Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Patricia Kelly über Corona: 'Bin durch die Hölle gegangen'
  2. „3G am Arbeitsplatz“ - wo bleibt der Aufschrei?
  3. Umstrittene Ex-Ordensfrau möchte, dass sich Bischöfe vom ‚Marsch fürs Leben’ distanzieren
  4. Deutschland plant den Irrsinn: Grün-FDP wollen Änderung des Geschlechtseintrags ab 14 Jahre!
  5. US-Erzbistum Santa Fe erklärt: die versuchte „Weihe“ einer Frau zum Priestertum ist ungültig!
  6. Weihbischof Schneider: Alte Messe ist ‚stärker’ als Papst Franziskus
  7. Aufbau einer gerechteren Welt ist nicht Politik, sondern Substanz des Glaubens
  8. „Beichtgeheimnis ist Bestandteil des Grundgesetzes“
  9. Kardinal Müller: Priester sind die letzte Berufsgruppe wo man Kollektivurteile fällt
  10. Streiflichter und Eindrücke von der Synodenversammlung
  11. Katholische Kirche in Deutschland könnte wie in den Niederlanden enden
  12. Diözese Graz-Seckau untersagt Fernseh-Messen nach Liturgiemissbrauchsvorfällen
  13. Uniforme Medien und Werteverlust im Westen
  14. Die Freiheit verwirklicht sich in der Nächstenliebe
  15. Lobbyarbeit, medialer Druck und eine (synodale) Agenda für Deutschland

Britisches Parlament will Abtreibung in Nordirland liberalisieren

13. Juli 2019 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Nordirland hat derzeit ein strenges Abtreibungsverbot. Nur wenn der Landesteil bis Oktober wieder ein funktionierendes Parlament hat, kann der Beschluss des Londoner Parlaments aufgehoben werden.


London (kath.net/LifeNews/jg)
Das Parlament in London hat mit klarer Mehrheit die Legalisierung der Abtreibung in Nordirland beschlossen. In diesem Landesteil des Vereinigten Königreichs sind Abtreibungen derzeit verboten. Ausnahmen gibt es nur bei Selbstmordgefahr und wenn das Leben der Mutter bedroht ist.

322 Abgeordnete des Unterhauses („House of Commons“) stimmten für die Legalisierung der Abtreibung in Nordirland, 99 dagegen.


Die Kompetenz zur Regelung der Abtreibung liegt grundsätzlich bei Nordirland. Aufgrund eines politischen Konflikts hat der Landesteil derzeit allerdings kein funktionierendes Parlament. Falls dieser Zustand bis zum 11. Oktober dieses Jahres anhält, tritt der Beschluss des Londoner Parlaments in Kraft.

Wenn dieser Fall eintritt, erhält Nordirland ein sehr liberales Abtreibungsgesetz. Abtreibungen wären dann bis zur 28. Schwangerschaftswoche auf Verlangen legal möglich.

Bernadette Smyth von der Lebensschutzorganisation „Precious Life“ hat Proteste gegen den Parlamentsbeschluss angekündigt. Sie zitiert eine Umfrage, der zufolge 66 Prozent der Frauen Nordirlands gegen eine liberale Abtreibungsregelung sind. Die Unterstützer der neuen Regelung hatten behauptet, Nordirlands Frauen würden leiden, weil sie ihr „Recht auf Abtreibung“ nicht ausüben könnten.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 nazareth 13. Juli 2019 
 

Wo ist der Rechtsstaat?

Warum spricht ein Staat nicht mehr Recht wenn Abtreibung vorsätzliche Tötung ist und jemand lautstark von einem Recht auf Abtreibung spricht? Das ist Aufforderung zu einem vorsätzlichen Tötungsdelikt. Ganz klar strafrechtlich relevant, denn noch ist die Tötung Ungeborener nur in Ausnahmefällen straffrei. Dann wäre schnell Ruhe!


3

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Nordirland

  1. Nordirland: Christliche Kirchen müssen angeben, ob sie gleichgeschlechtliche Paare trauen oder nicht
  2. Großunternehmen wollen ‚Homo-Ehe’ in Nordirland
  3. Protestant Paisley nannte den Konvertiten Tony Blair einen 'Trottel'
  4. Nordirland: Protestant verurteilt Ausschreitungen
  5. Nordirische Schüler sollen keine Kruzifixe mehr tragen dürfen







Top-15

meist-gelesen

  1. Diözese Graz-Seckau untersagt Fernseh-Messen nach Liturgiemissbrauchsvorfällen
  2. Patricia Kelly über Corona: 'Bin durch die Hölle gegangen'
  3. Weihbischof Schneider: Alte Messe ist ‚stärker’ als Papst Franziskus
  4. „3G am Arbeitsplatz“ - wo bleibt der Aufschrei?
  5. Umstrittene Ex-Ordensfrau möchte, dass sich Bischöfe vom ‚Marsch fürs Leben’ distanzieren
  6. Deutschland plant den Irrsinn: Grün-FDP wollen Änderung des Geschlechtseintrags ab 14 Jahre!
  7. Weihesimulationen sind nicht auszuschließen
  8. Uniforme Medien und Werteverlust im Westen
  9. Über strukturelle Gewalt in der Kirche
  10. Paderborner Erzbischof Becker löste die Priestergemeinschaft der Integrierten Gemeinde auf
  11. Streiflichter und Eindrücke von der Synodenversammlung
  12. US-Erzbistum Santa Fe erklärt: die versuchte „Weihe“ einer Frau zum Priestertum ist ungültig!
  13. Vatikan regelt Übersetzungen liturgischer Texte noch genauer
  14. Kardinal Müller: Priester sind die letzte Berufsgruppe wo man Kollektivurteile fällt
  15. Lobbyarbeit, medialer Druck und eine (synodale) Agenda für Deutschland

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz