Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  5. So nicht, Mr. Präsident!
  6. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  7. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  8. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  9. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  10. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  11. Jeder zweite Deutsche wünscht sich ein Leben nach dem Tod
  12. Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft
  13. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak
  14. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  15. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet

Bistum Speyer duldet Videokamera am Grab von Altbundeskanzler Kohl

26. Juli 2017 in Deutschland, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Eine Genehmigung zur Videoüberwachung hat das Bistum Speyer allerdings nicht erteilt.


Speyer (kath.net/pl) Kabel und Halterung für eine Kamera zur Überwachung des Grabs von Altbundeskanzler Helmut Kohl in Speyer sind bereits installiert. Das berichtete der SWR. Das Domkapitel Speyer hat allerdings noch keine Erlaubnis zur Videoüberwachung des Grabes gegeben.

Auf Anfrage von kath.net erläuterte Pressesprecher Markus Herr: „Die Installation zur Videoüberwachung am Grab von Bundeskanzler a.D. Dr. Helmut Kohl wurde im Auftrag von Frau Dr. Maike Kohl-Richter montiert. Die Installation entspringt dem persönlichen Bedürfnis von Frau Dr. Kohl-Richter, die noch unfertige Grabstelle ihres Mannes zu sichern und sie vor möglichen Beeinträchtigungen zu schützen.“ Zwar liege keine Genehmigung des Domkapitels dafür vor, doch habe sich das Domkapitel „im Blick auf die besondere Situation und aus Respekt vor der Trauer der Witwe“ „entschlossen, die Videoüberwachung vorübergehend zu dulden, jedoch nur solange bis das Grabmal errichtet und die Grabstätte damit fertiggestellt ist. Das Domkapitel handelt dabei in enger Abstimmung mit der Stadt Speyer.“


Der Pressesprecher des Bistums Speyer erläuterte gegenüber kath.net weiter: „Die Videoüberwachung des Grabes wird von Frau Dr. Kohl-Richter selbständig und ohne Mitwirkung des Domkapitels durchgeführt“, die anfallenden Kosten würden „in voller Höhe von Frau Dr. Kohl-Richter getragen. Die Stadt und das Domkapitel haben Frau Dr. Kohl-Richter zur Auflage gemacht, dass das Sichtfeld der Videokamera vor dem Begrenzungszaun zum Adenauerpark endet. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass keine Bilder von Besucherinnen und Besuchern der Grabstelle aufgezeichnet werden.“

Die letzte Ruhestätte von Altbundeskanzler Helmut Kohl wenige Tage nach seiner Beisetzung


Foto © Paul Baldauf/kath.net


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Bessi 26. Juli 2017 
 

Ich frage mich was will die Frau noch bezwecken damit, will sie etwa das die beiden Söhne mit ihren Familien nicht an das Grab kommen lassen. Es ist schon das ganze traurig genung.


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bistum Mainz

  1. Bischof Kohlgraf: Kirchensteuer könnte für Zahlungen an Missbrauchsopfer verwendet werden
  2. ‚Queere Christen’ und ‚Katholische Frauenpower’ beim Hessentag 2023
  3. „Eine betende Kirche ist eine lebendige Kirche“
  4. Mainzer Bischof Kohlgraf fasziniert von Funden in St. Johannis
  5. Gericht: Bistum Mainz darf koreanische Freikirche „gefährlich“ nennen
  6. Jubiläumsjahr zur Tausendjahrfeier des Wormser Domes eröffnet
  7. Mainz: Bischöfliches Ordinariat wurde evakuiert
  8. 'Ökumenische' Liturgie im Mainzer Dom nennt im Votum 'Allah'
  9. Peter Kohlgraf zum Bischof von Mainz geweiht
  10. Mainz: Kohlgrafs künftiger Bischofsstab gehörte ursprünglich Meisner







Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  5. So nicht, Mr. Präsident!
  6. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  7. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  8. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  9. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  10. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  11. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  12. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  13. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
  14. Sieg der „rebellischen Nonnen“
  15. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz