Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  2. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  3. Vertrauenskrise in der Kirche
  4. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  5. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  6. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  7. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  8. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  9. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  10. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  11. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  12. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  13. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  14. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  15. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität

Papst: Mensch hat Würde von Empfängnis bis zum letzten Atemzug

12. Februar 2017 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus an Gesundheitskommission der Italienischen Bischofskonferenz: Werden Kranke und ihre Menschenwürde nicht geachtet, kommt es dazu, dass Entscheidungen "vom Geld geleitet" werden.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)
Papst Franziskus hat mangelnde Achtung der Menschenwürde im Gesundheitsbereich kritisiert. "Wenn es einen Bereich gibt, in dem die Wegwerfkultur deutlich ihre schmerzhaften Folgen zeigt, dann ist es gerade im Gesundheitswesen", sagte er am Freitag im Vatikan. Die "unverletzliche Würde jedes einzelnen" müsse "vom Beginn der Empfängnis bis zum letzten Atemzug" an erster Stelle stehen, sagte er der Gesundheitskommission der Italienischen Bischofskonferenz (CEI). Ressourcen müssten auf ethische und solidarische Weise genutzt werden und dürften nicht auf Kosten der Schwächsten gehen.


Wenn Kranke und ihre Menschenwürde nicht geachtet würden, könne das sogar dazu führen, das mit ihrem Leid finanziell "spekuliert" werde. Politische und behördliche Entscheidungen dürften nicht nur "vom Geld geleitet" werden, mahnte der Papst.

Er forderte seine Zuhörer auf, das in der italienischen Verfassung verankerte Recht auf Gesundheit zu schützen. Alle müssten ihre Anstrengungen verstärken. Grade die schwächsten bekämen die wachsende Armut im Gesundheitsbereich zu spüren. Er betonte, Kranke seien "wertvolle Mitglieder" der Kirche.

Franziskus lobte zudem einige Fortschritte der Medizin, der Bereich von seltenen und vernachlässigten Krankheiten werde jedoch "nicht immer angemessen beachtet". Ausdrücklich dankte Franziskus allen im Gesundheitsbereich tätigen für ihre Arbeit. Den Einsatz vieler Freiwilliger für Kranke lobte er besonders. "Das ist für mich eine große Überraschung gewesen und ich danke Gott dafür".

Der Papst hatte die CEI-Gesundheitskommission anlässlich des 25. katholischen Welttags der Kranken im Vatikan zur Audienz empfangen. Die zentrale Feier zu dem weltweit begangenen Festtag findet am Samstag im französischen Marienwallfahrtsort Lourdes statt. Der Welttag steht dieses Jahr unter dem Motto "Staunen über das, was Gott vollbringt - 'Der Mächtige hat Großes an mir getan'". Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin wird als Papstgesandter die Feiern in Lourdes leiten.

Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Menschenwürde

  1. Vatikan: Erklärung Dignitas infinita über die menschliche Würde
  2. Trump: Respekt und Achtung für Menschen mit Down-Syndrom
  3. Erzbischof Koch warnt vor Entwicklungen wie im «Dritten Reich»
  4. Medienanwalt: «Titanic» verletzt die Menschenwürde des Papstes
  5. Zulassung der PID: Christen in der Diktatur des Relativismus
  6. Erst das Christentum brachte den Gedanken der Würde jedes Menschen
  7. Keine Verfassungsklage gegen Leichenwerkstatt
  8. Präsentation präparierter Leichen nimmt Menschen Identität und Würde






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  3. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  4. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  5. Die Erzdiözese Wien hat ein Problem: Toni Faber, seine 'Freundin' und seine 100m2 Penthouse-Wohnung
  6. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  7. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  8. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  9. Vertrauenskrise in der Kirche
  10. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  11. Proteste gegen Auftritt von Kardinal Marx
  12. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  13. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  14. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  15. 'Gut' gebrüllt, Löwe?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz