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„Abtreibung ist die schlimmste Form von Diskriminierung“

5. März 2019 in Prolife, 4 Lesermeinungen
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CDL Bayern: Preisverleihung der SPD Ostallgäu an Abtreibungsärzte Hänel und Stapf wegen „besonderer Verdienste um die Gleichstellung“ ist in Wahrheit die Beerdigung von Menschlichkeit, Gleichberechtigung und Gleichstellung


München (kath.net/CDL Bayern) Die Preisverleihung der SPD Ostallgäu am 8. März 2019 mit dem „rote Rose Preis“ an die beiden Abtreibungsärzte Kristina Hänel und Friedrich Stapf für ihre „herausragende Leistung bei der Abtreibung ungewollter Kinder“ ist kein Festakt, sondern die Beerdigung von Menschlichkeit, Gleichberechtigung und Gleichstellung. Die beiden Ärzte, so die Einladung, hätten sich „für besondere Verdienste um die Gleichstellung“ eingesetzt. Den lokalen Preis erhält Pro Familia Kempten.

Interessant dürfte sein, ob in der Laudatio auch gesagt wird, wie viele Abtreibungen die beiden Mediziner bisher vorgenommen haben. Friedrich Stapf in München führt ausschließlich Abtreibungen durch, bis zu 20 Mal pro Werktag. Damit hat er nach eigenen Angaben mehrere Millionen Euro umgesetzt. Stapf hat seine Praxisräume in München vor einigen Jahren von dem CSU-Bezirksschatzmeister Hans Hammer gemietet, der dafür kritisiert wurde und letztes Jahr das Ärztehaus samt Mieter verkauft hat.


Kristina Hänel ist die Allgemeinmedizinerin, die wegen bewusster werblicher Informationen auf ihrer Website für Abtreibungen rechtskräftig verurteilt wurde. Ihr Ziel war es, dass der § 219a StGB, der Werbung für Abtreibungen verbietet, fällt. Sie wird geehrt, weil sie ein Schutzgesetz für Schwangere in einer Notlage gebrochen hat.

Die vorgeburtliche Tötung eines Menschen ist das Gegenteil von Gleichstellung, denn Abtreibung ist die schlimmste Form von Diskriminierung: Danach ist der abgetriebene, unschuldige Mensch, das Kind vor der Geburt, tot. Und wo bleibt der Aufschrei der Gleichstellungsfeierlobby darüber, dass 9 von 10 Kindern mit der Diagnose Down Syndrom abgetrieben werden? Die beiden Ärzte bekommen ihr Honorar für eine äußerst zweifelhafte „Hilfe“. Ob sich die Frauen ihr Leben lang quälend fragen, wer dieses nie geborene Kind war, ob es nicht doch bessere, wirkliche Lösungen für ihre Probleme gegeben hätte, ob die Frauen selbst unter Folgen der Abtreibung leiden – wen interessiert das hier beim traurigen „Festakt“ im Allgäu?

Abtreibungsärzte zu feiern und mit einem Preis auszuzeichnen ist eine erschreckende Botschaft und nur die Spitze des Eisbergs einer unheilvollen Öffentlichkeitsarbeit der Abtreibungslobbyisten auf dem Weg, Abtreibung als generell straffrei zu ermöglichen. Unter dem Deckmantel der Selbstbestimmung der Frau und altruistischer Hilfe wollen sie kaltblütig das gesetzlich verankerte Lebensrecht der ungeborenen Kinder aushöhlen.

Dagegen setzt der Bayerische Landesverband der Christdemokraten für das Leben ein klares „Stopp“! Wir brauchen stattdessen ein Umdenken, eine neue Willkommenskultur für Schwangere und ebenfalls ein Stopp der vorgeburtlichen Selektion behinderter Kinder. Wir brauchen dringend einen gesellschaftlichen Wandel, der ungeplante Kinder nicht als Katastrophe für die Mütter und Väter, sondern als Zukunft und Lebensbereicherung betrachtet.

Pressefoto Christiane Lambrecht, Vorsitzende der ´Christdemkraten für das Leben´ (CDL) Bayern


Foto Lambrecht (c) CDL Bayern


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