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Künftiger Mainzer Bischof Kohlgraf will arme Kirche nah bei Menschen

21. April 2017 in Deutschland, 22 Lesermeinungen
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Kohlgraf verteidigt auch kirchlichen Religionsunterricht gegen häufig geäußerte Kritik


Vatikanstadt-Bonn (kath.net/KAP) Der künftige Mainzer Bischof und Nachfolger von Kardinal Karl Lehmann, Peter Kohlgraf, wünscht sich eine arme und dienende Kirche, die nah bei den Menschen ist. Entscheidend dabei sei, "dass wir eine Form von Lebensstil haben in der Kirche, der wirklich auch eine Nähe zu den Armen zulässt", sagte der 50-Jährige in einem Interview mit Radio Vatikan (Mittwoch). Das Ziel müsse sein, die Armen "mit in die Kirche hinein zu holen und nicht draußen stehen zu lassen".

Auch in seinem neuen Amt will Kohlgraf nah bei den Menschen sein und "auch als Seelsorger unterwegs", betonte er weiter: "Und das bezieht sich auch auf die ganz normalen Menschen auf der Straße. Ich denke, das fängt bei ganz einfachen Dingen an - dass sich ein Bischof durchaus auch als ganz normaler Mensch in der Öffentlichkeit zeigen kann und nicht nur mit dem Auto unterwegs ist."

Der Pastoraltheologe berichtete in dem Interview auch über das Thema Vergeben und Verzeihen, speziell in der Ehe, mit dem er sich seit längerem beschäftige. Das sei in den USA ein großes Thema, habe aber bisher in der deutschen "Eheberatungs-Landschaft" keine große Rolle gespielt. Ihm gehe es hier um "die konkreten Lebenserfahrungen von Menschen, die ja zum Teil in ihren Partnerschaften und Beziehungen wirklich Versöhnung und Vergebung praktizieren". Eine entscheidende Frage für die Kirche sei hier auch: "Wo können wir wirklich im Glauben Lebenshilfe geben?"


Kohlgraf verteidigte in dem Interview auch den kirchlichen Religionsunterricht gegen häufig geäußerte Kritik. Mängel bei der Glaubensweitergabe hätten in der Regel mit dem Zusammenspiel von Elternhaus, Schule und Gemeinde zu tun. Oft sei aber der Religionsunterricht in der Schule "der einzige Punkt, wo Kinder noch systematisch mit Glaubensthemen in Berührung kommen".

Wörtlich sagte der Theologe, der selbst als Religionslehrer gearbeitet hat: "Wenn ich in den Chemie-Unterricht ginge, und Sie erklären mir eine chemische Formel, dann kapiere ich die, aber lebensrelevant wird sie für mich nicht. Und ich glaube, dass das genau die Situation von vielen Kindern und Jugendlichen ist, die Religionsunterricht lernen. Die kennen auch zum Teil ein paar Inhalte, aber es wird nie ins Leben übersetzt. Und dann vergisst man die Dinge wieder - das ist, glaube ich, auch relativ normal."

Kohlgraf stammt aus Köln, wo er auch Abitur machte. Danach studierte er in Bonn und Salzburg Theologie. Nach der Priesterweihe 1993 war er Kaplan in Euskirchen, bevor er in Bonn seine Doktorarbeit verfasste. Später arbeitete er an verschiedenen Gymnasien und in der Priesterausbildung. 2010 verfasste er seine Habilitation. Seit 2012 lehrt Kohlgraf in Mainz praktische Theologie. Nach der Bischofsweihe wird Kohlgraf der 88. Nachfolger des heiligen Bonifatius sein, der von 746 bis 754 Erzbischof von Mainz war.

Die Diözese Mainz, die nach dem Untergang des alten Erzbistums Mainz 1799 aus einer Neugründung durch Napoleon und später einer konstituierenden Bulle - "Provida solersque" (1821) - gebildet wurde, zählt rund 740.000 Katholiken und erstreckt sich zu zwei Dritteln auf das Bundesland Hessen. Der rheinland-pfälzische Teil ist die Region Rheinhessen. Zudem gehört das in Baden-Württemberg gelegene Bad Wimpfen zur Diözese.

Nach fast 33 Jahren im Amt war Lehmann im Vorjahr zurückgetreten. Danach gingen verschiedene Listen mit Kandidatenvorschlägen nach Rom, aus denen der Vatikan seinerseits eine Dreierliste erstellte. Daraus wählte das Mainzer Domkapitel in geheimer Abstimmung Kohlgraf zum Bischof. Nach der Wahl und vor der öffentlichen Ernennung mussten die Landesregierungen von Hessen und Rheinland-Pfalz erklären, dass sie gegen den Gewählten keine Bedenken allgemein-politischer Art haben.

Bistum Mainz - Peter Kohlgraf, designierter Bischof von Mainz, im Interview - ´Was haben Sie gedacht, als Sie von Ihrer Wahl gehört haben?´


Bistum Mainz - Bischofsernennung - Statement Prof. Peter Kohlgraf


Foto des künftigen Mainzer Bischofs Kohlgraf


Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Foto Bischof des. Kohlgraf (c) Bistum Mainz


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Lesermeinungen

 Zeitzeuge 24. April 2017 
 

Die "katholisch-theologische" Fakultät Mainz

ist sicher einer d. wichtigsten "Prüfsteine" für d. neuen Mainzer Bischof. Hier ist viel "Aufräumarbeit" zu leisten!
Als Beispiel nenne ich den Professor für Moraltheologie Stephan Goertz, der für homosexuelle Verbindungen sogar, blasphemischer Weise, einen "sakramentalen Charakter" nicht ausschliesst!!
Zum Thema kath.-theol. Fakultäten hier der bedeutende Kirchenrechtler Prof.Dr. Georg May, der jahrelang in Mainz doziert hat:
"Meine Prognose für die Theologie in Deutschland ist düster. Ich fürchte, daß sie mehrheitlich durch menschliche Kraft nicht zu ihrer eigentlichen Aufgabe zurückzuführen ist.Allein Gott weiß Wege, wie ein gläubiger REST gerettet werden kann".
Und von diesen Staats- Fakultäten kommen dann entsprechende Priester und Religionslehrer/innen!
Ich muss leider gestehen, daß ich keinerlei Hoffnung habe, daß hier auch nur ein einziger Bischof in Europa, das gilt auch für den neuen Mainzer,da auch nur ansatzweise eine Änderung herbeiführen wird!
CUSTOS QUID DE NOCTE?!?


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 lakota 24. April 2017 
 

@Stefan Fleischer

Ich gratuliere zu Ihrem Gedächtnis! Ich habe zwar "Pythagoras" und "Hypotenuse" noch irgendwo im Hinterkopf, müsste aber ehrlich gesagt nachschaun, um was es da nochmal geht. Das Problem mit Ihrem Fundament hätte ich gelöst, indem ich einen Fachmann hinzugezogen hätte :-). Ihren Kommentaren kann ich nur zustimmen, diese Bezeichnung "arme Kirche" gefiel mir noch nie besonders, zumal in Deutschland die Kirche an Geld alles andere als arm ist, an Glauben und Gläubigen dafür um so mehr.


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 Stefan Fleischer 22. April 2017 

Was ich noch sagen wollte:

Meines Erachtens brauchen wir keine arme Kirche. Wir brauchen eine Kirche (und natürlich auch Hirten und Gläubige) welche die Tugend der Armut pflegen. Und diese hängt nicht vom Kontostand ab!


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 Stefan Fleischer 22. April 2017 

@ lakota

"Sie erklären mir eine chemische Formel, dann kapiere ich die, aber lebensrelevant wird sie für mich nicht."
Das glaubte ich auch als man uns den Satz des Pythagoras erklärte. Viele Jahre später stand ich dann vor dem Problem, die Fundamentsockel für ein Gartenhäuschen genau im rechten Winkel zu setzen, wobei die vier nötigen Sockel kein Rechteck bildeten. Da erinnerte ich mich daran und löste das Problem mit der Berechnung der Diagonalen, welche sich gut nachmessen liessen.


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 Joh v Kreuz 22. April 2017 
 

Kirche für die Armen- @ nadal

Werter nadal, ich möchte Ihren wahren Worten noch etwas beitun.
Erst durch Einübung der tiefen Annahme Christi wird der Gläubige fähig, wahre Werke der Liebe zu tun. Denn Christus ist deren alleinige Quelle. Sie ist unerschöpflich und derart, daß sie umso stärker ihr Wasser des Lebens fließen läßt, je mehr die Seele ungehindert als Werke der Liebe verströmt. Die Quelle benötigt also ihrerseits den Fluss, soll sie nicht wieder versiegen.
Jedoch braucht es Zeit, bis die Seele so gereinigt und umgeformt ist, daß sie beständig und unverschmutzt überlaufend dieses Wasser weitergibt. Dann erhält sie vom Herrn den individuellen Ruf zum konkreten Liebeswerk.
Bis zu diesem gesegneten Stand muß man sehr auf die Motivation seiner Werke achten. Unbewußt ist die Liebe oft nicht 1.Motiv, sondern Anerkennung,.., sodass die Tat oft schadet, zB Abhängigkeiten schafft, abwertet, oä. Bzgl. Organisationen, Gesetzen, etc. ist das dann noch schwerer zu erkennen. Trotzdem muß man handeln, aber mit Bedacht!


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 lakota 22. April 2017 
 

Wie ist das denn gemeint?

-Das Ziel müsse sein, die Armen "mit in die Kirche hinein zu holen und nicht draußen stehen zu lassen".- Wie ich das lese, meint der Bischof ja nicht die Armen im Geist und im Glauben, sondern die materiell Armen. Sind da jetzt Leute mit kleinem Einkommen, kleiner Rente gemeint, oder solche die auf der Straße leben, betteln usw.? Und wieso stehen die außerhalb der Kirche? Im Gottesdienst sind und waren immer alle willkommen oder nicht? Den materiell Armen zu helfen ist ja gar keine Frage - aber was heißt: sie mit in die Kirche hinein zu holen?
Wo ich Bischof Kohlgraf voll zustimme ist der Satz:"Sie erklären mir eine chemische Formel, dann kapiere ich die, aber lebensrelevant wird sie für mich nicht. Und ich glaube, dass das genau die Situation von vielen Kindern und Jugendlichen ist, die Religionsunterricht lernen. Die kennen auch zum Teil ein paar Inhalte, aber es wird nie ins Leben übersetzt." Daran sind aber nicht d.Kinder schuld, sondern d.Elternhaus, wo Glaube nicht gelebt wird.


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 ThomasR 22. April 2017 
 

@paddel

einem Bischof steht es zu, z.B.alle Kindergärten und Schulen an die Städte und Gemeinden abzutreten (und sogar für die kircheneigenen Gebäuden Miete von den Gemeinden und von den Städten zu kassieren)und auf die Erhebung von der Kirchensteuer (stufenweise z.B. über 10 Jahre) zu verzichten.
Inzwischen lediglich max. 25% der Kirchensteuereinnahmen erreichen die Seelesorge. Diese Einnahmen konnten problemlos auch durch die Vermögenseinnahmen (die gibt es bereits+ Mieten für Immobilien z.B. für Kindergärten und Schulen bzw. Verwaltungsgebäuden- Verwaltung der Kirchensteuererhebung fordert auch tsd m2 Bürofläche deutschlandweit und breit ) kompensiert werden.


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 ottokar 22. April 2017 
 

Wie soll man Arme für die Kirche gewinnen?

Manchmal kann ich Begriffe wie "Barmherzigkeit" oder "Arme" nicht mehr hören. Jeder vesteht darunter etwas anderes. Materiell Armen in unseren westlichen Wohlstandsgesellschaften nützt zwar materielle Unterstützung, aber ob wir sie damit auch näher zum Glauben führen , das darf damit wohl nicht geplant sein. Also geben wir ohne etwas dafür zu erwarten. Auch einverstanden.Oder meinen wir die elenden , verhungernden, verdurstenden Brüder und Schwestern in Zentralafrika; dafür habe ich volles Verständnis und solche sollten tatsächlich Ziel unserer Barmherzigkeit sein. Unsere Kirche aber sollte aus "taktischen" Gründen nicht vergessen, sich auch den Reichen der Gesellschaft zuzuwenden,still und möglichst lautlos an deren Gewissen zu appellieren, denn sie sind es, die aus Dankbarkeit für ihren materiellen Erfolg den Armen etwas zurückgeben sollten. Oder wen meint der Bischof eigentlich mit den Armen in unserem Wohlfartsstaat? Die organisierten rumänischen Bettlergruppen in unseren Städten?


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 Nadal 22. April 2017 

@ Paddel

Liebe(r) Paddel,

die "arme Kirche" hat nichts mit Limburg zu tun, sondern mit Jesus Christus und unserem Glauben.

Vielleicht ein bisschen Franz von Assisi lesen? Oder das Evangelium vielleicht?

Der Heilige Ignatius regt in seinen Exerzitien zu folgender Übung an:

"Wenn wir eine Abneigung oder ein Widerstreben gegen die wirkliche Armut in uns wahrnehmen, wenn wir nicht gleichmütig gegen die Armut oder den Reichtum sind, so ist es zur Ausrottung einer solchen ungeordneten Neigung von großem Nutzen, in den Zwiegesprächen [mit Gott] — auch wenn es gegen das Fleisch sein sollte — darum zu bitten, der Herr möge einen zur wirklichen Armut auserwählen, und zu beteuern ja man begehre, erbitte und erflehe dies, wenn es nur zum Dienste und Lobe seiner göttlichen Ehre gereiche."

Ich fürchte, dievAbneigung gegen die "arme Kirche" rührt oft von da her, dass wir gern einen Glauben hätten, der nichts von uns verlangt, dem die "Gottesliebe" als Gefühl und im Gebet genügt, ohne Konsequenzen.


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 Ferber Thomas 22. April 2017 
 

@Nadal

Mag sein, dass das ein oder andere nicht grammatikalisch 100% perfekt wiedergegeben ist und Sie grammatikalisch gesehen Recht haben.
Aber darum geht es hier ja gar nicht.

Was Sie tun ist doch genau den GENDER Blödsinns zu verbreiten. Jetzt wird plötzlich zwischen "Mitarbeiter" und "Mitarbeitende" unterschieden.
Was soll der blödsinnige Sprachgebrauch. Kein Mensch wäre früher auf die Idee gekommen einem Mitarbeiter zu unterstellen, dass er nichts arbeitet. Kein Chef würde z.B. sagen "Liebe Mitarbeitende...", d.h. kein Mensch würde "Mitarbeitende" sagen, wenn dies nicht durch den GENDER Quatsch propagiert würde.
Wenn Ihre "Mitarbeitende" eine Pause machen, dann sind Sie in der Pause Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Nach der Pause wieder Mitarbeitende.

Außerdem sind wir nicht alle "Sünder", einige sind "Sünder" andere sind "Sünderinnen". Wenn schon, denn schon.

PS: Gestern ist mir ein Motorradfahrer als Motorradfahrender begegnet als ich zu Fuß Gehender war.


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 wedlerg 22. April 2017 
 

Sozialpädogogen-Narrativ

Klingt erschreckend nach einer Parallelwelt, aus der der Bischof berichtet. Aus der Welt von Sozialpädagogen. Ehe und Partnerschaft kann man doch nicht (nur) aus der Dimension Verstehen und Verzeihen begreifen. In erster Linie braucht es die Herzensbildung von christlichen Persönlichkeiten.


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 Bernhard Joseph 22. April 2017 
 

@Paddel

Wenn man bedenkt, dass der Bischöfliche Stuhl Limburgs mit knapp einer Milliarde(!) Euro üppigst gefüllt ist und es in Mainz wohl kaum anders sein wird, ja eher noch ein weit höherer Betrag dort zu finden ist, da das Bistum größer und wohlhabender ist, kann ich Ihr Seufzen bestens nachvollziehen.

Glaubwürdigkeit sieht anders aus. Die deutschen Bischöfe reden gern von der Armut und kleben um so mehr an der üppig fließenden Kirchensteuer.


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 Zeitzeuge 22. April 2017 
 

An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen,

das gilt auch für das Bistum Mainz!

Reiche zählen in den USA übrigens zu den unverzichtbaren Mitgliedern auch der katholischen Kirchengemeinden, die viel Gutes bewirken mit ihren finanziellen Zuwendungen und eben nicht mit Zwangs-Kirchensteuer!

Was Kinder aus gläubigen Elternhaus mit Religionsleerern/innen (sic!) alles erleben, kann ich als mehrfacher Familienvater aus leidvoller Erfahrung selbst bestätigen, da wirkt die missio canonica manchmal geradezu blasphemisch! Da hilft es nicht, das seit 50 Jahren bestehende Problem einfach "wegzureden", ein jährlicher "Glaubenstüv" mit ehrlichen Antworten würde die Zahl der Lehrer/innen für katholische Religion sehr drastisch reduzieren, aber offenbar interessiert sich kaum ein Bischof für die theologisch korrekte Vermittlung des unverkürzten Glaubens durch wirklich gläubige Lehrer/innen an unsere Kinder, Ärgernisse müssen zwar kommen....................!!


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 Paddel 22. April 2017 

Limburg sitzt in allen Knochen

Ich kann es bald nicht mehr hören, diese "arme Kirche".

Dann schafft doch endlich mal die Kirchensteuer ab!


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 lesa 22. April 2017 

Gendersensibel

@Thomas Ferber: Eine derartige "Gendersensibilität" könnte vor der Gendergehirnwäschevergiftung schützen, danke!


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 Lämmchen 22. April 2017 
 

ich glaube,

der neu ernannten Bischof von Mainz war schon lange nicht mehr in einem katholischen Religionsunterricht an einer deutschen Schule


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 Nadal 22. April 2017 

Der Heilige Paulus schreibt in Phil 2,5 ff.

genau das vor, was der künftige Bischof sagt: "Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht: Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz."
Dem armen Christus nachfolgen auf dem Weg der Entäußerung (Kenosis), das ist das Herz des Christentums, wie alle großen Heiligen bezeugen.
Die Liturgie ist da natürlich unverzichtbar als "Quelle und Höhepunkt" - aber die Quelle ist nicht der ganze Fluss und der Gipfel ist nicht der ganze Berg. Wir müssen die Liturgie pflegen UND das tägliche Leben im Dienst an den Menschen, die unserer bedürfen. Und es ist falsch, das eine gegen das andere auszuspielen. Es ist auch nicht das eine wichtiger als das andere. Man muss vielmehr das eine tun ohne das andere zu lassen.


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 Nadal 22. April 2017 

@ Ferber Thomas

Lieber Herr Ferber,
da sind jetzt Sie aber auf ihrer "Hermeneutik des Verdachts" ausgerutscht!
Mitarbeiter sind alle, die angestellt sind, unabhängig davon ob sie mit- oder gegen- oder gar nichts arbeiten. Mitarbeitende (participium praesens) sind solche, die tatsächlich mit dem Bischof mitarbeiten. Das ist etwas anderes. Nicht jeder Student ist ja auch ein Studierender, manche sind eher Feiernde oder Faulenzende.
Übrigens ist "Sündende" auch Quatsch, grammatikalischer nämlich. Es gibt Sünder - das sind wir alle - und es gibt Sündigende, die gerade jetzt eine Sünde begehen.
Nicht überall, wo Sie "Gender-Quatsch" vermuten, ist auch Gender-Quatsch drin. Also lassen Sie das rhetorische Taschenmesser ruhig mal im Sack.


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 Ferber Thomas 22. April 2017 
 

@Stefan Fleischer

Hallo Herr Fleischer, diesmal sind Sie sind auf dem GENDER-Glatteis ausgerutscht!
Sie wünschen "diesem Bischof bessere Mitarbeitende."
Sei meinen wohl "bessere Mitarbeiter" oder wenn es sein muss "bessere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen" --> "Mitarbeitende" ist GENDER-Quatsch. Diesen sollten wir vehement bekämpfen.

Oder meinten Sie statt "die armen Sünder" evtl. "die armen Sündende"?

Dies nur als Randbemerkung zu der GENDER Gefahr die überall lauert.

Diese Anmerkung ist kein Vorwurf, sondern soll nur verdeutlichen wie subtil sich dier GENDER-Blödsinn bei uns einschleicht. Wir müssen uns gegenseitig unterstützen und zusammen gegen diesen Gender-Quatsch ankämpfen.


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 ThomasR 22. April 2017 
 

Eine Kirche, die sich von dem Herren in der Liturgie abwendet

und nicht auf dem Felse Petri baut, wendet sich folglich auch von den Armen und von den Bedürftigen ab (unter ihnen ist der Herr schließlich auch), beginnt schliesslich auch sich selbst z.B. über überteuerte Bürobauten, pompöse Bausanierungen und über Ausbau vom Verwaltungsapparat zu zelebrieren und ist zwar weiterhin eine Kirche, aber wegen dem Priestermangel (=fehlender Zugang zu den Sakramenten) stirbt letztendich ab.
Es ist auch ein Prozess, der erstmals auf der Ebene der Liturgie unterbrochen werden muss. (Nur Strukturreformen bringen nicht: Struktur kommt von dieser Welt, Liturgie verbindet uns zu der anderen Welt und zum Herren)
Man wünscht trotzdem Bischof nom. Kolhlgraf viel Erfolg, Gottessegen und Missionsgeist vom Hlg. Bonifatius, der ohne auf dem Kirchensteuersystem zu bauen, geschafft hat, Deutschland zu missionieren.


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 Stefan Fleischer 22. April 2017 

Thema Arme

Es ist toll, wie sich die Kirche heute um die Armen kümmert und für sie da sein will. Was sie dabei aber nicht vergessen sollte ist, dass es auch noch jene anderen Armen gibt, welche oftmals auf einem dicken Geldbeutel sitzen, welche aber auch - wie wir alle - zu den "armen Sündern" gehören, wie man früher sagte. Mit einer solchen Sicht vermeiden wir zudem, dass die Kirche als Klassenkampfinstrument missbraucht wird.


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 Stefan Fleischer 22. April 2017 

Thema Religionsunterricht

Hoffentlich ist es nur bei uns so. Aber gestern kam ich - am Rande einer Beerdigung - mit einer Katechetin ins Gespräch. Dabei hatte ich den Eindruck, sie wüsste bestenfalls nur zur Hälfte, was unsere Kirche lehrt und was nicht, oder sie wolle es nicht wissen. Als ich dann auf Gottesfrage zu sprechen kam, da hatte sie plötzlich keine Zeit mehr. Wie gesagt, ich wünsche diesem Bischof bessere Mitarbeitende.


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