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Franziskus verlegt Fronleichnamsfest in römische Vorstadt

29. April 2018 in Weltkirche, 58 Lesermeinungen
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Statt traditioneller Feier in Großkirchen Roms Messe und Prozession am 3. Juni in Ostia.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)
Papst Franziskus verlegt seine Feier des Fronleichnamsfests in eine römische Vorstadtgemeinde. Wie der Vatikan am Samstag mitteilte, feiert der Papst am 3. Juni abends eine Messe vor der Pfarrkirche Santa Monica in Ostia. Anschließend findet eine Prozession zur benachbarten Pfarrei Nostra Signora di Bonaria statt. Damit ändert Franziskus eine jahrzehntealte Tradition ab. Seit 1982 führte der traditionelle Umgang, mit dem Katholiken die Gegenwart Jesu Christi im Altarsakrament feiern, von der römischen Papstbasilika San Giovanni in Laterano nach Santa Maria Maggiore.


Santa Monica in Ostia wurde 1958 von Papst Johannes XXIII. (1958-1963) in dem damals aufstrebenden Wohnviertel nahe dem Strand von Rom errichtet; die Kirche wurde 1972 geweiht. Die Gründung der einen Kilometer westlich gelegenen Pfarrei Nostra Signora di Bonaria reicht ins Jahr 1965 zurück; die Weihe der Kirche, die als weitläufiger Flachbau konzipiert ist, erfolgte 1982.

Johannes Paul II. (1978-2005) hatte vor dem Hintergrund seiner Herkunft aus dem kommunistischen Polen auf die Form einer öffentlichen Glaubenskundgebung mit einer Fronleichnamsprozession besonderes Gewicht gelegt. Erstmals 1982 feierte er die Messe zum Festtag am frühen Donnerstagabend vor der Lateranbasilika und trug anschließend persönlich die Monstranz mit der Hl. Eucharistie zur Basilika Santa Maria Maggiore. Später wurde dafür ein umgebauter Pritschenwagen benutzt, auf dem der Papst vor der Monstranz kniete.

Franziskus verzichtete seit seinem Amtsantritt auf die Mitfahrt. 2017 verlegte er Messe und Prozession von ihrem eigentlichen Termin am Donnerstag auf den folgenden Sonntag, um laut Vatikanangaben mehr Gläubigen die Teilnahme zu ermöglichen und den römischen Werktagsverkehr nicht unnötig zu behindern.

Die katholische Kirche feiert Fronleichnam am zweiten Donnerstag nach Pfingsten. Die liturgische Bezeichnung lautet "Hochfest des Leibes und Blutes Christi". Im Mittelpunkt steht die Verehrung der konsekrierten Hostie, in der nach katholischer Überzeugung Jesus Christus gegenwärtig ist. Papst Urban IV. führte Fronleichnam 1264 als allgemeines Kirchenfest ein.


Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 phillip 4. Mai 2018 
 

Autorität kraft Amtes oder Leistung und Ansehen

Ad benedetto05. Respektlosigkeit sehe ich dann gegeben, wenn eine Person ohne sachliches Substrat abwertend dargestellt wird. Msgr Schlegl, den ich im Übrigen sehr schätze, spricht offenkundig die Autorität des Papstes als oberste Autorität, die er offenkundig sakrosankt sieht, an. Sie hingegen meinen vermutlich – leider nicht ganz präzise, sondern eher diffus abwertend ausgedrückt, so scheint mir – eine personale Autorität, die auf Leistung und auf ein daraus erwachsendes Ansehen abstellt und daher ein per se Sakrosankt-Sein – selbst wenn es der Papst sein sollte - ablehnt. Ich habe schon mehrfach in Post´s die Ansicht vertreten, dass das Verhalten (Tun und Unterlassen gleichwohl) des PF schwerwiegende Verdachtsmomente betreffend Häresie und Schisma zu begründen geeignet sei, weswegen ich mich mit den Dubia und den Autoren der correctio filialis verbunden zu fühlen vermag und hoffe, dass der Papst mit ernst daran geht, seine Haltung dazu so bald wie möglich bekanntzugeben.


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 christine.klara.mm 4. Mai 2018 
 

an alle,die meine Äußerungen vom 2.5. nicht ganz verstanden haben

Beschlüsse, die den Weg einer Fronleichnamsprozession ändern,wobei Ausgangspunkt(Pfarrkirche)=Endpunkt eins sind,kann jeder Pfarrer treffen. Nun ist jeder Papst nicht an eine kleine Pfarrei gebunden.Er ist gleichzeitig Bischof seiner Diözese.Wenn Pp.Franziskus beschließt eine lange Wegtradition zu verändern dann ist das für uns neu aber doch kein sündhaftes Unterfangen. Anderes,Neues weckt auf.
Tatsache ist weiters,daß Menschen einer "Papst"messe,einem "Papst"kreuzweg,einer "Papst"Fronleichnamsprozession,einer "Papst"kirche,größere Bedeutung beimessen als der eigenen Pfarrkirche mit Pfarrer,Hl.Messopfer,Kreuzweg und Fronleichnamsprozession.Das ist in sich nicht falsch wenn uns a u c h zu Hause bewußt ist,daß jede katholische Kirche,jeder Priester,jeder Kreuzweg,jede Fronleichnamsprozession und jedes Heilige Messopfer durch Christus allein höchste Bedeutung hat.
Daher der Wunsch Christus,unserem Herrn und Gott,alles ganz schön zu gestalten.

Das Herz aber ist am wichtigsten!!!


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 Mariat 4. Mai 2018 

Danke @Fatima 1713

Ich freue mich, dass auch Sie dafür bitten. Wie bittet man richtig? Hl. Messe gestern: „Philippus und Jakobus“. Im Evangelium nach Johannes 14.12-14, sagte Jesus:“ Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe auch vollbringen, und er wird noch größere vollbringen, denn ich gehe zum Vater. Alles, um was ihr in meinem Namen bittet werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht wird. Wenn ihr mich um etwas in meinem Namen bittet, werde ich es tun.“

Im festen Glauben an Jesus, an den Sohn Gottes; der zur rechten des Vaters sitzt; so bitten, wie Jesus selbst, den Vater gebeten hat – denn er wusste, der Vater wird es erfüllen.
Dies sagt dieser Satz aus: „Alles, um was ihr in meinem Namen bittet, werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht wird.“
Der bittende, durch den Hl. Geist geführt, soll in der Vollmacht Jesus beten – und wird es erhalten – damit Gott Vater – im Sohn Gottes verherrlicht wird.
Gelobt sei die Hl. Dreifaltigkeit. Amen.


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 benedetto05 4. Mai 2018 
 

@phillip u. @Hadrianus Antonius,
Danke für Ihre Unterstützung!
@phillip,
Ihren Rat will ich gern beherzigen, es zumindest versuchen.
@Schlegl
Ihr Respekt vor dem Papst sollte seine Grundlage in der Wahr-
heit haben. Diese aber besteht, meiner Meinung nach, spätestens
seit AL nicht mehr. Die seit Beginn dieses Jahres von den
Bischöfen Marx und Bode in Deutschland veranstalteten Kapriolen
(Donum vitae, Segnung homosexueller Paare, Interkommunion)sind
nur die ersten Folgen davon.


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 Hadrianus Antonius 4. Mai 2018 
 

@Phillip Sakramente Plattmachen: richtig

Die Aussage von PFranziskus, daß die große Mehrzahl der katholisch-kirchlich gechlossenen Ehen ungültig geschlossen seien, ist höchst gefährlich.
Die Schuld dafür liegt nämlich nicht bei den Eheschließenden, sondern bei den Priestern und den Bischöfen.
Diese haben nämlich die Pflicht, die Sakramente richtig zu verwalten;
und das erste munus der Bischöfe ist die Verkündigung, und wohl des Evangeliums von Unserem Herrn Jesus Christus und der Kirchenlehre.
Durch die saloppe und mit der bisherigen kirchlichen Lehre nicht übereinstimmenden Aussagen läßt man die Kirche toleriert versagen in ihrer ureigentlichsten Aufgabe: ihr sakramentales Agieren wird entkräftet.
Diecorrectio filialis hat das übrigens beanstandet.


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 Fatima 1713 3. Mai 2018 
 

@Mariat

Danke! Papst Franziskus will damit sicher ein Zeichen in diese Richtung setzen. Ich finde es zwar schade, dass dadurch DIE Prozession im Zentrum ausfällt, aber Sie haben vollkommen recht: beten wir, dass möglichst viele Menschen von Jesus berührt werden!


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 Mariat 3. Mai 2018 

Alles hat zwei Seiten, sagt man.

Nun, Papst Franziskus hat sich dazu entschieden, die "Fronleichnamsprozession" dieses Jahr nicht mehr in Rom durchzuführen, sondern am Rande, in der Peripherie.
Auch wenn es so manchen stört, es hilft nichts, wenn man sich darüber ägert.
Vielleicht, da PF ja bekannt ist, auf die Armen,Kranken,Ausgestoßenen und Obdachlosen, zuzugehen, möchte er hierdurch wieder ein Zeichen setzen?
Er geht mit Jesus, mit dem "Allerheiligsten Altarsakrament", dorthin, wo nicht nur Arme sind, sondern, wo man eigentlich Urlaub macht, wo der Tourismus blüht.Also mehr weltliches vorherrscht.
Und nun bringt Papst Franziskus dorthin in einer Prozession, den Auferstandenen Herrn, der wahrhaft im Sakrament des Altares gegenwärtig ist.
Da wäre es doch wunderbar, wenn wir beten würden, Jesus bitten würden, dass er während dieser Prozession, viele Menschen zu denen Er getragen wird, berühren würde.
Gelobt sei Jesus Christus. Amen.


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 phillip 3. Mai 2018 
 

Plattmachen von Sakramenten

Ad Schlegl.Als Zulassung für den Erhalt der Absolution und der Kommunion nennt amoris laetitia im Fließtext bloß die Barmherzigkeit, die „… voraussetzungslos und bedingungslos …“ sei (297). Das widerspricht dem Dogma „Zum würdigen oder fruchtbringenden Empfang der Sakramente ist beim erwachsenen Empfänger eine sittliche Disposition erforderlich. Unter sittliche Disposition (Bedingung) für den Empfang der Absolution ist die Reue, das ist ein Seelenschmerz und eine Abscheu über die begangene Sünde, verbunden mit dem Vorsatz, fortan nicht zu sündigen (KKK 1451). Ein zulässiger Kommunionempfang setzt wiederum den Stand der Gnade (Bedingung/sittliche Disposition) zum Zeitpunkt des Empfanges des Heiligsten Leibes Christi voraus. Die mit amoris laetitia verkündete Auffassung stellt mE einen offenen Widerspruch zu katholischen Glaubenswahrheiten dar und ist, solange AL nicht abgeändert wird, von einer beharrlichen Weigerung und somit von einer Häresie (höflich: platt machen) auszugehen.


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 phillip 3. Mai 2018 
 

Nichtveröffentlichung und Löschung von Postings

Ad benedetto05. Benedetto, Sie sind nicht der einzige, dessen Postings zunächst veröffentlicht, dann aber gelöscht worden sind; das ist mir auch schon passiert. Auch wurde mein Zugang gesperrt, und das alles zu Recht – dem kath.net-team ist deswegen auch zu danken. Ich denke – und hoffe -, dass Sie wie ich der Versuchung verfallen sind und Einsicht gewinnen werden – wie ich auch -, dass ein im über 2000 Jahren überlieferten Katholischen Glauben Feststehender nicht dem Modernismus, Subjektivismus und Relativismus huldigenden Beschimpfern und Verächtlichmachern auf derselben Stufe entgegentritt und sich womöglich auch zu Gehässigkeiten versteigert; überlassen Sie das Urteil darüber Gott – er wird ganz bestimmt eingreifen. Jesus sagt: „Betet für eure Feinde“. Mir fällt es nicht leicht, nicht nur den kleinen Exorzismus und das Gebet zum Hl Michael um Schutz gegen die Nachstellungen – als solche sehe ich die Beschimpfungen nämlich -, sondern aufrichtige Fürbitte für die Verfolger zu beten.


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 Mariat 3. Mai 2018 

Das Allerheiligste ehrfürchtig behandeln ...

ist für den Gläubigen, der wirklich an die Anwesenheit unseres Herrn, im Allerheiligsten Altarsakrament glaubt - eine Selbstverständlichkeit.
Durch die Handkommunion, denke ich, hat die Ehrfurcht davor, nachgelassen.
@Einsiedlerin, es freut mich - und den Herrn noch mehr, dass Sie vor IHM niederknien.
Auch ich, und sicher auch andere, knien beim Segen des Priesters mit dem Allerheiligsten nieder. Und wie Sie geschrieben haben " auch mit weisser Hose".
Gottes reichen Segen
Mariat


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 SCHLEGL 3. Mai 2018 
 

@benedetto05

Meinen Sie wirklich, dass ein Laie das Recht hat einem Papst Rücktritt und Schweigen zu verordnen!? Das ist eigentlich die Sprache der Protestanten, die keine oberste Autorität anerkennen wollen.Selbst ernannte Glaubenswächter gibt es meines Wissens nur im Islam, besonders im Iran!
Fragen Sie sich, was Ihnen wohl vor 200-500 Jahren passiert wäre, wenn sie das öffentlich geäußert hätten? (Zum Beispiel gegenüber einem Renaissancepapst).
Oder was Ihnen geschehen würde, wenn Sie dies in einer orthodoxen oder altorientalische Kirche gegenüber dem zuständigen Patriarchen geäußert hätten?
Die Abhaltung einer Prozession an einem bestimmten Ort, der durchaus gewechselt werden kann, ist doch keine Glaubensfrage. Vielleicht tut es den Menschen gut an der Peripherie der ewigen Stadt unserem heiligen Vater mit der eucharistischen Prozession zu erleben. Usus docebit. Damit ist für mich jedenfalls die Diskussion beendet!Msgr. Franz Schlegl


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 Fatima 1713 3. Mai 2018 
 

@Einsiedlerin

Ich denke, Sie haben recht. Zahlenmäßig sind wir in der Minderheit und man kann das durchaus an äußeren Zeichen festmachen, z.B. wenn Sie als einzige hinknien. Das erfordert auch Mut!
Ich glaube, es gibt auch noch einen Unterschied zwischen Stadt und Land. Am Land geht man wohl eher noch aus Tradition in die Kirche und führt sein schickes Gewand aus. Das ist in der Stadt nicht mehr so üblich, aber hier merkt man es dann an der Zahl der Besucher von Messen und Prozessionen.


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 Einsiedlerin 2. Mai 2018 
 

Fronleichnamsprozession

Ich muss Msgr. Schlegl leider zustimmen, was die viel größere Ehrfurcht der orientalischen Katholiken vor dem Allerheiligsten Altarsakrament gegenüber den Lateinern betrifft. Es ist schon klar, dass VIELE lateinische Katholiken sehr ehrfürchtig sind, aber ich glaube dass "wir" innerhalb der Katholiken, zumindest in Westeuropa, eine Minderheit darstellen. Ich erinnere mich an die letztjährige Fronleichnamsprozession in unserem kleinen Ort: Aufmarsch der Vereine, der Blasmusik, Erstkommunikanten, der "Himmel" und die Gemeinde. Ich war wohl die EINZIGE, die am Hauptplatz vor dem Herrn hingekniet ist, als IHN der Priester entlang getragen hat. Niemand sonst hat vor dem Allerheiligsten eine Kniebeuge gemacht! Ich war echt entsetzt! Alles nur Brauchtum... Braucht keiner. Aber es war ja schönes Wetter und man konnte sich fesch anziehen und sich präsentieren :(
Ich knie auch mit einer weißen Hose auf der Straße, wenn der Herr kommt.


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 norbertus52 2. Mai 2018 
 

@benedetto05

Also ich kann nicht erkennen, dass Papst Franziskus die Sakramente der Eucharistie und der Buße "platt" machen will. Wenn ich mir die Mittwochskatechesen des Hl.Vaters über die Hl.Messe durchlese, sein Vorbild, selbst das Sakrament der Buße zu empfangen - finde ich keine Anhaltspunkte die Ihre Meinung darüber untermauern.


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 Fatima 1713 2. Mai 2018 
 

@christine.mm

"Meist galt das alles der eigenen Vergrößerung."

Das ist eine ziemlich starke Verallgemeinerung. Der Pfarrer von Ars lebte selbst ärmlichst, für den Herrn war ihm das Beste aber gerade gut genug. Mutter Teresa hat soweit ich weiß einmal einen teuren Edelstein geschenkt bekommen. Sie hätte ihn für die Armen verwenden können, aber sie hat entschieden, dass der Tabernakel damit geschmückt werden soll.

Natürlich nimmt uns der Herr auch in Lumpen an, wenn unser Herz ehrfurchtsvoll ist, aber die Liturgie kann eigentlich gar nicht feierlich genug sein, die Gewänder nicht schön genug und die Altäre nicht festlich genug geschmückt, je nach Möglichkeit halt. Das ist natürlich auch in einer ärmeren Gegend möglich.


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 christine.mm 2. Mai 2018 
 

ff

Wer aber jetzt einwendet,daß gerade die Heiligkeit des Trägers,die Kostbarkeit der Ausstattung,die Pracht der Architektur,die Wichtigkeit oder Tradition des gewählten Weges Zeichen von Verehrung Gottes sind, dann hat er Recht und Unrecht zugleich. Diese Äußerlichkeiten zeigen die Mühen die man auf sich nimmt um zu gefallen müssen aber nicht Ausdruck großer Liebe zum Getragenen sein.
All die künstlerische Schönheit waren und sind bleibender Ausdruck der Künstler die sie einst schufen. Die Auftraggeber hatten genug Geld um zu bezahlen oder riskierten Schulden. Meist aber galt das alles zur eigenen Vergrößerung. Ich bin unendlich dankbar für Schönheit. Aber Gott schaut auf das Herz, IHM sei gedankt. So wird ER mich nicht krank und in Lumpen ausschließen und verbannen wo Heulen und Zähneknirschen herrschen......
Akzeptieren wir doch solche Zeichen unseres jetzigen Papstes. Christus ist Segen und Heil und nicht ein Ausflugsziel zu eigener Selbst-Befriedigung...


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 Aloe 2. Mai 2018 

@christine.klara.mm

DANKE


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 christine.klara.mm 2. Mai 2018 
 

Wir dürfen nicht vergessen,daß

CHRISTUS IN GESTALT DER KONSEKRIERTEN HOSTIE d e r Blick- und Mittel- und Höhepunkt schlechthin i s t und bleibt.
Der Träger, ein Priester, Papst bis Ortspriester einer ganz kleinen Pfarrgemeinde mehrt die Herrlichkeit Christi nicht und kann sie auch nie vermindern. Ebenfalls hebt eine prachtvolle Basilika die Ehre Christi nicht und ein ganz hässlicher Kirchenbau schmälert die Ehre Christi nicht.
Christus läßt sich tragen von wem auch immer, von sakrilegisch bei Hostienraub bis päpstlich liturgisch. We, was Ehre betrifft,mehr auf den Träger als auf den Getragenen schaut, mehr auf die Örtlichkeit, was Architektur und Milieu anlangt, wer davon seine Teilnahme oder Nichtteilnahme abhängig macht, sieht n i c h t auf Christus allein.
CHRISTUS GEHT SEGEN BRINGEND DURCH FELD UND FLUR, AN MENSCH, VIEH, STALL UND HAUS VORBEI. DAS dürfen wir n i e
vergessen.


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 Mariat 1. Mai 2018 

zu Privatoffenbarungen

Das Zweite Vatikanische Konzil sagt in der Konstitution Lumen gentium 12 über die besondern Gaben: "Derselbe Heilige Geist heiligt außerdem nicht nur das Gottesvolk durch die Sakramente und die Dienstleistungen, er führt es nicht nur und bereichert es mit Tugenden, sondern "teilt den Einzelnen, wie er will" (1 Kor 12,11), seine Gaben aus und verteilt unter den Gläubigen jeglichen Standes auch besondere Gnaden. Durch diese macht er sie geeignet und bereit, für die Erneuerung und den vollen Aufbau der Kirche[...]

