Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  3. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  4. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  5. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  6. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  7. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  8. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  9. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  10. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  11. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  12. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  13. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  14. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang
  15. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!

Erzbischof Viganò kritisiert AIDS-Benefizabend im Stephansdom

3. Dezember 2019 in Österreich, 42 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Veranstaltung fand bereits zum dritten Mal im Stephansdom statt. Viganò verurteilte sie als ‚homoerotische und blasphemische Provokation’.


Wien/Rom (kath.net/lifesitenews/jg)
Der frühere Apostolische Nuntius in den USA, Erzbischof Carlo Maria Viganò, hat die Veranstaltung „Believe Together – Von der Sehnsucht nach den Engeln“, die am Abend des 30. November im Wiener Stephansdom stattgefunden hat, als „homoerotische und blasphemische Provokation“ verurteilt.

Bei der Veranstaltung trat neben anderen Thomas Neuwirth unter dem Pseudonym „WURST“ auf. Als „Conchita Wurst“ hatte er, mit Bart, langen Haaren und Frauenkleidern, 2014 den Eurovisions Song Contest gewonnen.

In einem Brief an Alexander Tschugguel und die Teilnehmer des Rosenkranzgebetes vor dem Dom, in dem zur gleichen Zeit die Veranstaltung abgehalten wurde, warnte der ehemalige Nuntius vor einer Kirche, „die sich gegen den Glauben und gegen die Wahrheit der menschlichen Person neu erbauen will.“ (Siehe Link am Ende des Artikels) Tschugguel, der die Pachamama-Statuen während der Amazonas-Synode in den Tiber geworfen hat, hat zu dem Rosenkranzgebet aufgerufen.


„Homoaktivisten, Transvestiten und Transsexuelle treten in der Kathedrale des hl. Stephanus auf, obwohl sie von der katholischen Kirche die Verkündigung der befreienden Wahrheit Christi und das Geschenk seiner rettenden Liebe erfahren sollten, die er allen anbietet, die von aus der Tiefe ihrer Wunden und Reue ihr Bedürfnis nach Rettung kundtun“, schrieb Viganò wörtlich.

Kardinal Schönborn (Foto) und Dompfarrer Toni Faber haben die von Gery Keszler organisierte Benefizveranstaltung bereits zum dritten Mal im Stephansdom ermöglicht. Bei der Veranstaltung wurde Geld für das Aids-Hospiz „Brotherhood of Blessed Gerard“ in Südafrika gesammelt, das von der Hilfsorganisation des Malteserordens betrieben wird. Der Malteser-Ritter-Orden Österreich war neben Keszlers Verein „LIFE+“ Mitveranstalter des Benefizabends.

Laut Kathpress wollte Kardinal Schönborn die Mitwirkenden und Besucher ausdrücklich nicht nur als „Gäste“ begrüßen, „denn Sie sollen wissen: In diesem Dom sind wir alle zu Hause. Es ist das Dach über der Seele das in diesen Steinen zum Ausdruck kommt und das wir so sehr brauchen.“

Gery Keszler wurde als Organisator des „Life Balls“ international bekannt, bei dem ebenfalls Geld für die Bekämpfung von AIDS und Hilfe für AIDS-Kranke gesammelt worden war. Der „Life Ball“ fand 2019 zum letzten Mal statt. Keszler sagte bei der Veranstaltung, dass beim Einsatz gegen HIV/AIDS „jede und jeder ein Engel sein“ kann. Er bezeichnete Engel als „Türöffner für alle, die fern zur Kirche stehen, denn Engel haben keine Berührungsängste. Sie bewerten nicht nach Lebenssituationen oder Religion. Sie sind ein Symbol für Solidarität, wenn nicht das Symbol für Solidarität.“

Neben der Veranstaltung im Stephansdom gab es unter der Devise „Together“ 14 weitere Initiativen von LIFE+ um Spenden für die HIV/AIDS Hilfe zu sammeln. Im Ken Club, angeblich „der beliebteste Pop-Club für Gays & Friends“ wurden die Gäste von „Sexy Shot Boys“ begrüßt. Bei der Veranstaltung „Drag Together“ in einem anderen Lokal fand am 1. Dezember ein spezieller „Drag Brunch“ statt, der „durch schillernde Drag Queens und Künstler*innen zu einem unterhaltsamen Erlebnis“ werden sollte.


Link zum Artikel auf LifeSiteNews mit dem Brief von Erzbischof Viganò an Alexander Tschugguel (englisch):

Abp Viganò condems pro-’LGBT’ concert in Vienna cathedral als ’blasphemous’


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Erzdiözese Wien

  1. Der Wiener Erzbischof sucht Laien als Berater – Bitte melden!
  2. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  3. Wieder Unmut über Fastentücher in Tirol und Wien
  4. Katholischer 'Familienverband Wien' wirbt mit gleichgeschlechtlichen Paaren
  5. Gebetsgarten in Wien-Floridsdorf von Unbekannten verwüstet
  6. Weil sie beim Beten keine Maske tragen wollte
  7. Liebe Kirche, Du behandelst Deine Gläubigen als wären sie Aussätzige
  8. Das ist unser Beitrag zur Überwindung der Krise
  9. #corona - 'Eucharistie to go' in der Erzdiözese Wien
  10. Anima-Rektor Brandmayr wird neuer Dompropst von Wiener Neustadt






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  5. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  6. Grösse
  7. Angeklagt, weil er einen schismatischen Bischof nicht rehabilitierte: Armeniens Patriarch Karekin II
  8. ALfA startet „von-Galen-Projekt“ zum 85. Jahrestag der Predigt von St. Lamberti
  9. William Donohue: Bürgermeister Mamdani soll nicht an Gedenkveranstaltung zu 9/11 teilnehmen
  10. „Warum ich katholisch bin“
  11. Was Papst Leo XIV. in Südamerika erwartet
  12. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang
  13. Wenn der Sturm den Glauben prüft - Der Friede Christi mitten im Gegenwind
  14. Expertin fordert nach Aufsichtsversäumnissen in den Provinzen nun nationalen Sterbehilfe-Watchdog
  15. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz