Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  2. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  3. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  4. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  5. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  6. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  7. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  8. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  9. Der Bischof und der Denunziant
  10. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  11. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  12. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  13. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  14. Papst Leo XIV. nimmt Rücktrittsgesuch von Bischof Wiesemann an
  15. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt

Schönborn: Christen dürfen nie das den Juden angetane Leid vergessen

18. Jänner 2020 in Österreich, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinal in "Heute" zu "Tag des Judentums": Christen dürfen ihre jüdische Wurzeln nicht vergessen und was sie ihnen verdanken.


Wien (kath.net/ KAP)
Das "unvorstellbare Leid" der Juden, das ihnen durch die Nazis, aber auch Christen angetan wurde, darf nicht vergessen werden: Das hat Kardinal Christoph Schönborn in seiner Freitags-Kolumne der Gratiszeitung "Heute" betont. Anlässlich des "Tag des Judentums", der am 17. Jänner in Österreich in allen christlichen Kirchen begangen wird, sollen sich die Christen ihrer jüdischen Wurzeln erinnern. Schönborn rekurrierte dabei auf Papst Johannes Paul II. (1920-2005), der als erster Papst eine Synagoge in Rom besuchte und die Juden "unsere 'älteren Brüder'" nannte. Dies betone die Verbundenheit des Christentums mit dem Judentum, aber auch die dunkle Seite, nämlich, wie oft auch "Christen diese älteren Brüder verfolgt haben". "Wie konnte so etwas mitten unter uns geschehen?", fragte Schönborn.


Das jährlich am 17. Jänner begangene Gedenken der christlichen Kirchen habe laut Schönborn ein klares Anliegen: Nie dürfe vergessen werden, wo man herkomme und was man den jüdischen Wurzeln verdanke. "Wer seine Herkunft verleugnet, schneidet sich von seinen eigenen Wurzeln ab", mahnte der Wiener Erzbischof.

"Jesus war Jude, geboren in einer jüdischen Familie, aufgewachsen im Glauben und in den Traditionen seines Volkes. Seine Jünger waren Juden, und ebenso seine Gegner", stellte Schönborn klar. Jesus lebte die jüdische Tradition und wurde auch darin erzogen, so sei er auch wie jeder männliche Jude sei Jesus beschnitten worden und durfte mit zwölf Jahren im Tempel feierlich aus der Thora vorlesen. Darum sei auch der Gott, den Jesus verkündete, "kein 'neuer' Gott, sondern der 'Gott Abrahams, Isaak und Jakobs'", betonte der Wiener Erzbischof.

Die Initiative zum "Tag des Judentums" geht auf die Zweite Europäische Ökumenische Versammlung 1997 in Graz zurück. Auch in Italien, Polen und den Niederlanden wird der Tag des Judentums begangen.

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Judentum

  1. „Die katholische Gemeinschaft hat heute Morgen für unsere jüdischen Nachbarn und Freunde gebetet“
  2. Chanukka & Weihnachten: Christen und Juden betonen Gemeinsamkeiten
  3. „Was Benedikt XVI. uns über Israel lehrte – und warum es heute von Bedeutung ist“
  4. 'Am Vorabend der Reichspogromnacht...'
  5. Kritische Anfrage des israelischen Oberrabbinats an Papst Franziskus
  6. Israelischer Botschafter in Polen äußert sich sehr wertschätzend über Papst Johannes Paul II.
  7. 'Wir sagen euch Deutschen: Seid gesegnet! Kommt zum Leben'
  8. „Heute habe ich erlebt, was es bedeutet, Jude zu sein im Jahr 2019“
  9. Papst besorgt über ‘barbarische’ Zunahme von Angriffen auf Juden
  10. Das europäische Abendland steht auf jüdisch-christlichem Boden






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  3. Der Bischof und der Denunziant
  4. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  5. Stift Heiligenkreuz: Abt Maximilian Heim tritt zurück
  6. Papst Leo XIV. nimmt Rücktrittsgesuch von Bischof Wiesemann an
  7. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  8. Neues Eigentümer-Ehepaar lässt Ex-Epstein-Ranch drei Tage lang exorzieren
  9. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  10. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  11. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  12. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  13. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
  14. 21 Märtyrer: 20 ägyptische Kopten und ein Wanderarbeiter aus Ghana
  15. Passauer Bischof Oster warnt in Altötting vor Verfall des christlichen Menschenbildes

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz