Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Will der Erzbischof von Berlin eine neue ‚Gay-Kirche‘?
  2. „Die Kirche schafft sich ab – für 11 Milliarden“
  3. LGBT-Veranstaltung ‚Christopher-Street-Day’ in Limburg von BDKJ mitorganisiert
  4. 11,2 Milliarden Euro als Ablösesumme für die Kirchen in Deutschland
  5. USA: Demokratin Nancy Pelosi von der Heiligen Eucharistie ausgeschlossen
  6. Wenn Jesus gar kein Thema mehr ist
  7. Wirbt das Kölner Domradio für den Kirchenaustritt?
  8. INSA-Umfrage: Mehrheit der Deutschen kennt das Apostolische Glaubensbekenntnis nicht auswendig
  9. Warum sollte man in der Kirche bleiben?
  10. Modehaus Gucci für ‚Recht auf Abtreibung’
  11. Katechismus und Homosexualität – Eine verpasste Chance
  12. Putin überlässt ukrainische 'Marienstadt' Mariupol den Islamisten
  13. „Zeit“: Bischof Bätzing hat Priester trotz Belästigungsvorwürfen befördert
  14. Vatikan: Territoriale Integrität der Ukraine muss gewahrt bleiben
  15. Kardinal Woelki obsiegt vor Gericht

Muslimischer Antisemitismus ist der gefährlichste

8. Dezember 2018 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Deutsch-israelische Historiker und Publizist Michael Wolffsohn sieht auch Verbindungen zwischen muslimischen und linksextremen Antisemiten


Zürich (kath.net) Der muslimische Antisemitismus ist unter den gegenwärtigen Ausprägungen der Judenfeindlichkeit die gefährlichste. Diese Ansicht vertrat der deutsch-israelische Historiker und Publizist Michael Wolffsohn in dem Video-Magazin „NZZ-Standpunkte“ der Neuen Zürcher Zeitung. Dies berichtet "idea". Wolffsohn identifiziere drei Quellen des zeitgenössischen Antisemitismus, sagte Wolffsohn: „Extrem rechts, extrem links und muslimisch“. Letztere sei deshalb am gefährlichsten, weil sie eine „liquidatorische“ Ausprägung habe, also mit einer Tötungsabsicht verbunden sei. Als Beispiel führte er den Mord an der französischen Holocaust-Überlebenden Mireille Knoll an. Die zum Tatzeitpunkt 85-jährige Jüdin wurde am 23. März von zwei Muslimen aus mutmaßlich antisemitischen Motiven getötet. Das heiße natürlich nicht, dass alle Muslime antisemitische Gewalt bejahten, so Wolffsohn.


Verbindungen sieht der Historiker zwischen muslimischen und linksextremen Antisemiten. So habe sich der erste Anschlag der Terrorgruppe „Rote Armee Fraktion“ 1969 gegen ein jüdisches Gemeindehaus gerichtet. Der „rechte Antisemitismus“ ist laut Wolffsohn nach 1945 „in die Defensive geraten“. Juden würden von rechter Seite zwar ausgegrenzt und zum Sündenbock gemacht, aber nicht umgebracht. Im Gegensatz zur Zeit des Nationalsozialismus sei auch keine Zusammenarbeit zwischen rechten und muslimischen Antisemiten erkennbar. In der AfD nimmt Wolffsohn Judenhass wahr, die Parteimitglieder seien aber „nicht durchgehend Antisemiten“.

Foto: (c) NZZ


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Rolando 8. Dezember 2018 
 

Die Geschichte spricht eine klare Sprache, wer das nicht sieht......


10
 
 Adamo 8. Dezember 2018 
 

Judenhass und Christenhass seit der Antike

Hierzu lese jeder den Koran!
Von Nächstenliebe wie sie in der Bibel steht und von Jesus gepredigt wurde, ist im Koran keine Rede, dafür aber von Mordandrohungen für die, die nicht an Mohammed und den Islam glauben. Beispiele in der Geschichte gibt es dazu massenhaft.
(Schlimme muslimische Eroberungskriege christlicher Länder (Spanien, Balkan, etc.) und die Zerstörung Jerusalems mit der Errichtung der El Axa Moschee auf den Grundmauern des jüdischen Tempels, von dem nur noch die Klagemauer besteht).


16
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Judentum

  1. Kritische Anfrage des israelischen Oberrabbinats an Papst Franziskus
  2. Israelischer Botschafter in Polen äußert sich sehr wertschätzend über Papst Johannes Paul II.
  3. Schönborn: Christen dürfen nie das den Juden angetane Leid vergessen
  4. 'Wir sagen euch Deutschen: Seid gesegnet! Kommt zum Leben'
  5. „Heute habe ich erlebt, was es bedeutet, Jude zu sein im Jahr 2019“
  6. Papst besorgt über ‘barbarische’ Zunahme von Angriffen auf Juden
  7. Das europäische Abendland steht auf jüdisch-christlichem Boden
  8. "Tag des Judentums": Papst betont Nähe der Christen zu Juden
  9. 'Eine Mission der Juden ist nicht vorgesehen und nicht nötig'
  10. Letzter Überlebender des jüdischen Ghettos in Rom ist tot







Top-15

meist-gelesen

  1. Kommen Sie mit! kath.net-Leserreise nach Fatima und auf die Azoren - Oktober 22
  2. Will der Erzbischof von Berlin eine neue ‚Gay-Kirche‘?
  3. Wenn Jesus gar kein Thema mehr ist
  4. Warum sollte man in der Kirche bleiben?
  5. 11,2 Milliarden Euro als Ablösesumme für die Kirchen in Deutschland
  6. Mariupol: Russland entweiht katholisches Kloster und richtet Sitz der russischen Verwaltung ein
  7. USA: Demokratin Nancy Pelosi von der Heiligen Eucharistie ausgeschlossen
  8. Freispruch für deutschen Pastor Latzel: Kritik an Schwulenparade ist keine Volksverhetzung
  9. Wirbt das Kölner Domradio für den Kirchenaustritt?
  10. Kardinal Woelki obsiegt vor Gericht
  11. „Die Kirche schafft sich ab – für 11 Milliarden“
  12. LGBT-Veranstaltung ‚Christopher-Street-Day’ in Limburg von BDKJ mitorganisiert
  13. Katechismus und Homosexualität – Eine verpasste Chance
  14. Das faszinierende Wunder, das zur Seligsprechung von Pauline Jaricot führt
  15. Putin überlässt ukrainische 'Marienstadt' Mariupol den Islamisten

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz