Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan macht Vorschläge für ein Papstamt für alle Kirchen
  2. 'BSW und AfD: Putins Hufeisen des Grauens'
  3. Koch an Eleganti: "Damit hast Du nämlich nicht Klarheit, sondern Verwirrung geschaffen!"
  4. Deutschland: Katholiken wählten anders als Gesamtbevölkerung - Mehr CDU, weniger SPD, GRÜNE und AFD
  5. Erzbistum Köln wehrt sich gegen DDR-Vergleich von ‚Maria 2.0’
  6. Breaking News aus Medjugorje - Große Novene zum Frieden in der Welt
  7. Brava Giorgia!
  8. Früherer Distriktsoberer der Piusbruderschaft in den USA zu Haftstrafe verurteilt
  9. Demnächst Vatikan-Kongress über Schwarze Löcher und Urknall
  10. Deutschschweizer Frauenklöster verlassen Ordens-Dachverband
  11. Adoratio 2024 – Ein voller Erfolg
  12. Amtsgericht Köln spricht Corona-Kritiker frei: Er hatte Attacken auf Impfskeptiker dokumentiert
  13. Donald Trump will ‚Seite an Seite’ mit Lebensschützern arbeiten
  14. „In einem Wahljahr sollte der Papst vernünftiger handeln“
  15. Der Grundton der Heiligen Schrift

Dieses Jesuskind darf nicht sterben!

8. Oktober 2018 in Kommentar, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die neue kath.net-Kolumne HOPE, zu Beginn ein Beitrag von P. Herbert Douteil mit einem Gruß vom Amazonas an die kath.net-Leser


Cruzeiro do Sul (kath.net)
Heute (24. August) werde ich 83 Jahre alt – 57 Jahre bin ich Priester, davon habe ich 38 im Amazonasgebiet gelebt und gewirkt – und so frage ich mich und antworte denen, die mich fragen, ob es sich gelohnt hat, August 79 die Heimat zu verlassen, die Studierstube aufzugeben und zu den Indios und Gummischneidern in den Urwald zu gehen? Zwar hatte ich eine ungefähre Vorstellung vom Kommenden, hatte ich doch die Missionsbriefe von Bischof Rüth herausgegeben und einen Film über seine Arbeit gedreht – doch dann kam vieles ganz, ganz anders, als ich ahnen konnte. Mehr als einhundert Seelsorgereisen in den Urwald mit einigen tausend Taufen, Betreuung der Katukina-Indios und Rettung ihrer Kultur und der Siedler, die aus Südbrasilien zu uns kamen und deren Leben wir retten und seelsorglich betreuen mussten, mehr als abenteuerliche Fahrten mit drei- und vierrädrigen Schlammmotorrädern auf fast unbefahrbaren Schlammpisten; zwei Perioden lang Generalvikar, der Aufbau des Kleinen Seminars und die Mitarbeit im Großen Seminar der Diözese, mit den früheren Katecheten die Gründung der Gruppe der Laienspiritaner, Aufbau einer zahn- und augenärztlichen Klinik, der Stiftung "Jesuskind von Nazareth" für momentan mehr als 135 behinderte Kinder und Familien, Gründung von zwei Höfen der Hoffnung, einen für Männer und den anderen für Frauen, seit dem 1. Mai 2000 täglich religiöse Radiosendungen … hat es sich gelohnt?


Die Antwort geben die Hörern: „Täglich sind wir mit Ihnen verbunden und hören genau zu“, gibt der befreundete Facharzt aus Deutschland, der unsere Stiftung von Anfang an begleitet: „Dieses Jesuskind darf nicht sterben!“, geben die Politiker: „Ohne ihre Hoffnungshöfe wüssten wir nicht, wie wir den Drogen und der Gewalt Einhalt gebieten könnten“ – die Hoffnung stirbt nicht, dass alle Werke weitergehen, auch wenn ich nicht mehr kann; denn bei allen sind einheimische Kräfte an verantwortlicher Stelle – und so tut es gut, von den von Drogen freien Männern zu erfahren, dass sie jetzt eine Kooperative gründen wollen, damit die fast 50 Männer, die in den acht Jahren des Bestehens ihres Hoffnungshofes von den Drogen frei wurden, trotz der großen Arbeitslosigkeit eine feste Arbeit finden können - wie befreiend war es, gestern Abend nach der Messe bei den Frauen im "Hoffnungshof Maria Magdalena" zu sitzen und ihnen zuzuhören und von ihren Hoffnungen zu erfahren, dass sie einmal von den Drogen freikommen und ein neues Leben beginnen können … – Ob es sich also gelohnt hat? Möge der Leser dieses kurzen Berichtes selbst die Antwort geben!

Schicken auch Sie uns noch heute Ihren Beitrag der Hoffnung. Alle Infos dazu unter:
http://www.kath.net/news/65202


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lakota 6. Oktober 2018 
 

Ja, es hat sich gelohnt!

Vergelt's Gott Pater Douteil! Wenn man älter wird fragt man sich manchmal: was habe ich aus meinem Leben gemacht, hat es einen Sinn gehabt? Das Ihre ganz gewiss! Gott segne und behüte Sie!


6
 
 Gandalf 6. Oktober 2018 

Nur Mut!

Bitte schickt uns weitere HOPE-Zeugnisse :-)


8
 
 Diadochus 6. Oktober 2018 
 

Danke

Vielen Dank Herr Pater Douteil für Ihr Zeugnis. Es hat sich gelohnt. Sie sind ein Segen für die Menschen vor Ort, da wo sie wirken, und Sie sind ein Segen für die ganze Kirche. Sie sind für mich ein sichtbarer Christus, mehr noch für Ihre geistlichen Kinder Gottes am Amazonas. Herzliche Grüße nach Cruzeiro do Sul.


8
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

HOPE

  1. Gelassen das tun, was aufbaut
  2. Auch in schweren Zeiten Hoffnung finden
  3. "Lassen Sie uns also nicht der Epidemie der Angst nachgeben!"
  4. Unruhig ist mein Herz, bis es Ruhe findet in dir, oh Herr!
  5. Die Stunde der Laien
  6. Mehr Mut zur Mission
  7. Gott existiert – ich bin sein Feind!
  8. Die von Verweltlichung bedrohte Kirche
  9. Atheistin wird Missionarin Christi
  10. HOPE - kath.net startet neue Leserkolumne!






Top-15

meist-gelesen

  1. Breaking News aus Medjugorje - Große Novene zum Frieden in der Welt
  2. Vatikan macht Vorschläge für ein Papstamt für alle Kirchen
  3. Brava Giorgia!
  4. 'BSW und AfD: Putins Hufeisen des Grauens'
  5. Koch an Eleganti: "Damit hast Du nämlich nicht Klarheit, sondern Verwirrung geschaffen!"
  6. Wieder Aufregung um Papstzitat über Homosexuelle
  7. Wenn Gott vollkommen gut ist, warum gibt es so viel Böses?
  8. „Die Lukas-Ikone“: Der Urknall der christlichen Bilderwelt
  9. Der Räuber und das Fitnessstudio
  10. Klarer Sieg für Kardinal Woelki im wichtigsten Verfahren gegen BILD!
  11. „Neuer Anfang“ wendet sich wegen Synodalem Ausschuss formell an Rom
  12. Nebelkerzen im rechtsfreien Raum
  13. Erzbistum Köln wehrt sich gegen DDR-Vergleich von ‚Maria 2.0’
  14. Deutschland: Katholiken wählten anders als Gesamtbevölkerung - Mehr CDU, weniger SPD, GRÜNE und AFD
  15. Früherer Distriktsoberer der Piusbruderschaft in den USA zu Haftstrafe verurteilt

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz