denk daran, dass Hoffnung durch den Glauben und durch Geduld erfüllt wird.

Wenn du heute Schwierigkeiten mit der Hoffnung hast, dann bete dieses Gebet:
Herr, hilf mir, dass ich, entgegen aller anderen Stimmen, dich sagen höre „Ich bin deine Hoffnung!“. Mit ausgestreckten Armen laufe ich zu dir und halte dich fest. Erfülle mich mit Hoffnung und gib mir heute eine greifbare Erinnerung daran, dass Hoffnung eine unzerbrechliche, geistige Rettungsleine ist. Hilf mir auch zu sehen, dass mit dir alle Dinge möglich sind. Im Namen Jesu. Amen! (Quelle: https://www.beliefnet.com, Übersetzung durch kath.net / Sr. Benjamin-


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

HOPE

  1. "Lassen Sie uns also nicht der Epidemie der Angst nachgeben!"
  2. Unruhig ist mein Herz, bis es Ruhe findet in dir, oh Herr!
  3. Die Stunde der Laien
  4. Mehr Mut zur Mission
  5. Gott existiert – ich bin sein Feind!
  6. Die von Verweltlichung bedrohte Kirche
  7. Atheistin wird Missionarin Christi
  8. Dieses Jesuskind darf nicht sterben!
  9. HOPE - kath.net startet neue Leserkolumne!








Top-15

meist-gelesen

  1. Benedikt XVI.: „Vergelt’s Gott, lieber Georg, für alles“
  2. Rundumschlag statt geistige Auseinandersetzung
  3. „Meine Zeit im Gefängnis“ – „Mein katholischer Glaube hat mich gestützt“
  4. Grüne wollen Ärzte zur Abtreibung zwingen!
  5. Kirchen verfehlen die Lebensrealität vieler Christen in Deutschland
  6. Das Priestertum in Deutschland leidet an kranken Strukturen
  7. „Herr, ich bin da!“ – Georg Ratzinger über seine Primiz
  8. Wir knien nur vor dem allmächtigen Gott nieder!
  9. Entbehrliches Christentum?
  10. Umwandlung der Hagia Sophia löst Proteste in Ost und West aus
  11. „Unser aller aufrichtige Anteilnahme gilt dem Papa emerito Benedikt XVI.“
  12. „Black Lives Matter“ fordert Auflösung der Kernfamilie
  13. Hagia Sophia: Zerstörung der 1300 Jahre alten Mosaiken befürchtet
  14. Türkisches Gericht annulliert Museumsstatus der Hagia Sophia
  15. Johannes Hartl: „Männer und Frauen sind verschieden“

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz