Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  2. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  3. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  4. Besser keine Laienpredigt
  5. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  6. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  7. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  8. IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
  9. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  10. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  11. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  12. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest
  13. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung
  14. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt
  15. Gericht: HateAid Geschäftsführerinnen dürfen als ‚linkswoke Faschistende‘ bezeichnet werden

„Wäre das Kinderkopftuch eine christliche Tradition, wäre es schon lange verboten“

21. Juli 2020 in Aktuelles, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Unbequeme Mahnerin: Die liberale Imamin Seyran Ateş kommentiert auf ihrem Twitterauftritt durchaus scharf.


Berlin (kath.net) „Wäre das #Kinderkopftuch keine muslimische, sondern eine christliche Tradition, wäre es schon lange verboten.“ Das schrieb die Liberale Imamin Seyran Ateş auf ihrem Twitterauftritt. Sie ergänzte: „Warum tun sich manche so schwer damit, einzusehen, dass sich junge Mädchen nicht als Schaufensterpuppen einer zu kurz gedachten Weltoffenheit eignen?“ Da ihr Tweet bereits aus dem Jahr 2019 stammte, fügte sie hinzu, man könne dies „leider regelmäßig retweeten“. Ateş ist die Imamin der liberalen Ibn-Rushd-Goethe-Moschee. Sie steht selbst den Gebetszeiten in der Moschee vor und trägt auch während des Gebetes kein Kopftuch oder sonstige muslimische Verhüllungen für Frauen.


 

Ateş gilt als unbequeme Muslimin, die die Entwicklungen im europäischen und weltweiten Islam sowie seiner Rezeption sehr genau beobachtet. So kritisierte sie vor kurzem eine Nachricht aus dem Sudan: „Das Scharia-Gesetz, das für mehrfache homosexuelle Handlungen die Todesstrafe vorsah, wird nun im #Sudan außer Kraft gesetzt. Schaut zur Einordnung genau hin, wer das jetzt kritisiert – und wer schweigt.“ Sie fügt dann hinzu: „Kein Sterbenswörtchen dazu von vielen, die sonst nicht müde werden, die ‚systematische Unterdrückung‘ des Westens zu beklagen.“

 

Auch bei anderen Themen kritisiert sie scharf. Auf den Artikel in der „Neuen Westfälischen“, wonach Bielefelder Grüne einen Milli-Görüs-Funktionär zu einer Kandidatur aufstellen wollten, kommentierte sie wörtlich: „Die Grünen in Bielefeld haben seit neun Jahren davon gewusst, dass eines ihrer Mitglieder bei einem Verein der ultrarechten Milli Görüs tätig ist. Alle ihre Bekenntnisse zu Antirassismus innerhalb dieser Zeitspanne kann man getrost in die Tonne treten.“

Link: Weitere kath.net-Artikel über Seyran Ates


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 wedlerg 21. Juli 2020 
 

Genau so ist

Es geht den Linken in der Regel immer um Kulturkampf gegen Christen. UNd leider springen viele sog. bürgerliche Kräfte über jedes Stöckchen, das die Linken ihnen hinhalten.


6
 
 Sachsen 21. Juli 2020 
 

@laudeturJC

Der "säkulare Staat" stellt schon lange keine Gefahr mehr für den Katholizismus dar. Man sieht das in Frankreich: Dort war zwar früher Hauptgegner der laizistischen Volksschullehrer der katholische Priester, insbesondere wenn er Jesuit war (anschaulich geschildert bei Marcel Pagnol in seinen Jugenderinnerungen). Das ist aber schon lange Geschichte. Heute wollen radikale islamische Kräfte auch den "Andersgläubigen" ihre Sitten aufdrängen. Es geht daher nicht mehr ("nur") darum, ob die Katholikin ein Kreuz tragen darf, sondern um die Frage, ob sie nun auch ein Kopftuch tragen muss. Da es den politischen Katholizismus nicht mehr gibt, kann den Katholiken angesichts dieser Bedrohung nur der säkulare Staat noch helfen. laudetur denkt noch in den Kategorien des Kulturkampfes - mittlerweile wird an ganz anderen Fronten gekämpft, und die politische Bedeutung des Katholizismus ist so gut wie verschwunden.


