Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wachsendes Interesse unter jungen Katholiken an der Alten Messe
  2. Kirchen laufen die Gläubigen in Scharen weg, weil sie zu zeitgemäß sind!
  3. Für Innsbrucker Bischof Glettler ist Linzer Skandal-Bild 'Art Korrektiv' zu bisherigen Marienfiguren
  4. Einspruch – um der Ehre der Gottesmutter Maria willen!
  5. 'Das war ein Wunder. Gott hat Trump gerettet - der Schuss hat ihn um Millimeter verfehlt'
  6. US-Prediger sagte im März 2024 das Trump-Attentat voraus!
  7. New York Times: Neu geweihte Priester sind selbstbewusst und konservativ
  8. Wahre missionarische Jünger sein, in der Gemeinschaft und in Nüchternheit des Lebens
  9. Nur 0,001 Prozent der Deutschen bezeichnen sich als ‚divers’
  10. "... denn es war Gott allein, der das Undenkbare verhindert hat"
  11. Ab jetzt werden die Einnahmen aus der Kirchensteuer sinken
  12. Elon Musk twittert an deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz: „@Bundeskanzler, was ist das?“
  13. Glauben Katholiken an ‚Zeichen von den Toten’?
  14. In Tirol finden sich keine neuen Ärzte mehr für Abtreibungen
  15. Vatikan: Erscheinungen von Amsterdam haben keinen übernatürlichen Ursprung

USA: Rücktrittsforderung nach Kommentar zu Spätabtreibungen

6. Februar 2019 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein Gesetzesvorschlag will Spätabtreibungen im Bundesstaat Virginia einfacher machen. Kontroverse Aussage des Gouverneurs: Soll Infantizid legal werden?


Richmond (kath.net/jg)
Ralph Northam, Gouverneur des Bundesstaates Virginia, hat mit einer kontroversen Aussage zu Spätabtreibungen für Aufsehen gesorgt. Ben Sasse, Senator der Republikanischen Partei hat ihm vorgeworfen, für die Legalisierung von Infantizid einzutreten und ihn zum Rücktritt aufgefordert, falls er sich nicht für das Lebensrecht von Babys einsetze, die ihre Abtreibung überleben. Die Aussagen des Demokratischen Politikers seien „abscheulich“, sagte Sasse in einem Interview mit FOXNews wörtlich.

Northam hatte in einer Sendung eines lokalen Radiosenders zum „Repeal Act“ Stellung genommen, einem Gesetzesvorschlag, der von einer Abgeordneten der Demokratischen Partei in das House of Delegates des Bundesstaates Virginia eingebracht werden soll. Der Repeal Act will Einschränkungen bei Spätabtreibungen aufheben.


Kathy Tran, die den Gesetzesvorschlag einbringen will, hat bei einer Anhörung eingeräumt, dass der Repeal Act einer Frau, die gerade ein Kind auf die Welt bringt, unter bestimmten Voraussetzungen eine Abtreibung erlauben würde.

Northam, der selbst Kinderneurologe ist, nahm in der Radiosendung zu Trans Beispiel Stellung. Er fasste zunächst die Bedingungen für eine Spätabtreibung zusammen. Die Mutter und mehrere Ärzte müssten die Abtreibung gut heißen. Das Baby müsse schwere Fehlbildungen aufweisen oder nicht lebensfähig sein.

In diesem konkreten Beispiel würde das Baby auf die Welt gebracht werden, fuhr Northam fort. Wörtlich sagte er dann: „Das Kind würde versorgt. Das Kind würde wiederbelebt, wenn die Mutter und die Familie das wünschen, und dann würde es ein Gespräch der Ärzte mit der Mutter geben.“ Damit beendete Northam seinen Kommentar.

Lebensschützer übten sofort heftige Kritik an der Aussage des Gouverneurs. Northam reagierte mit einer Nachricht auf Twitter. Er habe sich sein Leben lang für Kinder eingesetzt. Jede Unterstellung, die etwas anderes behaupte sei beschämend und widerlich.

Der Repeal Act will die Zahl der Ärzte, die einer Spätabtreibung zustimmen müssen, von drei auf einen reduzieren. Er würde die Voraussetzung einer wesentlichen und unheilbaren Schädigung der Gesundheit der Mutter streichen. Unter dem Repeal Act würde es reichen, wenn der Arzt eine Schädigung der Gesundheit bestätigen würde.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Andrzej123 6. Februar 2019 
 

Sasse ist nicht weniger furchtbar als Northam

"Ben Sasse, Senator der Republikanischen Partei hat ihm vorgeworfen, für die Legalisierung von Infantizid einzutreten und ihn zum Rücktritt aufgefordert, falls er sich nicht für das Lebensrecht von Babys einsetze, die ihre Abtreibung überleben."
Die Begründung dieses Rücktritt Gesuchs ist abscheulich; denn sie bezieht sich nur auf den Fall, dass die Abtreibung überlebt wird... sprich, wenn das Kind vor der Abtreibung getötet wird (wie üblich) scheint der republikanische Senator die Verneinung des Lebensrechts irgendwie weniger problematisch zu finden.
Das ist der typische "konservative Kompromiss", der entsetzlich verlogen ist und nichts anderes als das volle Mittragen der Abtreibungspolitik darstellt.


3
 
 Andrzej123 6. Februar 2019 
 

218a

"Der Repeal Act will die Zahl der Ärzte, die einer Spätabtreibung zustimmen müssen, von drei auf einen reduzieren. Er würde die Voraussetzung einer wesentlichen und unheilbaren Schädigung der Gesundheit der Mutter streichen. Unter dem Repeal Act würde es reichen, wenn der Arzt eine Schädigung der Gesundheit bestätigen würde."
Das entspricht genau dem unter CDU geführter Regierung formulierten 218a in Deutschland.


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Irischer Priester verweigert Pro-Abtreibungspolitiker die Kommunion
  2. USA: Republikanische Partei behält Lebensschutz im Parteiprogramm
  3. Wenn die ‚Fakten-Checker’ Fakten verfälschen
  4. Deutsche Familienministerin und Länder für Legalisierung der Abtreibung – Ausnahme Bayern
  5. Nach Blockade einer Abtreibungsklinik: 75-jährige zu zwei Jahren Haft verurteilt
  6. USA: Zahl der Abtreibungen in Indiana und West Virginia um 98 Prozent gesunken
  7. US-Bischofskonferenz klagt gegen Abtreibungs-Verordnung der Regierung Biden
  8. Keine ‚Ruhezone’ um Abtreibungsklinik in Chicago
  9. Neue Studie zeigt Zusammenhang zwischen Abtreibungen und psychischen Störungen
  10. Weitere lange Haftstrafen für Lebensschützer in den USA






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Eine Bitte an Ihre Großzügigkeit
  2. US-Prediger sagte im März 2024 das Trump-Attentat voraus!
  3. Für Innsbrucker Bischof Glettler ist Linzer Skandal-Bild 'Art Korrektiv' zu bisherigen Marienfiguren
  4. 'Das war ein Wunder. Gott hat Trump gerettet - der Schuss hat ihn um Millimeter verfehlt'
  5. Kirchen laufen die Gläubigen in Scharen weg, weil sie zu zeitgemäß sind!
  6. "... denn es war Gott allein, der das Undenkbare verhindert hat"
  7. Ab jetzt werden die Einnahmen aus der Kirchensteuer sinken
  8. Trump ernennt einen gläubigen Katholiken zu seinem running mate: J.D. Vance
  9. Vatikan: Erscheinungen von Amsterdam haben keinen übernatürlichen Ursprung
  10. Vamos España - 'Ohne Gott hat nichts im Leben einen Sinn.'
  11. New York Times: Neu geweihte Priester sind selbstbewusst und konservativ
  12. Einspruch – um der Ehre der Gottesmutter Maria willen!
  13. Wachsendes Interesse unter jungen Katholiken an der Alten Messe
  14. Wer war Feuerwehrmann Corey Comperatore, der beim Attentat auf Trump starb?
  15. JETZT VORANMELDEN! kath.net-Leserreisen 2025-2026 - ROM - MALTA - BALTIKUM - ISLAND und MEDJUGORJE

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz