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Iran: Immer mehr Frauen verstoßen gezielt gegen die Hijab-Pflicht

29. Oktober 2025 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
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„Washington Post“: Die iranische Polizei schränkt offenbar die Zahl der diesbezüglichen Verhaftungen ein – Anscheinend hat die Regierung Angst vor Unruhen


Teheran (kath.net) Die Missachtung der Hijab-Pflicht hat im Iran zugenommen. Die Regierung scheint aus Angst vor Unruhen davor zurückschrecken, gegen diese Entwicklung vorzugehen. Das berichtet die „Washington Post“. Es kommt immer öfter zu Szenen, die für westlich geprägte Menschen normal erscheinen: eine junge Frau mit Pferdeschwanz und eine weitere mit offenen Haaren; eine Frau im weiten, langärmligen T-Shirt; Frauen, die öffentlich rauchen.

Der Beitrag der „Washington Post“ ordnet dies folgendermaßen ein: „Diese urbanen Szenen – in weiten Teilen der Welt scheinbar alltäglich, im Iran jedoch auffällig – veranschaulichen, wie häufig es für iranische Frauen geworden ist, das seit über vier Jahrzehnten geltende Gesetz zu missachten, das sie dazu verpflichtet, ihre Haare zu bedecken und sich in der Öffentlichkeit sittsam zu kleiden. Mehr als drei Jahre nach den Massenprotesten, die durch den Tod von Mahsa Amini ausgelöst wurden, einer jungen kurdischen Iranerin, die wegen ihrer Kleidung von der Polizei festgenommen worden war, ist offener Widerstand gegen die Hijab-Pflicht nicht nur in der pulsierenden Metropole Teheran, sondern auch in kleineren Städten wie Rasht und konservativeren Vierteln wie Kermanshah, Hamedan und Dezful weit verbreitet…“


„Die Islamische Republik Iran bewegt sich auf einem schmalen Grat: Sie ist überfordert von der wachsenden Zahl von Frauen und Mädchen, die sich nicht an die vorgeschriebenen Hijab-Regeln halten, und befürchtet gleichzeitig, dass übermäßige Repressionen die Menschen erneut auf die Straße treiben könnten“, sagte Holly Dagres, Senior Fellow am Washington Institute, zitiert die „Washington Post“.


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