2
 
 laudeturJC 21. Juli 2020 

Kopftuchverbote

für Moslems gibt es in mehreren deutschen Bundesländern für den öff. Dienst, auch teilweise in der Schweiz bzgl. Burka etc. Die jurist. Auseinandersetzungen laufen dann immer auf eine Verallgemeinerung hinaus, die uns dann auch betreffen würde. Also Vorsicht...


3
 
 Winrod 21. Juli 2020 
 

@laudeturJC

Nein, der säkulare Staat würde sich nie trauen, islamische Symbole zu verbieten. Da käme ihm was entgegen. In Bezug auf christliche Symbole sieht es vielleicht anders aus. DA ist ja kaum Widerstand zu erwarten.


5
 
 Chris2 21. Juli 2020 
 

Eine sehr mutige Frau,

die seit vielen Jahren permenent unter Polizeischutz steht. In der Doku "Leben unter Polizeischutz" über den Islamkritiker Hamed Abdel Samad treffen sie sich (und damit auch ihre 6 Personenschützer). Und solche Zustände herrschen mitten in Deutschland, wo bei Islamkritik auch schon mal der Staatsschutz ermittelt (!), man aber für einen Bombenanschlag mit "1,1 kg Sprengmittel" auf die größte Oppositionspartei nur eine Bewährungs"strafe" bekommt (ein Chinaböller enthält üpbrigens nur etwa 2-3 Gramm Schwarzpulver).
Aber hauptsache das pitterpöse "fundamentalistische" Christentum wurde in Deutschland erfolgreich marginalisiert...

www.youtube.com/watch?v=mZvuavl2jEI


5
 
 laudeturJC 21. Juli 2020 

Interessant

...aber Vorsicht: Das Kopftuch ist nicht das Problem, sondern die falsche Religion, die es symbolisiert. Und für diese Religion steht diese Imamin letztlich eben doch, wenn auch in „liberaler“ Form. Wenn man dieses Problem via säkularem Staat angeht, verbietet dieser am Ende auch uns und unseren Kindern christliche Symbole in der Öffentlichkeit.


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gesellschaft

  1. Bundesland Brandenburg plant Neutralitätsgesetz für Justiz: Kein Kopftuch, Kippa, Kreuz
  2. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  3. Botox? – Die unsichtbaren tragischen Folgen des Jugendwahns
  4. Slowakei: Kirchen bitten gemeinsam um Vergebung für Verfehlungen
  5. Zwischen Wölfen und Brüdern
  6. „Alte Fragen, überraschende Antworten“
  7. Mike Johnson: Westen muss sich wieder auf christliche Werte besinnen

Islam

  1. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  2. In muslimischen Regionen müssen Christen den Ramadan nicht selten mitbefolgen
  3. Kardinal Schönborn: "Wenn sich bei uns so viele Menschen vom Christentum verabschieden..."
  4. „Wir führen Einzelgespräche mit Muslimen im persönlichen Kontakt“
  5. Papst besucht die Blaue Moschee in Istanbul - Gebetet hat er dort aber nicht
  6. Der neue Erzbischof von Wien und der Islam
  7. Iran: Immer mehr Frauen verstoßen gezielt gegen die Hijab-Pflicht






Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  4. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  5. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  6. Besser keine Laienpredigt
  7. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  8. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  9. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  10. Blutiger Palmsonntag in Nigeria: Dschihadisten massakrieren über 40 Christen in Jos
  11. Vom Todesurteil zur Hoffnung: 'Irans geistliche Ketten werden brechen'
  12. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest
  13. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  14. Neuer Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Rajič, betont kirchliche Lehre zur Homosexualität
  15. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz