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Gericht: Bistum Mainz darf koreanische Freikirche „gefährlich“ nennen

23. Februar 2018 in Deutschland, 5 Lesermeinungen
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SWR: Scharfe Kritik an anderen Religionsgemeinschaften sei erlaubt, erläuterte das Gericht nach Angaben des SWR, solange nicht die Grenze zur Beleidigung oder Schmähung übertreten würde.


Mainz (kath.net) Das Mainzer Verwaltungsgericht hat am Donnerstag entschieden, dass das Bistum Mainz den Jugendverein der südkoreanischen Freikirche „Good News Mission“ als eine gefährliche Sekte bezeichnen. Scharfe Kritik an anderen Religionsgemeinschaften sei erlaubt, erläuterte das Gericht nach Angaben des SWR, solange nicht die Grenze zur Beleidigung oder Schmähung übertreten würde. Nach Angaben des Gerichts hatte Türk in Südkorea recherchiert und konnte sich auf Aussagen dortiger Pastoren sowie Menschen hierzulande, die in Kontakt mit der Freikirche gestanden hätten, berufen. Der Sektenbeauftragte des Bistums Mainz, Eckhard Türk, hatte sich im Frühjahr 2016 u.a. im SWR kritisch zu einer Veranstaltung der Jugendorganisation der Freikirche in Mainz geäußert. Bei der Veranstaltung habe es sich um verdeckte Missionstätigkeit gehandelt, Teilnehmer hätten mit „Indoktrination“ rechnen müssen.

Die Jugendorganisation der südkoreanischen Freikirche hatte gegen die Einschätzung des Bistums Klage erhoben.


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Lesermeinungen

 Dottrina 24. Februar 2018 
 

Wer fest im Glauben steht,

ist immun gegen Sekten jeglicher Art. Das haben so viele Konvertiten bestätigt, die vorher alle möglichen Alternativen ausprobiert haben. Sicher sind da natürlich junge Menschen zu warnen. Möge der Herr alle zum Heil führen.


3
 
 Zwiefalten 24. Februar 2018 
 

zur Information über die Methoden dieser Sekte

http://www.nytimes.com/2012/01/20/nyregion/traveling-to-volunteer-but-it-wasnt-what-they-expected.html?_r=0
Diese Form der Mission ist unangemessen.


0
 
 Kurti 23. Februar 2018 
 

Nun es gibt schlimme Indoktrination in Sekten, ob

das aber hier der Fall ist, lässt sich nicht ohne nähere Kenntnisse dieser Richtung sagen.


2
 
 Uwe Lay 23. Februar 2018 
 

Vor Mission ist zu warnen!

"Bei der Veranstaltung habe es sich um verdeckte Missionstätigkeit gehandelt, Teilnehmer hätten mit „Indoktrination“ rechnen müssen." Gehe ich so recht in der Annahme, daß für diesen katholischen Sektenbeauftragten die urchristliche Kirche als "gefährlich" einzustufen gewesen sei, da sie Mission= Indoktrination betrieb? Hat die Synagoge zu Lebzeiten Jesu und danach evtl nicht hireichend genug vor dem Missionseifer der Christen gewarnt, dieser so gefährlichen Sekte?
Uwe C. Lay Pro Theol Blogspot


1
 
 Konrad Georg 23. Februar 2018 
 

Ja, bei Gott

statt über andere herzuziehen, sollte er halt selbst missionieren.

Dann laufen die jungen Leute nicht falschen Propheten nach.


2
 

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