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Wird der Rundfunkpflichtbeitrag für die BBC abgeschafft?

18. Februar 2020 in Aktuelles, 9 Lesermeinungen
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Zur Diskussion steht ein Abomodell – FAZ: Unterstützung kommt vor allem von der konservativen Seite, denn „viele bezichtigen die BBC, eine politisch linke Schlagseite zu haben“


London (kath.net) „Die Einschläge kommen näher für die British Broadcasting Corporation (BBC).“ So kommentiert Philip Pickert in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ aktuelle Diskussionen in Großbritannien. Zur Debatte steht der Vorschlag, ein Abomodell einzuführen. Auch könnte auf die BBC eine Reformierung und Beschneidung zukommen. Premierminister Boris Johnson und weitere einflussreiche Kräfte in der britischen Regierung gelten als Unterstützer dieser Vorschläge. Unterstützung kommt vor allem von der konservativen Seite, denn „viele bezichtigen die BBC, eine politisch linke Schlagseite zu haben. Zumindest in früheren Zeiten war der Rundfunkkonzern eine weitgehend rote Mediendomäne, obwohl während der jüngsten Wahl auch Klagen der Labour Party aufkamen, dass einige Programme zu regierungsnah seien.“ Außerdem sei der Konzern zu aufgebläht. Außerdem sinken bei vielen Programmen die Einschaltquoten und unter der jungen Bevölkerung „Vor allem unter den Jungen verliert die BBC rapide Zuschauer und Hörer“.



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Lesermeinungen

 Diasporakatholik 20. Februar 2020 
 

Es gibt sehr wohl christliche Privatsender,

die täglich Messen übertragen UND rein durch Spenden und ggf. etwas Werbung finanziert sind.

Dafür geben wir aus Überzeugung auch gerne einen monatlichen freiwilligen Obolus.

Es ist billige aggressiv-atheistische Polemik, was Henry Cavendish hier ablässt, wenn er die Legitimität der christlichen Gottesdienstübertragungen im Öffentlich-rechtlichen Fernsehen hier in einem katholischen Portal in Frage zu stellen versucht.

Allein rein zahlenmäßig ist immer noch mehr als die Hälfte der Beitragszahler der GEZ Mitglied einer der beiden christlichen Großkirchen hierzulande.

Insofern besteht sogar ein Anspruch auf eine Mindestversorgung mit übertragenen Sonntagsgottesdiensten insbesondere für solche Kirchenmitglieder, die keinen regulären Gottesdienst an Sonn- und christlichen Feiertagen mehr besuchen können.

Das auf einem katholischen Portal wie kath.net öffentlich in Frage zu stellen, ist ausgesprochen frech und schändlich!


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 Thomas59 19. Februar 2020 
 

Schadensbegrenzung

Meinen Kindern hab ich folgendes mitgegeben:
"Das Zahlen der GEZ-Zwangsgebühr ist ein materieller Schaden. Falls man dann noch die ÖR-Sender anschaut (ist freiwillig im Gegensatz zur Gebühr) fügt man sich auch noch einen geistigen Schaden zu!" Empfehle jedem die Medien abzuschalten, die Wirkung ist erstaunlich. Aber Achtung dazu braucht es Mut. Denn wie sagte schon Immanuel Kant:"Habe den Mut dich deines eigenen verstandes zu bedienen!"


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 Henry_Cavendish 19. Februar 2020 
 

Sorry, aber mir kann doch niemand hier erzählen,

dass bspw. die anderen marktrelevanten Sender wie RTL, Pro7, Sat1, etc. qualitativ oder sonstwie "besser" sind. M.M.n. sind die noch weniger ausgewogen und journalistisch noch schlechter. (Aber die Gehälter sind sicher höher, als bei ARD/ZDF).
Warum fragt hier eigentlich niemand danach, dass diese Sender sonntags für 90 Minuten eine Messe übertragen mögen? Falls denn das Übertragen von christlichen Gottesdiensten so ein drängendes Problem dieser Gesellschaft ist?
Falls sich aber einfach die große Mehrheit der Bürger nicht mehr für christliche Messen/ Themen/ etc. interessiert ... woher soll dann ("Der Staat, das sind Wir") eine Legitimation kommen, GEGEN diese Meinungen staatlich vorzugehen? Oder anders gefragt:

Was gibt den Christen als Bürgern das Recht - auch und gerade, wenn sie wenn weit entfernt von demokratischen Mehrheiten sind und in Deutschland nochmal zusätzlich die Frage, was den Katholiken das Recht gibt- zu bestimmen, dass der öffentliche RF christlich sein sollte?


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 Karlmaria 18. Februar 2020 

In Deutschland gibt es den Rundfunkstaatsvertrag

Und im Rundfunkstaatsvertrag steht drin dass der Öffentlich Rechtliche Rundfunk unabhängig sein muss. Das wurde bisher so ausgelegt dass der Öffentlich Rechtliche Rundfunk gut mit Geld ausgestattet werden muss sonst ist er ja nicht unabhängig.
Wie immer gibt es auch andere Möglichkeiten der Rechtsauffassung. Ich hoffe dass sich in Deutschland die Rechtsauffassung durchsetzt dass etwas weniger Geld auch Unabhängigkeit bedeuten könnte!


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 nada te turbe 18. Februar 2020 
 

Schluss mit der Zwangsfinanzierung von Verdummung und Abstumpfung

Auch in GB haben sich viele Bürger seit Jahren gewehrt!
Boris Johnson greift das nun auf!

Bravissimo!

Auch wir dürfen nicht weiter einfach nur brav zahlen !!!

Ebenso wie bei der Kirchensteuer finanzieren die braven Zahlschafe das perfide Zerstörungswerk agressiver "Eliten"!

Informationen darüber, was man (hier im Bezug auf die GEZ) einfach und legal dagegen tun kann

unter

www.rundfunk-frei.de


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 Dottrina 18. Februar 2020 
 

Zwangsgebühr abschaffen!

Auch ich würde eine Abschaffung der Zwangsgebühr befürworten. Ich ärgere mich jedes Mal darüber, wie ich (mit Millionen anderer TV-Nutzer) linksgrünversiffte und schlicht und ergreifend Fake-News-Meldungen ertragen muss, wo ich mich doch über das Internet wesentlich neutraler informieren kann. Leider glauben immer noch viel zu viele der Propaganda des mittlerweile immer mehr zum "DDR 2.0" verkommenden Staatsfernsehens. In Talk-Shows (die ich mir meistens nicht antue) werden sowieso immer nur die "richtigen" Talk-Gäste eingeladen, die Claqueure sitzen im Publikum. Davon abgesehen, dass die Intendanten und oberen Chargen viel zu viel verdienen und noch auf höchstem Niveau rumjammern. Nein, weg damit! Hier bin ich gleicher Meinung wie bei der Abschaffung der Kirchensteuer: Weg damit!


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 M.Schn-Fl 18. Februar 2020 
 

Sehr gute Idee auch für Deutschland!


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 girsberg74 18. Februar 2020 
 

Wäre für die ARD/ZDF und alle ihre Verwandten erwägenswürdig.

Es werden bei diesen zu hohe Gehälter bezahlt für das, was erbracht wird. Und sonst wird auch noch mit Geld um sich geschmissen.

Abgesehen von langer Weile in fast allen Serien, wo man nach längstens fünf Folgen die übrigen fünfzig Folgen abschätzen kann, habe ich den Eindruck, dass bestimmte Sachverhalte in den Nachrichten besonders hervorgehoben oder verschwiegen werden.

Dann kommen noch die verschiedenen Formate, wo "Einklatscher" das Ergebnis vorbestimmen.

In Anlehnung an die Forderung von Benedikt XVI. für eine "arme Kirche", wäre das auch für die Sender/Programme anzudenken, die von Zwangsgebühren leben.

Durch Geld verfettete Institutionen nützen hauptsächlich denen, die dort in Lohn stehen.


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 wedlerg 18. Februar 2020 
 

Gilt für D erst recht

Der Rundfunk- und TV-Beitrag müsste sich deutlich abschmelzen lassen, von derzeit 17,50€ pro Wohnung im Monat auf 5 €/Wohnung und Monat.

Das würde die linken in den Medien empfindlich treffen, da die Versorgung grüner und SPD-naher Netzwerke dann entfiele.

Mit 5 € ließe sich nach wie vor ein normales TV Programm mit Nachrichten, Sport und Serien (wenn auch nicht jeden ausgefallenen Unsinn) machen, allerdings würden die Sparten und Nischenkanäle weniger und die immense Personalaufblähung eingedämmt.

Ein Abosystem wäre nur die letzte Möglichkeit - denn das würde zu viele Haushalte komplett von Informationen abkoppeln.

dennoch Respekt für Boris Johnson: den allmächtigen Medien Einschränkungen auferlegen ist sicher der richtige Weg.


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