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Morddrohungen gegen Seyran Ates, Gründerin einer liberalen Moschee

22. Juni 2017 in Deutschland, 5 Lesermeinungen
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Die Imamin gründete in Berlin die liberale Moschee Ibn-Rushd-Goethe. Sie erhält Morddrohungen und die türkische ReligionsbehördeDiyanet bringt die Moschee mit der Gülen-Bewegung in Verbindung.


Berlin (kath.net) Die muslimische Frauenrechtlerin Seyran Ates hat in Berlin die liberale Moschee Ibn-Rushd-Goethe gegründet. Darin beten Männer und Frauen gemeinsam, die Frauen tragen kein Kopftuch, Ates selbst war beim ersten öffentlichen Gebet die Imamin. Willkommen sind neben den drei Hauptrichtungen des Islams auch Menschen aus anderen Religionen, also auch Juden und Christen. Die Gegenreaktionen aus der islamischen Welt sind heftig. Ates erhält Morddrohungen und muss von der deutschen Polizei geschützt werden. Für die Moschee hat Ates einen Raum in der evangelischen Johanniskirche in Berlin-Moabit angemietet.

Das Projekt erhält viel Wiederspruch aus der islamischen Welt. Die türkische Religionsbehörde Diyanet brachte die neue Moschee mit der Gülen-Bewegung in Verbindung, Diyanet teilte mit: es sei offensichtlich, „dass das ein Projekt des Religionsumbaus ist, das seit Jahren unter der Federführung von Fetö und ähnlichen unheilvollen Organisationen durchgeführt wird“. Ates wies diesen Vorwurf energisch zurück.


Die Rechtsabteilung der Al-Azhar-Universität in Kairo regierte mit einer Fatwa gegen die Ibn-Rushd-Goethe-Moschee und verbot gleich alle liberalen Moscheegründungen. Die „Zeit“ kommentierte, diese Fatwa sei „eine Katastrophe nicht nur für den Islam von morgen, sondern auch für die Muslime von heute. Sie sind ohnehin schon eingekesselt zwischen Islamismus auf der einen und Islamhass auf der anderen Seite. Während Dschihadisten in Europa Terroranschläge verüben mit der Begründung, dies verlange der wahre Glaube, begründen Rechtsterroristen den Mord an Muslimen mit der Behauptung, diese seien unverbesserliche Feinde Europas und eine Gefahr für alle Nichtmuslime.“ Kritisiert wird in der Fatwa, dass eine Frau ein Gebet anleite, dass Männer und Frauen im selben Raum beteten und dass die Frauen kein Kopftuch trügen, dies alles sei unislamisch.

Auch der Freiburger Professor für Islamtheologie, Abdel-Hakim Ourghi, erhält Morddrohungen. Er ist Mitgründer der Ibn-Rushd-Goethe.

Seyran Ateş ist Rechtsanwältung und Autorin. Sie war Mitglied der Deutschen Islamkonferenz und nahm am Integrationsgipfel der Bundesregierung teil. Bereits 1984 wurde auf sie ein Attentat ausgeübt, das sie nur knapp überlebte, sie war damals Studentin und setzte sich gegen häusliche Gewalt gegen türkische und kurdische Frauen ein. Ihre Sicherheit war immer wieder bedroht gewesen.

Deutsche Welle - Liberale Moschee: Modell für Europa?


Archivfoto Seyran Ates (c) Wikipedia/Müjgan Arpat/CC BY-SA 3.0


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Lesermeinungen

 Steve Acker 23. Juni 2017 
 

Auf tichys einblick sind einige der Droh- und Hassmails

dokumentiert, die Ates und andere bekommen haben.

einen satz möchte ich hervorheben.
"Der Islam ist nicht reformierbar, denn er ist perfekt".
Der Satz ist von einem Moslem.

Soviel zu all den Beschwichtigern die immer sagen: der Islam braucht nicht nur anzupassen, sich reformieren, moderat werden.
Das geht nicht! Das wird der Islam niemals tun.

In Frankreich hat Macron jetzt wieder gesagt: Er will einen Islam der mit der Republik kompatibel ist.
Da kann er lange warten.


4
 
 Steve Acker 22. Juni 2017 
 

ich glaub ich werde jetzt das Buch "unterwerfung"

von Houellebecq lesen.


5
 
 Steve Acker 22. Juni 2017 
 

Sefa. ein Muslim, braucht , wenn er seine Frau

los werden will, nur 3 x in Anwesenheit von 2 Zeugen ihr zu sagen, dass er sie verstösst.
Nix mit Scheidungsprozessen und so.
in manchen asiatischen Ländern hat man das perfektioniert.
Da geht das dann per SMS.


5
 
 Sefa 22. Juni 2017 
 

Islam frauenfeindlich

Frauen werden in islamischen Ländern unterdrückt! Sie werden in häßliche Säcke gesteckt, müssen bei jedem Wetter Kopftücher tragen oder gar das Gesicht verhüllen, so dass sie nicht mehr richtig sehen können und entsprechend behindert sind. Sie dürfen oft nicht wählen und nicht mal Auto fahren. Frauen dürfen gar nichts entschieden, alles wir von ihren Männern, Vätern, Brüdern oder Onkel diktiert und notfalls mit Gewalt erzwungen. Für mich ist das Sklaverei! Gut, dass es jetzt weibliche Priesterinnen gibt. Heult doch.


6
 
 sttn 22. Juni 2017 
 

Typisch Islam ...

Der Islam kann nicht fvrioedlich sein, das sieht man an den Reaktionen zu der Gründung dieser Moschee. Wann werden die ersten Fahnen brennen?

Typisch Islam ist auch der Missbrauch von Goethe im Namen. Goethe war kein Muslim und nru weil er im West-Östlichen Divan den Islam erwähnt hat, macht ihn zu keinen - Goehte erwähnte auch Zaratustra und gerade die Art und Weise wie er gelebt hat zeigt das er keiner ist.


4
 

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