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Gericht: Bistum Mainz darf koreanische Freikirche „gefährlich“ nennen

23. Februar 2018 in Deutschland, 5 Lesermeinungen
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SWR: Scharfe Kritik an anderen Religionsgemeinschaften sei erlaubt, erläuterte das Gericht nach Angaben des SWR, solange nicht die Grenze zur Beleidigung oder Schmähung übertreten würde.


Mainz (kath.net) Das Mainzer Verwaltungsgericht hat am Donnerstag entschieden, dass das Bistum Mainz den Jugendverein der südkoreanischen Freikirche „Good News Mission“ als eine gefährliche Sekte bezeichnen. Scharfe Kritik an anderen Religionsgemeinschaften sei erlaubt, erläuterte das Gericht nach Angaben des SWR, solange nicht die Grenze zur Beleidigung oder Schmähung übertreten würde. Nach Angaben des Gerichts hatte Türk in Südkorea recherchiert und konnte sich auf Aussagen dortiger Pastoren sowie Menschen hierzulande, die in Kontakt mit der Freikirche gestanden hätten, berufen. Der Sektenbeauftragte des Bistums Mainz, Eckhard Türk, hatte sich im Frühjahr 2016 u.a. im SWR kritisch zu einer Veranstaltung der Jugendorganisation der Freikirche in Mainz geäußert. Bei der Veranstaltung habe es sich um verdeckte Missionstätigkeit gehandelt, Teilnehmer hätten mit „Indoktrination“ rechnen müssen.


Die Jugendorganisation der südkoreanischen Freikirche hatte gegen die Einschätzung des Bistums Klage erhoben.


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