Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  2. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  9. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  10. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  11. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  12. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  13. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  14. „Wir werden erwartet“
  15. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus

Streit in Evangelischer Allianz über Nähe zum Papst

7. November 2017 in Weltkirche, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Thomas Schirrmacher und der Botschafter der Evangelischen Allianz am Vatikan, Johnson: „Uns wurde vorgeworfen, in eine spirituelle Union mit dem Antichristen einzutreten“.


Bonn (kath.net) „Uns wurde vorgeworfen, in eine spirituelle Union mit dem Antichristen einzutreten“, „einige Evangelikale weigerten sich, an Treffen mit uns teilzunehmen, weil wir Papst Franziskus die Hand gegeben haben.“ Das schreiben Bischof Thomas Schirrmacher, stellvertretender Generalsekretär der Weltweiten Evangelischen Allianz (im Foto mit Papst Franziskus), sowie Thomas K. Johnson (Rom), Botschafter der Evangelischen Allianz beim Vatikan, in einem Grundsatzbeitrag. Das berichtete die Evangelische Nachrichtenagentur „idea“. Eine respektvolle Zusammenarbeit mit Vertretern der katholischen Kirche sei nötig, dies bedeute aber nicht, eigene theologische Überzeugungen aufzuweichen oder zu ändern, vertraten die beiden Autoren des Textes weiter. Sie betonten, dass man eng mit Vertretern anderer Konfessionen befreundet sein und trotzdem skeptisch gegenüber einzelnen theologischen Auffassungen bleiben könne. Doch sei das Zeigen innerchristlicher Geschlossenheit nötig, um auch Außenstehende auf den christlichen Glauben und die Botschaft der Bibel aufmerksam zu machen.


Außerdem erklärten die beiden evangelikalen Theologen, dass die größte Gefahr für die Lehre von der Rechtfertigung allein aus Gnade nicht die römisch-katholische Kirche darstelle, sondern vielmehr aus Debatten unter Protestanten und Evangelikalen rühre. Sie kritisierten hier seitens mancher Protestanten u.a. Unkenntnis der Bibel sowie Lehren, die die Heiligkeit und Gerechtigkeit Gottes kleinredeten oder ganz verneinen würden. Demgegenüber lehre inzwischen der Papst die Rechtfertigung des Menschen aus dem Glauben, berichtete „idea“ weiter.

Heute seien die theologischen Differenzen zwischen den Katholiken und den Protestanten andere als zu Reformationszeiten. Beispielsweise sei die katholische Marienverehrung gegenwärtig ein größeres Hindernis als noch zu Zeiten Martin Luthers.

Weiterführender Link: kath.net-Artikel, -Beiträge und -Interviews von und über Prof. Schirrmacher

Prof. Schirrmacher und Papst Franziskus am 31.10.2016 bei der Eröffnung des Reformationsgedenkjahres in Lund, Schweden


Foto oben: Prof. Thomas Schirrmacher und Papst Franziskus Foto (c) Thomas Schirrmacher/Osservatore Romano


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Evangelische Gemeins

  1. „Die Kirche in Deutschland hat abgehängt“
  2. Evangelische Pfarrerin segnet VIER Männer in sogenannter „Polyhochzeit“
  3. "Interviews mit Bedford-Strohm oder Margot Käßmann nur noch schwer an Kitsch zu übertreffen"
  4. Reiner Haseloff: Luther ist den Katholiken heute näher als der evangelischen Kirche
  5. Kunstaktion: Plastikmüll in Taufbecken
  6. Evangelische Kirchengemeinde streicht klassischen Sonntagsgottesdienst
  7. „Respektvolle Trennung statt endlosen Streits“
  8. EKD-Vorsitzender Bedford-Strohm erhält Morddrohungen
  9. Stehen die Methodisten unmittelbar vor weltweitem Schisma?
  10. „Jetzt hat auch die EKD ein Problem“







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  3. Papst Leo beantragte Briefwahl-Unterlagen für die Midterms - Papst hat tatsächlich gewählt!
  4. „Mit der Unterstützung meiner Schwiegereltern verließ ich eine nicht-sakramentale Beziehung“
  5. Erzbischof von Vilnius als CCEE-Präsident wiedergewählt
  6. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  7. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  8. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  9. 'Junge Menschen sehnen sich danach, mit etwas Zeitlosem verbunden zu sein'
  10. Jesus begegnen im Stift Kremsmünster
  11. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  12. Medienpolitik: Bald verpflichtende Quote für öffentlich-rechtliche Inhalte in sozialen Netzwerken?
  13. Medjugorje: Erster Mariologie-Kongress mit Beteiligung des Vatikans
  14. Norwegen: Daniel (18) hielt Gott für einen Mythos – heute geht er jeden Sonntag in die Kirche
  15. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz