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Tipi: Zuwanderung nicht aus ´Multi-Kulti-Romantik´ heraus zulassen

6. September 2017 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
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Hessischer CDU-Integrationsexpert Ismail Tipi: "Salafismus, Dschihadismus, radikaler Islamismus, Antisemitismus oder Vollverschleierung gehören beispielsweise nicht in unsere Gesellschaft, hier hört die Bereicherung auf."


Wiesbaden (kath.net) „Deutschland steht vor drei großen Herausforderungen: Wir werden älter, weniger und bunter. Laut Berechnungen werden wir in den nächsten 20 Jahren rund 700.000 offene Arbeitsplätze haben, die wir aus eigener Kraft nicht mehr besetzen können“, mahnt der hessische Landtagsabgeordnete und integrationspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Ismail Tipi.

„Deswegen brauchen wir hier in Deutschland eine Zuwanderung, die wir nicht wie in den letzten 50 Jahren aus Multi-Kulti-Romantik heraus zulassen“, so Tipi weiter. „Wir brauchen im Gegenteil eine kontrollierte und bedarfsorientierte Zuwanderung. Alles andere würde unserem Land nur mehr schaden als nützen.“


Für den CDU-Politiker ist eine unkontrollierte und grenzenlose Einwanderung für unser gesellschaftliches Zusammenleben nicht fördernd. Man dürfe gerade in Zeiten wie diesen, Türe und Toren nicht unüberlegt öffnen. Zu groß sei die Gefahr, dass Gefährder und Terroristen in unser Land kommen, ebenso wie Menschen, die unseren Sozialstaat für finanzielle Vorteile ausnutzen bzw. missbrauchen wollen.

„Kulturelle Vielfalt kann eine Bereicherung für unsere Gesellschaft sein. Doch ist das nicht immer so einfach. Salafismus, Dschihadismus, radikaler Islamismus, Antisemitismus oder Vollverschleierung gehören beispielsweise nicht in unsere Gesellschaft, hier hört die Bereicherung auf. Wir müssen darauf achten, dass wir in Deutschland nur unter unserer Verfassung gleichberechtigt in Frieden leben können. Deshalb ist es für mich von zentraler Bedeutung, unsere eigenen kulturellen, religiösen und gesellschaftlichen Werte nicht aus den Augen zu verlieren und sie zu schützen.“

Für Tipi ist aber auch klar, dass eine kontrollierte Zuwanderung nicht das Asylrecht in seinem Grundsatz einschränken oder gar ganz abschaffend darf. „Wenn Menschen vor Terror fliehen und bei uns Schutz suchen, dann ist das eine andere Situation, hier gilt das Menschenrecht als oberstes Gebot. Wir müssen aber in Zukunft genau aufpassen, wen wir in unser Land lassen. Wer mit unseren Werten und Gesetzen nicht leben kann und will, der sollte unser Land schleunigst verlassen oder abgeschoben werden. Das gleiche gilt für Kriminelle, Straftäter und Gefährder, die sich zum Ziel gesetzt haben, gegen die deutsche Gesellschaft, die sie für 'Kuffar' halten, vorzugehen.“

Foto Ismail Tipi



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Lesermeinungen

 bergkristall 9. September 2017 
 

ich hab meine Wahl schon getroffen, da ich am Wahltag in Fatima noch bin. möchte jemand wissen wo ich mein Kreuzchen gemacht habe? Nicht bei der CDU/CSU, nicht SPD, nicht grün und nicht link und auch nicht bei der FDP! Erraten wo??? AfD!


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 Dottrina 6. September 2017 
 

Im Prinzip hat Herr Tipi ja recht,

er sollte aber auch bedenken, dass seit den 70er Jahren hunderttausende deutscher Menschen abgetrieben wurden. Die jetzige Jammerei über zu wenige Arbeits- bzw. Fachkräfte hätte gar nicht sein müssen. Die Politiker benennen zwar die Negativa, aber am Grundübel gehen alle vorbei.


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 Stefan Fleischer 6. September 2017 

Manchmal frage ich mich

ob nicht eine bestimmte Art von Zuwanderung - bewusst oder unbewusst bleibe dahin gestellt - gebilligt wird, um dem Christentum zu schaden. Dass solche Leute sich selber damit genauso schaden, das vergessen sie dabei in ihrer sturen antichristlichen Haltung.


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 Bernhard Joseph 6. September 2017 
 

Ausgerechnet die hessische CDU

Mit wem koaliert nochmal die CDU in Hessen?

Doch mit den GRÜNEN, die sich konsequent gegen jede vernünftige Politik sperren und ihre Ideologie um jeden Preis durchsetzen wollen!

Was da derzeit von CDU und CSU zu hören ist, bleibt bloßes Wahlkampfgetöse. Längst haben die ehemals christlichen Parteien ihre Glaubwürdigkeit verloren.

Leider mangelt es an einer soliden konservativen Opposition im Land, die sich der Verabsolutierung linker Ideologie, wie sie derzeit überall zu sehen ist, entgegenstellt.

Die Politik in Deutschland, ja in einem großen Teil Europas, scheint wie gelähmt. Man wiederholt immer dieselben Phrasen, die mit der Realität nicht in Deckung zu bringen sind.

Die Erosion des Christentums in Europa zeigt heute schon Folgen, die unsere Gesellschaft immer weiter destabilisieren, wenn nicht eine Rückbesinnung auf unsere christlichen Wurzeln stattfindet.

Mit den GRÜNEN oder LINKEN geht das gar nicht und mit der SPD wohl auch nicht.


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