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Marx: Vielleicht „treten wir in eine neue Epoche des Christentums ein“

17. September 2019 in Deutschland, 138 Lesermeinungen
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DBK-Kopf und Papstberater Kardinal Marx: „Es geht nicht nur darum, das und jenes zu verändern. Es geht darum, neu voranzugehen und die alte Austauschreligion zu beenden“.


München (kath.net) Laut Kardinal Reinhard Marx steht das Christentum in Europa vor der Aufgabe, eine neue Art des Sprechens über Gott zu entwickeln: „Es geht nicht nur darum, das und jenes zu verändern. Es geht darum, neu voranzugehen und die alte Austauschreligion zu beenden, die in unseren Köpfen und Herzen stark geblieben ist: Da ist jemand, dem muss ich etwas geben", sagte der Erzbischof von München und Freising am Sonntag, 15. September, in der Pfarrkirche St. Sylvester in München-Schwabing. Das berichtet das Erzbistum München in einer Presseaussendung. Laut Presseaussendung fragte Marx, der auch der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz sowie Berater im Kardinalsrat von Papst Franziskus ist, weiter: „Wie können wir heute noch von Gott sprechen? Was wird kommen in den westlichen Ländern, in Europa, nach der Zeit, in der wir vielleicht zu selbstverständlich und oberflächlich das Wort ‚Gott' im Mund geführt haben?", fragte der Kardinal und gab mit den Worten des tschechischen Soziologen und Religionsphilosophen TomᚠHalík die Antwort: „Eine lange, lange Reise in die Tiefe." Vielleicht, so der Erzbischof, „treten wir doch in eine neue Epoche des Christentums ein."


Gleichzeitig warnte Kardinal Marx vor Engführungen, die man aktuell in der Gesellschaft beobachten könne: „Religion, auch das Christentum, wird neu benutzt für politische und kulturelle Identität, die man sonst nicht gewährleisten kann. Es wird Sicherheit gesucht, indem man sich auf die religiöse Tradition beruft – wobei der Glaube selbst relativ unwichtig ist, er ist ein Instrument." Hinzu komme eine wachsende Fundamentalisierung, die man teilweise auch im Christentum beobachten könne: „Fundamental heißt: Wir brauchen keine Lehre von Gott, kein Denken, keine Aufklärung. Man muss dann eben glauben, fertig." Dann werde Kirche zu einer Institution, „die um sich selbst kreist und alles weiß, keine Fragen mehr braucht, keine Beratung, keine Wissenschaft".

„Da setzen wir etwas anderes dagegen", betonte der Erzbischof gemäß Presseaussendung: „Wir beten und denken, denken und beten, ein denkendes Gebet und ein betendes Denken. Beten ist Aufklärung, nicht Verdunklung, nicht Verengung." Es solle den Menschen nicht „klein machen, sondern ihn frei machen zum eigenen Denken, dazu, die eigenen Erfahrungen zu reflektieren".

Archivfoto: Kardinal Marx telefoniert


Pressefoto Kardinal Marx (c) Erzbistum München und Freising


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Lesermeinungen

 Labrador 20. September 2019 
 

Hadrianus Antonius - shared fate

Eigentlich habe ich mir eine längere Posting Pause verordnet, daher ein letztes Mal extra für Sie :)
1) Ich finde auf dem Blog keine Englischen Texte kann aber kein Flams/Dutch. Daher im Folgenden Verweise darauf.

2) Ich finde mich auf dem von Ihnen vorgeschlagenen blog nicht wirklich zurecht

3) https://www.churchmilitant.com/news/article/exclusive-interview-dr.-paul-mchugh
Die Zitate sind aus diesem Artikel von August 21, 2018

4) dort gibt es auch, von heute: "Australian Psychologist Helped Perverts Become Priests for 30 Years"

5) "Renowned Doctor Slams Transgender Experimentation on Children" Ebenfalls mit Dr McHugh und anderen von gestern

6) Wenn das für den blog interessant ist, ersuche ich Sie, dort darüber zu berichten und darauf zu verlinken. Das scheint mir sprachlich sinnvoller

God zegene u
(mithilfe von google)


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 Hadrianus Antonius 20. September 2019 
 

@Labrador Zu Myriam

Sehr interessante Bemerkungen.
Aber der Stockschlag von Tarquinius S. trifft die höchste Blumen.
Ihr Posting (2) beinhaltet offensichtlich die Antwort auf die v. The Guardian Angel gestellte Frage auf kavlaanderen.blogspot.be
Deshalb bitte dort neu posten.
"Der Krug geht solange zu Wasser, bis er bricht" (Niederländisches Sprichwort)
Labrador sind übrigens sehr zuverlässige Hunde und stöbern sehr gut- geduldiger als mein Groenendael!
;-)


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 Diadochus 20. September 2019 
 

@winthir

"Einer trage des anderen Last und erfüllet so das Gesetz Christi." (Gal. 6,2)
"Und wenn ein Glied leidet, leiden alle mit; wenn ein Glied ausgezeichnet wird, freuen sich alle Glieder mit. Ihr seid nun der Leib Christi, einzeln genommen dessen Glieder." (1 Kor. 12,26-27)
Verzeihen Sie, wenn ich mir die Worte des hl. Paulus zu eigen mache. Er kann das viel schöner ausdrücken. Seien Sie getragen.


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 bücherwurm 20. September 2019 

@Labrador: Was in Ihrem Kommentar, den ich sperre, steht,

möchte ich nicht noch ein weiteres Mal lesen müssen, jetzt nicht und später nicht!!


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 Labrador 20. September 2019 
 

Liebe myriam (1)

Bei Ihren postings gibt es
- Etliches, wo Sie bei mir “offene Türen einrennen”, wie zB Ihr Eintreten für “Gerechtigkeit”
- Passagen, wo ich Sie nicht verstehen kann “Reise in die Tiefe”
- Aussagen, wo ich Ihr Anliegen zu verstehen glaube, aber Ihnen widersprechen muss.

Da wären
- Mängel in der Priesterausbildung haben mit dem Missbrauch insofern zu tun, als beginnend mit ca.1920 verstärkt Homosexuelle in die Seminare aufgenommen wurden. Dazu gibt es Aussagen zB von Bella Dodd.
Bei CM gibt es ein Interview mit dem Psychiater Dr. Paul McHugh, John Hopkins, einem Mitglied des “U.S. Bishops' National Review Board” der da sagt: “in the 1970s, 10 percent of the priests ordained were credibly accused of molesting a child”. Er sagt auch, dass es davor viel “besser” war.

Da geht es nicht um Ausbildung sondern um die Zulassung!

Ähnlich geht es mir mit Ihrem Verständnis vom “gerechten Leben”:
Natürlich hilft man Menschen in Not. Die Frage ist aber, wie hilft man ohne die Not zu


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 Bruder Konrad 19. September 2019 
 

In der Welt- aber nicht von der Welt sein

‚Das erste Ziel der Kirche muss die tiefe Vereinigung des Menschen mit Gott sein - wozu die Kirche das Werkzeug bilden soll. Ihre Gemeinschaft mit Gott wird dann auch zur Gemeinschaft der Menschen untereinander betragen. Die Kirche soll dem Menschen den Weg zum Bräutigam weisen: durch die Liturgie, den Gottesdienst, die Sakramente, das Gebet...(P.H.Lenzen).
Wenn Herr Kardinal Marx und die Mehrheit seiner bischöflichen Kollegen in Deutschland auch weiterhin diesen Auftrag der Kirche torpedieren und dem Zeitgeist dienen, werden wir in der Tat in Europa bald ‚in eine neue Epoche des Christentums eintreten‘.
Wie die aussieht können wir heute schon uns in den islamisch dominierten Staaten –alles ehemals blühende christliche Länder- anschauen.
Wer das für übertrieben oder Schwarzmalerei hält, möge sich das neue Buch im Media Maria Verlag ‚Der Islam‘ von P. James V. Schall einmal in Ruhe zu Gemüte führen. Doch Vorsicht, vielleicht schlafen Sie anschließend etwas unruhiger.


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 Herbstlicht 19. September 2019 
 

@winthir

Es ist schön zu sehen, wie Sie sich freuen und sich Ihrer Dankbarkeit hingeben.
Nehmen wir nicht oft alles zu selbstverständlich?
Über das Schwierige klagen wir, was wir ja auch dürfen, doch das Gute erscheint uns oft als die selbstverständlichste Sache, als ob wir einen Anspruch darauf hätten.
Dass Sie nun doch keine neue Hüfte brauchen ist bestimmt Grund zur großen Freude, aber ich nehme an, auch der gegenteilige Befund hätte Sie nicht völlig aus den Angeln gehoben.

Durch einen sehr schweren Unfall kam ich zum Glauben. Was damals ein großes Unglück war, hat sich als Wendepunkt und Glücksfall erwiesen.

Ihnen, geehrter winthir, alles Gute und Gottes Segen!


ich melde mich gern später wieder - erst einmal bin ich beschäftigt, mich sehr zu freuen und zu danken (dass ich doch keine künstliche Hüfte brauche).


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 Dufay 19. September 2019 
 

@Stefan Fleischer

"Wie muss ich reagieren, wenn weder die Glaubenskongregation noch der Heilige Vater klar und unmissverständlich zu solchen Äusserungen Stellung beziehen, was leider zu befürchten ist?"

Für solche Situationen hat mir der liebe Gott glaube ich meine alte kranke alleinstehende Nachbarin auf den Hals geschickt, die nun im Heim ist. Ich bin nicht besonders gläubig und finde das, was die Kirche macht, aus ganz anderen Gründen als Sie höchst problematisch und hätte sehr viele geniale Verbesserungsvorschläge, über die ich oft lange nachsinne. Wenn ich mich aber stattdessen mal aufraffe, meine Nachbarin zu besuchen, empfindet sie eine große Dankbarkeit nicht nur mir, sondern Gott gegenüber.


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 winthir 19. September 2019 

Grüß Gott (ich bin "süddeutsch" sozialisiert), und guten Tag.

und (für mich das wichtigste Wort überhaupt im Leben)

DANKE.

Euch Allen. echt. Dass Ihr mit mir über sowas nachdenkt, Ihr mir Anregungen gebt, usw.

ich melde mich gern später wieder - erst einmal bin ich beschäftigt, mich sehr zu freuen und zu danken (dass ich doch keine künstliche Hüfte brauche).

einen schönen Tag,
und eine gesegnete Zeit,

wünscht Euch und Allen

der winthir.


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 myriam 19. September 2019 
 

Global prayer, global player 2

Die Lösung des Blockierten Riesen Kirche ist, dass der kath. Klerus sofort ergänzende Ausbildungen bekommt, durch die er befähig wird, neben dem global prayer auch so die Bibel aus zu legen, dass sie uns Christen tatsächlich Anleitung zum global Player werden kann. Diese Forderung hat der Vatikan selbst schon 2018 formuliert: Dem Priester ganzheitlich zum Menschen aus zu bilden, damit sex. Missbrauch verhindert werden kann. Der Vatikan hat damit SELBST zugegeben, dass die Priester bisher EINSEITIG und eben NICHT ganzheitlich ausgebildet worden sind. Ganzheitlich würde auch bedeuten, den jüdischen Resonanzboden des kath. Glaubens endlich wieder zu achten und damit erst zu nehmen, dass das Verhältnis von Barmherzigkeit u. Gerechtigkeit in der Bibel etwa 1:11 für die Gerechtigkeit ist. Steht alles in der Konkordanz zur Bibel. Sie ist direkt im Internet zu finden. Der Vatikan weiß also selbst, wo es krankt, aber aus den klugen Analysen folgen NIE zeitnah TATEN. Sind sie Maulhelden?


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 myriam 19. September 2019 
 

Global prayer, global player ?

Schon 2006 hat die Bundeszentrale für politische Bildung eine Anfrage an die kath. Theologie gestellt, in wie weit der global prayer etwas zum Thema wirtschaftliche Globalisierung zu sagen hätte. Es gab dann eine 2 tägige Konferenz in der Kath. Akademie in Berlin, auf der auch K. Marx anwesend war. Es gab viele kluge Beiträge aus der Weltkirche und Berichte über die Tatsache, dass die kath. Kirche in Südamerika Mitglieder an charismatische Freikirchen verlieren würden, weil die sich viel konkreter auf Menschen einlassen würden und weniger autoritär wären. Kurzum, K. Marz hätte von dieser Konferenz viel lernen können; u.a. dass JESUS schon vor 2000 Jahren global gedacht und geplant hatte u. dass JESUS real in jedem Tabernakel der Welt schon global anwesend ist. Leider sind die kath. Kleriker aber nur einseitig ausgebildet und begleiten Gläubige nur individuell theologisch, aber nicht im Bereich: Nachhaltig gerechte ganzheitliche Entwicklung auf Erden schon! Arme Katholiken bleiben arm.


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 MariaMutterDerKirche 19. September 2019 
 

Marx als Vorsitzenden der DBK abwählen....

Er hat ein Amt inne, das ihm zuviel Öffentlichkeit beschert, was ihm offensichtlich überhaupt nicht bekommt.


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 Federico R. 19. September 2019 
 

Als neue "Austauschreligion" - nicht Kirche -könnte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz natürlich auch die "Eine-Welt-Religion" nach Hans Küngs Vorstellungen gemeint haben.


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 Einsiedlerin 19. September 2019 
 

Neue Epoche?!

Also wenn Kard. Marx von einer "Austauschrelgion" spricht, dann meint er wohl die so genannte "Afterkirche" lt. A.K. Emmerich. Dann beginnt fürwahr eine neue Epoche. Das möge Gott verhüten, indem wir beten, beten, beten - mit der Muttergottes und dem ganzen Himmel.


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 Federico R. 19. September 2019 
 

(3)

Glauben hat immer auch mit dem Transzendenten, dem Metaphysischen zu tun. Ich denke gerade an das Credo des christlichen Glaubens. Formal ist es eigentlich kein Gebet, weil kein persönliches Sprechen mit Gott oder einer heiligen Person. Aber es ist ein gebetetes Bekenntnis vor/zu Gott. Ohne dieses Bekenntnis wäre unser Beten sinnloses Tun. Deshalb die Gretchenfrage an Marx: Sag, wie hältst du’s mit dem Credo. Glauben der Herr Kardinal und seine Apologeten im Bischofsamt noch jeden Satz des Credos, so wie er dasteht, ohne Hinterfragungen, ohne Umdeutungen? Dann wären sie noch katholisch. Ansonsten nicht mehr. Dann wären sie nur noch noch Mitglieder einer selbst geschaffenen, menschengemachten Austauschkirche.


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 Federico R. 19. September 2019 
 

(2)

... Und ist das, was ich da traditionell bete, überhaupt noch zeitgemäß? Was meint dieser oder jener Theologe dazu, wem kann/soll ich folgen? Vielleicht p.Franziskus, der meint, man solle die letzte Vater-unser-Bitte „... und führe uns nicht in Versuchung“ umformulieren in „... und lasse uns nicht in Versuchung geraten“ mit der irgendwie simplen Begründung, ein guter Vater könne seine Kinder doch unmöglich in Versuchung führen, das könne nur der Teufel ...? Doch die Hl. Schrift bekundet es mehrfach: Auch Gott kann in „Versuchung“ führen, wenn er Menschen auf die Probe stellen will.

Natürlich, ich weiß, Reinhard Marx hat das mit dem Beten und dem Denken in einem irgendwie intellektuell übergeordneten Sinn gemeint; ihm geht’s sicherlich nicht ums banale Beten. Aber etwas Wichtiges hat er außen vorgelassen: Denken und Beten gehören zusammen ja. Aber ein Drittes kommt hinzu: Glauben.


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 Federico R. 19. September 2019 
 

„Wir beten und denken, denken und beten, ein denkendes Gebet und ein betendes Denken.“ (1)

Etwas schwurbelig, dieser Marxsche Satz. Nehmen wir einfach mal das bekannteste und wohl wichtigste christliche Gebet: das „Vater unser“, auch Herrengebet genannt, weil von Jesus selbst seinen Jüngern gelehrt und schon viel-1000fach interpretiert und zum Thema meditativer Betrachtungen gemacht, jüngst erst wieder von p.Franziskus beim Angelus (auch dies bekanntlich ein traditionelles christliches Gebet, und noch dazu ein speziell katholisches).

Klar, dass man beim Beten immer bei der Sache sein soll - eine Binse. Meint also Reinhard Marx, man solle beim Beten jeden Satz, jedes Wort erst mal hinterfragen: Was könnte mit dem Gebetstext damals gemeint gewesen sein, zu welcher Zeit und in welche Situation hinein ist es formuliert worden, welchen Sinn könnte es heute noch machen, z.B. den Rosenkranz zu beten, vor dem Allerheiligsten niederzuknien, um den Herrn in Brotsgestalt anzubeten?


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 bernhard_k 19. September 2019 
 

@winthir

Ich schließe mich Montfort und Fatima 1713 an. Die hl. Kirche ist gewiss nicht "unser Projekt". Sie gehört ganz Jesus. ER sagt uns, was Kirche ist!

Betrachten wir auch die Gottesmutter Maria: sie gilt ja als Urtyp der Hl. Kirche: ganz hörend und ganz offen und glaubend für den dreifaltigen Gott.


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 leibniz 19. September 2019 
 

Lieber winthir,
was ich persönlich glaube:
Die Kirche in Mitteleuropa wird bis auf einige wenige Gläubige verschwinden. Diese werden sich irgendwann in einer Gemeinschaft mit den übrig gebliebenen ev. Mini-Gemeinschaften zusammenschließen. Dabei denke ich z. B. an die selbstständige ev.-lutherische Kirche oder an die internationale Gemeinschaft bekennender Christen. Lehrmäßig ist insbesondere erstere Gemeinschaft der kath. Kirche sehr nahe.
Der Mittelpunkt der katholischen Kirche wird sich vermutlich bis dahin von Rom nach Afrika verlagert haben.
Diese Kirche wird von Spenden leben.
In diesem Zusammenhang ist das von Fatima zitierte Wort von Ludwig Ringeiffel sehr aufschlussreich. Was für ein simples Weltbild doch manche Leute haben! Weil die Reformpartei sich in den Niederlanden nicht mit Rom einigen konnte, ist die Kirche dort jetzt bedeutungslos - nur aus diesem Grund?
Und was heißt "bedeutungslos"? Meint er gesellschaftspolitisch bedeutungslos? Vermutlich!


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 Zeitzeuge 19. September 2019 
 

Werter Winthir! Entschuldigung für den Tippfehler!

Daher nochmals:

Ich wünsche Ihnen von Herzen Gottes Segen und einen besinnlichen TAG!


Zur Meditation sei aus der heutigen
hl. Tagesmesse der Schlußsatz aus
der 1. Lesung zitiert, 1 Tim. 4,16:

"Achte auf dich selbst und auf die
Lehre,

halte daran fest!

Wenn du das tust, rettest du dich

und alle, die auf dich hören!"

Laudetur Jesus Christus!


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 Zeitzeuge 19. September 2019 
 

Werter Winthir! Fest soll mein Taufbund immer stehen!

Meine Antwort, siehe Link!

Wobei "folgsam ihren Lehren"

natürlich im Sinne der überlieferten, verpflichtenden, unverfälschten und
unverkürzten Glaubens- und Sittenlehre der kath. Kirche, der einzigen Kirche Jesu Christi(Dominus Jesus), zu interpretieren
ist, an die auch der Papst, wie alle
Katholiken/innen gebunden ist!

Gottes Segen und einen besinnlichen Taf
wünscht von Herzen

der Zeitzeuge

www.alter-lobpreis.de/Fest-soll-mein-Taufbund-immer-stehen/


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 Montfort 19. September 2019 

@winthir - Sie können ewig fragen, was die Kirche ist,...

sie sich vorstellen, Ihre Sicht mit der Sicht anderer vergleichen, weiterfragen...

Ein Katholik "erfragt" und "erträumt" die Kirche nicht, sondern er GLAUBT SIE, weil er AN den dreieinigen Gott GLAUBT, der nicht nur Himmel und Erde erschaffen hat, sondern in Christus auch die Kirche gestiftet hat zu unserem Heil und zum Heil der Welt.


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 Fatima 1713 18. September 2019 
 

@winthir

Ich denke es geht nicht darum, wie WIR uns die Kirche vorstellen/haben wollen, sondern wie GOTT sie sich vorstellt. ER leitet sie seit 2000 Jahren durch den Hl. Geist und wird das auch weiterhin tun.
Ich brauche mir nichts vorzustellen, weil alles schon da ist. Bibel und Katechismus lehren uns die Wahrheit und es liegt an jedem einzelnen von uns, sie anzunehmen und im eigenen Leben zu verwirklichen. Wie man das am besten tut, haben einige hier schon beschrieben.
Nicht vorstellen, sondern glauben, beten und danach leben.


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 winthir 18. September 2019 

danke.

dennoch, trotzdem und deswegen:

wie stellst Du Dir persönlich Deine Kirche in der Zukunft vor?

fragt der winthir, der das nicht genau erkennen kann.

deshalb nochmal gefragt. danke.


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 myriam 18. September 2019 
 

Konkordanz zur Bibel

Ergänzung: Man kann die Konkordanz zur Bibel im Internet finden. Dann die Begriffe: Barmherzigkeit u. Gerechtigkeit eingeben. Man findet etwa 60 Hinweise zum Thema Barmherzigkeit, aber über 700 Hinweise zum Thema Gerechtigkeit. Das sagt sehr klar, dass die Bibel im Gegensatz zu allen anderen Religionen ein BUCH ist, dass Korruption klar benennt und das uns anleiten will, schon auf dieser ERDE ein gerechtes Leben zu organisieren; sowohl privat, als auch in der Gesellschaft. Der kath. Klerus hat aber seit 2000 Jahren ein viel zu großes Gewicht auf Almosen gelegt, aber selten geholfen, gerechte zwischenmenschliche Strukturen auf zu bauen. Wir haben sie nicht einmal unter den Katholiken in der Weltkirche. Wir beten die gleichen Gebete, aber die einen Leben im Luxus, die anderen in materieller Not. Die Reise in die Tiefe, von der K. Marx spricht, wird nie zu Ende sein, denn sonst müsste er auf Privilegien u. Luxus verzichten gerechte Entwicklung anleiten. Das KANN er aber gar nicht.


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 myriam 18. September 2019 
 

Lange Reise in die Tiefe?

Wie lange wollen diese Herren Theologen noch in die Tiefe reisen, um zu verstehen, warum JESUS gesagt hatte, dass ER nicht gekommen ist, die Gebote des AT aufzulösen, sondern um sie zu erfüllen.
JESUS ist gekommen, um die Gebote es AT mit SEINER LIEBE zu den Menschen zu erfüllen, damit wir diese Gebote nicht mehr als Zwang empfinden, sondern mit unserem Verstand und unserer Logik so durchdringen können, dass wir die Gebote freiwillig und aus innerer Überzeugung bereit sind, zu erfüllen. Wir beten darum, nicht in Versuchung zu fallen, damit wir schon auf ERDEN aus GOTTES GEIST heraus denken, fühlen und handeln lernen können. Warum sollen und wollen wir den Willen GOTTES auf Erden tun? Damit gerechter Frieden auf Erden wachsen kann. ABER der kath. Klerus legt die Bibel immer noch einseitig nur auf Barmherzigkeit bezogen aus und sagt nicht, WIE OFT in der Bibel von gerechter Entwicklung gesprochen wird. Das Verhältnis ist 1:11 für die Gerechtigkeit! Die Konkordanz zu Bibel lesen hilft!


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 Hadrianus Antonius 18. September 2019 
 

@Gebsy

Ja.
Cfr. "Ipse harmonia est".
Das steht nicht bei einem Kirchenvater, und sicher nicht beim Hl. Basilius dem Großen.
Tibi Christe Splendor Patris


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 Fatima17 18. September 2019 
 

In die Beutungslosigkeit ? Hoffentlich nicht !

KNA-Chef Ludwig Ring-Eifel im katholisch.de-Interview: "Ich glaube nicht, dass es dadurch zu einer Kirchenspaltung kommt. Meine Prognose sieht eher so aus, dass wir etwas Ähnliches erleben werden wie in den 1970er Jahren in den Niederlanden. Dort gab es im Jahr 1970 auch eine Reformsynode. Da wurden damals die Abschaffung des Zölibats und die Freigabe von Verhütungsmitteln sowie weitere ganz heiße Eisen gefordert. All das haben sie mit 90 Prozent Mehrheit im modernen Sinne entschieden. Rom hat das aber nicht akzeptiert.

Schließlich ist die katholische Kirche in den Niederlanden nach und nach in der Bedeutungslosigkeit verschwunden, weil es eben nicht gelungen ist, die römische Linie und diese Reformlinie miteinander zu versöhnen. Etwas Ähnliches könnte auch bei uns passieren."


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 Diadochus 18. September 2019 
 

@Adamo

Kardinal Marx macht's eben möglich. Er hat sich unter den Gläubigen einen entsprechenden Ruf erarbeitet. Allein die Nennung seines Namens lässt aufhorchen, lässt nach Frischluft schnappen. Die kann man schon gebrauchen. Sonst erstickt man. Dem feinen wohlbeleibten Herrn Kardinal Marx passt nämlich der Glaube nicht mehr. „Da setzen wir etwas anderes dagegen". Wir? Nein, mir passt er. Ich möchte keinen anderen Glauben. Ich möchte den Glauben behalten, so wie er immer schon geglaubt wurde. Wir bleiben weiter hellhörig.


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 gebsy 18. September 2019 

Sehr ernst gemeinte Frage:

Kann ein Fall von BESESSENHEIT vorliegen? Wenn ein Kardinal sakrilegisch Kommuniziert, wäre es naheliegend, dass sich Satan seiner bedient ...


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 Adamo 18. September 2019 
 

114 Lesermeinungen bis zum18.Sept.17:00 Uhr !

Dieser sog. "Kardinal" sollte beschämt seinen Rücktritt erklären, denn in seinem Amt richtet er großen Schaden an unserer heiligen katholischen Kirche an!


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 lesa 18. September 2019 

Zuspruch

@lakota 1: Danke für Ihre Rückmeldung! Es war ja hauptsächlich Bischof Huonder, den ich zitiert habe aus seiner "Abschiedsrede", vielleicht eine Art Vermächtnis eines weisen Hirten, der in der Kirche viel erfahren hat und weiß, woran es fehlt bzw. was helfen kann.
SIE sprechen mir mit Ihren Kommentaren auch oft aus dem Herzen, danke für Ihre Beiträge!


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 Dottrina 18. September 2019 
 

Fortsetzung gerade eben

Ich möchte mich nicht mitschuldig machen, wenn diese Häretiker den Herrn verraten. Beten, ja natürlich. Aber einfach auch versuchen, die ultramodernistischen "Segnungen" nicht mitmachen, sich widersetzen. Wenn wirklich eine Kirchenspaltung kommt, gilt es, sich zu entscheiden. Da unsere Pfarrei von Ordensleuten geleitet wird, geht es uns zumindest liturgisch noch ganz gut. Was aber kommt nach der unseligen Synode, die Kard. Marx mit allen Mitteln durchdrücken will? Ich möchte nicht wissen, wie sehr unser guter Benedikt in seinem kleinen Kloster mit der Kirche leidet. Da wird einem das Herz schwer...


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 Dottrina 18. September 2019 
 

Beten für unsere Kirche!

Seit geraumer Zeit bete ich insbesondere für unsere Kirche und unsere Priester (Bischöfe, Kardinäle etc.). Als ich vor 13 Jahren mit Freude unter unserem Papst Benedikt katholisch wurde, hätte ich mir nie träumen lassen, einmal eine so große Sorge um die Zukunft der Kirche zu haben. Gottlob haben wir ja die Zusage des Herrn, dass die Pforten der Unterwelt sie nicht überwältigen wird. Durch unseren Papa Emerito und einige gute Theologen, das Kompendium des Katechismus (ganz gelesen!) und die vielen guten Bücher bin ich theologisch so gut gewappnet, um Häresien und falsche Reden einigermaßen erkennen zu können. Kardinal Marx ist ein eiskalter politischer Machtmensch, der definitiv den falschen "Beruf" hat. Es tut mir jedes Mal in der Seele weh, wenn wir im Hochgebet "unseren Bischof Reinhard" mit einbeziehen (obwohl wir ja gerade auch für sein Seelenheil beten sollen). Ja, was tun wir, wenn der "Synodale Weg" beschlossene Sache ist? Fortsetzung....


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 lakota1 18. September 2019 
 

@lesa

Liebe lesa, ich habe gerade überlegt, was ich @winthir antworten könnte. Dann habe ich Ihren Kommentar gelesen.
Sie haben mit Ihrer Antwort alles wunderbar gesagt, so gut hätte ich es nicht gekonnt, herzlichen Dank!


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 MariaMutterDerKirche 18. September 2019 
 

Anna Katharina Emmerich!

Am 13. Mai 1820 sah sie in einer Vision zwei Päpste und zwei Kirchen: „Ich habe diese Nacht“ das Bild „von zwei Kirchen und zwei Päpsten gehabt“. Sie sah den Papst „und sah, wie unter ihm eine andere dunkle Kirche in Rom entstand“. Sie sah ein Gebäude ohne Altar und ohne Allerheiligstes....“ Über die Leute, die sich in dieser „falschen“ Kirche ohne Sakrament des Altares, Emmerich spricht oft auch von „Afterkirche“ versammeln, schaute sie....
Der Link:
https://kath-zdw.ch/maria/emmerick.verwuestung.html


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 lesa 18. September 2019 

Nachfolge genügt

@winthir:
"Betet täglich, wenigstens am Morgen und am Abend. Besucht oft die heilige Messe, sicherjeden Sonntag. Betet viel den Herrn im Allerheiligsten Sakrament
an. Empfehlt euch immer wieder der Mutter Gottes.
Nehmt gerne den Rosenkranz in die Hand. Erneuert euer Leben,
erneuert die Gnade der Taufe regelmäßig durch die heilige Beichte. In meiner Jugendzeit wurde uns die Monatsbeichtezusammen mit der Monatskommunion empfohlen. Bereitet euch mit Eifer auf die jährliche Osterfeier vor. Meidet die Sünde ... Tut allen Menschen Gutes, besonders jenen, die uns nahestehen im
Glauben (vgl. Gal 6,10). (Bischof V. Huonder, aus seinem letzten Hirtenbrief 1. Faso. 2019)
Wenn jeder Getaufte so gut er kann die Nachfolge lebt, lässt Gott das Reich Gottes wachsen. Wie Abraham im Hören auf Gott … Der Same geht auf.


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 hape 18. September 2019 

@winthir

Kreuzzug des Gebets und des Fastens in den Anliegen von Weihbischof Athanasius Schneider und Raymond Leo Kardinal Burke.

Um Gott anzuflehen, dass Irrtum und Häresie die bevorstehende Sonderversammlung der Amazonassynode nicht beeinflussen mögen.

17. September bis 26. Oktober 2019

https://www.kath.net/news/69088


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 serafina 18. September 2019 
 

@winthir

Meine Antwort lautet: Zurück zu den Wurzeln
oder
wie es der Hl. Paulus gelehrt hat: "Du aber bleibe dem treu, was du gelernt hast und was dir zu völliger Gewißheit geworden ist; du weißt ja, von welchen Lehrern du es gelernt hast…"(2. Tim. 3,14)


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 winthir 18. September 2019 

eine Frage: wie stellt Ihr Euch die Zukunft der Kirche vor?

und - was kann ich konkret dafür tun?

Vorbemerkung: Dass uns die Pforten der Hölle nicht überwältigen werden, ist mir klar. Und dass diese Kirche zeitlich begrenzt ist, einen Anfang hatte (Pfingsten), und auch ein Ende haben wird (wenn der Herr wiederkommen wird in Herrlichkeit) ist mir auch klar.

Nebenbemerkung: Dass man einfach mal "Dampf abläßt" (siehe manche Leserkommentare hier) finde ich gut, wichtig, und heilsam.

nur - was machen wir jetzt?

konkrete Frage an Dich, wer auch immer Du bist oder wo Du bist: Wie stellst Du Dir die Zukunft unserer Kirche vor? welche Vision hast Du?

ich frage deshalb, weil ich nämlich das für mich noch nicht so genau weiß.

danke
sagt der winthir.


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 Mariat 18. September 2019 

die leoninischen Gebete Teil 2

"Lasset uns beten: Gott, unsre Zuflucht und Stärke, sieh gnädig an das Flehen Deines Volkes,und erhöre in Deiner Barmherzigkeit und Güte, auf die Fürbitte der glorreichen und unbefleckten Jungfrau Maria, ihres Bräutigams, des hl. Joseph, Deiner hl. Apostel Petrus und Paulus und aller Heiligen, die Gebete, die wir für die Bekehrung der Sünder, für die Freiheit und Erhöhung unserer heiligen Mutter, der Kirche, flehentlich verrichten.
Durch ihn, Christus, unsern Herrn. Amen.

Heiliger Erzengel Michael, verteidige uns im Kampfe; gegen die Bosheit und die Nachstellungen des Teufels sei unser Schutz. "Gott gebiete ihm", so bitten wir flehentlich; du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen, stoße den Satan und die anderen bösen Geister, die in der Welt umhergehen, um die Seelen zu verderben, durch die Kraft Gottes in die Hölle. Amen.

Heiligstes Herz Jesu, erbarme Dich unser.(3 Mal)"


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 Mariat 18. September 2019 

am 13. Oktober 1884 hatte Papst Leo XIII eine erschreckende Vision ...

deshalb verfasste er das Gebet zum Hl. Erzengel Michael. Längere Zeit wurde es vernachlässigt. Beten wir doch täglich die leoninischen Gebete:
"Das Ave Maria ( Dreimal): Gegrüßet seist Du, Maria voll der Gnade…

Gegrüßet seist Du, Königin, Mutter der Barmherzigkeit; unser Leben, unsre Süßigkeit und unsre Hoffnung, sei gegrüßt.
Zu Dir rufen wir elende Kinder Evas. Zu Dir seufzen wir trauernd und weinend in diesem Tale der Tränen.
Wohlan denn, unsre Fürsprecherin! Wende Deine barmherzigen Augen uns zu, und nach diesem Elend zeige uns Jesus, die gebenedeite Frucht Deines Leibes. O gütige, o milde, o süße Jungfrau Maria.

Bitte für uns, o heilige Gottesgebärerin.
Auf dass wir würdig werden der Verheißungen Christi."
Fortsetzung folgt


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 leibniz 18. September 2019 
 

Marxismus 2.0, die neue Austausch- Religion- Wirtschaftstheorie

Gestern erfuhr ich von einem Kollegen Folgendes:
Asiaten werden von Schleppern angeworben für Pflegetätigkeit in Deutschland. Der zukünftige Pfleger bezahlt 10.000 € an den Schlepper für die Reise nach Deutschland und die Vermittlung an ein kirchliches Pflegeheim (die anderen Träger machen natürlich auch mit). Ist dieser Mensch dann mit Hilfe des Schleppers und evt. des Schiffes,welche die neue Marxismus 2.0 - Kirche mit unseren Kirchensteuern (für irgend etwas müssen die Fundamentalisten doch gut sein) nach Deutschland gekommen,so zahlt das Pflegeheim noch einmal 10.000 € an den Schlepper. Ist doch ein gutes Geschäft!
Hier haben wir doch ein Paradebeispiel für die gute Zusammenarbeit von Politik, Kirche und Wirtschaft. Franziskus sagt doch,Christen sollen an die Ränder gehen. Die Caritas und die Diakonie gehen an die Ränder und holen sich Sklaven. Wieso erinnert mich das nur an die Konquistatoren? Nein,der Vergleich hinkt,denn diese haben das Evangelium mitgebracht.


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 girsberg74 18. September 2019 
 

Mt 7,7 - 12 - dem "Kardinal" zuwider?

Sehr geehrter @JP2B16,

ich folgere aus Ihren Ausführungen, dass Sie eine zwingende Parallele des Barmherzigkeits-Hype beschreiben.

@girsberg74


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 Chris2 18. September 2019 
 

+++ Marx kritisiert Gott +++

genauer gesagt Jesus Christus, die zweite göttliche Person des dreieinigen Gottes, der in der "alten Austauschreligion" verhaftet war und geglaubt hatte, etwas für jemanden geben zu müssen: Sein Blut und Leben für die Rettung von uns armen Sündern. Da bekommt der Satz "die alte Austauschreligion zu beenden", eine erschreckend ehrliche und konsequente Bedeutung.


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 JP2B16 18. September 2019 
 

Mt 7,7 - 12 - dem "Kardinal" zuwider?

"Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet.
Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet ...

Die Begriffsschöpfung "Austauschreligion" gerade mit Bezug zum christlichen, insbesondere zum katholischen Glauben ist hochgradig despektierlich. Ein rechtgläubiger Christ würde sie wohl eher einem Esotherik-Guru oder einem "Jünger" der Giordano-Bruno Stiftung zuschreiben, der vor dem Christentum warnen möchte, als einem Kardinal der römisch-kath. Kirche.
Ich verstehe diesen Begriff tatsächlich so, dass er Werktätigkeit, Beten, Bitten, um zu "empfangen", endgültig überwunden sehen möchte, dieses Prinzip für höchst rückständig, einfältig und überhaupt menschengemacht hält, das in das Heute, das zu dem modernen, aufgeklärten Menschen selbstredend nicht mehr passt. Der endgültigen Überwindung dieses "merkantilen" Prinzips im Kontext Glauben gilt sein Kämpfen. So zumindest meine Interpretation.


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 Kephas_de 18. September 2019 

Strohmänner, Strohmänner, überall Strohmänner

Der Strohmann ist eine beliebte Argumentationsfigur derjenigen, die nicht in der Lage sind, sich wirklich einem Gegner zu stellen. Statt die Argumente der Gegenseite aufzugreifen, in sich stimmig darzustellen und eine Gegenposition zu formulieren, verzerrt der Redende die Position des Gegenübers zu einer leicht zu bekämpfenden Karikatur, den »Strohmann« und »drischt auf diesen ein«.

Was soll zum Beispiel mit »Austauschreligion« gemeint sein? Leistungsfrömmigkeit? Der »Heilige Tausch«, den uns die Weihnachtspräfation vor Augen stellt? Die Hingabe?

Ich habe den Verdacht, dass Kardinal Marx überhaupt kein theologisches Konzept verfolgt, sondern lediglich einen breiten Mainstream gegen »Fundamentalisten« sammeln will. Natürlich bleibt er die Antwort auf die Frage schuldig, wen er genau meint. Seine Kölner und Regensburger Mitbrüder? Oder gar den Papst in seiner unbefangenen Rede von geistlicher Wirklichkeit?

»Wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.«


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 Zeitzeuge 18. September 2019 
 

Die Soziologie, die Bezeichnung stammt, von ihrem

Mitbegründer, dem Atheisten Auguste Comte,
ist ein Kind der "Aufklärung" und ganz sicher nicht per se christlich!

Kardinal Höffner dazu in "Kirche in der Welt", 2017, S. 292:

"Die Frohbotschaft Christi kann nicht
auf gesellschaftliche Verhältnisse ausgerichtet und von ihnen maßgeblich bestimmt werden, die im steten Wandel
begriffen sind.
Denn auf diese Weise würde die Botschaft
Christi selber dem Wandel unterworfen."

Klingt das nicht wie eine Mahnung an
Kardinal Marx, der übrigens die Einleitung zu dem o.a. Buch verfaßt hat?

Pflichtlektüre gerade auch für unsere
Bischöfe wäre das Vermächtnisbuch des
Sozialethikers Prof.Dr. Wilhelm Weber,
das er kurz vor seinem frühen Tod 1984
verfaßt hat:

Wenn aber das Salz schal wird,
Der Einfluß sozialwissenschaftlicher
Weltbilder auf theologisches und kirch-
liches Sprechen und Handeln, Echter, 1984, öfter preiswert antiquarisch ver-
fügbar, s. Link!
Mehr über Prof. Weber kann man googeln:

Wilhelm Weber Universität Münster Anton Rauscher

www.booklooker.de/B%C3%BCcher/Weber-Wilhelm-Wenn-aber-das-Salz-schal-wird/id/A01oljg701ZZB?pid=8&gclid=EAIaIQobChMI0PmlhM3Z5AIV1oXVCh28og_jEAQ


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 ThomasR 18. September 2019 
 

eine Mariensynode oder eine HerzJesuSynode in Eichsfeld oder in Altötting

wäre schon toll und fruchtreich für ganz Deutschland (selbst für EKD, daß Maria Mutter Jesu ist steht nicht nur in der Bibel sondern selbst in Koran und als ein Mensch hatte Christus auch ein Herz)

Und endlich Umsetzung der Prämissen von Pontyfikat von WojtylaPapst, von Pontyfikat von Papst Benedikt und über christozentrische Zuwendung den Armen und Bedürftigen auch von Papst Franziskus einfach unvorstellbar und schön.


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 girsberg74 17. September 2019 
 

"Vielleicht"

Marx: „Vielleicht ‚treten wir in eine neue Epoche des Christentums ein‘“

Ganz gleich, ob so etwas kommt oder nur Projekt bleibt, man wird dem Ding schon mal einen Namen geben können.

Verwechslungen mit dem Namen eines anderen Unheilbringers wären noch auszuschließen.

Daher mein Vorschlag „Marxismus 2.0“.


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 Federico R. 17. September 2019 
 

Zwei Fragen für zwischendurch

Frage 1: Was ist der Unterschied zwischen Papst Franziskus und Kardinal Marx?
Antwort: Der eine spricht ständig vom Teufel. Der andere bestreitet dessen Existenz (vermutlich aus theologischen Gründen).

Frage 2: Was haben die beiden gemeinsam?
Antwort: Beide sind den Versuchungen des Teufels ausgeliefert, und beide scheinen es nicht zu bemerken.


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 Rosenzweig 17. September 2019 

„MIT BRENNENDER SORGE.. "

-
Wie Sie werter @ Israel schreiben – möchte ich mich Ihrem Kommentar ganz anschließen u. möchte, wie die Jünger einst JESUS baten:
„HERR lehre uns beten..“– JESUS „Vater unser“ Bitte hier Für-betend einbringen für unsere „KIRCHE auf ihrem Leidensweg“, wie Sie schreiben,
sowie für
unsere Bischöfe /Priester /Ordensleute – alle Verantwortlichen für den rechten kathl. Glauben-
und für Uns-
u.das ganze"Volk der Erlösten" (Mess-Kanon..)
---
VATER unser im Himmel! Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Amen.(Mth.6:9-13/ Lk.11,1-2)

In diesem Vertrauen- auf JESUS Worte- dankb. verbunden...


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 Hadrianus Antonius 17. September 2019 
 

@Stefan Fleischer

Ihre Frage ist gut verständlich.
Die Antwort müssen sie jedoch selbst geben.
Hoffentlich nicht gesperrt werdend, darf ich nur kurz auf den schönen Satz des schweizerischen Reformators Zwingli hinweisen:
"Tut um Gottes Willen etwas Tapferes!".
Gott befohlen!


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 stephanus2 17. September 2019 
 

..Marx...

"Man muss dann eben glauben,fertig"- falsch. Man d a r f glauben. Es ist eine Gnade, dem Evangelium und dem, was geschrieben steht, was offenbart wurde, was von Jesus, Maria, den heiligen Frauen ,den Aposteln gelebt und verkündet wurde, auch im Alten Testament die Psalmen und Propheten: heilig ! ehrwürdig! mit dem eigenen Verstand eben nicht vollumfänglich zu erfassen ! Glaube, Hoffnung, Liebe ! Der katholische Glaube erschließt sich zuförderst im Herzen, das an Gott g l a u b t, sich Ihm öffnet, betet voll Vertrauen !Manchmal fällt es schwer, wenn es einem nicht gut geht, das ist ja normal.Dieser arme Kardinal hat m.E. den Glauben an den allmächtigen, liebenden,übernatürlichen Gott verloren und hält sich fest an einem Abgott, den menschlichen Verstand. Seine Physiognomie - sorry - spricht Bände ! Ich, ich, ich ! Nur nicht "zu Kreuze kriechen" !Ich wiederhole: glücklich die, die glauben können wie Kinder ! Ich weiß, wovon ich spreche, war sehr viele Jahre kirchen- und glaubensfern !


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 serafina 17. September 2019 
 

Marx: Vielleicht „treten wir in eine neue Epoche des Christentums ein“

Ja, vielleicht!

Die selige Visionärin und Mystikerin Anna Katharina Emmerick sprach oft von der kommenden ″falschen Kirche“ oder ″Afterkirche“

Oder vor der auch der Hl. Paulus warnte: ″Es werden Zeiten kommen, in denen man die gesunde Lehre nicht mehr erträgt und sich zum Ohrenkitzel Lehrer nach eigenen Gelüsten beschafft. Von der Wahrheit aber wird man das Ohr abwenden und sich Fabeleien zuwenden (2. Tim. 4,3)"


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 Diadochus 17. September 2019 
 

@Stefan Fleischer

Wie muss ich reagieren? So fragen Sie. Nun, bei einem Gewittersturm, so wie gerade bei der Presseaussendung, können Sie sich nur noch ins geschützte Haus hineinflüchten und die Türe schließen. Sonst erschlägt Sie der Blitz. Sonst können Sie nichts tun. In der Stille des Herzens ist Ruhe, denn da ist Jesus. Jetzt können Sie nur noch warten bis das Gewitter wieder abzieht. Dumm nur, ich höre schon das nächste Donnergrollen. Kardinal Marx hat ja so eine ausgefeilte Taktik.


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 buscar 17. September 2019 
 

@Federico R. Tut mir leid für das Missverständnis, das bezog sich auf ihren letzten Satz:
„In der EKD findet sich sicher noch ein freies, gut dotiertes Plätzchen.“


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 Zeitzeuge 17. September 2019 
 

Ist der Lehrer von Kardinal Marx evtl. ein

Ideengeber des synodalen Wegs?

Kardinal Marx promovierte 1988
bei dem Bochumer Fundamentaltheologen
Prof.Dr. Hermann-Josef Pottmeyer(1934),
der nicht gerade konservativ ist, zum
Dr. theol. mit seiner Dissertation

Ist Kirche anders?
Möglichkeiten und Grenzen einer
soziologischen Betrachtungsweise(Buch)

1996 wurde Em. Marx dann a.o. Professor
für christl. Sozialwissenschaften
in Paderborn und im selben Jahr Weihbischof v. Paderborn.

Doch zurück zur Überschrift und damit zu
em.Prof.Dr. Hermann-Josef Pottmeyer.

Dieser regte 2017 in einem Festvortrag
anl. des 150 jährigen Jubiläums der
DBK, eine neue Synode für die BRD
an(Link).

Man bekommt fast den Eindruck, als ob
hier der Lehrer seinem Schüler gegenüber
zumindest als Co-Ideengeber einen Impuls zur Realisierung des "synodalen Wegs"
gegeben hat.

Der Originaltitel der o.a. Dissertation
lautet übrigens:

Soziologische Begriffe und das Selbstverständnis der Kirche

Ob Em. Marx ein guter Soziologe
geworden wäre, ist rein spekulativ!

www.katholisch.de/artikel/14936-deutsche-bischoefe-feiern-150-jahre-bischofskonferenz


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 Stefan Fleischer 17. September 2019 

Heute unterwegs

drängte sich mir die Frage auf: Wie müsste ich reagieren, wenn unser Heiliger Vater in einer lehramtlichen Erklärung sich so äussern würde wie hier Kardinal Marx? Und da so etwas kaum denkbar ist kam dann die andere Frage: Wie muss ich reagieren, wenn weder die Glaubenskongregation noch der Heilige Vater klar und unmissverständlich zu solchen Äusserungen Stellung beziehen, was leider zu befürchten ist?


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 Chris2 17. September 2019 
 

@Cejazar

Herrlich das Interview von "Gottmund Sieglieb" (Schleich) mit Marx (Schleich), der sich während des Interviews an einem üppig gefüllten Festschmaus gütlich tut. Fast so gut wie der von Schleich neu vertonte erste Besuch von Franziskus bei Benedikt...
Zurück zur bitteren Realität: Wie lange es wohl noch dauern wird bis zum offenen Glaubensabfall, bis zur nächsten Kirchenspaltung in Deutschland? Und welche Länder werden wir - wieder einmal - mit ins Verhängnis reissen?


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 Cejazar 17. September 2019 
 

Bei Marx muss ich immer an Schleich-Fernsehen denken...


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 Israel 17. September 2019 

„MIT BRENNENDER SORGE...

...und steigendem Befremden beobachten wir seit geraumer Zeit den Leidensweg der Kirche...“


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 Federico R. 17. September 2019 
 

Bei jedem Satz, ...

... mit dem Reinhard Marx in obigem Bericht wörtlich oder indirekt zitiert wird, sträuben sich bei mir die Haare. Wenn @Klostermann daran erinnert, dass Kardinäle mit ihrem Eid versprechen, den Glauben mit Blut und Leben zu verteidigen, dann möchte ich gerne mal vom Münchener Kardinal wissen, wie weit seine Bereitschaft zum Martyrium für Jesus Christus eigentlich noch geht. Wenn man nicht mehr glaubt/glauben kann – und der Verdacht erhärtet sich mit Blick auf Herrn Marx bei immer mehr -, ist es völlig sinnlos, ja nachgerade absurd, sich überhaupt noch in Purpur zu zeigen. Wäre dann höchstens noch eine Art Volksbelustigung.

Herr Marx, machen Sie es doch einfach so wie seinerzeit in Jerusalem: legen Sie Ihr Bischofskreuz ab und den Kardinalspurpur gleich mit. Und werden Sie schnellstmöglich protestantisch. In der EKD findet sich sicher noch ein freies, gut dotiertes Plätzchen.


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 hape 17. September 2019 

Werte @Herbstlicht

Früher hatten Katholiken Schwielen an den Knien, woran sie zuverlässig zu erkennen waren. Heute haben Katholiken Schwielen am Hintern ;-)


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 Herbstlicht 17. September 2019 
 

klein sein?

Wenn Kardinal Marx meint, dass das Beten den Menschen nicht „klein machen" soll und wenn auch andere dies denken, dann weiß ich jetzt auch, warum so viele Katholiken nicht mehr knieen.
Auf Augenhöhe - so heißt das heute!


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 agora 17. September 2019 
 

Wohin soll ich mich wenden,

wenn ein Kardinal der Kirche anscheinend nicht mehr weiß, was Beten und Denken ist? Man sollte Marx beurlauben und ihm ein Bußschweigen auferlegen!


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 Gandalf 17. September 2019 

Auch ein Atheist

Das könnte auch ein Atheist so ähnlich formulieren: "Beten ist Aufklärung, nicht Verdunklung, nicht Verengung." Es solle den Menschen nicht „klein machen, sondern ihn frei machen zum eigenen Denken, dazu, die eigenen Erfahrungen zu reflektieren". Leider hat man das Gefühl, dass der Münchner Erzbischof irgendwie schon mit Gott abgeschlossen hat und für ihn Gebet nur mehr irgendwas ist, was so nebenbei mitläuft.


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 Klostermann 17. September 2019 

Veränderung?

Ich verstehe nicht, kaum hat man einen neuen Kardinal wird er versuchen etwas Neues verständlich machen zu wollen.
Wär es nicht die Aufgabe der Purpurträger das Bestehende zu bewahren? Sie legen ja auch den Eid ab, den Glauben mit ihren Leben zu verteidigen.


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 Selene 17. September 2019 
 

Was soll das werden?

Kardinal Marx will offenbar das Christentum neu erfinden.

Jeden Tag ein neuer Irrsinn in Kirche und Gesellschaft. Sein evangelischer Kollege Bedford - Strom geht ja jetzt sogar unter die Schlepper.


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 richrose 17. September 2019 
 

"Wir beten und denken, denken und beten...". So? Wirklich?

Was beten und denken Sie denn Herr Kardinal? - Brevier ja wohl schon lange nicht mehr, denn da würden Sie über solche Sätze stolpern wie: "Bewahre meine Schritte vor falschen Wegen und meine Zunge vor falschen Reden...ⁿ.
Und seit wann genau sind Sie jetzt eigentlich der liebe Gott, dass S.E. von sich im Pluralis Majestatis zu sprechen geruhen?


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 Diadochus 17. September 2019 
 

Gebet

Ich mag es kaum glauben, wie Sie als Kardinal nur so reden können. Sie reden abfällig über das Gebet. Sie reden abfällig über die Frömmigkeit. Sie reden abfällig über die Tradition. Sie reden mit einer kühlen abstrakten Distanziertheit. Haben Sie je Gebetserfahrungen gemacht? Haben Sie je die Früchte des kontemplativen Lebens verkostet? "Vater, in Deine Hände lege ich meinen Geist." (Lk. 23,46) Ich gehe lieber bei einem Diadochus von Photike, einem Johannes Cassian, einem Johannes von der Leiter, einem Makarius von Ägypten, einer Marie Lataste, etc. in die Schule, als in Ihre Schule der Aufklärung, Herr Kardinal. Das macht mein Herz weit. "Jener muss wachsen, ich aber abnehmen." (Joh. 3,30) Das ist Freiheit. Das möchte ich Ihnen entgegen setzen.


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 Tisserant 17. September 2019 

Ein Gespenst geht um in der Kirche.
Der marxistische Austauschreligion, unter der Federführung des finanziellen und auch sonstigen Schwergewichts aus München.

Die Hauptstadt der neuen multireligiösen Bewegung.
Gott ist für alle da, frei nach dem freimaurerischen Konzept.

Wir gehen lustigen Zeiten entgegen, es bleibt wie so oft in diese Kreisen gesagt wird: Spannend.


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 NicoA 17. September 2019 
 

Marx hat nichts verstanden

Gott braucht nichts. Und wir müssen auch nichts geben, wir sind frei. Wer aber liebt, der gibt gerne. Und wer wie ein Kind vor dem Wunder Seiner Schöpfung auf Gott schaut, der kann nur noch eines: Ihm die Ehre geben. Es ist ganz einfach, ganz natürlich, von Herzen gut.


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 Aegidius 17. September 2019 
 

Eine "Austauschreligion" soll beendet werden. Ist das möglicherweise eine Religion, in der man Sakramente nur "im Austausch" gegen Kirchensteuerzahlung - unabhängig allerdings vom Glauben oder der persönlichen Disposition des Empfängers erhält? Das haben diese Brüder doch gerade erst gegen den Willen bspw. von Papst em. Benedikt eingeführt - wenn sie das (verlogene) Projekt damit dann gleich wieder beenden wollen, würde ich das wohl begrüßen. Oder habe ich da die eminente Weisheit Seiner Korpulenz nicht verstanden?


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 hape 17. September 2019 

Kardinal Marx lehrt beten 2 (Ende)

Der KKK lehrt unter Nr. 2559: „Von woher sprechen wir, wenn wir beten? Von der Höhe unseres Stolzes und unseres Eigenwillens herab oder ‚aus der Tiefe‘ (Ps 130,1) eines demütigen und reuigen Herzens? Wer sich erniedrigt, wird erhöht. Die Demut ist die Grundlage des Betens, denn „wir wissen nicht, worum wir in rechter Weise beten sollen" (Röm 8,26).

Und der Hl. Augustinus lehrt: „Um die Gabe des Gebetes zu empfangen, müssen wir demütig gesinnt sein: Der Mensch ist vor Gott ein Bettler.“ –

Jeder Katholik weiß, dass beten zuerst dazu dient, Gott zu ehren und zu loben, ihn zu preisen und ihm zu danken. Das ist doch kein Fundamentalismus! Beten aber als eine pfiffige Methode zu empfehlen, um die eigenen Erfahrungen zu reflektieren, das wäre tatsächlich Verdunklung und Verengung.

Wenn man das beten aber richtig versteht, dann stellt sich die Frage, warum beim Synod. Weg weder von Gott noch vom Gebet die Rede ist? Wie soll Evangelisation ohne Gott und ohne Gebet möglich sein?


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 hape 17. September 2019 

Kardinal Marx lehrt beten 1

Beten solle den Menschen nicht klein machen, sondern ihn zum eigenen Denken befreien. Beten diene dazu, die eigenen Erfahrungen zu reflektieren, so Kardinal Marx.

Demgegenüber lehrt die Hl. Theresia vom Kinde Jesu: „Für mich ist das Gebet ein Aufschwung des Herzens, ein schlichter Blick zum Himmel, ein Ausruf der Dankbarkeit und Liebe inmitten der Prüfung und inmitten der Freude.“ Macht solches Beten den Menschen klein?

Der Hl. Johannes von Damaskus lehrt: „Das Gebet ist die Erhebung der Seele zu Gott oder eine an Gott gerichtete Bitte um die rechten Güter.“ Es dürfte mehr als fraglich sein, ob solche Einsicht über das Wachsen im Gebet auf Gott hin und über die Befreiung zum eigenen Denken durch Gott auch von aufgeklärten Theologen zu erwarten ist.

–––
Fortsetzung


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 Aschermittwoch 17. September 2019 
 

Papstberater??

"Vielleicht" kann es ja sein, dass das eintritt was da Marx von sich gibt.
"Sicher" ist aber, dass PF selber schuld ist, wenn er schlechte Entscheide fällt, falls er sich weiterhin mit so miesen Beratern umgibt. Jetzt ist echte Führungsqualität gefordert. Als Papstberater ist Marx m.E. nicht mehr tragbar.


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 nazareth 17. September 2019 
 

@hape über Gott sprechen

Danke! Ja, das denke ich auch! Aber da das Glauben annehmen wie ein Kind natürlich nicht dem hohen Anspruch der Wissenschaft, der Ratio der Aufklärung, und der Modernen Lebensführung von 2019 entspricht, denkt man wohl, 60000 junge Menschen in Medjugorje sind verdummte Schäfchen, 10000 in Augsburg Ewiggestrige ohne Zukunft, 10000 Jugendliche bei Loretto Salzburg sind einfach nicht so reflektiert wie die neue Führungselite. Das Herz blutet, DENN DAS IST EIN BISCHOF!!! Der Herr lässt Seiner nicht spotten und passt auf Seine Kirche auf, das wissen wir, aber wie viele werden irregeleitet durch falsche Propheten, wie viel Streit und Spaltung ruft das hervor, wie sehr wird Jesu Wunsch "auf dass sie alle eins seien" mit Füßen getreten? Ich wünschte jemand voll des Geistes tritt ihm gegenüber und erinnert ihn an die Größe seiner Berufung! Nicht schimpfen und protestieren um Widerstand und Trotz zu erzeugen. Es geht um zu viel. Deutschland ist schon ein gebranntes Kind seit Martin Luther!


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 buscar 17. September 2019 
 

Der Grund der Hirten Panik

Auf Vatican News wird der Freiburger EB zitiert:
Es gehe darum, einen Weg „zwischen Tradition und den Zeichen der Zeit zu gehen“. Es gehe um Wege aus der kirchlichen „Glaubwürdigkeitskrise“. Vertrauensverlust und Reformstau führten zu Protesten und Kirchenaustritten, so Burger.

Und dadurch zu weniger Einnahmen – hat er vergessen zu erwähnen!


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 jadwiga 17. September 2019 

Die neue Epoche?

Wer von den neuen Epoche des Christentums spricht, der muss eines bedenken:Jesus Christus ist derselbe – gestern, heute und morgen. Und das alles hat nichts mit Fundamentalismus zu tun, sondern mit der Wahrheit, an der man unbedingt halten sollte. Das einzige, was heute uns als "Neuheit" erscheinen mag, sind die Folterwerkzeuge, die man benutz um die Christen einzuschüchtern. Sie werden nicht mehr den Löwen zum Fraß vorgeworfen, sondern mit der Lüge in den Medien bombardiert.
Jadwipkarpaten2


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 Montfort 17. September 2019 

@nemrod - Unsinn!

"Dann ist das nicht mehr meine Kirche Herr "Kardinal"!"

Wozu wollen Sie denn da die Gläubigen anregen?

Besser sollten Sie sagen: "Dann ist das nicht mehr Ihre Kirche, Herr 'Kardinal'!"

Warum auch sollten sich gläubige Katholiken durch so einen "Pseudo-Hirten" ihre Beziehung zu Christus, dessen Leib die Kirche IST, vermiesen lassen?!!!


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 Mr. Incredible 17. September 2019 
 

Nein, wir treten in keine neue Epoche ein.

zumindest nicht, was die LEhre und die Schwierigkeiten, diedse anzunehmen, angeht.
Manichäismus und autonome Moral sind schon seit Thomas v. Aquin bekämpft worden. Die sogenannten "progressiven" sind extrem rückwärtsgewandte, nicht mehr im katholischen Glauben stehende Personen.
Wie @wedlerg so treffend bemerkte, tragen sämtliche dieser Versuche das Scheitern und den Unsinn schon in sich.

Neu ist nicht einmal, das sogar das Umfeld des Papstes nicht vor diesem Unsinn gefeit ist, sondern dies sogar unterstützt.
(Wer das Interview mit Mons. Sequeri zu den "Geburtswehen" des "neuen" JPII-Institutes (Frechheit) gehört/gelesen hat, weiss, wie weit die Perversion schon in die Kirche eingedrungen ist.) Solches hat es zu manchen Zeiten alles schon gegeben.
Schade ist nur, dass Kard. Marx et al in der Kirchengeschichte bei den "Bösen" (Vorsicht: kann Spuren von Humor enthalten) landen werden :-)
Eben bei denjenigen, die dem Feind und der falschen Lehre auf den Leim gegangen sind.


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 padre14.9. 17. September 2019 

Heute stehen wir, wie immer, zwischen dem Hl. Petrus und Judas

zweifeln wir obwohl wir formal noch r.k. sind, dann sind wir bald Verräter. Oder bleiben wir treu so wie Petrus. Wiederstehen wir der Versuchung GOTT zu vermenschlichen. Was immer bei Judas landet.
Aber wir müssen echt sein, keine Folklore. Das ist auch Judas.


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 hape 17. September 2019 

Was heißt fundamental?

Nach Kardinal Marx bedeutet fundamental: "Wir brauchen keine Lehre von Gott, kein Denken, keine Aufklärung. Man muss dann eben glauben, fertig." – Jetzt muss ich aber mal kurz nachhaken:

1. mangelt es dem Gläubigen etwa an kritischer Distanz zum Lehramt oder gar an Vernunft?

2. wird der Gläubige von der Kirche zu irgend etwas gezwungen?

3. muss der Gläubige unreflektiert nachkauen, was ihm vorgesetzt wird?

Im Großen und Ganzen dürfte es doch eher umgekehrt sein. „Der Zeitgeist weht heute dem Gläubigen so sehr ins Gesicht, dass es viel bequemer ist, unreflektiert dessen Parolen zu übernehmen, als sich zur kirchlichen Lehre zu bekennen. Es gehört mehr Verstand dazu, sie zu verstehen und zu vertreten, als sie zu leugnen und zu verspotten. … Nichts ist leichter und erfordert weniger Charakter, als sich in offenem Gegensatz zum Lehramt zu befinden und laut zu sagen: Nein!” (P. E. Recktenwald; Die Tagespost; 29.10.18)


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 nemrod 17. September 2019 
 

Dann ist das nicht mehr meine Kirche Herr "Kardinal" !


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 Labrador 17. September 2019 
 

Lieber wedlerg - selbst auf ganz menschlicher Ebene ist Marx Stumpfsinn

"wir brauchen Berater und Wissenschaft ..."


Berater sind heute modern, siehe UvdL.

Die können helfen wenn man nichts weiß und sich die richtigen Berater aussucht. Man sollte den Erfolg der Ratschläge überprüfen. Daran scheitern die Meisten.


Wissenschaft könnte auch helfen. Manfred Lütz hat ich denke in "Der blockierte Riese" geklagt, dass die kirchliche Psychologie 20 Jahre hinter dem Stand der Wissenschaft ist.

Während innerhalb der Kirche die Alt und Jung-68 werken, scheint an den Universitäten die Stimmung langsam zu kippen. Tröpfchenweise wagen sich anerkannte Wissenschaftler aus dem Graben. Diese Atheisten oder Agnostiker sind das absolute Gegenteil von "Pfaffenfressern"

Also
- Entweder hat Card. Marx die Probleme zB der Soziologie (replication crisis) und wie sich der Wind anfängt zu drehen nicht mitbekommen

- oder er hält es mit "Ein Königreich für eine Kleiderbürste" und greift beherzt in den Igel, dh alles gereicht ihm zum Argument

So oder so, eine traurige Figur!


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 bernhard_k 17. September 2019 
 

Kard. Marx

„Fundamental heißt: Wir brauchen keine Lehre von Gott, kein Denken, keine Aufklärung. Man muss dann eben glauben, fertig."

Richtig muss es heissen:

„Fundamental heißt: Wir brauchen Lehre von Gott, Denken, Aufklärung ... fertig."


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 wedlerg 17. September 2019 
 

@petrafel: so ist es

Offenbar ist Marx nur von Leuten umgeben, die ihm solchen Unsinn aufschwatzen. Die Theologin in der Leitung des Bistums scheint abzufärben.


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 Methodius 17. September 2019 

....den Griechen eine Torheit.

„Der gekreuzigte Christus: Den Juden ein Ärgernis, den Griechen eine Torheit...“[1 Kor 123]

Kardinal Marx überbetont die Theologie und wirkt dadurch fern von den Menschen, in der Volkskirche. Viele im deutschen Episkopat wirken eher wie Philosophen als wie beherzte Hirten, die ihre Schafe gerne und in Liebe behüten und leiten.


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 Rita1937 17. September 2019 
 

Wenn man unsere christliche Religion tiefer betrachtet, dann erkennen wir, dass Gott mit seinem Erlösungswerk durch den Tod und die Auferstehung Jesu Christi für uns alles getan. Wir sollen nur dieses Geschenk annehmen. Christus ist für uns alle gestorben und wie hl. Paulus hinzugefügt hat: als wir noch Sünder waren. Also unverdiente Gnade Gottes haben wir empfangen. Unser Amt ist Lob und Dank. Wir müssen unserem Gott für seine Gnade keine Opfer der Stiere und Böcke darbringen. Also in diesem Sinne hat Hr. Marx schon recht. Was mir aber stinkt ist, wenn er es so versteht, warum setzt es sich nicht zuerst für die ein, die wegen Kirchensteuer aus der Gemeinschaft der Glaubenden ausgetreten sind. Heute die Kirchensteuer zu verweigern zu zahlen, muss man ein Verständnis haben, gerade in München. Und uns zu vertrösten an eine "new age" Kirche, die ganz anders denkt und strukturiert ist, ist irreführend. Da wir die Struktur in der hl. Schrift bereits haben. Alles ist dubiös, vernebelt ect.


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 girsberg74 17. September 2019 
 

Gefahren sehen!

@nazareth „Unglaublich ...!“

Nja, da Sie schon Freimaurer erwähnen, denke ich an Frankreich, dabei an das nächstliegende Elsaß. - Kann nichts für solche Einfälle.

Es soll im Elsaß aber sehr gute Weine geben, wie mich ein Kenner der Szene wissen ließ.


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 petrafel 17. September 2019 
 

@wedlerg

Danke für die Anmerkung. Da habe ich den Begriff "Austauschreligion" falsch verstanden. Er meinte wohl tatsächlich ein "Ich-gebe-etwas-und-bekomme-etwas-dafür." - nach dem Motto: "Eine Hand wäscht die andere."?????
Sollte es so gemeint gewesen sein, unterschätzt er die Gottesbeziehung der meisten Gläubigen ganz gewaltig.

Wo Glaube aber tatsächlich als Handel mit Gott verstanden wird, hat die Katechese gründlich versagt. Dort wäre dringend Handlungsbedarf. Aber ist das Thema bei Synodalen Weg?


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 bernhard_k 17. September 2019 
 

Da fehlen Argumente, Übersicht sowie logische Gedankenführung ...

Kard. Marx weiß wahrscheinlich selbst nicht, was er genau möchte. Er kann sich nicht verständlich ausdrücken. Der KKK wäre für ihn sicher hilfreich ...

Und zum Thema Glaube und Vernunft möchte er bitte den hl. Papst JP2 sowie em. Papst Benedikt XVI lesen ...

Beten wir für ihn ...


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 wedlerg 17. September 2019 
 

@Stephaninus: na ja

das Zitat kann jeder bringen. Auch andere haben immer beahuptet, das Christentum "retten zu wollen" und z.B. Lk 18,8 zitiert:

"Wird jedoch der Menschensohn, wenn er kommt, auf der Erde (noch) Glauben vorfinden?" (Lk 18,8)

Darunter waren Heidegger, Rahner, Küng, Lehmann. Alle haben mit solche ienm zitat nur zweierlei offenbart: Sie haben offenbar Probleme mit dem Glauben und bieten vermeintliche Alternativen. Bei Heidegger war der Aufbruch in die Führerreligion eine solche. Rahner hat den Pantheismus und Heideggers Philosophie weitergedacht. Am Ende hat er den Unsinn nicht mehr selber glauben können und starb ohne Glauben. Küng erschuf das Weltethos, eine bedeutungslöse säkulare Ideologie.

Ich warne vor den Leuten, die sich als Lösung der von ihnen erschaffenen, getragenen und/oder geförderten Probleme anpreisen.

Das Experiment der mensch-geschafften Alternativen in der Kirche, seit seit 100 Jahren krachend gescheitert. Jetzt kommt Christus dran!


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 Klimakos 17. September 2019 

Nicht weit entfernt ist er von seinem Namenspatron Karl Marx. Geboren um Ketzer zu werden. Abscheulich und traurig.


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 gluteus maximus 17. September 2019 
 

Marx...

...was raucht der fürn Zeugs?!?

OMG. Herr, lass HIRN vom Himmel herabfallen. Aber bitte schnell. Und in großen Mengen. Da triffst echt keinen falschen.

...und dann beten wir weiter *Heiligenschein-aufgesetzt*


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 SpatzInDerHand 17. September 2019 

Seien Sie mir nicht böse, Herr Kardinal, aber ich bleibe beim "alten Wein".

Der schmeckt mir nämlich hervorragend und ich habe davon noch viele Kisten voll im Keller ;)


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 Ad Verbum Tuum 17. September 2019 

Denken & Beten &

mit dem Herzen sich Gott hingeben. Glauben muss mit Vernunft vereinbar sein - keine Frage, ohne das Herz jedoch ist er nie Beziehung zu Gott.
Lernt man wahrscheinlich nicht an den theologischen Fakultäten.
„Religion, auch das Christentum, wird neu benutzt für politische und kulturelle Identität, die man sonst nicht gewährleisten kann."-das wiederum kann man so und so lesen. Ich sehe es in der ganzen gesinnungsethischen, moralisierenden Politik, dem humanitaristischen Gutmenschentum. Und eben darauf darf sich Christsein nicht reduzieren. Es ist das außerweltliche Heil das zu verkünden wir verpflichtet sind - und nicht die protestantische Gnadengerechtigkeit, die sich im "Wenn ich denke, ich tue schon das Rechte, dann ist es gut" erschöpft.


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 Ninive kehr um 17. September 2019 
 

Freimaurer

Humanismus...
Kein Christus, nicht mal erwähnt.


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 Herbstlicht 17. September 2019 
 

was ist am Geben falsch?

Kardinal Marx:
"Da ist jemand, dem muss ich etwas geben".
Das scheint er negativ zu sehen.

Etwas geben! Ist das so unzumutbar?
Es ist im Gegenteil doch so: Wenn ich an Gott glaube, dann ist es mir ein Bedürfnis, das Wenige, das ich habe, Ihm zu geben und dies gerne und überzeugt:
Vertrauen, Hingabe, Dank, Freude, meine Traurigkeiten, meine Gebete für andere, die Bitten für mich selbst ...

Gott etwas dürfen ist nicht negativ, sondern macht Freude und gibt Zuversicht.


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 Quirinusdecem 17. September 2019 
 

keine Sinnstiftung

...das ist eindeutig die Hinführung zur Saekular Religion. Der Mensch auf dem Weg zu Gott. Er denkt, also ist er, und das schon immer. Er betet zu sich, reflektiert sich selbst und spricht deswegen nicht mehr oberflächlich von Gott, weil er überhaupt nicht mehr von Gott spricht, zumindest nicht als Person, vielleicht noch als Missing Link in der Wissenschaft. Gesellschaftliche Normen werden zu religiösen Regeln, heute schon, wie Umwelt, Gesundheit, Migration.
Leider alles nicht zielführend, nicht Sterbebetttauglich, Depressionen und Suizid fördernd, weil nicht sinnstiftend.
Die Erfüllung im Diesseits ist das neue Paradies, die Verwirklichung des Jenseits -und dann ewiges Schlafen und vergessen werden


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 myschkin 17. September 2019 
 

Das möchte ich

klarer dargestellt haben, was eine Austauschreligion sein soll. Wenn der Herr Kardinal der Ansicht sein sollte, dass die Gläubigen ein utilitaristisches Verhältnis zum Herrgott hätten, täuscht er sich über die Frömmigkeit vieler hinweg. Es handelt sich doch nicht um ein primitives Do-ut-des. Hier unterschätzt er m. E. viele fromme Menschen. Papst Benedikts Streben nach Entweltlichung scheint mir hingegen eine hilfreichere Beschreibung zu sein, für den Pilgerweg, auf dem die Kirche mitsamt den Gläubigen fortschreiten sollte.


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 nicodemus 17. September 2019 
 

Ich unterscheide in aller Demut,

zwischen Ihnen,dem Menschen Marx und Ihrem Amt als Bischof der katholischen Kirche! Mit allem Respekt!
Als was und als wer sprechen Sie, Hr.Primas?
Dieser ganze Luther hatte selbst auch die splienige Idee, dass nach seiner Revolte alles besser würde.
Woher nehmen Sie die Gewißheit, dass der Heilige Geist mit Ihnen ist?
Es heißt doch: "Prüfet alle und behaltet das Gute"! Nach Prüfung sieht es nicht aus!
Mir hat einmal meine Mutter gesagt:
"Faß dich an den Kopf, und frage dich,ob
du noch da bist!"
Daher, ich folge Ihrem "Konstrukt"-Weg nicht! Sie und Ihre Gefolgsleute haben kein Recht rumzuluthern!
Wie kommen Sie eigentlich darauf, dass nach diesem "Synodalen-Dingsbums" alles besser würde?


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 Guenter Foit 17. September 2019 
 

Aus der Predigt: „Da setzen wir etwas anderes dagegen. .. Wir beten und denken, denken und beten, ein denkendes Gebet und ein betendes Denken. Beten ist Aufklärung, nicht Verdunklung, nicht Verengung.“ Es solle den Menschen nicht „klein machen, sondern ihn frei machen zum eigenen Denken, dazu, die eigenen Erfahrungen zu reflektieren“.

Wie kann ein abstrakt (juristisch) denkender 'Apostel' egoistisch das Feuer des Heiligen Geistes entzünden helfen: Beten und denken ? Beten ist Aufklärung, - es solle frei machen zum eigenen Denken ?


Wir Schafe sehnen uns nach Hirten, die uns ermutigen, Stück für Stück mehr unser Inneres dem Herrn zu schenken, auf dass ER durch uns hier erlösend wirken kann, - ein jeder also stellvertretend alles widerfahrene Leid mehr und mehr büßend/sühnend im Geiste des Herrn trägt und so SEIN Licht vergebend sich hier verbreiten kann, - hieße (?) im neuen Sprech über Gott: "Da ist jemand, dem muss ich etwas geben"


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 Stephaninus 17. September 2019 
 

Was Kardinal Marx sagt

ist sehr bedenkenswert. Das sage ich als einer, der sonst eher kritisch zu ihm steht. Halik ist übrigens sehr lesenswert!


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 j?ngerin 17. September 2019 
 

Da ist jemand, dem muß ich etwas geben.

Gerade das heidnische "do ut des" hat Jesus selbst abgeschafft. Aber ich schulde Gott dennoch etwas: Dank für mein Leben und meine Erlösung; deshalb will (soll) ich mich bemühen, seinen Willen zu erkennen und zu erfüllen. Dabei hilft mir die heilige katholische Kirche und ihre jahrtausendealte Tradition. Auf diesen Glaubensschatz will Herr Kardinal Marx verzichten. Herr Kardinal, verzichten Sie doch lieber auf die Kirchensteuern!


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 wedlerg 17. September 2019 
 

@petrafel: ich glaube er meint das anders

"Austauschreligion" betrachtet er als etwas, wo man Gott etwas geben muss und etwas dafür bekommt. Der Fortschritt scheint mir zu sein, dass man nichts mehr gibt und dafür denkt.

Gleichzeitig wendet er sich gegen die Leute, die Traditionen hochhalten, weil die angeblich weder denken noch glauben (selten so eine dreiste Unterstellung gelesen).

Kurz und gut: Marx denkt, um ihn herum dumpfe AfDler: er verteidigt das Gute, Edle und Anspruchsvolle. Das ist seine panikartige Wahrnehmung.

Das Elend der Leute, erzeugt durch eitle und ungläubige Theologen (angebliche Denker, ehemals Existenzialisten bis zu den Nazis, Kommunisten bis in die 80er, heute in der Regel ein geschlossener Zirkel von Netzwerkern und Genderisten) ist ihm ebenso egal wie die Frage, an wen er eigentlich glaubt.

Was Marx v.a. pervertiert ist das Gebet: "Beten ist Aufklärung, nicht Verengung" ist so dämlich, wie arrogant: Beten ist in Beziehung treten mit Gott, ist hören, ist Demut, Preisen und Hingabe.


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 St. Hildegard 17. September 2019 
 

Nachtrag, etwas persönliches

Der geschätzte @Zeitzeuge, der immer wieder wertvolle Literaturtipps gibt, hat vor kurzem das Buch von Franz Kronbeck "Martin Luthers Kampf mit Gott" vorgeschlagen. Ich habe es gelesen, und ich kann nur sagen: Der ursprünglich katholische Glaube, das Bild eines Schöpfergottes, der Gutes will und Gutes schafft (dh. das Gute ist das eigentliche Seinsprinzip, das Böse die Abweichung) - das ist doch im Grunde das befreiende Gottesbild! All die "lutherischen Anleihen" - der "dunkle" Gott, dessen Willen niemand versteht etc. - schaffen nur Verwirrung, das verdunkelt m.E. den Glauben.
Es geistern Bücher herum, etwa mit dem Titel: "Der Teufel ist die dunkle Seite Gottes" (eines Schweizer Theologen namens Thyssen), und darin geht es um die "Integration des Bösen" (wobei ich das Buch nicht gelesen habe). Das soll wohl ein "zeitgemäßer" Glaube sein.
Wenn aber alles sein darf, wenn die Menschen nicht mehr wissen, was sie von Gott zu halten haben, dann muss man sich nicht wundern ...


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 Winrod 17. September 2019 
 

Wissenschaft?

Die Theologie will "Wissenschaft" sein. Das erinnert mich an die Aussage eines Theologieprofessors, der öffentlich beklagte, die Theologiestudenten kämen zum Studium, damit ihr Glaube gestärkt werde. Wenn die Theologie diesen Wunsch erfülle, dann könne sie keine "Wissenschaft" mehr sein.
D. h. im Klartext: Wir müssen den Glauben unter Zweifel setzen, wenn wir wissenschaftlich sein wollen.


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 wedlerg 17. September 2019 
 

In welcher Welt lebt er eigentlich?

Ich habe noch nie in einer "Austauschreligion" gelebt. Mir ist der Utilitarismus des Herrn Marx völlig fremd.

Die Kirche in D ist von Alt- und Post-68ern, von Existenzialisten und Liberalisten seit 100 Jahren unterminiert worden. All diese Leute haben jeden modernen (und heute wieder altmodischen) Unfug mitgemacht, haben uns erklärt, dass alles überholt sei und mal der Führer (Heidegger) oder der Sozialismus (Bultmann) unser Heil seien. Jetzt also wieder der alte Götze "Aufklärung", der mit dem Pantheismus einhergeht.

Das Christentum ist eine Offenbarungsreligion, die man sich nicht machen kann. Man kann an der Kirche Christi teilhaben oder auch nicht.

Vom Gottessohn natürlich kein Wort. Ein Polit-Spielball wie Marx ist scheinbar unfähig, überhaupt in christlichen Dimensionen zu denken.

Marx schlägt panikartig um sich, weil ihm vieles in der Gesellschaft nicht passt - aber die Leute werden immer weiter weg von seinem Klientelismus kommen: linke Politik ist unpopulär.


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 wedlerg 17. September 2019 
 

Was er denkt, zu wem er betet und was er glaubt sagt er nicht

Ich habe den Eindruck, hier werden Leerformeln verwendet.

Marx erschafft sich einen fiktiven Gegner: mir scheint er meint, dass Tradition leer sei und er als großer Aufklärer den "rechtsextremen Fundamentalisten" etwas entgegensetzen will. Dummerweise sagt er nicht was - kein Wunder. Er hat selber keine Ahnung, was er sagen soll.

Und nein, herr Marx,

die Lehre von Gott wäre schon wichtig. Aber die Lehre des Lehramts ist ja gerade nicht ihre. Und Vernunft und Denken wäre auch wichtig. Aber auch das ist nicht ihr Bier. Sie meinen: Macht und säkulare Theologen würden uns weiterhelfen.

Geradezu grotesk ist dann die Aussage: wir brauchen Berater und Wissenschaft. Die Kirche braucht Heilige und Vorbilder - keine externen Ungläubigen.

Was sie gegen die Gläubigen setzen, das wissen wir seit geraumer Zeit: Geschwurbel, Inkompetenz, das goldene kalb "Aufklärung" und Machtpolitik. Es sind schon weit klügere Köpfe als Sie in dieser Linie gescheitert.

Es wäre Zeit abzudanken!


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 petrafel 17. September 2019 
 

Richtige Analyse-falsche Schlussfolgerung

In seiner Analyse trifft der Kardinal den Nagel ja überraschend gut auf den Kopf.
Und wenn er "wir" sagte, als er von den Problemverursachern redete, möchte ich ihm zu Gute halten, dass er sich selbst mit einschloss.
Aber warum zieht er ein ums andere Mal so völlig abwegige Schlussfolgerungen?
Er ist ein intelligenter und gebildeter Mensch. Was um alles in der Welt treibt ihn an, etwas wie den Synodalen Weg ins Leben zu rufen, grundlegende Fixpunkte des Katholizismus in Frage zu stellen und eine Kirchenspaltung zu riskieren? Er kennt doch die Weltkirche ganz gut. Er muss doch sehen, dass SEINE Vorstellung einer "neuen Epoche des Christentums" eine Einbahnstraße in den Abgrund ist.
Ja, für ganz viele Menschen ist "katholisch" tatsächlich austauschbar. Ja, es wird oberflächlich von Gott gesprochen.
Ja, Religion wird für politische und kulturelle Identität missbraucht.
Warum tut der Kardinal dann nichts dagegen, sondern macht alles, vor allem genau diese Dinge, noch viel schlimmer?


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 MSkeptic 17. September 2019 

Leeres Geschwurbel

Dieser Kirchenfürst hat seinen Glauben an der Garderobe abgegeben und denkt jetzt betend (?) darüber nach, wie man modernen Unglauben in christlichem Gewand mit schönen Worten verbrämt ausdrücken kann. Viel deutlicher sprechen seine Aktionen: Mit Vollgas den Bruch mit der Weltkirche herbeiführen, um endlich eine neue deutsche Nationalkirche zu haben, die man flexibel steuern kann. Wohin? Das darf sich jeder selbst überlegen. Aber ein Tipp: "Runter kommen sie immer..."


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 Mr. Incredible 17. September 2019 
 

Dies erscheint mir wie nahezu inhaltslose Worthülsen in Reihe geschaltet.

Gepaart mit ein paar Polemiken gegen die "Fundamentalisten" in Form von Plattitüden.

Warme/heisse Luft ist zu vielem gut. Räume trocknen und Möbel entlacken zum Beispiel.
Für innere Problematiken ist sie eher nutzlos.

Die neuen geistlichen Bewegungen in der RK-Kirche - beispielsweise - haben die Reise zum Kern schon lange angetreten. Auch viele andere der stillen Mehrheit.

ZdK und Konsorten glauben immer noch verbissen an Strukturprobleme (wie weiland der Kommunismus), bloß nicht daran, dass der Mensch selbst Ziel und Ursache ist.

Ich habe mir gestern eineml die Mitgliederliste des ZdK angesehen. Da sind ja ganz schön viele Bischöfe dabei. Ist das ZdK das Sprechorgan der Bischöfe, die sich nicht trauen offen progressiv-situationsethisch zu sprechen?


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 leibniz 17. September 2019 
 

Fouche' II.

Und noch eins drauf:
Der Glaube braucht jetzt plötzlich wieder die Wissenschaft. Wie bitte? Und warum haben die Deutschen Bischöfe dann bei der Talfahrt der Universitätstheologie Jahrzehnte lang zugesehen? Warum schauten sie zu wie wichtige Forschungsinstitute vernichtet wurden?
Dieser Mann ist-tut mir leid- ein bloßer Taktiker der Macht. Er erinnert mich immer stärker an Joseph Fouche', einen Mann,der es mit Taktik,Intrigen und schlimmeren Maßnahmen "schaffte",sich in der französischen Revolution, unter dem Direktorium,unter Napoleon und Ludwig XVIII.!! an der Spitze des Staates zu halten!


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 winthir 17. September 2019 

ich mache weiter, zum Thema "Dreifaltigkeit"

nun, als Theologiestudent habe ich mir genau dieses Thema herausgesucht für meine "Probepredigt" im Rahmen des homiletischen Proseminars (damals war, mit römischer Erlaubnis, die sog. "Laienpredigt" in der Hl. Messe in Deutschland noch ausdrücklich gestattet).

und noch zur "Menschwerdung".

Gott ist Mensch geworden - Mensch, was willst Du mehr?

damke, Gott.


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 lesa 17. September 2019 

Wie klärt sich das Geheimnis des Menschen auf?

"Seid nur einen Tag lang unmodern, und ihr werdet sehen, wieviel Ewigkeit in euch steckt." (R.M. Rilke)
Das Christentum hat die wahre "Aufklärung" gebracht.
Betonhäuser ohne Fenster. Papst Benedikt im Bundestag: Fenster auf, die Fenster aufreißen, das Licht Christi herein lassen.
Aufklärung: "Nur im Geheimnis des fleischgewordenen Wortes klärt sich das Geheimnis des Menschen wahrhaft auf." (Benedikt XVI.)


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 Katholikheute 17. September 2019 
 

Nomen

est omen....


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 Montfort 17. September 2019 

"Austauschreligion"?

"„Es geht nicht nur darum, das und jenes zu verändern. Es geht darum, neu voranzugehen und die alte Austauschreligion zu beenden, die in unseren Köpfen und Herzen stark geblieben ist: Da ist jemand, dem muss ich etwas geben", sagte der Erzbischof von München und Freising..."

Ah ja, der Herr Marx ist also angeblich ein Gegner dessen, etwas von Gott zu empfangen und Gott etwas zu geben!

Nur sein überhöhtes Salär streift er gerne ein, dafür gibt er immer wieder entbehrliche, freimaurisch-gefärbte Wortspenden ab.

Dieser sogenannte "Kardinal" scheint völlig in den Deismus der Freimaurer abgeglitten zu sein. Dann wird er aber wohl von Gott nicht mehr viel empfangen - ja, Gnade ihm Gott, spätestens beim Letzten Gericht -, und sollte auch nicht ein Salär entgegennehmen für eine Aufgabe, die er längst nicht mehr erfüllt, sondern vielfach verraten hat. :-(


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 leibniz 17. September 2019 
 

Fouche' I.a

@ alle
mir fehlen die Worte ob einer derartigen Infamie und Heuchelei!
Kard. Marx benutzt die Theologie eines Benedikt,der von seinesgleichen 40 Jahre bekämpft wurde. Wer hat denn die ganze Zeit gefordert,dass Glaube und Denken sich gegenseitig bedingen müssen und hörten die Bischöfe in Deutschland auf Benedikt XVI.? Gleichzeitig greift Kardinal Marx Politiker an, die einen Zusammengang zwischen dem Christentum und der kulturellen Entwicklung in Europa sehen (Kreuz als Symbol für Menschenrechte usw.) und bezeichnet diese als Fundamentalisten.
Damit greift er jedoch nicht nur Politiker der AFD und der CSU an,sondern auch denjenigen,dessen theologischen Grundsatz er zuvor für sich reklamierte (s. Regensburger Rede,s. Rede vor dem deutschen Bundestag).
Und immer noch nicht genug: Er behauptet,dieser "denkender Glaube" und das "glaubende Denken" sei eine neue Art von Gott zu sprechen,die er und die DBK der zurückgebliebenen übrigen katholischen Welt beibringen müsse.


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 nazareth 17. September 2019 
 

Genaueres wäre natürlich hilfreich..

Es wird Sicherheit gesucht,indem man sich auf religiöse Tradition beruft... Das kann bedeuten,Fahnenabordnungen und Trachten bei Prozessionen oder Kirchliche Überlieferung..Da kann man diskutieren.Wenn man hingegen die Themen des Synodalen Weges hinzuzieht,Macht, Frauenordination,Zölibat usw. dann schwant einem,dass Missstände einfach als Sündenbock herhalten sollen,Wesen und Kern der katholischen Kirche auszuhöhlen.Diese Themen lassen mich erschaudern,wenn ich an Sendung im Sinne des Evangelius denke.Jesus lässt keine Fragen offen.Wer der erste sein will, soll der letzte sein.Bei euch soll es nicht so sein wie bei den Mächtigen in der Welt.Ich bin gekommen um zu dienen.Die Wahrheit wird euch frei machen,wie die Zöllner,Dirnen, Besessenen und alle Sünder.Wer nicht alles um meinetwillen geringachtet kann nicht mein Diener sein.In der Welt,aber nicht von dieser Welt.Wird hier Martyrium für den Glauben ad absurdum geführt?Stülpen wir doch nichts über.Die gesunde Lehre wird nicht ertragen


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 winthir 17. September 2019 

und weiter im Text.

Vorab ein Zitat meiner Frau, die es oft mit kurzen Sätzen auf den Punkt bringt (danke Dir)

"xy, Du bist dann damals dann doch kein Priester geworden. aber predigen tust immer noch gern."

recht hat sie.


und dsnn geht's weiter. (Dreifaltigkeit, usw.)

--
dann doch noch was persönliches.

dass Ihr Alle, obwohl ich echt manchmal etwas anderer Meinung bin, mich aushaltet - dafür herzlichen Dank.

mein besonderer Dank gilt (und das meine ich ernst) kath.net. ohne Euch könnt ich hier nicht schreiben.

Vergelt's Euch Gott.


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  17. September 2019 
 

Ihre Kirche brauche ich langsam nicht mehr,

Herr Marx. Bei diesem unseeligen Kirchenpersonal hilft langsam nur noch die Zahlungen einzustellen, dieser Kirche zu entsagen und sich ganz katholisch auf Jesus zu besinnen.
Lassen wir die deutsche weltliche Spreu davonfliegen und halten in Treue fest an Jesus Christus dem Korn des Lebens.


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 St. Hildegard 17. September 2019 
 

Oje, das kann ja alles heißen ...

Wie schon gesagt wurde: Hier, in diesen gewohnt schwammigen Äußerungen, kann sich jeder - mit seiner persönlichen Weltanschauung - wiederfinden. Denn es zählt ja offenbar nur noch das eigene Denken, die eigene Empfindung.
Soweit mir bekannt ist, verschließt sich die Kirche aber keineswegs dem Denken und der Wissenschaft - sehr wohl wehrt sie sich aber gegen manche moderne Ideologie, die oft wissenschaftlich verbrämt daherkommt, und das ist ein gewaltiger Unterschied!

Was ich mich übrigens schon seit längerem frage: Die freien Gemeinden und Missionswerke verkünden ein klares Bild eines allmächtigen Gottes, dessen Ordnungen wir einzuhalten haben. Zu Themen wie Ehe, Familie, Homosexualität etc. haben diese Denominationen eine ganz klare Ansicht (die meisten jedenfalls). Trotzdem (oder gerade deswegen?) bemerkt man gerade bei diesen Gruppierungen einen starken Zulauf, auch unter jüngeren Leuten, und das liegt sicher nicht (nur) an den rockigen Lobpreisliedern und der lockeren Ansprache!


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 ottokar 17. September 2019 
 

Der typische 68er gibt sich zu erkennen

Bereits Papst Benedikt hat darauf aufmerksam gemacht, dass das Zurechtbiegen von Grundsätzen zugunsten eigener Vorstellungen im Sittlichen wie im Geistigen die Grundphilosophie der 68iger Bewegung ist. Dabei geht Wahrheit und jeglicher Gehorsam verloren. Erst denken, dann beten oder beten und dann denken ist an sich nichts Neues und ist wohl Voraussetztung für jedes echte Gebet. Marx möchte aber damit sagen, dass ich erste bete, wenn es mein Nachdenken erlaubt, um anschliessend nach dem Gebet darüber nachzusenken,ob es sinnvoll war ,dass ich gebetet habe.Einmal ist das, was er in der Bogenhausener Silvesterkirche in seiner Predigt sagte, für den Durchschnittskatholiken unverständlich und weit abgehoben, ferner erlaubt sich der Kardinal die Unverschämtheit Gebet und Glauben neu zu erfinden. Sein Ausspruch "Wir sind keine Filiale Roms" macht allzudeutlich, dass er ohnehin eine neue Kirche (mit Bedfors Strom) plant. Verlust jeglichen Gehorsams gegenüber unserer Kirche, wie bei Luther.


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 hape 17. September 2019 

Über Gott sprechen.

Lieber Herr Kardinal Marx, Ihr Vorangehen wäre für uns tatsächlich hilfreich. Allerdings nur dann, wenn wir in Ziel und Weg übereinstimmen würden. Beides kennen wir durch unsere Taufe. Da Sie selbst aber erst aufgeklärte Wissenschafter darüber befragen müssen, wieso sollten wir ausgerechnet Ihnen folgen? Es wäre doch einfacher, dem Original zu folgen, als der Kopie. Noch einfacher wäre freilich, gleich bei dem zu bleiben, wofür wir uns in der Taufe entschieden haben.

Lieber Herr Kardinal, Sie wirken in Ihrer Sorge um die Kirche etwas ratlos. Wenn Sie wissen wollen, wie die noch praktizierenden Katholiken heute über Gott sprechen, dann besuchen Sie mal das Gebetshaus in Augsburg, fahren Sie mal Medjugorje oder erleben Sie mal eine Wallfahrt nach Chartres. Dort werden Sie spüren, dass wir nicht nur über, sondern auch mit Gott sprechen. Wir führen das Wort „Gott“ eben nicht oberflächlich im Mund. Genau hier tritt die Kirche tatsächlich gerade in eine neue Epoche des Christentums.


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 edith7 17. September 2019 
 

Übergeschnappt

Kardinal Marx ist völlig übergeschnappt und macht auf erschreckende Weise deutlich, zu welcher Rolle ER sich "berufen" sieht: als Wegbereiter eines neuen Christentums in Europa, das auf die Geistesblitze des Münchener Erzbischofs nur gewartet hat.
Schluss mit der "alten Austauschreligion"!
Da ist jemand (Gott), dem ich etwas geben muss?
Wie rückständig und antiquiert!
Wir dürfen uns vor und von Gott nicht kleinmachen (lassen), sondern müssen uns von ihm emanzipieren, eigenständig denken und "reflektieren".
Das nennt sich dann „betende Aufklärung“!
Mit seinem an Kant angelehnten Konstrukt macht Marx auf das Grundübel der heutigen Glaubens- und Kirchenkrise aufmerksam: das mangelnde Bewusstsein des unendlichen Abstands zwischen Mensch und Gott, das fehlende Sichverdanktwissen des Menschen vor der Majestät Gottes.
Ohne Demut und Zerknirschung des Herzens kommen wir nicht zu Gott.


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 winthir 17. September 2019 

meine volle Zustimmung, naiverkatholik.

Es geht (meine Meinung) nicht darum, Glaubenswahrheiten abzuschaffen, zu verändern oder zu verwässern.

Es geht um "aggiornamento" (Papst Johannes XXIII), was überhaupt nicht heißt, dass wir uns dem Zeitgeist anpassen oder der "Welt" japsend hinterherhecheln, nach dem Motto "wir auch!", nein.

Es geht um das "heutig-werden" (eine bessere Übersetzung fällt mir nicht ein.

konkret (ich werde gern konkret):

wie kann ich heute die Wesensverwandlung der Eucharistie verstehen (erstmal selber, das kommt zuerst) und dann dem Otto Normalkatholik erklären? Dass "Transsubstantiation" (schwieriges Wort) hierfür ein korrekter Begriff ist, ist meine Überzeugung. Doch das, was in der mittelalterlichen Theologie und Philosophie "Substanz" genannt wurde, nennen wir heute "Akzidentien". und umgekehrt.

wie kann ich, jetzt, hier und heute, "Drefaltigkeit" verstehen? das ist ein schwieriges Thema. (persönliche Anmerkung: ich bin kein "Dünnbrettbohrer". Deshalb habe ich mir ...


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 lesa 17. September 2019 

Das Individuum ist nicht auf sich selbst zurückgeworfen wenn das Wort Gottes verkündet wird

@Nazareth: Von der Offenbarung Jesu Christi, von Seinem Wort und der von ihm gestifteten Kirche ist in dieser Rede momentan nichts vorhanden. Es fehlt jeglicher Sinn, der doch im Logos uns geschenkt ist.
Zum Trost und zur Stärkung sei die Predigt von Erzbischof Lackner empfohlen.


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 Zeitzeuge 17. September 2019 
 

Wunderbarer Tausch (admirabile commercium)

ist eine uralte theologische Bezeichnung
für das Erlösungsgeschehen, vgl. hierzu
KKK 526!

Die Tatsache der verdienstlichen guten
Werke wurde vom Konzil von Trient mit
zwei Dogmen definiert (DH 1581/82,
NR 849,850), im Link eine knappe Zusammenfassung a.d. kathpedia!

Aber das weiss Kardinal Marx ganz bestimmt
viel besser als ich, was aber versteht
er denn wohl unter "alter Austauschreligion"?

www.kathpedia.com/index.php/Verdienst


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 martin fohl 17. September 2019 
 

Was bitte

versteht Kardinal Marx unter Austauschreligion? Völlig unverständlich. Auch der Begriff Fundamentalismus wird m.E. inflationär gebraucht. Alles und jeder scheint Fundamentalist zu sein, welcher dem Modernismus nicht folgen kann. Einheit sollte doch unser Ziel sein und nicht die Aufhebung der kirchl Tradition und Lehre, was scheinbar gefordert wird.


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 nazareth 17. September 2019 
 

Unglaublich!

Das klingt nach gewaltiger Ver(w)irrung! Atheisten und Freimaurer werden jubeln über diesen neuen Sektenführer. Er nimmt Bausteine und Vokabular des vertrauten und bewährten Christentums und denkt weiter.. Ohne Grenzen mit viel Inspirationsfreiheit, mit viel Hören auf den Zeitgeist und was der Mensch gerade braucht und will... Ohne Kreuz denn das würde dem anderen etwas überstülpen. Ich will nichts wissen und nichts bringen, nichts Feststehendes und nichts Überbrachtes.Keine gültigen Wahrheiten und keinen befreienden Gott. Wer hat das Wort "Gott" zu oberflächlich im Mund geführt? Was bedeutet "die alte Austauschreligion" "ZU BEENDEN"? Habe ich das so richtig verstanden? Oh mein Gott! Bischof der katholischen Kirche, Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz auf der Weltethikwelle. Auf der beflügelten Selbstfindung eines religiösen Menschen ohne überbrachte Fundamente. Wie geht das hier weiter? Beten wir zu Jesus Christus, dem Herrn und Erlöser, gestorben, begraben und auferstanden!!


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 Diadochus 17. September 2019 
 

Aufklärung

Mit dieser Presseaussendung offenbart sich Kardinal Marx. Sein Denken ist eine Replik aufklärerisch freimaurischen Denkens. "Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen." (Immanuel Kant) Es sind des Kaisers neue Kleider. Braucht die Kirche denn Beratung, neue Fragen, eine neue Wissenschaft, ein neues Instrument, eine neue Aufklärung? Hat die katholische Kirche denn nicht schon alles in Jesus Christus? Ja, die Kirche hat alles in Jesus Christus. Wir brauchen kein neues Denken. Wir brauchen Demut, Vertrauen und Hingabe.


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 winthir 17. September 2019 

ich finde die Denk-Anstöße bedenkenswert.

Die "Volkskirche", die es im Grunde seit Konstantin gibt, geht zu Ende. Jammern ist überflüssig - damit machen wir nichts besser. Frühere Zeiten herbeizuwünschen, nützt auch nichts. Was notwendig ist: erstmal sich selber zu sagen: Ja, das ist so. Die Tatsachen zu akzeptieren.

Und dann (!) schauen, wie es weitergehen kann.

Und - "Glauben müssen" funktioniert dann nicht mehr, wenn der Zwang wegfällt.


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 girsberg74 17. September 2019 
 

Ein Tiefstand?

Nicht unbedingt. Es kann noch schlimmer werden mit unzusammenhängenden teils einander ausschließenden Gedanken (Reden). Er hält es ja selbst für möglich, dürfte aber nicht an sich gedacht haben.

Normalerweise werden solche Zustände durch die Natur erledigt. Bis es jedoch so weit ist, kann er mit Geld – nicht mit seinem! - noch viel einbrechen lassen.

Frage: Wie geht man mit so einem „mächtigen“ Menschen um, damit die, für die er eigentlich stehen sollte, nicht noch mehr durch und unter ihm leiden?


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 naiverkatholik 17. September 2019 
 

Respekt vor alten Formeln

Suche nach neuer Sprache - o.k.! Bitte aber auch die sehr dringlichen Worte von Paul VI in einer Enzyklika noch vor dem Ende des Konzils 1965 ernst nehmen: „Der Sprachgebrauch, den die Kirche in Jahrhunderte langer Mühe nicht ohne den Beistand des Heiligen Geistes entwickelt und durch die Autorität der Konzilien bestätigt hat,...muss ehrfürchtig bewahrt werden. Niemand wage es, ihn nach seinem Gutdünken oder unter Vorwand einer neuen Erkenntnis zu ändern“ (Mysterium Fidei 23ff). Ausdrücklich zählt er auf die dogmatischen Formulierungen zu Dreifaltigkeit, Menschwerdung und Wesensverwandlung der Eucharistie. Sie sollen zwar tiefer erklärt, dennoch in ihren Formeln beibehalten werden, damit der Sinn nicht verloren gehe.


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 donjbosco 17. September 2019 

RKM`s Aussagen erinnern an 1984

leider fehlt die gesamte Rede, um das ganze besser nachvollziehen zu können. Dennoch lässt sich erahnen welche Zielrichtung das hat. Marx will das vereinzelte identitätslose und ausgelieferte Wesen, das man dann nach belieben mit Ideologie füttern kann. Natürlich sagt er das ja nicht explizit, er ist ja nicht ganz so dumm. Den Bischöfen, besonders in D. geht der A... auf Grundeis, nicht weil die Gläubigen nicht mehr in die Gottesdienste gehen, sondern weil die Steuereinnahmen in Zukunft sinken könnten und die riesigen Apparate nicht mehr finazierbar werden. Dort sitzen Tausende Kirchen- und Gottferne und werden von unseren Geldern finaziert. Darüber spricht keiner. ich kenne persönlich einen hohen Manager bei der Caritas in Freiburg, bei dem das so ist und er bestätigt dies auch. Diese Leute sind bis auf wenige, Wölfe im Schafspelz vor denen schon Jesus warnte. Sie reden von Jesus meinen aber den Menschen in seiner irdischen Beschränkung.


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 Ginsterbusch 17. September 2019 

Hat der Papst eigentlich die Macht

diese Person noch irgendwie zu stoppen?


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