@Msgr.Schlegl, ich weis, dass eine Privatoffenbarung kein Glaubensgut ist.
Und dennoch schweigt Jesus nicht. denken Sie nur an die Herz Jesu Verehrung. Auch sie geschah durch Bitten unseres Herrn.
Danke aber für Ihren Hinweis.


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 SCHLEGL 1. Mai 2018 
 

@Mariat

Wie Sie vielleicht wissen, dürfen aber Privatoffenbarungen, auch wenn sie von so wichtigen Personen sind, wie Birgitta von Schweden, Katharina von Siena, Hildegard von Bingen, Theresa von Avila nicht zur theologischen Argumentation herangezogen werden, weil die Offenbarung bekanntlich mit dem Tod des letzten Apostels abgeschlossen ist und Privatoffenbarungen daher nicht VERPFLICHTEND zu glauben sind, so wichtige Hinweise sie auch geben mögen.Msgr. Franz Schlegl


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 SCHLEGL 1. Mai 2018 
 

@Montfort

Ja, so ist es, das Kirchenrecht legt hier eine Norm auf, besonders um die Minderheit vor Assimilierung zu schützen.
Damit geben wir aber auch den Orthodoxen und den Altorientalen ein Zeugnis, wie wertvoll der Kirche Roms die alten orientalischen Riten sind.
Schon der selige Papst Johannes XXIII sagte den Orientalen, die er als päpstlicher Nuntius in Bulgarien, der Türkei und Griechenland kennen lernte, wenn sie nach Rom heimkämen, würden sie ihr EIGENES Haus finden, das heißt ihren gesamte Ritus und ihre Kirchenrecht könnten sie beibehalten.
Einen Wechsel des Ritus gibt es nur unter den von mir angeführten Umständen.Msgr.Franz Schlegl


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 Fatima 1713 1. Mai 2018 
 

@norbertus52

Ja, Gott sei Dank gibt es immer wieder lebendige, wirklich fromme Pfarren. Auch die Ordensgemeinschaft, die die letzten drei Jahre unsere Kirche betreut hat, bevor sie 2016 von der Erzdiözese verschenkt wurde, wirkt jetzt sehr segensreich in einem Außenbezirk in Wien, mit ewiger Anbetung, Beichtmöglichkeit fast rund um die Uhr und monatlich stattfindenden Exerzitien. Hoffen, beten wir, dass es immer mehr solcher Pfarren geben möge!


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 Montfort 1. Mai 2018 

@Schlegl - Danke für die ausführlichen Antworten!

Doch bedeutet das, dass man vom Kirchenrecht GEZWUNGEN wird, dem Ritus des Vaters anzugehören bzw. sein ganzes Leben lang in einem Ritus zu bleiben?
Darf ich als Römisch-Katholischer nicht in frei einen anderen Ritus wechseln bzw. darf ein griechisch-katholischer Christ auch nicht frei zur römisch-katholischen Kirche in lateinischen Ritus wechseln?


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 norbertus52 1. Mai 2018 
 

@SCHLEGL

Vielen Dank hochwürdiger Msgr., leider geht es in den Aussenbezirken immer ein bisschen unter. Aber seit meine Ordensgemeinschaft hier ist (2009) bieten wir ganz fixe Beichtzeiten an. Auch Ihnen noch einen gesegneten Tag und einen guten Beginn des Marienmonats.


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 Montfort 1. Mai 2018 

@Schlegl - Verständnisfrage

"Das Kirchenrecht schützt die Minderheit, zum Beispiel darf kein röm.-kath. Priester das Kind griech. kath. Eltern taufen, weil es bei der Taufe im byz.Ritus auch gleich gefirmt wird.
Nur mit ausdrücklicher Erlaubnis des griech. kath.Pfarrers,kann so eine Taufe stattfinden."

Ist es denn Eltern anderer katholischer Riten prinzipiell verboten, ihr Kind römisch-katholisch taufen zu lassen bzw. selbst in den Ritus der römisch-katholischen Kirche zu wechseln?


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 Mariat 1. Mai 2018 

Handkommunion und Kommunionhelfer, Worte Jesus ...

an die Mystikierin, die Hl. Brigitta von Schweden(1303 – 1373).
Jesu sagte: „ Siehe, meine Tochter, meinen Priestern, welche ich vor allen Engeln und Menschen auserwählt habe, als ich von der Welt schied, habe ich ihnen dasjenige anvertraut,das mir das Teuerste ist, und habe ihnen fünf Gaben hinterlassen. Erstens, meinen Glauben; zweitens, die beiden Schlüssel zu der Hölle und zu dem Himmel; drittens,
die Kraft, aus einem Feinde Gottes einen Engel zu machen; viertens, die Gewalt, meinen Heiligsten Leib zu konsekrieren, was kein Engel tun kann; fünftens, das Vorrecht, meinen Allerheiligsten Leib mit ihren Händen berühren zu dürfen. Jetzt aber verfahren sie mit mir wie die Juden. Sie veruntreuen mich wie Diebe und Verräter.“
Diese Klage des ewigen Hohenpriesters, durch eine Heilige den Priestern vermittelt, verfehlte ihre Wirkung nicht beim Klerus und Volke.
Brigitta musste im Auftrag des Herrn über die Zustände des Klerus an Papst Urban V.schreiben."


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 SCHLEGL 1. Mai 2018 
 

@Fatima 1713

Das steht unter Ihrem Posting! Ich habe es andere norbertus 52 gerichtet.Msgr. Franz Schlegl


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 SCHLEGL 1. Mai 2018 
 

@ J.g.Ratkaj

Dann ist es ja schön,dass wir beide der Meinung sind, dass sich die Dinge im 20. Jh. zum Vorteil für die griech. kath. Minderheit geändert haben.
Das Kirchenrecht schützt die Minderheit, zum Beispiel darf kein röm.-kath. Priester das Kind griech. kath. Eltern taufen, weil es bei der Taufe im byz.Ritus auch gleich gefirmt wird.
Nur mit ausdrücklicher Erlaubnis des griech. kath.Pfarrers,kann so eine Taufe stattfinden.
Mein † Chef,Prälat Dr. Alexander Ostheim-Dzerowycz hat mich darauf hingewiesen,dass in Wien zwischen 1.u. 2. Weltkrieg circa 40.000 griech. kath. Personen UNERLAUBT von lateinischen Priestern getauft worden sind und so der ukrainischen Pfarre verlorengingen.
Vor zwei Jahren hatte ich denselben Ärger im Hinblick auf ein Kind melkitischer Eltern aus Damaskus,wobei der steirische Pfarrer mir ganz treuherzig gesagt hat,er habe doch das Ordinariat gefragt und Zustimmung erhalten.Mit anderen Worten die in Graz hatten auch keine Ahnung!Ich habe für Aufklärung gesorgt!Msgr.Schlegl


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 J.g.Ratkaj 1. Mai 2018 
 

Da es in Polen und Ungarn, und überhaupt in den USA einen sehr starken protestantischen

Anteil in der Bevölkerung gab, ist es aus Sicht der katholischen Apologetik gegenüber dem Protestantismus (der in den USA Mehrheitsreligion ist, in Polen und Ungarn maßgebliche Teile der intelektuellen und aristokratischen Elite für sich beanspruchen konnte) sehr verständlich gewesen, daß die dortigen Bischöfe verheiratete Priester der Unierten in ihren Bistümern nicht haben wollten, da Protestanten die Duldung der Priesterehe genutzt haben um ihre Polemik gegen eine vermentliche römische Hypokrisie zu nutzen. Man muß schon den Kontext dieser sehr stürmiscehen Zeiten betrachten.


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 J.g.Ratkaj 1. Mai 2018 
 

S.g.Hr.Msgr.Schlegl, Ich verstehe sie durchaus und es ist schön wie

Sie von Ihren Begegnungen mit Hierarchen anführen. Ich schreibe herkunftsbedingt aus ungar/polnischer Perspektive und wie Sie wissen ist hier die Polemik z.B. der Russen und insbes. besagten Sawa (Hrycuniak)ganz fürchterlich, nicht weniger schlimm als die des Hilarion, die Sie löblicherweise immer sehr kritisieren///Ich weiß um die Problematik der Priesterehe. Es ist aber nun mal so gewesen, daß der ungar/ poln. Episkopat hier eben doch auch für sich beanspruchen kann nicht gegen die römische Autorität gehandelt zu handeln. Es ist doch so gewesen, daß Rom die Priesterehen zwar geduldet hat eben weil eine solche Toleranz besser sei als ein erneutes Schisma herbeizuführen, aber doch als nicht erwünschten Zustand betrachtet hat. Gut, hier hat sich dann der römische Standpunkt im Laufe des xx.Jh. geändert sodaß we Sie es sagen unter dem jetztigen Papst zu dieser universalen Billigung gekommen ist.


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 Fatima 1713 1. Mai 2018 
 

@SCHLEGL

Könnten Sie jetzt bitte noch Ihre Aussage über die ehrfurchtsvollen röm.-kath. Gläubigen, die eine Minderheit sind, näher erläutern, für die ich - fast - als überheblich bezeichnet wurde, obwohl Sie sie (als erstes) getätigt haben?
Ich wünsche ebenfalls ein gesegnetes Fest des hl. Josef!


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 SCHLEGL 1. Mai 2018 
 

@norbertus52

Hochwürdiger Mitbruder, es freut mich sehr von Ihnen zu hören, dass Sie in ihrer Pfarre ganz bewusst das Bußsakrament anbieten und die Gläubigen zum Empfang einladen, damit sie im Glauben, Andacht und Ehrfurcht die heiligen Mysterien empfangen.Immer wieder haben wir am Stephansdom und den anderen Beichtkirchen des ersten Bezirks die Klage gehört, es würde kaum Beichte angeboten, obwohl dies in Österreich noch besser zu sein scheint, als in Deutschland. Ich weiß etwa von der Pfarre St. Rochus, wie genau das dort genommen wird, ebenso von der Kirche der Karmeliten im 19. Bezirk.Auch Ihr Hinweis auf die Vermeidung von Brautmessen, wenn dann alle zur Kommunion laufen, auch wenn sie jahrelang nicht mehr in der Kirche waren, ist erfreulich.Ich weiß auch von Landpfarrern, die bei Begräbnissen überhaupt keine Kommunion mehr spenden, aus genau dem Grund.Zur Zeit meiner Erstkommunion 1959 wussten Kinder und Erwachsene,wann man zur Kommunion geht und wann nicht!Gesegnetes Fest des hl. Josef!


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 SCHLEGL 1. Mai 2018 
 

@Gandalf

Danke für die terminologische Korrektur, da geht immer der Lehrer mit mir durch, beim Lesen diverser Arbeiten fallen mir eben die Fehler auf. Nicht nur bei KAP sondern auch in anderen kirchlichen Medien, gibt es leider immer wieder Fehler in theologischen Ausdruck! Ein gesegnetes Fest des heiligen Josef!Msgr. Franz Schlegl


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 SCHLEGL 1. Mai 2018 
 

@J.g.Ratkaj

Ich weiß nicht,ob Sie wissen,dass der polnische Episkopat noch unter Papst Johannes Paul II in Rom zu verhindern suchte, dass griech. kath.Priester,die verheiratet sind,außerhalb der Ukraine wirken dürfen.
Unsere Patriarchen,Miroslav Lubatschiwskyj u.Ljubomyr Husar haben einfach griech.kath.Priesterstudenten aus Ostpolen zum Studium für ein Jahr in die Ukraine geholt,dort haben die zumeist geheiratet,empfingen die Priesterweihe und wurden wieder nach Polen zurückgeschickt.Dasselbe geschah auch in anderen Ländern.Erst Papst Franziskus hat offiziell gestattet,was vorher in Stille toleriert wurde,nämlich ,dass kath.oriental.Bischöfe verheiratete Priester überall einsetzen dürfen.
Mittlerweile sind solche Priester auch in der römisch-katholischen Pfarren als Moderator/Vikar eingesetzt und werden vom gläubigen Volk angenommen.
Ich habe Freunde unter polnischen Priestern,auch den emeritierten Bischof Chichy von Liegnitz!
Vielleicht verstehen Sie mich jetzt besser? Schönes Fest d.hl.Josef!


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 J.g.Ratkaj 1. Mai 2018 
 

I. Mgr. SCHLEGL, Also den Einfluß des Protestantismus als einmalig

zu begrenzen, das kann man per se nicht so sagen. Wir müssen doch gerade was Zamosc betrifft, wie ich es vorhin getan habe, den zeitlichen, polit. konfess. Kontext betrachten. Die Protestanisierungstendenzen in der Synodalperiode, die eben gerade in dieser Zeit im unmittelbar benachbarten Rußl. anbrach, unter maßgeblicher Anleitung von Theophan Prokopowitsch kann man nicht leugnen. Und Zamosc hat hier das Überschwappen der für die Synodalperiode maßgeblichen Theologie von Prokopowitsch u seiner Adepten verhindert. In der Rzeczpospolita waren aus Ermangelung eigener Handbücher die Uniaten auf Literatur mit diesen sehr bedenklichen Entwicklungen aus Rußl. angewiesen u Zamosc hat mit seinen Beschlüßen zur Katechetik und Priesterausbildung den unierten Klerus wohlgerüstet um sich diesn falschen Tendenzen aus Rußland zu erwehren. Deswegen habe ich es immer als sehr hypokrit von der aktuellen ROK wahrgenommen wenn sie über die Protestnten lästern und die eigene Geschichte verschleiern.


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 J.g.Ratkaj 1. Mai 2018 
 

III. @s.g.Msgr. Schlegel

im Katechismus zu unterweisen, die organisatorische Unterstellung aller Klöster dem Basilianerorden, können doch wirklich kein Ärgernis darstellen.
Ich schätze sehr Ihre wichtigen Klarstellungen bezüglich Rußland des Präs. Putin und der ROK, und auch ihr unermüdliches Eintreten für die unierten Kirchen in der Ukraine und anderswo ist
sehr löblich.
Aber die Vehemenz der Anklage, die Sie gegen den damaligen polnischen Episkopat vorgetragen haben scheint mir sehr, sehr überspitzt. Also das von einem sehr zwielichtigen Metropoliten Sawa dieser polnisch-
orthodoxen Kirche und Sateliten der ROK zu hören würde mich nicht überraschen aber von Ihnen als Kenner der tatsächlichen Gegebenheiten dann doch umso mehr.


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 J.g.Ratkaj 1. Mai 2018 
 

II. Ja, es wurden einige Veränderungen von der östlichen Lehre und Praxis vorgenommen

aber es ist doch zu bedenken,
daß diese Alterationen bereits längst vielerorts in der unierten Kirche praktiziert wurden und Zamosc nur etwas bestätigte und standardisierte
was längst schon so geübt wurde.
Im wesentlichen und überwältigendem Bereich verblieben auch gemäß Zamosc die liturgischen Normen der Ostkirche doch unangetastet.
Die Synode gab der unierten Kirche die konfessionellen Richtlinien, ebenso wie es die Römische Kirche am Tridentinum
unternommen hat.
Die Einführung des filioque, das Kommemorieren des Papstes im Kanon, die Purifikation von Kelch u. Patene nach latein. Ritus, der Wegfall der teplota,
der Abgang von der Immersionstaufe hin zur lateinischen Praxis,die Einführung von Orgeln (obwohl sich das nie wirklich durgesetzt hat, aber auch nie wirklich ein Thema dann war), die Verfügung, daß die Kinder erst die Kommunion empfangen
durfen wennn sie im Katechismus unterwiesen waren, und das Geheiß an die Priester zumindest Sonn- oder feiertags die Pfarrmitglieder


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 Gandalf 1. Mai 2018 

Schlechte Ausrede

Die Erklärung, dass der "römischen Werktagsverkehr" dadurch nicht mehr behindert werden soll, halte ich für eine Farce. Ich kenne Rom durchaus nicht schlecht, römischer Verkehr ist hier zu gewissen Zeiten immer und überall im Zentrum. Da fällt eine Prozession auf der wunderbaren Via Merulana überhaupt nicht ins Gewicht. Ganz schlechte Ausrede.


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 J.g.Ratkaj 1. Mai 2018 
 

I. s.g. Msgr. Schlegl, NUn, die Beschlüsse der Synode v Zamosc, der auch der Nuntius und spätere

KardinalGirolamo Grimaldi beiwohnte wurden von Benedikt XIII. 1725 approbiert und die Lemberger Synode 1891 hat sämtliche Beschlüsse von Zamosc
erneut bestätigt.
Man muß bei dieser Synode sowohl den politischen als auch konfessionellen Kontext der Zeit in der Rzeczpospolita mitbedenken.
Verkürzt man Zamosc auf den Begriff "Latinisierung" wird ein essentieller Aspekt leider vorweg in den Hintergrund treten.
Nämlich, daß Zamosc die konfessionellen Reifeprozeß der unierten Kirche abschließt. Die unierte Kirche erlangte mit dieser
Synode ein Struktur eine Kohäränz, die ihr im 17. Jahrhundert noch mangelte.Lehre, Kirchenorganisation, Liturgische Performanz, Priesterausbildung und Katechetik wurden standardisiert, was in einer Zeit der Konfessionalisierung
mit eindeutiger Standardisierung konfessioneller Identitäten ein ganz normaler Prozeß gewesen ist. (dem sich die unierte Kirche gerade in der notwendigen Abgrenzung zur russischen Kirche
nicht verschließen konnte).


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 Gandalf 1. Mai 2018 

@Schlegl:

Ad Terminologie: Na, dann bitte das mal der KAP, der offiz. kath. Agentur der Öst. Bischofskonferenz mitteilen, die das so geschrieben hat! "mit der konsekrierten Hostie", nicht nur bei kath.net aufregen . p.s. bei uns jetzt ausgebessert!


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 Mariat 30. April 2018 

Das Allerheiligste Altarsakrament II.

Durch die Verwandlungswunder, die bereits öfters geschehen sind, handelt es sich um den Leib(Fleisch) - Herzmuskelgewebe, und um Blut, wie bereits geschrieben, so, wie Jesus es beim letzten Abendmahl sagte. " Sein Fleisch und Blut!"Ich glaube daran und empfange ihn nur durch Mund - Kommunion.
Auch die Beichte ist für mich wichtig, wie auch das Nüchtern - bleiben vor der Hl. Messe.

Wir alle sollten diese Speise des Himmels, nur kniend und in Mundkommunion empfangen.
Alles andere ist unwürdig. Die Handkommunion war nur ein Indult!!! Auch die Kommunionhelfer haben keine geweihten Hände, um das Allerheiligste zu berühren.
Vielleicht haben wir deshalb so einen
Glaubensabfall? Priester und Bischöfe die wanken?
" Jedes Knie soll sich beugen und jede Zunge soll bekennen, dass Jesus ist der Herr."
@Msgr. Schlegl, Sie haben geschrieben:" im byz. Ritus gibt es keine Handkommunion,oder gar Selbstbedienung mit Eintauchen."
Danke dafür. So soll es sein.


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 Antonius Bacci 30. April 2018 
 

Persönliches Projekt des Papstes

Wenn Papst Franziskus die Fronleichnamsprozession verlegt, entspricht dies wohl seinem Projekt, die Ränder stärker zu berücksichtigen. Man kann diese Verlegung bedauern oder begrüßen, aber niemand ist verpflichtet, sie gutzuheißen oder sie gar zu verteidigen. Man muss auch seine Sicht der Kirche als ein Feldlazarett oder seine Rede von der "verbeulten" Kirche nicht vertreten oder propagieren. Auch die Praxis, am Gründonnerstag als Bischof von Rom das Abendmahlsamt nicht in seiner Bischofskirche zu feiern, kann man aus theologischer Perspektive durchaus kritisieren. Es sind alles Dinge, die nicht in den Bereich der päpstlichen Unfehlbarkeit fallen. Und auch in Rom gibt es andere Möglichkeiten einer Fronleichnamsprozession, zB. Santissima Trinita die Pelegrini. Wenn der Papst einen Flachbau der 70er Jahre einer erhabenen römischen Patriarchalbasilika vorzieht, ist das seine ganz persönliche Entscheidung, nicht mehr und nicht weniger. Auch wenn es (leider) genau ins Bild passt...


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 Antonius Bacci 30. April 2018 
 

@Schlegl II

Westliche und östliche Tradition sind einander viel näher, als man oft meint. Vergleichspunkt kann allerdings nur eine katholische "Hochliturgie" sein, wie es sie im ordentlichen Usus leider nur noch an recht wenigen Orten gibt. Alleine die Schönheit und Würde der traditionellen Paramente - egal ob gotisch oder barock - ähnelt doch sehr der östlichen Gestaltung. Die Schönheit der Gesänge, die Gesten der Verehrung, die Verneigungen etc. sind einander so gut vergleichbar. Der Unterschied ist der, dass in den östlichen Riten in aller Regel das noch alles vorhanden ist, was der Westen oft bereits verloren hat, ja in Form progressiver Kleriker bewusst bekämpft. Von daher scheint mir in der Praxis die Ehrfurcht in der östlichen Tradition auch größer als in einer "normalen" kath. Gemeinde. Wenn allerdings der ordentliche Usus in seiner zeremoniellen Hochform gefeiert wird oder man an den außerordentlichen Usus denkt, ist die Ehrfurcht in Ost und West sicherlich sehr wohl vergleichbar.


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 Antonius Bacci 30. April 2018 
 

@Schlegl I

Ich kann Ihre Argumentation verstehen. Die Latinisierungsbestrebungen in den östlichen Riten halte ich auch für eine Fehlentwicklung, die aus mangelnder Wertschätzung anderer, nicht minder ehrwürdiger liturgischer Traditionen resultierte. Im Grunde erlebt der römische Ritus derzeit leider ähnliches, zumindest in der gemeindlichen Praxis. Die Ehrfurcht vor liturgischer Tradition zählt nicht viel, eine sich über Jahrhunderte entwickelte liturgische Hochkultur wurde und wird in vielen Gemeinden zerstört und durch platte "Produkte des Augenblicks" ersetzt. Ich meine damit nicht die offizielle Liturgiereform, sondern die konkrete Praxis in den Gemeinden. In der westlichen Tradition ist die gleiche Ehrfrucht vor dem Heiligen vorhanden wie in den östlichen Riten. Durch eine weitgehende Säkularisation der westlichen Liturgie spürt man hiervon leider kaum noch etwas. Der Mensch steht oft im Mittelpunkt, nicht das Göttliche.


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 norbertus52 30. April 2018 
 

Fatima 1713

Ich finde es etwas eigenartig - ich will hier nicht sagen überheblich - wenn Sie schreiben"leider sind die ehrfürchtigen, rechtgläubigen röm.-kath. Christen zumindest in unseren Breiten in der Minderheit". Nachdem nur Gott in die Herzen der Menschen schauen kann, nehme ich an Sie beurteilen nach äußeren Dingen. Dies ist aber sehr gefährlich - " Ihr seid wie weißgetünchte Gräber: Von außen sehen sie schön aus......
Wissen Sie, ich bin Pfarrer in einer Wiener Pfarre, ich erlebe oft, dass Brautleute auf eine Hl.Messe verzichten, damit nicht alle zur hl.Kommunion laufen, obwohl es keine Innenstadtpfarre ist verbringe ich viel Zeit im Beichtstuhl da der Bedarf gegeben ist, und häufig bitten Messbesucher, noch vor der Hl.Messe beichten zu gehen. Und wie gesagt, es ist eine ganz normale Wiener Pfarre. Also beim Grossteil der Pfarrbevölkerung ist die Ehrfurcht vor dem Allerheiligsten schon vorhanden. Im übrigen erzählen mir dies auch die anderen Mitbrüder im Dekanat.


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 J.g.Ratkaj 30. April 2018 
 

II.

ist z.B. Konstaninopel in den Sakramentsfragen wie der Transsubstantiation zu beeinflußen.


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 J.g.Ratkaj 30. April 2018 
 

I.Montfort,Für ihre Replik ist Ihnen nur Dank zu zollenUnd überhaupt was soll in einem Beitrag über

dieser Verweis auf die Ostkirchen und deren Bräuche? Das hat hier doch überhaupt keine Relevanz. Das ist eine sophistische Masche um vom eientlichen Thema abzulenken.
Es ist weiters unerhört gegen den polnischen Episkopat ständig die ukrainische Propaganda und Mythen zu wiederholen.
Die Maßnahmen die, die Kirche Polens seinerzeit gesetzt hat waren wohl erwogen und notwendig. Rom ihn dafür auch nicht getadelt.
Wie kann man das Wirken der polnischen Bischöfe seinerzeit inkriminieren wenn noch Benedikt XIV.in seiner Enzyklika "Allatae sunt", die Bestimmungen der Päpste Gregor XV. (1623) und Urban VIII. (1643) zur Regelung der Aufnahme von Griechen nochmals ausdrücklich bestätigt hat wonach Konvertierten auch auferlegt werden kann den lateinischen Ritus zu folgen.
Auch ist eine Idealisierung der Ostkirchen nicht angebracht. Der gr. Konverit, große Gelehrte und Priester Leone Allacci (gest.1669) hat nachgewiesen wie sehr es Calvinisten und Lutheranern bereits im 16.Jh. gelungen


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 Fatima 1713 30. April 2018 
 

@SCHLEGL - Ich habe Ihre Aussage auf die Kirche an sich bezogen

nicht auf die einzelnen Gläubigen. Vielleicht habe ich Sie falsch verstanden, dann bitte ich um Verzeihung. Ich gebe Ihnen recht, leider sind die ehrfürchtigen, rechtgläubigen röm.-kath. Christen zumindest in unseren Breiten in der Minderheit. Aber selbst wenn man ihre Aussagen auf die Gläubigen bezieht, stellt Sie meiner Meinung nach eine unzulässige Verallgemeinerung dar (z.B.in Hinblick auf die Kirche weltweit). Genauso unzulässig finde ich die Verallgemeinerung bzgl."dieses Forums". Mir ist es lieber, wenn ich als Einzelperson betrachtet werde, auch wenn sich meine Meinung oft mit der vieler Foristen deckt. Wie kommen diese dazu, dass sie für etwas kritisiert werden, das ich geschrieben habe?
Die röm.-kath. Kirche hat mit der ständigen Präsenz des Herrn im Tabernakel einen großen Schatz und in den Fronleichnamsprozessionen, die auch starkes öffentliches Bekenntnis sind, wird dieser gewürdigt. Deshalb fand ich es nicht richtig zu sagen, die Orientalen hätten die größere Ehrfurcht.


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 Stephaninus 30. April 2018 
 

Vielleicht möchte der Papst auch folgendes Zeichen setzen:

Tragt Christus auch an die Ränder (unserer Gesellschaft). Ich freue mich jedenfalls, wenn die Prozession schön und würdig durchgeführt werden wird und werde mir sie mir nach Mglkeit am Fernsehen ansehen.


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 Montfort 30. April 2018 

@Schlegl - Despektierliche Rede, ...

... anders kann ich Ihre - die katholischen Ostkirchen meist über die Maßen verherrlichende - Redeweise von den "Lateinern" nicht nennen.

"von Lateinern (meist Polen) den griechisch katholischen Ukrainern aufgezwungen" etc.

Bis jetzt dachte ich, Sie seien römisch-katholischer Priester - die Hochachtung dieser Tradition ist ihren Ausführungen aber oft wenig anzumerken - vor allem von der Frömmigkeit her. Traurig.


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 Fatima 1713 30. April 2018 
 

@SCHLEGL - größere Ehrfurcht als wer?

Sie richten unseren Blick aus guten und verständlichen Gründen immer wieder auf die Ostkirchen und deren Traditionen und erweitern damit sicher den Horizont dieses Forums. Ich betrachte es aber als Unterstellung gegenüber den Lateinern, dass die katholischen orientalischen Kirchen eine viel größere Ehrfurcht vor dem Allerheiligsten Sakrament haben, sofern Sie im Vergleich dazu die lateinische Kirche meinen.
Beweist nicht gerade die Fronleichnamsprozession in der Form, wie sie Johannes Paul II in Rom eingeführt hat, wie sehr auch wir lateinische Katholiken das Allerheiligste Altarsakrament verehren?


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 Herbstlicht 30. April 2018 
 

die Zeiten ändern sich!

Klar ist natürlich, dass der städtische Verkehr seit 1982 massiv zugenommen hat.
Trotzdem; ist es einem römischen Verkehrsteilnehmer nicht mehr möglich, wenigstens einmal im Jahr eine Prozession hinzunehmen und seelisch zu "verkraften", nur weil sie zeitweise den Verkehr zum Erlahmen bringt?

Bisher wurde die Monstranz mit der konsekrierten Hostie durch die Straßen Roms von einer schönen und bedeutungsvollen Kirche in eine andere schöne und bedeutungsvolle Kirche getragen.
Ein starkes Zeichen des Zeugnisses, mitten in der Stadt, sichtbar für die Welt!

Dieses Jahr führt die Prozession zum ersten Mal zu einer Kirche in Flachbauweise!
Aber nun ja, vielleicht ist da ja auch ein starkes Zeichen!
Ich wage nicht zu urteilen, aber schade finde ich es doch.
Muss denn alles über den Haufen geworfen werden?


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 SCHLEGL 30. April 2018 
 

@Hadrianus Antonius

Verzeihung vielmals, aber "ab in die Pampa" heißt bei uns, ab in die Wildnis! Ihre Versuche unmöglicher Äußerungen zu verteidigen geht an der Wirklichkeit der lebendigen Sprache vorbei. Und der ständige Hinweis auf "Peronismus", hilft auch nicht weiter.
Übrigens heißt unser Papst wohl Papst Franziskus und nicht J. Bergoglio. Wie weit Papst Franziskus mit der Mystik des Fronleichnamsfestfestes vertraut ist können Sie gar nicht beurteilen!
Die katholischen Ostkirchen kennen das Fest überhaupt nicht (sofern es nicht in Zeiten, die Gott sei Dank, längst vorbei sind, von Lateinern (meist Polen) den griechisch katholischen Ukrainern aufgezwungen worden ist!
Gott sei Dank hat Rom seit Leo XIII und besonders Johannes Paul II JEGLICHE LATINISIERUNG katholischer Ostkirchen strickte verboten! Und dennoch haben die katholischen orientalischen eine VIEL GRÖSSERE EHRFURCHT vor dem Allerheiligsten Sakrament.


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 Hadrianus Antonius 30. April 2018 
 

@Schlegl La Pampa

"La Pampa" ist absolut nichts despektierliches, sondern ist der Name für die große flache Gebiete nördlich von Buenos Aires mit hervorragendem Boden.
Es dürfte mit die beste Agrarböden der Welt sein, mit einer hochentwickelten agrarischen Infrastruktur und Hochleistungsprodukte von bester Qualität.
Eine sehr reiche Gegend mit großen Betrieben.
Der Peronismus hat dort kaum Anklang gefunden, in Gegensatz zu den proletarischen Schichten der Großstädten und zu den neueren Immigranten (das beste Land war schon komplett von Anderen besetzt).
Richtig ist, daß Jorge Bergoglio nichts mit der Agrarwirtschaft v. La Pampa (das Herz von Argentinien) zu tun hatte und diesem Milieu sehr fremd gegenüberstand.
Das gilt auch für das Fronleichnamsfest und die dazugehörige Mystik.
Das Publikum von Ostia (obwohl mit starker Mafiapräsenz) paßt da besser.


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 Smaragdos 30. April 2018 
 

Fronleichnam in Rom zu rigide?

Vermutlich ist es zu rigide, Fronleichnam am richtigen Tag (Donnerstag) und am richtigen Ort (Rom) zu feiern. Hauptsache, sich von Johannes Paul II. und Benedikt XVI. abgrenzen, die somit indirekt und rückwirkend als rigide gebrandmarkt werden.


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 Mariat 30. April 2018 

Das Allerheiligste Altarsakrament ...

ist „wahrer Leib und wahres Blut“, unseres Herrn Jesus Christus, der sich für unsere Sünden geopfert hat.
Von Herz zu Herz, geschieht die Anbetung des Allerheiligsten Altarsakramentes.
Es ist wirklich Leib und Blut,wie manche Verwandlungswunder z. B. in St. Georgenberg und in Lanciano aufgezeigt haben.
Aus den Untersuchungen ging immer das gleiche Resultat hervor:
„Das Fleisch ist Teil eines Herzmuskels,von einem lebenden Menschen.(und Jesus lebt!)
Das Fleisch und das Blut haben die Blutgruppe AB.
Die im Blut vorhandenen Proteine sind normal verteilt in einem prozentualen Verhältnis, wie es das Blutbild frischen Menschenblutes aufweist.
Im Blut hat man Chloride, Phosphor, Magnesium, Kalium, Natrium und Kalzium gefunden.
Die Erhaltung der Reliquien,in natürlichem Zustand belassen, während Jahrh. den physischen, atmosphärischen und biolog. Einflüssen ausgesetzt, ohne Konservierungsmittel, bleibt ein Phänomen, so die Wissenschaft.
Imprimatur:+ Enzio d`Antonio Erzbischof v. Lanciano


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 wedlerg 30. April 2018 
 

Eucharistie zentral für den Glauben?

Offenbar nicht für die derzeitige Administration im Vatikan.

Vermutlich ist Fronleichnam zu katholisch für Franziksus et al.


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 SCHLEGL 29. April 2018 
 

Achtung auf die Terminologie!

Es heißt NICHT "geweihte Hostie", sondern "KONSEKRIERTE HOSTIE". Auf katholischen Foren sollte schon immer die dogmatisch richtige Terminologie verwendet werden. Man hätte auch schreiben können "Den eucharistischen Leib Christi". Msgr. Franz Schlegl


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