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Das hat nichts mit rechter Einstellung oder gar Hetze zu tun24. Jänner 2020 in Deutschland, 2 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Hessischer CDU-Integrationsbeauftragter Ismail Tipi: Vollverschleierung und Kopftuch haben nichts mit Religionsfreiheit zu tun Es geht um Schutz unserer Werte und unserer Demokratie,
um die Freiheit und Gleichberechtigung der Frauen.
Wiesbaden (kath.net) Ich finde es traurig, dass wir stellenweise scheinbar nicht mehr offen über Themen wie Verschleierungen und Kopftuch-Verbote diskutieren können, ohne dass es einen Aufschrei bzgl. rechter Hetze gibt. Seit Jahren spreche ich mich für ein Verbot der Vollverschleierung aus und setze mich für ein Kopftuch-Verbot an Kindergärten und Grundschulen ein. Das hat nichts mit einer rechten Einstellung oder gar Hetze zu tun. Vielmehr geht es um den Schutz unserer Werte und unserer Demokratie, der Freiheiten und in dem Zusammenhang um die Freiheit und Gleichberechtigung der Frauen. Die Vollverschleierung und auch das Kopftuch haben nichts mit Religion oder Religionsfreiheit zu tun. Es geht auch nicht um den Islam generell als Religion, auch das muss klar sein. Es geht vielmehr um die Selbstbestimmung und freie Entwicklung der Mädchen und Frauen. Das vertritt der integrationspolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Ismail Tipi. 
Während sich der Landtagsabgeordnete grundsätzlich für ein Verbot der Vollverschleierung einsetzt, weiß er auch darum, dass es schwierig ist, ein generelles Kopftuch-Verbot an Schulen auszusprechen. Ab Vollendung des 14. Lebensjahres sind die Mädchen religionsmündig und können daher frei entscheiden, ob sie aus religiösen Gründen ein Kopftuch tragen wollen oder nicht. Allerdings sehe ich es als sehr wichtig an, ein Kopftuch für Mädchen unter 14 Jahren, also in den Kindergärten und Grundschulen, zu verbieten. Denn nicht selten ist gerade das Kopftuch ein wesentlicher Auslöser für Konflikte und Spannungen unter den Schülern. Es kann von Mobbing bis zur Ausgrenzung führen. Wir müssen deutlich machen, dass es beim Kopftuch auch um die Sexualisierung junger Mädchen und deren freies und selbstbestimmtes Aufwachsen geht und nicht nur um ein Stück Stoff. Daher werde ich weiterhin unsere Werte und Freiheiten verteidigen und mich für ein Kopftuch-Verbot für Mädchen unter 14 Jahren und ein allgemeines Verbot der Vollverschleierung einsetzen. Archivfoto Landtagsabgeordneter Tipi (c) Ismail Tipi
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Lesermeinungen| | Chris2 25. Jänner 2020 | | | | Ismail Tipi, der bewundernswerte unermüdliche Mahner und Warner, der mich an den Migrationsforscher Prof. Bassam Tibi erinnert. Leider will niemand auf solche Stimmen hören, denn sie passen nicht in die eigene Ideologie, die Hass und Hetze ausschließlich bei Deutschen mit anderen Meinungen zu sehen gewillt ist. Geradezu bewundernswert, dass Tipi nicht schon längst an seinem inhaltsentleerten Kanzlerinnenwahlverein verzweifelt ist.
@Diadochus Ich fürchte, wir sind schon ein "failed state", wir wissen es nur noch nicht. Und die Regierung tut (bzw. unterlässt) alles, damit es so kommt. Allein schon die Straffreiheit bei falschen Identitäten im Asylverfahren grenzt an Hochverrat. |  2
| | | | | Diadochus 24. Jänner 2020 | | | | Wehrhafte Demokratie Früher hatten wir, zumindest auf dem Papier, noch eine wehrhafte Demokratie. Davon ist schon lange keine Rede mehr. Sie wurde auf dem Altar des Islam geopfert. Kanzlerin Merkel gibt Deutschland den Rest. Wir sind vollauf bedient. |  13
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